guck dich doch mal (zum beispiel auf wikipedia und vor allem bei google) nach dem glykämischen index um.
du wirst listen mit lebensmitteln finden, denen zahlen zugeordnet sind.
der GI beschreibt die veränderung des blutzuckerspiegels eines kohlenhydrathaltigen lebensmittels im vergleich zu einem referenzwert.
normalerweise gilt glukose als referenz und ist mit "100" festgelegt.
hat nun ein lebensmittel einen GI von 50, so gelangt die glukose, die durch die verdauung des lebensmittels entstanden ist,
nur halb so schnell ins blut wie beim konsum purer glukose. das ist dadurch bedingt, dass kohlenhydrate mit einem niedrigen
glykämischen index komplexer aufgebaut sind und die verdauung daher länger dauert. das hat sowohl einen niedrigeren
blutzuckerspiegel zur folge als auch ein stärkeres sättigungsgefühl, beides letztenendes gut für jede diät (und die allg. gesundheit).
der GI ist aber nicht als allmächtiges werkzeug zu betrachten, da er die einzelnen lebensmittel isoliert bewertet.
so verringert die zugabe von fett zu einer mahlzeit den glykämischen index der enthaltenen kohlenhydrate.
ausserdem gibt es abweichungen, die in den tabellen oft nicht enthalten sind. al dente nudeln haben z.b. einen deutlich geringeren
glykämischen index als durchgekochte.
vielleicht hat dir das ein wenig geholfen
