hallo @ll- mein erster eintrag> kurze einführung: bis 2005 leicht untergewichtig bis normal - hirntumor-op und als es mir etwas besser ging tödlicher motorradunfall meiner grossen liebe,meines mannes.
seitdem panikattacken, angstzustände usw .. das erste jahr nach "x" lebte ich nur von lexotanil und sonstigen "happypills" und psychopharmika- von ärzten verschrieben - zeitweise 4 medis gleichzeitig! ... und ich nahm zu!
mein hausarzt verschrieb mir 2007 reductil, mit dem ich auch, wenn auch nicht spektakulär, aber doch abnahm - anfang 2008 begab ich mich, um wieder "lebensfit" zu werden in eine psychosomatische klinik - dort wurden mir mal zuerst alle medis umgestellt, also weg von happypills zu "richtigen-nützlichen" antidepressivas (!) und das "schlimme reductil" weg - (zu der zeit nahm ich sowieso absolut nicht mehr ab) -- und ich nahm noch in der klinik pro woche 2kg zu ! nach 4 wochen ging ich nach hause, ohne eine therapie o ä begonnen zu haben - man nannte es "tollen erfolg" die tabis umgestellt bzw abgesetzt zu haben
mein hausarzt hatte sich inzwischen zur ruhe gesetzt und eigentlich gings mir ganz gut, ich hatte zwar notfall oxazepam in der tasche, aber die wurden kaum gebraucht und mein gewicht stieg ständig
meine freundin hat ein haus in griechenland und ich plante mit ihr 2 monate hinzufahren (ich wäre jetzt noch nen mon dort!)
im dez war ich kugelrund und unbeweglich und ich besorgte mir acomplia- ich wusste von en nebenwirkungen auf die psyche, dachte aber, dass ich psychische probl ja kenne und dagegen steuern kann
ich nahm richtig gut ab, stetig, und hatte keinerlei fressattacken, keine lust auf süsses usw- es war toll! ...und dann ohne vorankündigung (ich hatte es jetzt ca 6 wochen genommen) bekam ich beim spaziergang mit dem hund eine panikattacke-mein herz jagte und ich dachte ich schaffs nicht mehr heim - obwohl ich acomplia sofort absetzte gings mir wochenlang richtig mies und ich dachte mein leben ist zu ende - gleichzeitig wollte ich aber auch nicht mehr leben!
seitdem versuche ich es durchzustehen, doxepin und cipralex regelmässig zu nehmen -ich hab es vorher nicht geschafft, da ich immer so müde und turmelig war und habs dann immer wieder abgesetzt -der doc sagt> richtig schwere depression -
meine fähre nach gr konnte ich nicht mehr rückgängig machen- war aber nicht fähig auch nur ein paar meter auto zu fahren usw usw
nun habe ich fressattacken- keine süssigkeit ist vor mir sicher

insofern gehts mir mies> ich habe rückenschmerzen.. knie.. usw ich kann mich selbst nicht mehr leiden
ich müsste jetzt reductil oder acomplia nehmen um den einstieg zu finden, denn so packe ich es absolut nicht-- ich gehe nicht unter menschen > also nix mit fitnessclub oder ww > ich sitze zuhause und mache ... nix!!!
... ich schlafe schlecht .. und nur mit licht- wegen panik ...fernsehre läuft 24stden ... der psychodoc meint, das macht sich mithilfe der medis in den nächsten wochen
bitte helft mir, ich MUSS eines (reduc - acomp) nehmen um etwas beweglicher zu werden um dann auch wieder unter leute zu gehen
es ist alles so ein verflixter kreislauf und ich frag mich manchmal, warum ich eigentlich überhaupt weitermache ..
sorry lg w