ich habe so langsam einen punkt erreicht wo ich sage es is nun gut mit dem abnehmen. ziel waren 70kg und letzten freitag zeigte die waage 67,7kg. nun bin ich mir aber etwas unsicher wie ich den übergang gestalten soll. irgendwie bin ich besonders das wiegen zurzeit etwas leid. es gibt bei mir solche schwellenkilos da scheine ich jede zunahme zu merken. war zb bei 72kg so. aber seit ich die 69 unterschritten habe merke ich keinen großen unterschied mehr. um die 68 herumzuschwanken wäre völlig ok. ich habe keine lust mehr mir von der waage meine launen diktieren zu lassen. ich bin mir zwar manchmal bewusst, dass die ein oder andere zunahme keine fettzunahme sein kann, aber ein bissl wurmt es mich dennoch.
ich bin 21 weiblich, 1,70 groß und student. ich habe bisher ca 1900kalos gegessen. bin auch mal ne woche lang auf 1800-1850 runter als ich am lernen war für die prüfungen und kaum bewegung hatte, aber das war definitiv zu wenig. am ende der woche hatte ich den morgenschwindel, den ich noch aus ww zeiten kannte wieder und seither esse ich wieder die 1900. eigentlich laufe ich 3 mal die woche (einmal kurz ca 30min, mittellang 45-60min+oftmals etwas härter einmal langsam 1,5-2stunden) nur ist mir das seit ein paar wochen wegen knieproblemen nciht möglich. ich fahre dafür fast jeden tag ca eine stunde rad (manchmal auch mehr kommt ja zurzeit auch auf das wetter an) mache rücken+krafttraining oder ähnliches. im moment habe ich ferien und bin sonst nicht viel auf den beinen.
was meint ihr, soll ich langsam erstmal so 2000kcal anpeilen und dann schrittweise erhöhen? kerbes tabelle gibt für eher bewegungsarme tage mit nem pal von 1,5 2268kcal an und für bewegungsintensivere 2420. ich habe zurzeit auch etwas das gleiche problem wie yooot. ich bin was die ernährung angeht immer recht akkurat und generell ein ungeduldiger perfektionist. das geht mir im moment etwas selbst auf den zeiger, ich bin aber etwas ratlos wie ich das halten nun so locker wie möglich angehen soll. im kalo rahmen zu bleiben ist für mcih cniht das problem, die große planerei kommt durch das einhalten der nährwerte. ich bin immernoch ein EW junkie und das wird ja mit abnehmendem gewicht nicht mehr. den sport einzuschätzen fällt mir immernoch sehr schwer. wenn ich überlege, dass ich die kalos theoretisch ncoh zusätzlich verfuttern könnte, da verlässt mich etwas der glaube, dass ich bei soner menge das gewicht halten könnte. gut die sportkalos muss ich ja nicht futtern.
irgendwie bin ich ein marathonläufer, der die ziellinie überschritten hat und nun geduscht und fertig vor seinem erfolg steht und jetzt erstmal etwas orientierungslos nach neuen zielen sucht.
das ganze klingt ein wenig negativ, ist es aber keinesfalls. ich bin wirklich unendlich froh von ww weg zu sein, nur eben etwas ratlos, da langsam eine neues kapitel für mich anbricht.
__________________ Etappe1: 105,5 -> 90 (geschafft am 5.12.08 ) Etappe2: 90-> 80 (geschafft am 13.3.09) Etappe3: ab 5.8.09 vorerst Erhaltung (72kg) Etappe4: ab Sept 09 WW-> Kalorienzählen
Das kann ich gut verstehen. Wenn man lange auf etwas hinarbeitet und es dann erreicht hat, dann entsteht einfach eine gewisse "Leere".
Dein Ziel sollte sein, wieder zu einer natürlichen und körperbestimmten Ernährung zurückzufinden.
Du weißt bestimmt so viel, über gesunde Ernährung, daß du das nicht mehr vergessen wirst.
Steiger mal langsam hoch und schau, wie du dich damit fühlst. Ich denke, daß es genauso ist, wie wenn man mit dem Zählen anfängt. Man muß sich ein bissl Zeit geben, sich da einzufinden.
Hör ein bissl in dich rein und versuche, zu dem "normalen" Verhalten eines Menschen zurückzukehren, der kein Gewichtsproblem hat.
Das ist allerdings leicht gesagt, ich weiß, aber auch das ist sicherlich für Dich zu erlernen.
Und sicherlich wirst du jetzt am Anfang einfach noch die Zahlen brauchen, um dich sicher zu fühlen.
Nach und nach allerdings solltest du versuchen, immer mehr Tage ohne Wiegen und Zählen zu haben. Stück für Stück lockerlassen.
LG
Sabine
__________________ Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.
Ein Mensch erlebt den krassen Fall -es menschelt deutlich überall - und trotzdem merkt man weit und breit oft nicht die Spur von Menschlichkeit (Eugen Roth)
danke EinMensch für das Verständnis und den Zuspruch. Du hast recht, ich weiß wie mans macht und hab eigentlich auch keine größeren probleme mit "gesundem" essen. mir schmeckts einfach auch sehr gut und ich habe den vorteil, dass ich vor der umstellung eigentlich nicht an irgendwelchen fressattacken o.ä. gelitten habe so, dass ich da nicht in alte raster rutschen kann. nur das mit dem einteilen übern tag ich denke das wird noch ein stück arbeit. bisher habe ich sehr an den zahlen geklammert und weniger auf hunger geachtet. für mich ists schon ein fortschritt mir ein stück schokolade abzubrechen und zu sagen ok das sind nun 10g und nicht nachzuwiegen obs nun doch vielleicht 9 sind. jetzt wo ich in den semesterferien zuhause bin muss ich sowieso oft schätzen, da ich mittags mitesse was auf den tisch kommt. einerseits ne gute übung, andererseits grade in dieser phase etwas beunruhigend, wo man ja doch austesten muss "wie viel man so verträgt".
müßig ernährt sich das eichhörnchen. ich werde also erstmal die 2000 anpeilen. am wochenende habe ich semesterabschlussparty, da werde ich mich gleich mal in gelassenheit üben
die idee einfach mal tage einzubauen wo ich einfach nur versuche zu schätzen oder eben stück für stück von der waage ablasse finde ich gut. quasi ein langsames entwöhnen. vielleicht nehm ich mir da für den anfang den samstag oder sonntag her. nicht als schlemmertag, sondern als entwöhntag.
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So wie man langsam lernt, in das Zählen reinzukommen, muß man es sich wohl auch langsam wieder abgewöhnen.
LG
Sabine
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ich glaube das wird wirklich noch ein berg an kopfarbeit. grade weil ich auch sportlich zurzeit so eingeschränkt bin durch mieses wetter und knie. ich hätte jetz endlich zeit und bin total hummelig, wenn ich mal nen tag nicht raus komme. heute hatte wenigstens der hund was davon. heute dachte ich schon wieder, hm ne wenn du keine bewegung hast dann is mal lieber deine 1900 weiter. blödsinnig irgendwie, damals fiel es mir so leicht mehr zu essen bei der umstellung von WW auf kalos zählen. irgendwas blockiert im moment. ich glaube im hinterkopf schlummert immernoch die angst, dass mein stoffi nicht so 100%ig rund läuft.
jetz gibts erstmal abendessen!
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Beim Eintritt in`s Stoffie-Forum sind die Ängste am Eingang abzugeben.
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ich denke auch das wichtigste im moment ist viel in sich hineinzuhören. zu essen wenn man wirklich hungrig ist und aufzuhören wenn man wirklich satt ist
eigentlich kann man dann nichts verkehrt machen.
übrigens wahnsinn wieviel du abgenommen hast!
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1. Ziel unter 90 kg ERREICHT: 05.06.2011
2. Ziel BMI unter 30/ 84 kg
ich bin auch grad dabei zu mein gewicht zu halten, und ich weiß wie schwer das ist... schwerer als abnehmen. Vorallem normal essen, das heißt ganz ohne Kontrolle essen, davor habe ich Angst.
Ich bin zur Zeit fast nur zu Hause (semesterferien + für eine prüfung lernen) und denke auch naja 1900kcal dürfest du essen, aber du hast ja keine bewegung und noch 1000 andere Ausreden um erstmal auf 1700kcal zu bleiben -.-
Naja wir schaffen das schon
__________________ Stärke liegt nicht darin, nie hinzufallen sondern wieder aufzustehen.
ich denke ganz ohne kontrolle wird es bei mir wohl nie laufen. ich kann mir vorstellen, dass ich zb nudeln/kartoffeln immer abiegen werde. grad wenn ich für mich allein koche oder so. ich weiß mittlerweile einfach wie viel mir da reicht. das is für mich auch nicht belastend. was ich im moment versuche ist zb obst nicht mehr zu wiegen. ich seh es ienem apfel mittlerweile an, ob er groß ist oder klein. und da kann man sich auch nciht so schnell grob verschätzen, dass es richtig zu buche schlagen würde. also übe ich an obst und an meinen selbstgemachten müslibits oder so.
ich versuche auch jetzt eher, wenn ich zb nüsse ins müsli mache in die packung reinzugreifen und auf die waage zu legen was ich denke, dass der vorgenommenen menge entspricht. sind wohl alles dinge, die ich etwas verpasst habe beim abnehmen zu lernen. aber dafür bin ich einfach zu akribisch.
gestern dürfte ich vielleicht sogar die 2000 getroffen haben.
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