Bei einer Darmspiegelung ist das aussch*** echt das unangenehmste.
Du kommst einen halben Mittag nicht vom Pott.
Ich musste damals morgens umd 7 im KH aufkreuzen bekam nochmal so Abführzeug und jedesmal wenn ich auf dem WC war, musste ich "kontrollieren" lassen, ob ich schon sauber bin.
Das war ein bißchen komisch, jemanden das anschauen zu lassen, aber ich hab mir gedacht, die sind das gewohnt, das ist für die normal.
Bei der Spiegelung selbst war abgesehen von der Warterei (45 min im Untersuchungszimmer rumliegen, bis Chefarzt mal kommt- da sag mal einer als Privatpatientin hätte man eine Vorzugsbehandlung) nichts wirklich schlimm.
Ich hatte nicht einmal eine Narkose, weil ich gleich wieder heim wollte.
Der Doc meinte, ich solle gut und tief in den Bauch atmen, gegen den Widerstand des Endoskops.
Ab und an hat´s ein wenig gezwickt und gezwackt- aber das konnte selbst ich "Heldin" gut aushalten.
Also, wenn da eine familiäre Vorbelastung da ist, würde ich es auf jeden Fall machen lassen.
Nimm dir einen halben Tag Zeit zum Sch*** und nimm ein gutes Buch auf´s stille Örtchen.
