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  1. #1
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    Grundumsatz vs. tägliche Kalorien

    Hallo!
    ich bin erst seit heute neu hier und möchte mich unter die "Kalorienzählenden" einreihen.
    Ich benutze die App MyFitnessPal. Kennt die von euch jemand? Damit erziele ich ganz gute Resulte und habe in sechs Wochen 5 Kilo abgenommen.

    Allerdings wundert mich die Berechnung der täglichen Kalorien etwas... Überall im Internet steht, man solle bloß nicht unter seinem Grundumsatz essen (manche sagen auch, dass der Grundumsatz vollkommen egal ist). Laut diversen Internetrechnern ist mein Grundumsatz so um die 1500 Kcal.
    MyFitnessPal sagt aber, dass ich nicht mehr als 1200 kcal essen soll bei 0,5 kg pro Woche abnehmen (bin 159 klein, 29 Jahre, weiblich, und wiege aktuell 70 Kg, PAL 1.4).

    Ehrlich gesagt, finde ich Berechnung aber ganz passend. Mir geht es nicht schlecht, bin noch motiviert und hungern tue ich auch nicht....
    Mich wundert es nur, dass man überall ließt, dass man quasi stirbt, wenn man unter dem Grundumsatz isst.

    Was meint ihr?

    LG
    Anja

    1. Etappenziel: 68 Kilo (Vorschwangerschaft-Gewicht)
    2. Etappenziel: 65 Kilo (Ehemann-Kennenlern-Gewicht)
    3. Etappenziel: 60 Kilo (Normalgewicht)
    4. ZIEL: 55 Kilo (Idealgewicht, BMI 22)

  2. #2
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    Tja, das ist wohl die große Grundsatzdiskussion...

    Der Vorteil bei "nicht unter dem Grundsatz essen" ist meiner Meinung nach, dass man nach dem Abnehmen größere Chancen hat, das Gewicht zu halten, wenn man wieder etwas mehr isst. Mir persönlich erscheint es auch gesünder, aber da ich keine Studie dazu durchgeführt habe, bleibt das meine Meinung .

    Der Vorteil bei "unter dem/genau den Grundumsatz essen" ist laut Beobachtung hier im Forum in vielen Fällen eine schnellere Abnahme. Wobei ich schon von mehreren (auch hier) gehört habe, dass der Jojo schnell kommt, wenn man danach wieder normal (=Gesamtumsatz) isst, wobei man ja dann rein rechnerisch nicht zunehmen sollte...aber auch das habe ich noch nicht wissenschaftlich untersucht.

    Meine persönliche Erfahrung: Ich habe mit ähnlichen Ausgangsdaten wie du (1,55 m, 78kg, PAL etwas höher) mit 1800kcal und regelmäßigem Joggen und Schwimmen auf 60 kg (+/-2kg) abgenommen und das Gewicht halte ich seit über 7 Jahren. Mit den letzten Kilos tue ich mich hingegen schwer (ich bin es dieses Jahr mal wieder angegangen, weil sich die 62 verfestigen wollte), wahrscheinlich da ich momentan keinen richtigen Ausdauersport machen kann und mit diesem "geringen" Kaloriendefizit meine Schlemmtage nicht ausgleichen kann. Wenn ich mich dran halte, geht es aber eigentlich auch langsam runter (die letzen Wochen lassen mich hoffen).

    Mir sind es die letzten paar Kilos aber auch einfach nicht wert, so wenig zu essen, Ich fühle mich aber mittlerweile auch einigermaßen wohl mit dem Gewicht und habe auch keine gesundheitlichen Einschränkungen wegen des leichten Übergewichts und lege deshalb keinen Wert auf eine super schnelle Abnahme...deshalb bin ich in der "über dem Grundumsatz"-Fraktion. Ohne Anspruch auf die absolute Wahrheit

    Ach ja - sämtliche Fitness-Apps werden dir zum Abnehmen eine sehr niedrige Kalorienzahl vorschlagen...ich habe zumindest keine gefunden, bei der es nicht so war! Und ich habe gesucht...

  3. #3
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    Zitat Zitat von Lary Beitrag anzeigen
    Der Vorteil bei "unter dem/genau den Grundumsatz essen" ist laut Beobachtung hier im Forum in vielen Fällen eine schnellere Abnahme. Wobei ich schon von mehreren (auch hier) gehört habe, dass der Jojo schnell kommt, wenn man danach wieder normal (=Gesamtumsatz) isst, wobei man ja dann rein rechnerisch nicht zunehmen sollte...aber auch das habe ich noch nicht wissenschaftlich untersucht.
    ich denke auch, dass es daran liegt, dass man die geringe Kalorienzahl pro Tag eher nicht für einen längeren Zeitraum einhalten kann. Ich glaube, dass die persönliche tägliche Aktivität, die Psyche und das Essverhalten nach einer Gewichtsabnahme bei jeder Person so unterschiedlich sind, dass man das gar nicht so pauschalisieren kann...

    Zitat Zitat von Lary Beitrag anzeigen
    Meine persönliche Erfahrung: Ich habe mit ähnlichen Ausgangsdaten wie du (1,55 m, 78kg, PAL etwas höher) mit 1800kcal und regelmäßigem Joggen und Schwimmen auf 60 kg (+/-2kg) abgenommen und das Gewicht halte ich seit über 7 Jahren.
    Das finde ich super! Dahin möchte ich auch mal kommen. Darf ich fragen, wie lange du dafür gebraucht hast?

    1. Etappenziel: 68 Kilo (Vorschwangerschaft-Gewicht)
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    3. Etappenziel: 60 Kilo (Normalgewicht)
    4. ZIEL: 55 Kilo (Idealgewicht, BMI 22)

  4. #4
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    Huhu Toffelchen,
    mach einfach, wie du denkst.

    Mein GU liegt bei 1450 kcal und ich esse auch um diese Zahl herum - mal mehr, mal weniger.
    Ich gehöre daher zur "GU-Fraktion". Drunter kann ich mir aus gesundheitlichen Gründen nicht
    erlauben.

    Viel Erfolg.
    01.01.15 = 138 kg
    01.01.16 = 127 kg
    01.01.17 = 132 kg
    01.09.17 = 112 kg



  5. #5
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    Toffelchen, ich gehöre zu den unter GU Leuten, weil ich persönlich ein Freund von kurz und schmerzlos bin. Ich hätte niemals die Motivation jahrelang zu verzichten, zu diäten und Kalorien in dem Maße zu zählen. Bei deiner kleinen Größe halte 1200 für sehr realistisch und ist doch fast der Grundumsatz, zumindest, wenn du im Normalgewicht bist. Ich persönlich war im Spektrum 800-1000 und Joggen/Fitness abgenommen und es lief wie am Schnürchen. Und nein, auch meine jetztigen Kuchenexzesse zum Ende meiner Abnahme haben nicht zu einer Zunahme geführt. Solange man genauso viel isst wie man verbraucht, ist alles tutti.

    Wegen des Jojos, Lary.... Man muss eben beachten, dass der Grundumsatz auch sinkt, wenn man Gewicht verliert, dh der Gesamtumsatz sinkt dadurch auch. Man darf auch nicht mehr wie vor der Abnahme essen, sondern muss schon auf den Verbrauch achten.

    Ansonsten Toffelchen, wenn du dafür aufgeschlossen bist und einer kritischen Auseinandersetzung mit dem "Hungermodus" Mythos nicht abgeneigt bist, dann würde ich dir "Fettlogik überwinden" von Nadja Herrmann empfehlen, bzw lies mal auf ihrem Blog. Am Ende musst du wie gesagt für dich selbst entscheiden, welcher Philosophie du dich anschließt, aber ich möchte dir auch mal eine gegenteilige Meinung aufzeigen
    We must try not to sink beneath our anguish... but battle on.


  6. #6
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    Zitat Zitat von Toffelchen Beitrag anzeigen
    Dahin möchte ich auch mal kommen. Darf ich fragen, wie lange du dafür gebraucht hast?
    das kann ich gar nicht so genau sagen...die ersten ca. 10 kg waren vielleicht in ein- eineinhalb Jahren weg, dann war ich im Ausland und danach die nächsten ca 8 kg nochmal über ein bis zwei Jahre...hat schon etwas gedauert! Ich habe aber auch immer eher phasenweise durchgehalten, also mal ein paar Monate konsequent und abgenommen und dann wieder weniger konsequent und gehalten.

    Zitat Zitat von ImpossibleGirl Beitrag anzeigen

    Wegen des Jojos, Lary.... Man muss eben beachten, dass der Grundumsatz auch sinkt, wenn man Gewicht verliert, dh der Gesamtumsatz sinkt dadurch auch. Man darf auch nicht mehr wie vor der Abnahme essen, sondern muss schon auf den Verbrauch achten.
    das ist noch mal ein guter Hinweis für alle Varianten. Sollte man pro ca. 5 kg Abnahme wieder überprüfen und eben auch für das Endgewicht zum Halten.
    Die ganzen Rechner im Internet bilden ja sowieso immer nur einen Durchschnitt. Es gibt wohl auch extreme Fälle, wo die Werte stark vom Durchschnitt abweichen. Man kann ihn individuell bestimmen lassen, wenn man das Gefühl hat, dass es nicht weitergeht.

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