Seit Ende November bin ich von WW auf Kalorienzählen umgestiegen.
Da ich mit WW an normalen Tagen meist viel zu wenig Kalorien verdrückt habe, musste ich erstmal ordentlich steigern, was mir selbst heute noch oft genug schwer fällt.
Seit einiger Zeit fällt mir das Essen immer schwerer.
Naja, weniger das Essen an sich - es ist mehr eine Kopfsache.
Ich denke, ich habe die Kehrseite der Medaille für mich entdecken müssen: wenn man Kalorien zählt, kann ich persönlich da nicht mehr von "gesundem Essverhalten" sprechen.
Man isst nur noch nach Werten und Zahlen.
Will man seine Werte richtig einhalten, ist man oft genug gezwungen Dinge zu essen, nur weil sie in die Werteverteilung passen.
(Ich persönlich bin oft gezwungen zu essen, obwohl ich eigentlich gar keinen Hunger habe.)
Beim Essen mit einer Waage unter dem Teller am Tisch zu sitzen - das ist auch nicht wirklich normal, oder?
Ich fühle mich sehr in meiner Spontanität eingeengt. Sowohl beim täglichen Essen zu Hause, als auch noch viel mehr unterwegs.
Essen wird für mich immer mehr zu Krampf.
Entweder ich esse wonach mir ist - dann schieße ich schnell über's Ziel hinaus oder bleibe aber zig hundert Kalorien drunter.
Oder ich esse wie es in die Werte passt - dann bin ich selten zufrieden, muss mich zu Lebensmitteln oder Mengen zwingen, auf die ich gar keinen Hunger / Appetit habe...
Gerade seit 2-3 Wochen bin ich total blockiert und merke, wie es immer schwieriger für mich wird, Essen zu genießen (egal ob an "Schlemmertagen" oder an "zu wenig-Tagen").
Ich laufe ständig mit einem unguten Gefühl herum, wenn ich mal ungeplant oder spontan unterwegs etwas esse, weil ich aus dem Kopf nicht weiß (nicht wissen kann), welche Werte ich da gerade verputze.
Essen ist eigentlich kein Essen mehr - Essen besteht nur noch aus 4 verschiedenen Werten. *seufz*
Ich weiß nicht, ob jemand versteht, was ich meine und worauf ich hinaus will, aber ich musste das nun einfach mal aussprechen...
__________________ 06/09 - 04/10: von 86,4 Kg auf 75 Kg durch gesunde Ernährung **11/11: leider alles und mehr wieder angefuttert - also auf ein Neues! *tschakka*
Man muss halt schauen, was man aus seiner Situation macht.
Ich selber habe nie WW gemacht, aber ich kann mir ein kleines bisschen vorstellen, wie du dich fühlst.
Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten für dich.
1. Du versuchst dich mit dem Kalorien zählen irgendwie arrangieren.
Mir selber fiel es am Anfang auch schwer, und teilweise war ich so schlecht organisiert, dass ich entweder Abends noch einen Mörderhunger hatte, aber meine Kalorien bereits voll waren, oder ich musste zwanghafte Zwischenmahlzeiten einführen oder auch mal auf mein Stück Kokosschokolade verzichten, weil der Fettwert schon voll war.
Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden.
Ich sehe das Kalorienzählen eher als eine Übergangsphase. Zugegeben, eine etwas längere Übergangsphase, aber ich denke es ist einfach nötig ein Gefühl für Mengen und gute Lebensmittel zu bekommen. Zumindest bei mir fehlt das, ich weiß nicht, ob ich da gleichfalls für dich spreche.
Manchmal ist es schon doof den ganzen Tag durchzuplanen, aber wenn ich die Ergebnisse auf der Waage sehe ist es das doch wert. Ohne das Zählen hätte ich garantiert noch nicht so viel abgenommen.
Aber wenn du dich mit dieser Art von Ernährungsumstellung gar nicht abfinden kannst, dann bleibt dir
2. eine andere Diät suchen. Es gibt ja nicht nur WW und Kalorienzählen. Vielleicht ist ja was ganz anderes dein Ding. Da kann ich dir aber leider nicht weiter helfen, weil etwas außer Kalorien zählen noch nie gemacht habe. Aber da wirst du hier im Forum ja genug Infomaterial finden.
Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg
Hehe ich sehe gerade, wir sind gleich groß und uns trennt nur 1 Kilo
Ich verstehe dich, Yooot.
Hatte so eine Tiefphase auch mal. Aber ich plane nicht mehr allzu viel. Ich habe feste Lebensmittel zu Hause, die ich regelmäßig und gerne esse (Vk-Brot, Geflügel, Käse, Frischkäse, Quark, Obst, Gemüse, Vk-Nudeln und und und) und die halt immer quasi in die Bilanz passen/passen müssen. Als ich noch in die Schule gegangen bin hab ich morgens auch meist das gleiche gefrühstückt, Müsli. Und am Wochenende meist Brötchen mit der Familie.
Ich freu mich immer aufs Frühstück, das ist halt ein fester Bestandteil und wird mir nicht langweilig, auch wenns meist das gleiche ist. Und da ich Mittag- und Abendessen einfach noch nicht ganz genau am Vortag weiß, überleg ich mir meist am Vormittag, auf was ich zu Mittag Lust hätte. Gemüse ist immer dabei, aber ich hab da halt auch immer Lust drauf. Manchmal ess ich halt Nudeln, Gemüse, Geflügel und ne leckere Soße, oder eine Reis-Gemüse-Pfanne, wenns schnell gehn muss schieb ich mir zwei Vk-Brote in den Toaster, mit Lätta und Schinken/Käse und Rohkost, oder mal ne Suppe. Und dann schau ich gegen Abend im Kaloma nach, wie das von den Werten her passt und richte mein Abendessen danach aus. Wenn ich merk, dass ich mehr Eiweiß oder Fett oder Kh's hab - so what, ich schieße nie soooo dermaßen drüber hinaus und selbst wenn, das ein Tag und den hak ich ab. Schließlich kümmern sich die wenigsten "Normalos" um Nährstoffverteilung und die leben auch noch
Vielleicht brauchst du einfach mal ein paar lockerere Tage, an denen du einfach isst, wie dus brauchst. Entspann dich mal und tritt zurück von den festen Werten, hör in dich rein, auf was du Lust hast und iss das dann. Das muss dir ja nicht gleich die Bilanz versauen
__________________ Jiiiiiiiiiiiiiiiiiha!
Fan von: Iss mehr und werde schlank!
Mit großem Dank an alle Stoffis und Sun. Liebe Grüße vom kleinen Teufelchen Meine (löchrigen) Esspläne
du bist gerade in einer Phase, die viele mal haben.
das gehört dazu.
und es ist eine reine Kopfsache.
wenn du anfängst, dich vom Kalorienzählen vereinnahmen zu lassen und darauf zu fixieren, dann wird es zur Belastung.
Wenn man es als Werkzeug ansieht, als freundliche Unterstützung des Eßverhaltens ist es eine Hilfe.
So einfach ist das
und so schwer.
LG
Sabine
__________________ Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.
Ein Mensch erlebt den krassen Fall -es menschelt deutlich überall - und trotzdem merkt man weit und breit oft nicht die Spur von Menschlichkeit (Eugen Roth)
Danke für Eure Antworten, Power, devilishme und EinMensch.
Ich hatte ja eigentlich mit heftigem Widerstand (nicht speziell von Euch, sondern allgemein von anderen Usern), insofern freut es mich, dass Ihr mich versteht.
Es stört mich nicht, mein Essen zu wiegen.
Das mache ich schon ganz automatisch und es ist ja nun auch wirklich kein Aufwand.
Es stört mich aber, wenn ich es nicht wiegen kann!
Gut, ich bin recht gut im Mengen schätzen geworden. Das kann man (konnte zumindest ich) sehr gut lernen.
Aber ich kann mir unmöglich von so vielen Lebensmitteln alle 4 Werte merken.
Klar, inzwischen weiß ich bei den meisten Sachen, was eben eher KH- oder Eweißlastig ist. Fettiges konnte man schon immer als solches einordnen, denke ich.
Aber genau Werte kann ich mir da nur bei einigen wenigen merken, unmöglich bei vielen und schon gar nicht bei Sachen, die ich nur alle paar Wochen mal esse.
So stehe ich also oft vor der Wahl, gerade wenn wir außerhalb essen, was bei uns einfach häufiger mal vorkommt: esse ich etwas, von dem ich die Werte einigermaßen kenne oder esse ich, wonach mir der Sinn steht?
Ich kann es so schlecht in Worte fassen...
Ein paar "lockere" Tage habe ich am letzten Wochenende gehabt:
an zwei von drei Tagen lag ich über meinem Soll, an einem weit drunter.
Unterm Strich haben sich die drei Tage ausgeglichen.
Und was mich auch regelmäßig immer wieder ins Grübeln bringt:
alle 2-3 Tage fragt mich meine Tochter (6 Jahre), warum ich alles wiege?
Ich versuche es zu erklären und überlege dabei dann, ob ich damit vielleicht auch schon Einfluß auf ihr Essverhalten nehme?
Es ist NICHT NORMAL, wenn man sein Essen immer wiegt. Das ist einfach kein normales und gesundes Essverhalten, aber so lebe ich es ihr vor!
(Vor einigen Monaten hat sie immer gefragt, wieviele Punkte das und das Essen hat, auch wenn sie nicht wirklich verstanden hat, worum es geht...)
Es beruhigt mich ein wenig, wenn ich höre, dass andere so eine "Phase" auch hatten oder haben.
Aber ehrlich gesagt ändert das auch nicht viel an meinen Gedanken, Problemen und Fragen...
Hinzu kommt sicherlich auch, dass das Kalorienzählen bei mir eben nicht wirklich klappt. Also die Abnahme meine ich nun.
Das beeinflusst mein Denken sicher auch, keine Frage.
Ich schaffe es aber auch nur selten, wirklich genau in den Werten zu liegen.
Das ist ein Kreislauf, der sehr auf mir lastet.
> ich kann noch immer nicht an die Theorie "viel Essen führt zur Abnahme" glauben
> ich schaffe nicht immer mein Kaloriensoll und noch seltener die genaue Nährstoffverteilung
> ich fühle mich eingeengt
> ich fühle mich unsicher, wenn ich etwas esse, von dem ich die Werte nicht vorher in meinen Plan einrechnen kann
> es ist eine große Überwindung für mich zu essen, obwohl ich satt bin
Ganz klar, das hängt alles eng zusammen!
Würde ich abnehmen, könnte ich an das System glauben und es fiele mir sicher leichter, so viel zu essen.
Andersrum - vielleicht würde die Abnahme besser klappen, wenn meine Werte besser passen würden.
Würde das Abnehmen und die Werteverteilung besser passen, wäre ich psychisch nicht so blockiert.
Andersrum - wäre ich nicht blockiert, würde vielleicht auch alles besser passen.
Und da stecke ich fest - in diesem Kreislauf...
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Ich kann auch verstehen, wie du dich fühlst. Mich hat Kaloienzählen nach ein paar Wochen auch nur noch fertig gemacht und deshalb habe ich es wieder gelassen.
Was ich mich aber frage ist, ging es dir bei WW nicht genauso? Also ich habe auch mal WW gemacht und da denkt man statt in Kalos eben in Punkten. Aber auch da richtest du doch dein Essverhalten danach aus, in den Punkten zu bleiben, 5 mal am Tag Obst/Gemüse zu essen, zwei Fettpunkte zu haben usw. Das Auswärtsessen gestaltet sich bei WW ebenso schwierig, weil man nie genau weiß, wie viele Punkte das Gericht aus dem Restaurant hat oder das Stück Kuchen vom Bäcker.
Wirklich normal ist weder WW noch Kalos zählen, wenn man über ein normales Essverhalten nachdenkt. Ob ich nun mein Essen in Punkte oder Kalos umwandle, spielt dabei meiner Meinung nach keine Rolle. Ein normales Essverhalten sollte allerdings dann am Schluss von sowas stehen. Sowohl WW und auch Zählen sind ja Ernährungsumstellungen, die dir zeigen sollen, was und wie viel du essen solltest. Dabei geht es z.B. drum, dass es dir irgendwann in Fleisch und Blut über geht, mit Öl zu braten oder paar Gramm Nüsse in den Quark zu tun. Klar, kein normal essender Mensch fragt nach Nährwerten, aber wenn man das erstmal bisschen drin hat, bleibt auch etwas hängen, was man dann weiter durchführt ohne WW zu machen oder Kalos zu zählen.
Gut, das war aber eher ein kleiner Verständnisproblem meinerseits, weil es in deinem Beitrag so klang, als hättest du mit WW weniger Probleme gehabt was den Kopf angeht.
Wie auch immer: Ich weiß wie gesagt genau wie du dich fühlst und ich habe nie gelernt, sich vom Zählen nicht massiv beeinflussen zu lassen. Ich fand es auch erschreckend, ob nun bei WW oder beim Zählen, sein Essen so in Zahlen zu sehen. Das hat mich unendlich unglücklich gemacht. Seit ich nicht mehr zähle, habe ich wieder viel mehr Freude am Essen.
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von 115kg auf 63kg
ein langer Weg zu einem neuen Leben
Bei WW muss man eben nur einen Wert im Kopf haben.
Nach einiger Zeit kann man die automatisch auswendig, ging mir jedenfalls so.
Und durch die Sattmacher war es bei vielen Sachen dann auch egal, wieviel es wiegt, es ist halt ein Sattmacher.
Und die meisten anderen Sachen musste man auch nicht auswiegen. Die Angaben galten halt für übliche Mengen und Größen... Das Schätzen war ein wenig leichter...
Im Restaurant war es natürlich dennoch schwierig, keine Frage.
Das Abwiegen an sich finde ich nun aber wie gesagt nicht weiter schlimm.
Und mit WW achtet man auch nicht so genau auf Nährstoffverteilung.
Man hat zwar Regeln (2 Fettportionen (was beim Kalorienzählen ja viel zu wenig ist), Eiweißportionen, Calzium, 5amTag etc. ...), aber die sind eben viel lockerer gehalten.
Kalorienzählen ist in meinen Augen einfach noch ein wenig genauer als WW.
WW war lange Zeit gut für mich, ich habe viel gelernt damit und auch viel abgenommen. Ich habe aber damit auch lange Zeit viel zu wenig gegessen, OBWOHL ich mich an alles gehalten habe...
Kalorienzählen geht nun quasi ans Eingemachte, ich will auch weder das eine noch das andere schlecht machen.
Ich weiß schon - ICH bin das Problem, nicht irgendein System.
Danke für Deine Antwort, Zess.
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Zess hat völlig richtig geschrieben. Es ist auch nicht NORMAL, sein Essen zu wiegen!
Aber wir sind hier ja auch alle nicht normal!
wir haben alle ein Problem auf die eine und andere Art richtig mit Essen umzugehen.
jetzt kristallisiert sich Dein Problem für mich besser heraus.
Du hast einen unglaublichen Perfektionsanspruch. Das kenn ich von mir selber. gerade am Anfang und auch in den ersten Monaten, wollte ich das alles super genau machen.
Bis ich gemerkt habe, daß ich auch abnehme, wenn es mal nicht stimmt.
und warum sollte Dir hier jemand widersprechen.
ich halte das Kalorienzählen ganz sicher nicht für die allein selig machende Variante!
Ich würde mir wünschen, daß ich schon früher gewußt hätte, daß ich einfach auf meinen Körper hören kann. Dann hätte ich niemals mit der Hungerei angefangen. Und hätte mir mein Körpergefühl nicht kaputt gemacht.
Ich habe das Zählen gebraucht, um wieder zu lernen, welche Mengen für mich gut sind. Damit ich das Gefühl zurückbekomme.
Wenn dich die Nährwertverteilung so belastet, dann laß es doch einfach!
Da staunst du, hm?
ja.... die Nährwertverteilung ist wichtig, wenn wir hier sagen, wir wollen einfach auch neben dem Abnehmen noch ganz doll gesund abnehmen!
ABER
die Menschen da draußen leben auch ohne Nährwertverteilung.
Und wenn es dich so belastet, du andererseits aber die Sicherheit brauchst, nicht zu wenig und nicht zu viel zu essen, dann zähl doch einfach nur.
Das machen hier einige, die z.B. aus einer Eßstörung kommen und bei denen es wirklich kontraproduktiv wäre, sich so zwangshaft mit Werten auseinander zu setzen.
Was hältst du davon?
zu deiner tochter kann ich dir als Erklärung nur anbieten, daß du ihr sagst, du würdest gerade was lernen, was du sonst nicht so ganz richtig gemacht hast, und da gehört das wiegen eine Weile dazu.... aber da kenn ich mich nicht aus, wie man das wirklich einem Kind erklärt.
LG
Sabine
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Ich habe das Zählen gebraucht, um wieder zu lernen, welche Mengen für mich gut sind. Damit ich das Gefühl zurückbekomme.
GENAU!!! Darauf kommt es an. Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Auch dein ganzer Text, Sabine.
Wir sind alle so gefangen in diesem ganzen Wenig Essen und Abnehmen Kram, den Wundermitteln, Shakes und Pillen, teilweise diesem Drang, in einer Woche fünf Kilo abzunehmen oder besser noch über Nacht und ohne Sport schlank zu werden, einfach irgendwas einwerfen ohne was tun zu müssen, dass wir uns selbst vergessen - und so läuft es nunmal nicht.
Wir haben das Gefühl verloren, wie viel Essen richtig für uns ist, wie viel wir wirklich brauchen und welche Lebensmittel uns gut tun. Und dass es eigentlich keine Ausrutscher gibt, wenn sie nicht jeden Tag sind.
Das Gute am Stoffwechselaufbau und an der Zählerei ist für die meisten, dass sie mehr essen dürfen. Anfangs scheint aber gerade das die schwierigste Sache der Welt zu sein: mehr essen MÜSSEN. Bis das Völlegefühl durch neu gewonnene Lebensqualität ersetzt wird. Das Essen zum Genuss wird, man auch mal Fünfe gerade sein lässt.
Für mich ist es auch eher eine Hilfe als eine Belastung, ich habe endlich das Gefühl, das richtige zu tun und meine Energie, meine Laune, mein Körper stimmen mir da in allem zu. Mittlerweile ist es mir manchmal egal, ob ich überhaupt noch abnehme, weil ich einfach so froh über diese Lebensqualität bin.
Und ich denke auch, dass es vielleicht gar nicht schlecht wäre, einfach nur die Kalorien zu zählen. Dann machst du dich mit den Nährwerten nicht mehr so verrückt. Und irgendwann hast dus dann raus und überschlägst die Kalorien nur noch. Und irgendwann bekommst du ein Gefühl für dich richtigen Mengen und dein Körper meldet sich schon, wenn er was braucht.
Du musst da einfach mal ein bisschen Vertrauen in dich selbst haben - und dir wieder Entspanntheit aneignen (jaaaa ich weiß, ich red hier so klug... ich weiß, dass es nicht ganz so einfach ist. Aber das ist quasi die Theorie und ich bin mir sicher, du kannst sie - so wie wir alle - in die Praxis umsetzen).
Liebe Grüße
__________________ Jiiiiiiiiiiiiiiiiiha!
Fan von: Iss mehr und werde schlank!
Mit großem Dank an alle Stoffis und Sun. Liebe Grüße vom kleinen Teufelchen Meine (löchrigen) Esspläne
hallo yoot,
eigentlich ist schon alles gesagt worden.
das mit dem abwiegen kannst du auch umgehen, zumindest bei den lebensmitteln, die du öfter nutzt.
nimm doch einen schüssel und wiege in nächster zeit die gängigsten lebensmittel in nur der schüssel ab und merke dir lediglich wie voll die schüssel bei den unterschiedlichen lebensmitteln ist. auf ein paar gramm kommt es ja auch wirklich nicht an.
ich mache das z.b. mit spaghetti so, ich weiß genau, wieviele in eine hand passen und wieviel gramm das dann ca. sind. es gibt so kleine tricks.
ich hätte z.b. auch keine lust drauf, daß ich ständig von freunden angequatscht werde, warum ich denn alles abwiege.
also so mache ich das zumindest oft