um mich erstmal nicht komplett zu wiederholen, kopier ich mal meinen beitrag aus dem bewerbungsthread:
hallo liebe naschkatzen
ich bin nicht ganz so neu dabei, sondern habe vor... ich glaube 2 jahre waren es jetzt ungefähr, schonmal bei den stoffwechsel-leuten mitgemischt. die mir damals aus dem tief der diäten geholfen haben. da hab ich die gurndlegendsten sachen über gesunde ernährung gelernt und im laufe der zeit sind sie mir in leib und seele übergangen, so dass eine komplett unausgewogene ernährung heute für mich überhaupt nicht mehr in frage käme...
soweit so schön.
nachdem ich mich meinem zielgewicht damals auf 2-3 kg angenähert hatte und eigtl schon sehr zufrieden mit mir war, kam die zeit nach dem abitur. ich war mit jobben beschäftigt, mein studium begann und da ich mich ja eigtl relativ wohl fühlte fand ich es garnicht schlimm, meine kcal nicht zu zählen und keine esspläne mehr zu führen. an regelmäßigen sport war sowieso nicht mehr zu denken und hier im forum hab ich mich leider auch äußerst rar gemacht.
nach dem ersten semester kam dann der schock. ich hatte es tatsächlich geschafft mich wieder auf mein ausgangsgewicht zu futtern und das ganz unbewusst. ja klar, meine wgmitbewohner haben lecker gekocht, ich hab oft in der uni nebenbei ungesundes zeug gefuttert und mir dann abends nochmal richtig schön mit einer deftigen pfanne den magen vollgeschlagen... und dabei dachte ich mir würde das nie wieder passieren. gute vorsätze aufgestellt, obst und gemüse en masse gekauft und schwups - märz, chinaurlaub (auch zum zwecke meines studiums)... man sagt ja asiatisches essen seie so gesund... dann rat ich euch fahrt mal mit 2 typen, die meinen ein gericht wäre nur gut wenn es deep-fried ist und geht jeden abend feiern, mit üppigem alkoholgenuss. als ich wiederkam gingen mir fast die augen über. ich hatte alles was ich abgenommen hatte wieder drauf und noch ein feistes kilöchen mehr und befand mich bei netten 60kg.
für jemanden, der sich noch gut an sein abiballkleid und schlanke 51 erinnern kann, sind diese 9kg eine katastrophe. und so geht das jetzt die ganze zeit auf und ab. zwischendurch war ich mal wieder bei 55 ende letzten jahres, dann kam die weihnachtszeit und wieder wars soweit. der neujahrsfrust.
doch dieses jahr sollte alles anders werden. ich wollte endlich wieder ein gleichmäßiges gewichtsbild und mich gut und wohl damit fühlen.
zum 4. januar meldete ich mich in einem nahegelegenen fitnessstudio an, dass ich auch seitdem fleißig 3-4 mal die woche besuche. 5 am tag, 2 liter, vkprodukte, salate, suppen, fisch & co wurden wieder zur regel und schokolade & alkohol eine seltene ausnahme... und doch tut sich nichts. da grub ich letzte woche mein altes kcal-programm aus und fing an zu rechnen. mit großem schrecken stellte ich fest: ich esse 800-1000 kcal an normalen tagen, und das obwohl ich dachte ich läge in einem gesunden bereich. und das alte schlechte gewissen ist wieder da, wenn ich mich einer normalen marke auch nur annähere.
also hab ich mich wieder ein wenig hier in dem forum umgeschaut und den guten alten stoffwechselthread durchstöbert.
helft ihr mir, wieder auf die spur zu kommen, wo ich euch so schmählich verlassen habe ?
ich mag wieder ein stoffi sein.
eure
sugarplum
da ich ja den entschluss, dass sich was ändern muss schon vor einigen tagen gefasst habe, und mich seitdem wieder hier einlese (man man man, es ist wirklich unglaublich wie krass viele ernährungsratgeber von wirklich gesunder diät entfernt sind...) habe ich auch schon erste schritte getan...
freitag war eine katastrophe -.- hab erstmals versucht die kcalanzahl zu steigern und bin schließlich in der absoluten fressfalle gelandet, hatte durchgehend keinen hunger auf nichts, dass ich gegessen habe und landete schließlich aus reinem appettit und zwang bei über 2000 kcal, samstag waren es dann ca. 1200 und sonntag auch so ungefähr (verbringe das wochenende meistens bei meinem freund und da wiege ich das essen nicht ab und zähle auch keine exakten kcal, sondern überschlage im kopf).
mein plan für die nächste zeit ist erstmal:
sportpensum beibehalten: so ein wochenplan enthält meist 1x yoga, 2-3x Muskelaufbau und Ausdauerkombi und 1x reine Ausdauer (bin erst seit januar wieder im fitnessstudio und noch hochmotiviert

)
das problematischere ist das essen:
ich versuche immer über 1200 zu kommen und dann mich so in dem raum bis 1400 aufzuhalten. genug fette einzubauen (die kommen bei mir, wenn ich auf meine ernährung achte oft zu kurz) und übrig bleibende kalorien nicht durch süßkram zu verfuttern (dazu neig ich leider, weil ich das gefühl habe, es ist plötzlich sooo viel, das ich essen darf)
-> Kommentare erwünscht. Klingt das stoffwechselfreundlich?
Nach dem blöden Freitagseinstieg, zeigte mir die Waage prompt mal nette 1,5kg Zunahme. Da war die Motivation fast schon wieder im Keller. Nur aufgeben wollte ich so schnell nicht wieder. Bin dann brav auf dem Laufband gewesen und habe unglaublich viel getrunken am nächsten Tag (das ist bei mir auch immer schwierig... außer wenns um kaffee geht^^) und sonntag haben mein freund und ich nur gechillt. Heute morgen nach dem Yoga war die Waage dann sogar endlich wieder unter 59 und somit hab ich sogar schon einen ersten Erfolg von 500g zu verzeichnen und hatte ausnahmsweise sogar direkt nach dem Aufwachen ein gesundes Hungergefühl. Hoffe das sind gute Anzeichen soweit.
Was sagt ihr dazu? Tips und Ratschläge inwiefern man seine Ernährung ans Sportpensum anpasst?
Ich hab auch noch so viele Fragen, mal sehn was mir jetzt auf den Anhieb einfällt:
Wie ist das mit den 3-4h zwischen Mahlzeiten freilassen um dem Körper Zeit zum verbrennen lassen? Stimmt das oder ist das Humbug?
Was haltet ihr von Eiweißshakes nach dem Sport zur Muskelregeneration?
Komme oft auf an die 70g Eiweiß pro Tag, ist das bei meinem Gewicht wirklich zuviel?
mehr folgt, sobalds mir wieder einfällt
hoffe ihr könnt mir ein bisschen aus meiner verwirrung helfen.