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  1. #19
    AtMax Gast
    Es ist schwer zu beantworten ob man in so schweren Zeiten weiter auf sein Gewicht achten sollte... ich denke es kommt drauf an wie schlecht es einem Tatsächlich geht. Seine Ziele erreichen hat natürlich eine aufbauende Wirkung und auch wenn man hart Trainiert werden in dem Läuferhoch Endorphine freigesetzt die Körper und Geist in so einer Zeit bestimmt gut tun.
    Im Vordergrund sollte die Gesundheit stehen und man sollte sich vll lieber mit Dingen befassen die einem Freude machen bevor man sich in schlimmen Zeiten auch noch selbst unter Druck setzt. Wie gesagt ich denke das muss man wohl selbst entscheiden, je nachdem wie schlimm es einem geht.

  2. #20
    Registriert seit
    03.12.2013
    Ort
    Chiemgau
    Beiträge
    201
    Ich denke auch, jeder Mensch geht damit anders um, es kommt auch ganz auf die Situation an, wie das Umfeld, Familie, usw.
    da mit drin steckt. Und deshalb gibt es wohl keinen goldenen Mittelweg für alle.

    Bei mir war es vor einigen Jahren eher ein Wendepunkt. Innerhalb kürzester Zeit starben meine beiden Großeltern und ein Onkel.
    Und was andere völlig aus der Bahn geworfen hat, war für mich eher so ein Punkt, der mich zum Umdenken und Nachdenken
    brachte. "Das kann doch noch nicht alles sein. Möchtest Du wirklich so weitermachen? Wie lange? Was ist in fünf Jahren? In zehn?"

    Ich schaffte, und darauf bin ich immer noch ziemlich stolz, einen Schnitt und habe fast alles in meinem Leben in Frage gestellt
    und neu geordnet und ausgerichtet. Die längst überfällige Trennung von einer Narzisstin und Psychopathin war zwar hässlich,
    aber ich und die Kinder wären an dieser Verrückten zugrunde gegangen. Und ich bin mir ziemlich sicher, wäre dieser
    Schicksalsschlag nicht passiert, würde ich wohl heute noch dahinwurschteln.

    Gleich darauf begann dann auch ernsthaft meine Abnahme, ich wurde (zum positiven) etwas egoistischer, setzte mir Fixpunkte
    im Alltag, machte mir To-Do-Listen und bin da auch immer noch dahinter. Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Geld und Arbeit.
    All-time-record, auch "Klick"-Gewicht: 99,4 kg
    Momentanes Gewicht (Wiegetag Sonntag): 84,2 kg
    Traumziel: eine sieben als erste Zahl

  3. #21
    Josie63 Gast
    xxxxx
    Geändert von Josie63 (16.07.2017 um 22:35 Uhr)

  4. #22
    MajorKey Gast
    Ich hielt mich eigentlich immer für die typische Stressesserin (was ich wahrscheinlich auch bin). Selbst als meine geliebten Großeltern starben behielt ich noch meinen Appetit (ich weiß noch, dass ich mich dafür damals echt verurteilt habe - "wie kannst du denn jetzt noch essen??". Ich glaube, das liegt auch daran, dass Trauerverhalten auch den Medien nie anders dargestelllt wird, bzw wurde. Leute in Filmen und Serien essen halt nichts, wenn sie trauern (und/oder Depressionen haben!).

    Aktuell ist wieder etwas vorgefallen, dass mich ganz gehörig aus der Bahn geworfen hat, was mich die schlimmsten Ängste meines Lebens ausstehen ließ. Ich hatte kurz vorher mit Kalorienzählen angefangen und muss sagen - genau DAS hilft mir gerade, noch ein Stück Kontrolle über mein Leben und mein Handeln zu behalten, sonst würde ich wahrscheinlich zusammenbrechen. Dazu kommt, dass ich älter und um einiges stärker geworden bin. Und auch nutze ich Sport zum ersten Mal in meinem Leben als Kompensationsmittel. Ich habe das früher immer mal wieder versucht, aber hatte dann keine Energie, ergo hab nicht durchgehalten und mich dann am Ende dafür auch noch fertig gemacht. Gerade schaffe ich es aber tatsächlich, diese Ängst und die Wut über das Geschehene zu kanalisieren und in Energie umzuwandeln. Und wenn mein Körper dann so richtig ausgepowert ist, fühle ich mich stabil. Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich nicht als Opfer; habe keine Gedanken wie "na ist ja klar, dass du jetzt unkontrolliert frisst, das kann dir niemand verübeln!". Im Gegenteil, gefährlicher für mein Essverhalten sind meine SELBST getroffenen Entscheidungen, zB ob ich am Wochenende Alkohol trinke (was oft zu Essanfällen führt) oder ob mit meinen Mitbewohnern Pizza bestelle.

    Naja, das ist die Erfahrung, die ich gerade mache.

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