1. #4081
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    Mir fehlt es bezüglich des niedrigen Endgewichtes eher an Vorstellungsvermögen. Im Prinzip war ich mein Erwachsenenleben lang übergewichtig. Ich habe einfach keinen Plan, wie es mit 60 Kilo sein könnte, wie ich aussehen könnte, wie und wer ich dann bin - in meiner Welt einfach (noch) nicht vorstellbar. Aber immerhin, hat mich etwas veranlasst den Ticker um diese 10 Kilo herunterzusetzen, insofern gärt die Vorstellung ich könne mal richtig schlank sein in mir doch irgendwo.

    Was das Essen betrifft ist es eher so, dass ich viel bewusster Esse und mir das dann auch viel mehr schmeckt. Bevor ich einkaufe habe ich mindestens eine ungefähre Vorstellung davon, was ich mir in der nächsten Woche zubereiten könnte und ich freue mich so richtig auf Abwechslung und frisch gekochtes essen. Ab und zu brauche ich noch ein Eiweißbrot, am liebsten mit Nüssen, Körnern - eben schmackhaft. Toastbrot interessiert mich gar nicht mehr, diese weiße Scheibe Brot lacht mich im Gegensatz zu früher nicht mehr an. Ich beginne in normalen Nudeln Brot und Co nur leere, überflüssige Kalorien zu sehen. Wenn sich das nicht ausweitet ist es ok, aber da ich wohl schon irgendeine Art Störung bezüglich Essen hatte, hoffe ich mal, dass nichts in einer andere Richtung umschlägt. Andererseits habe ich nun keine Angst mehr vor Fett und brate mein Gemüse statt in Wasser in ordentlich Kokosöl an. Also scheine ich keine generelle Angst vor Kalorien zu entwickeln.

    Wenn ich jetzt in den Supermarkt gehe, ziehe ich an ganz vielen Regalen einfach vorbei, ohne in die geringste Versuchung zu kommen. Beispielsweise muss ich wegen den Nüssen zum Süßigkeitenregal (die sind da einsortiert). Anfangs war es schwer an Schokolade und Gummibärchen vorbeizugehen. Jetzt aber gehe ich einfach zielgerichtet zu den Nüssen, mein Interesse an Süßem (leere Kalorien) ist völlig geschwunden. Und ich möchte, dass das so bleibt.

    Was meine Mahlzeitentaktung betrifft, war und bin ich extrem rigoros mit mir. Wenn die letzte Mahlzeit vorbei ist, ist sie vorbei. Egal was manch einer um mich herum noch isst. Wenn es gut riecht, fällt mir das schon manchmal schwer. Snacks zwischendurch esse ich ebenfalls nicht. Wenn dann plane ich meine Nüsschen oder die Banane zu einer Mahlzeit. Ich hoffe, dass ich mir auch das total verinnerlichen kann, denn das "herumgesse" kostet einfach einen Haufen Kalorien, die quasi so zwischendrin verschwinden. Für mich ist das nix. Im Prinzip sehe ich mich gar nicht so sehr auf Diät, sondern eher in Richtung: So will ich jetzt in Zukunft leben.

    Am Ende wird noch so ein Öko-Gesundheitsapostel aus mir, aber damit kann ich dann leben und zwar schlank!

  2. #4082
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    Zitat Zitat von dieNicci Beitrag anzeigen
    Angst vor dem niedrigen endgewicht? Wirklich? Oder ist es eher die Tatsache, dass es bis dahin noch so lange dauert? Oder die Angst davor, niemehr so hemmungslos zuschlagen zu können?
    Einfach weil ich es mir nicht vorstellen kann, so viel weniger zu wiegen.
    Ich habe ja schon mal von über 90 auf unter 80 Kilo abgenommen, aber hab´ mich da jetzt auch nicht unbedingt wohler gefühlt. Es war eher so, ja gut, wiege ich jetzt halt unter 80, na und?
    Andere nehmen ja ab und fühlen sich besser, schöner, toller, keine Ahnung. Und bei mir wird es eher so sein, ok, dann bin ich jetzt schlank, na und? Ich nehme halt wirklich nur aus gesundheitlichen Gründen ab. Wenn man mir jetzt sagen würde, du wirst mit deinem jetzigen Gewicht 100 Jahre alt und wirst keine Herzprobleme, Rückenprobleme usw kriegen oder kein erhöhtes Schlaganfallrisiko dann würde ich gerade so bleiben wie jetzt.
    Von daher hat flopo schon recht, vielleicht sage ich mir auch bei 80 Kilo, ok, reicht. Und ich sollte es nicht an dem BMI fest machen.
    Wenn ich auf dieser Seite mit dem BMI-Regler bin, sehe ich mich halt nicht schlank. Keine Ahnung wie ich das besser erklären soll. Das bin halt einfach nicht ich.

  3. #4083
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    Zitat Zitat von runde Katze Beitrag anzeigen
    Ab und zu brauche ich noch ein Eiweißbrot, am liebsten mit Nüssen, Körnern - eben schmackhaft.
    Hast du ein Rezept für dein Eiweißbrot?

  4. #4084
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    Ich war ja schon mal "schlank", für meine Verhältnisse, habe die 7 schon mal vorne gehabt, knapp unter 80 Kilo. Vielleicht 78 oder 79 Kilo. Von über 90 Kilo runter. Das war vor über 10 Jahren. Gibt auch noch Fotos von früher, und ich finde mich auf den "schlanken" Fotos jetzt nicht hübscher als auf den Fotos, wo ich dick bin. Mein Gesicht ist so schmal, der Hals wirkt länger, man sieht die Schlüsselbeinknochen. Schon damals fand ich das hässlich. Obwohl es, wenn man nach dem BMI geht, noch Übergewicht war. Wenn ich mir also jetzt 65 Kilo vorstelle, weiß ich quasi jetzt schon, dass ich mich hässlich finden werde. Hässlicher als jetzt. Aber wahrscheinlich habe ich da eine total gestörte Wahrnehmung. Deshalb meine "Angst" vor den 65 Kilo. Vielleicht ist das so jetzt verständlicher.

  5. #4085
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    Eiweißbrot:


    • 300 g Magerquark
    • 8 Eiweiße (das gelbe brate ich und gebe es auf Belag oben drauf)
    • 125 g gemahlene Mandeln
    • 100 g geschrotete Leinsamen
    • 50 g Weizenkleie
    • 50 g Weizenvollkornmehl oder Dinkel oder was man mag
    • 1 Päckchen Backpulver
    • 1 TL Salz
    • Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam – nach Bedarf



    1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft (Ober-/Unterhitze: 200 Grad) vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Alternativ: Kerne draufstreuen.
    2. Quark und Eiweiß, Leinsamen, Weizenkleie und die gemahlenen Mandeln mischen.
    3. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und unter den Teig rühren. Nach Bedarf Kerne hinzufügen.
    4. Den Teig in die Kastenform füllen und 60 Minuten lang backen.
    5. Bevor das Brot auf einem Rost gestürzt werden kann, 20 Minuten lang abkühlen lassen.


    Es geht eigentlich recht flott, man braucht nichts exotisches und man kann auch einfach verwenden was man so zu Hause hat.

  6. #4086
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    Ok. Dann eben Rolle rückwärts. Niemand zwingt euch ja, weiter abzunehmen. Wenn ihr also an den Punkt kommt, wo ihr euch fragt, ob eine weitere Abnahme nicht zu viel sein könnte, hört ihr einfach auf und haltet. Dann habt Ihr Zeit genug euch klar zu werden über eure Ziele. Und der Kopf kann auch hinterher.

    Gottlob ist der Weg bis dahin ja noch lang und man wächst mit

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