Hier mal die Nebenwirkungen von Reductil (aus dem alten Forum kopiert)
01.B.1.1. Abmagerungsmittel/Appetitzügler Rp (Knoll Deutschland)
Reductil® 10 mg/-15 mg Kapseln
Zus.: 1 Kps. enth.: Sibutramin-HCl 1H2O 10 mg/ 15 mg (entspr. 8,37 mg/ 12,55 mg Sibutramin).
weit. Bestandteile: Dimeticon, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Gelatine, hochdisperses Siliciumdioxid, Indigocarmin (E 132), Lactose 1H2O, Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose, Natriumdodecylsulfat, Schellack, Phospholipide aus Sojabohnen (E 322), Titandioxid (E 171), 10 mg zusätzl.: Chinolingelb (E 104).
Anw.: Als unterstützende Therapie im Rahmen eines Gewichtsmanagements bei Pat. mit ernährungsbedingter Adipositas u. einem Körpermassenindex (BMI) ³30 kg/m2 sowie bei Pat. mit ernährungsbedingtem Übergewicht u. einem BMI ³27 kg/m2, bei denen adipositasbedingte Risikofaktoren wie Diabetes mellitus Typ II od. Dyslipidämie vorliegen.
Gegenanz.: Organische Ursachen der Adipositas; schwerwiegende Eßstör. wie Anorexia nervosa od. Bulimia nervosa in der Anamnese; psychiatrische Erkrank.; Gilles-de-la-Tourette-Syndrom; gleichz. od. weniger als 2 Wo. zurückliegende Anw. von MAO-Hemmern sowie and. auf das ZNS wirkenden AM zur Behandl. von psych. Erkrank. (z. B. Antidepressiva, Neuroleptika), von Schlafstör. (Tryptophan) od. zur Gewichtsreduktion; koronare Herzkrankheit, dekompensierte Herzinsuff., Tachykardie, arterielle Verschlußkrankheit, Herzrhythmusstör. od. zerebrovaskuläre Erkr. (Schlaganfall od. TIA) in der Anamnese; unzureichend eingestellte Hypertonie (>145/90 mm Hg); Hyperthyreose; schwere Leberfunktionsstör.; schwere Nierenfunktionsstör.; benigne Prostatahyperplasie mit Restharnbildung; Phäochromozytom; Engwinkelglaukom; Drogen-, AM- od. Alkoholabusus in der Anamnese; Kdr. u. Jugendl. unter 18 J.; Pat. über 65 J.
Anw.-beschränk.: Epilepsie; leichte bis mittelgradige Leber- od. Nierenfunktionsstör.; familiäres Vorkommen von motorisch-verbalen Tics. Nicht gleichz. mit anderen Mitteln geben, die ebenfalls den Blutspiegel von Serotonin erhöhen.
Schwang.: Kontraind. Gr 4.
Stillz.: Kontraind. La 1.
Nebenw.: Tachykardie, Palpitationen, Blutdruckerhöhung/Hypertonie, Vasodilatation (Flush); Appetitlosigkeit, Obstipation, Übelkeit, Zunahme hämorrhoidaler Beschw.; Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit, Schwindel, Parästhesien, Kopfschmerzen, Angstgefühle; Schwitzen, Geschmacksstör. Einzelfälle: Sehstör., wie z. B. Verschwommensehen, Augenschmerzen, Mydriasis, akute interstitielle Nephritis, mesangiokapilläre Glomerulonephritis, Purpura Schoenlein-Henoch, Krampfanfälle, Thrombozytopenie, reversibler Anstieg der Leberenzyme. Bei einem Pat. mit einer schizo-affektiven Stör., die vermutlich bereits vor der Behandl. bestand, kam es nach der Behandl. zu einem akuten psychotischen Anfall. Selten Entzugssymptome wie Kopfschmerzen u. gesteigerter Appetit.
Wechselw.: Gemeinsame Anw. mit AM mit Einfluß auf die CYP3A4-Enzymaktivität: Hemmende Wirkung: u. a. Ketoconazol, Erythromycin, Troleandomycin, Ciclosporin; Enzyminduktion: Rifampicin, Makrolidantibiotika, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital, Dexamethason. Serotoninsyndrom: in seltenen Fällen bei gleichz. Anw. von SSRI, mit bestimmten Migränemitteln (z. B. Sumatriptan, Dihydroergotamin), mit bestimmten Opioiden (z. B. Pentazocin, Pethidin, Fentanyl, Dextromethorphan), od. bei gleichz. Anw. zweier SSRI. Gleichz. Einnahme mit anderen AM, die den Blutdruck od. die Herzfrequenz erhöhen können, u. a. bestimmte AM gegen Husten, Erkältung u. Allergien sowie bestimmte AM zur Abschwellung (keine Erfahrungen).
Tox.: Nur beschränkte Erfahrungen. Es wird kein spezielles Therapieregime empfohlen, ein spezifisches Antidot steht nicht zur Verfügung. Allgemeine Maßnahmen wie: Freihalten der Atemwege, Überwachung der Herz-Kreislauf-Funktionen, Aktivkohle, Magenspülung. Bei erhöhtem Blutdruck u./od. Tachykardie kann eine vorsichtige Gabe von Betarezeptorenblockern angezeigt sein.
Warnhinw.: Blutdruck u. Puls engmaschig überwachen, in den ersten zwei Mon. der Behandl. zumindest alle 14 Tage, danach monatl. Bei gut eingestellten Hypertonikern (£ 145/90 mmHg) müssen diese Kontr. mit äußerster Sorgfalt u. ggf. engmaschiger durchgeführt werden. Bei Pat., deren Blutdruckwerte bei zwei aufeinanderfolgenden Messungen die Grenzwerte 145/90 mmHg überschreiten, muß die Behandl. abgesetzt werden. Vorsicht bei gleichzeitiger Gabe mit AM, die das QTc-Intervall verlängern (z. B. Astemizol, Terfenadin, QTc-verlängernde Antiarrhythmika [Amiodaron, Chinidin, Flecainid, Mexiletin, Propafenon, Sotalol], Cisaprid, Pimozid, Sertindol, trizyklische Antidepressiva) od. bei Bedingungen, die eine QT-Verlängerung hervorrufen können (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie). Obwohl Sibutramin nicht mit primärer pulmonaler Hypertonie in Verbindung gebracht wurde, sollte aufgrund allgemeiner Erwägungen im Zusammenhang mit AM zur Gewichtsreduktion bei regelmäßigen Verlaufskontrollen auf Sympt. wie progressive Dyspnoe, Schmerzen in der Brust u. Knöchelödeme besonders geachtet werden.
Hinw.: Reaktionsvermögen! (V) Obwohl Sibutramin bei gesunden Probanden die psychomotorischen u. kognitiven Funktionen nicht beeinflußte, können ZNS-wirksame Substanzen prinzipiell das Urteilsvermögen, Denken bzw. Reaktionsvermögen einschränken. Die Behandl. sollte im Rahmen eines interdisziplinären Therapiekonzeptes mit einer Veränd. der Eßgewohnheiten, der Verhaltensweisen sowie vermehrter körperlicher Aktivität erfolgen. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Einnahme eine geeignete Methode zur Empfängnisverhütung anwenden.
Dos.: Anfangsdos. 1 Kps. 10 mg 1mal tgl. morgens. Bei Pat., die nur ungenügend auf Reductil 10 mg anspr. (Anhaltspunkt: weniger als 2 kg Gewichtsverlust in 4 Wo.), kann - unter der Voraussetzung, daß Reductil 10 mg gut vertragen wird - die Dos. auf 1 Kps. 15 mg 1mal tgl. erhöht werden. Die Einnahmedauer sollte 1 Jahr nicht überschreiten. Weitere Hinw. s. Fachinfo.
Lag.: Verfalldatum! Lagerungshinweis!
KP.: Kalenderpckg. mit 28 Kps. bzw. 280 (10x2

Kps
Zitat:
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Hab Reductil schon eingenommen und man hat nach ein paar Bissen schon genug. Habe daduch auch schon abgenommen. Allerdings habe ich eine 2. Arztmeinung eingeholt und der hätte es mir nicht verschrieben. (bei uns Rezeptpflichtig) Habs wieder gelassen, von Nebenwirkungen kann ich nichts sagen.
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by Queenie