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übermäßiger Verzehr eines Nährwerts übermäßiger Verzehr eines Nährwerts

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  #1 (permalink)  
Alt 23.06.2009, 20:41
Ist öfters hier...
 
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übermäßiger Verzehr eines Nährwerts

Hallo ihr lieben Naschis!

Mir geistert schon seit längerem eine Frage im Kopf herum und da ich hier überaupt nichts dazu gefunden habe, werde ich sie jetzt einfach mal stellen.

Wie ist das eigentlich, wenn ich z.B. mehr Proteine esse, als ich "sollte", bzw. mehr als ich mir ausgerechnet habe? Ist dieser Wert einfach nur das gesunde Mindestmaß und am Ende spielen nur die Kalorien eine Rolle? Oder nehme ich theoretisch schneller zu, wenn ich "zu viele" Proteine/Kohlenhydrate/Fette esse?
Ich hoffe, man versteht mein Problem... Mein Tagebuch zeigt mir nämlich heute an, dass ich bei den Proteinen (ausnahmsweise heute) sehr weit über meinem Normalwert liege und jetzt frage ich mich, welche Auswirkungen das hat? Meine Kalorienbilanz stimmt aber.

Vielleicht ist das eine völlig naive Frage, aber wie gesagt, mich beschäftigt das schon länger. Ich bin ja leider kein Profi was Ernährung angeht, da erkundige ich mich lieber mal hier.

Wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen kann!
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  #2 (permalink)  
Alt 23.06.2009, 20:54
Kennt sich schon aus...
 
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wenn du abnehmen willst würd ich als "laie" sagen dass die kcal ausreichen ABER die nährwerte sind wichtig um GESUND abzunehmen.
zuviel eiweiß ist schädlich, zu wenig ebenso. es gibt gute und schlechte fette etc
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  #3 (permalink)  
Alt 23.06.2009, 20:55
Naschkatzen Goldi
 
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Wenn du zu viel Eiweiß isst, kannst du auch andere gesundheitliche Probleme kriegen, zB mit den Nieren. Von daher sollte man da schon etwas aufpassen und vor allem genug trinken, wenn man über seinem Wert liegt.
Normalerweise ist nur die Kalorienbilanz entscheidend. Wenn du aber zB einen angeknacksten Stoffwechsel hat, dann spielt auch die Nährwertverteilung eine wichtige Rolle.
Bei einem Tag wirst du da sicher keinen großen Unterschied merken, also keine Sorge .
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  #4 (permalink)  
Alt 24.06.2009, 14:15
Naschkatzen Goldi
 
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Kommt immer darauf an, was man unter "zuviel" versteht.
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Berechnung des Kalorienverbrauchs
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Kalorien: ???
Gewicht: 95 * 94 * 93 * [91,5] * 91 * 90 * 89 * 88 * 87 * 86 * 85 * 84 * 83 * 82 * 81 * 80
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Alt 24.06.2009, 15:19
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Zitat von mineralkerbe Beitrag anzeigen
Kommt immer darauf an, was man unter "zuviel" versteht.
Ich denke, damit meint man in diesem Fall: mehr als hier empfohlen... hoffe ich jedenfalls

Zitat:
Zitat von Bonbon
Normalerweise ist nur die Kalorienbilanz entscheidend. Wenn du aber zB einen angeknacksten Stoffwechsel hat, dann spielt auch die Nährwertverteilung eine wichtige Rolle.


Und wenn der Stoffwechsel nicht angeknackst ist, wird er den Knacks abbekommen, wenn man so etwas durchzieht.

Also, zum einen stimmt natürlich das zu viel von dem selben Zeug schädlich ist. Zuviel Protein geht auf die Nieren, zuviel Fett auf die Leber und zuviel Zucker auf die Bauchspeicheldrüse.

Zum anderen ist aber noch viel schlimmer, dass man zugunsten eines Nährstoffs, andere sträflich vernachlässigt. Denn alle drei Energieträger (Fett, Kohlenhydrate und Proteine) haben noch viele andere äußerst wichtige Aufgaben im Körper zu leisten. Wovon auch immer man zu wenig isst, es wird mit der Zeit zu Mangelerscheinungen kommen.

Dritter Punkt sind die sogenannten Spurenelemente. Eiweißhaltige Nahrungsmittel haben in der Regel kein Vitamin C, um nur ein allgemein bekanntes, einleuchtendes Beispiel zu nennen. Wenn man also einen der drei Energieträger stark bevorzugt, wirkt sich das auch auf die Aufnahme anderer wichtiger Stoffe aus.

Low XY Diäten oder schlecht organisierte vegetarische oder gar vegane Diäten führen auf Dauer zu Mangelerscheinungen die sich zu ausgewachsenen Krankheiten entwickeln können.

Kurzzeitig kann man vielleicht mit so einer "Taktik" schnell abnehmen. Aber für eine langfristige Ernährungsumstellung ist das denkbar ungeeignet.

Vegetarische oder vegane Ernährung über Jahre und Jahrzehnte hinweg funktioniert auch nur, wenn man sich sehr gut informiert und gut darauf achtet, die tierischen Nährstoffe zu ersetzen. Die beinhalten aber grundsätzlich alle wichtigen Nährstoffe (nur eben nicht unbedingt in ausreichenden Mengen, wenn man das falsch isst).

Low XY Diäten sind aber, egal wie toll man sie organisiert, immer Mangelernährungen.

Aber, um es auf den Punkt zu bringen: ab und zu darf es ruhig mal von dem ein oder anderen zu viel sein. Nur nicht über Wochen und Monate hinweg.

Geändert von Deneck (24.06.2009 um 15:22 Uhr).
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  #6 (permalink)  
Alt 24.06.2009, 21:28
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Dankeschön, das hilft mir alles sehr weiter!

Mich hat ganz besonders beschäftigt,ob der Körper die Kalorien des überschüssigen Nährwerts vielleicht eher einlagert, aber soweit ich das verstanden habe, ist das nicht der Fall. Wobei ich eigentlich lieber ein Kilo zunehme als meine Nieren kaputt zu machen!

Aber wie gesagt, gestern war es wirklich eine Ausnahme. Hatte 30g Proteine zu viel, es gab gestern so einen leckeren Fruchtquark zuhause, da konnte ich einfach nicht widerstehen! Heute sind alle Nährwerte schon wieder ausgeglichen
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  #7 (permalink)  
Alt 25.06.2009, 04:06
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Hier und da mal 30g drüber, sofern Du Dich an den 0,8 oder 1,0 oder wieviel
auch immer Gramm, die hier im Forum empfohlen werden, orientierst...
kein Problem
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Kalorien: ???
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  #8 (permalink)  
Alt 28.06.2009, 11:28
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Zitat von Deneck Beitrag anzeigen
Ich denke, damit meint man in diesem Fall: mehr als hier empfohlen... hoffe ich jedenfalls



Und wenn der Stoffwechsel nicht angeknackst ist, wird er den Knacks abbekommen, wenn man so etwas durchzieht.

Also, zum einen stimmt natürlich das zu viel von dem selben Zeug schädlich ist. Zuviel Protein geht auf die Nieren, zuviel Fett auf die Leber und zuviel Zucker auf die Bauchspeicheldrüse.

Zum anderen ist aber noch viel schlimmer, dass man zugunsten eines Nährstoffs, andere sträflich vernachlässigt. Denn alle drei Energieträger (Fett, Kohlenhydrate und Proteine) haben noch viele andere äußerst wichtige Aufgaben im Körper zu leisten. Wovon auch immer man zu wenig isst, es wird mit der Zeit zu Mangelerscheinungen kommen.

Dritter Punkt sind die sogenannten Spurenelemente. Eiweißhaltige Nahrungsmittel haben in der Regel kein Vitamin C, um nur ein allgemein bekanntes, einleuchtendes Beispiel zu nennen. Wenn man also einen der drei Energieträger stark bevorzugt, wirkt sich das auch auf die Aufnahme anderer wichtiger Stoffe aus.

Low XY Diäten oder schlecht organisierte vegetarische oder gar vegane Diäten führen auf Dauer zu Mangelerscheinungen die sich zu ausgewachsenen Krankheiten entwickeln können.

Kurzzeitig kann man vielleicht mit so einer "Taktik" schnell abnehmen. Aber für eine langfristige Ernährungsumstellung ist das denkbar ungeeignet.

Vegetarische oder vegane Ernährung über Jahre und Jahrzehnte hinweg funktioniert auch nur, wenn man sich sehr gut informiert und gut darauf achtet, die tierischen Nährstoffe zu ersetzen. Die beinhalten aber grundsätzlich alle wichtigen Nährstoffe (nur eben nicht unbedingt in ausreichenden Mengen, wenn man das falsch isst).

Low XY Diäten sind aber, egal wie toll man sie organisiert, immer Mangelernährungen.

Aber, um es auf den Punkt zu bringen: ab und zu darf es ruhig mal von dem ein oder anderen zu viel sein. Nur nicht über Wochen und Monate hinweg.
Also bei rein "veganer Ernährung",ohne jegliche tierische Produkte, stimme ich dir zu. Das Angebot an Nahrung ist sehr beschränkt und es verlangt sehr viel Wissen und Disziplin. Eine vegetarische Ernährung ist da schon viel besser geeignet, da man eigentlich "nur" auf Fleisch verzichtet. Dafür sollte mehr Fisch gegessen werden, was gesundheitlich gesehen sogar besser ist als Fleisch. Gemüse/Hülsenfrüchte in Kombination mit Getreide/Milchprodukten und Eiern sind gute Protein-Lieferanten. Es gibt auch einige bekannte Bodybuilder, die vegetarisch leben.

Ich bevorzuge aber eher den Rat, insgesamt weniger rotes Fleisch zu essen. Dafür sollte aber regelmäßig Fisch konsumiert werden
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"Das Internet? Gibts den Blödsinn immer noch?!"

Geändert von alcalzone (28.06.2009 um 11:30 Uhr).
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  #9 (permalink)  
Alt 28.06.2009, 13:45
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Ich bin bereits Vegetarier und esse überhaupt keine Tiere, auch keinen Fisch
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  #10 (permalink)  
Alt 28.06.2009, 13:56
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Zitat von Federli Beitrag anzeigen
Ich bin bereits Vegetarier und esse überhaupt keine Tiere, auch keinen Fisch
Das wollte ich dazu auch noch sagen. Die meisten Vegetarier sind das ja aus ideologischen Gründen. Sei es aus der "Tiere sind auch Menschen"-Argumentation, oder weil es ökonomisch gesehen weniger "dekadent" ist.

Ich verkneife mir meine weiteren Ansichten hinsichtlich mancher Ideologien, die ich dazu schon gehört habe. Es gibt sie, und wer sie vertritt sollte auch keinen Fisch essen... und auch keine Eier.

P.S. übrigens wurde ich in einem anderen Thread aufgeklärt, dass eine "Low Fat" Diät sich eigentlich garnicht von den stinknormalen Ernährungsempfehlungen unterscheidet. So gesehen sind meine Anmerkungen dazu wohl etwas überzogen.
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