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Stimmt das wirklich mit den vielen Kalorien??? Stimmt das wirklich mit den vielen Kalorien???

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  #1 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 02:08
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Stimmt das wirklich mit den vielen Kalorien???

Hallo!

Ich hab mich jetzt durch das Stoffwechsel-Forum gelesen. Das klingt alles sehr vernünftig. Nur: Es widerspricht total meiner Erfahrung!

Ich habe im letzten Jahr 10kg zugenommen (psychischer Druck, der sich in achtlosem oder gar absichtlichem Essen von ungesundem Zeug entladen hat.) Nun geht es mit wieder besser, und ich habe mich nun vor einer Woche daran gemacht, die 10 kg wieder wegzumachen. Ich lasse Zucker und weißes Mehl und esse nur, wenn ich Hunger habe - bis ich satt bin. Wie viel das ist, trag ich in ein Kalorienprogramm ein. Dabei komm ich selten über 1000 Kalorien Bilanz pro Tag - eher so auf 800 bis 900 (das Programm rechnet 40% der Sportkalorien an.) Das wäre nach der Theorie hier ja viel zu wenig: mein Grundumsatz liegt bei ca 1300, mein Gesamtumsatz bei 1800 - ich sollte also 1550 Kalos essen.

Nun hab ich aber die letzten Jahr immer 57kg gewogen - mein Idealgewicht - das ich völlig problemlos gehalten habe und wenig daran gedacht habe, indem ich so gegessen habe wie jetzt. Ich bin mir allerdings - wenn ich mir die Mengen so ansehe - SEHR sicher, dass ich im Schnitt keine 1500 Kalorien zu mir genommen habe über diese Jahre. Außerdem habe ich immer erst um 15.00 das erste Mal Hunger - da esse ich dann zu MIttag, und am Abend noch was, eventuell.

Die Zeit nun, die ich zugenommen habe, habe ich 3-4 Mahlzeiten am TAg gegessen. Ich habe jetzt in der Früh allerdings auch keinen Hunger, und verfalle eher in die alte Gewohnheit, mit der ich viele Jahre gut gefahren bin: 15.00 ein ordentliches MIttagessen, abends noch was Kleineres.

Was sagt ihr dazu? Kann man so auch abnehmen?

Danke für Tipps!
Lg LIla

ps achtet nicht auf den Ticker - den hab ich nach den ersten 4kg Zunahme eingerichtet, danach aber weitergegessen. Mein Höchststand waren 67 kg vor 10 Tagen.
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Alt 22.01.2010, 06:39
Naschkatzen Goldi
 
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ja, was sagen wir dazu....


Du hast dich hier eingelesen?

Dann weißt du, was gesund ist?

Wenn Du Deinen Körper so permanent unterversorgst, schadest du ihm.

Ich gehe davon aus, daß du die entsprechenden Links gelesen hast?


aber ich kann verstehen, daß es Dir schwer fällt, zu verstehen, daß das, was man überall hört, nicht stimmt. Abnehmen ist nicht gleich hungern.

Und wenn dir jetzt auf der Zunge liegt, daß du nicht hungerst, weil du ja ißt, wenn du Hunger hast... grins..

vergiß es.

Du hast Deinen Körper an ein Minimum gewöhnt. Was soll er auch anderes machen, als sich damit zufrieden geben.

Und bevor ich jetzt lang und breit erkläre, warum das so ist, stell ich dir eine kleine Geschichte rein, die du vielleicht aufmerksam lesen solltest:



"SIE" hat 59 Kilogramm und die Absicht, ihr Körpergewicht zu reduzieren. Oberschenkel, Gesäß, Hüften und Taille sollen schlanker werden. Ein neues enganliegendes Kleid und der Winter-Badeurlaub in der Karibik sind ihre Motivation.

"IHR KÖRPER" hat nur eines im Sinn: ihr Leben zu erhalten, um fast jeden Preis. Wie ihre Figur aussieht ist ihm egal, er weiß nichts von ihrem neuen Kleid oder ihrem Badeurlaub, es würde ihn auch nicht interessieren. Er sorgt sich nur um die ausreichende Versorgung aller lebensnotwendigen Systeme.

"SIE" macht eine 1000 Kalorien-Diät (die allerneueste lllustrierten-Diät), bei der man in 14 Tagen 5 Kilo leichter, schöner und schlanker werden soll. Ihre Bürokollegin "diätelt" mit ihr. Sie ist also nicht allein. Es kann losgehen. Sie beginnt die Diät...

"IHR KÖRPER" ist von den Socken! Jeden Tag hat sie ihn pünktlich versorgt, er dachte an nichts Böses und nun plötzlich das. Die Nahrungszufuhr wird drastisch gesenkt. Wo er noch gestern genießerisch wählen durfte aus dem mehr als reichlichen Angebot - plötzlich Ebbe...

"SIE" hat nach 3 Tagen bereits 1,5 kg abgenommen. Ihre Bürokollegin sogar schon 1,64 kg. Alles ist happy. Sie sieht sich schon am Strand von Waikiki und fühlt bereits die bewundernden Blicke der braungebrannten, schönen einheimischen Jünglinge auf ihrem neuerschlankten wohlgeformten Körper brennen.

"IHR KÖRPER" hat sich über die ersten paar Tage hinübergerettet. Er hat genügend eingelagert. Er holt sich etwas aus den Fett-Depots, beginnt die Kohlenhydratlager zu plündern und knabbert ein wenig am Muskel-Eiweiß. Nur eines stört ihn: ihr Grundumsatz liegt bei 1300 Kalorien, und einen Arbeitsumsatz hat sie ja auch. Er überlegt sich einige Sparmaßnahmen. Er senkt die Körpertemperatur - ihr wird es manchmal etwas kühl - und greift vermehrt zum Muskel-Eiweiß. Denn aus Fett macht sich das Gehirn nichts, aber aus den Eiweißbausteinen kann er sich Gehirnnahrung zusammenbauen. Er geht also ans "Eingemachte"!

"SIE" freut sich, denn die Waage zeigt nach 6 Tagen bereits 2,5 kg Gewichtsverlust. Sie hat zwar Verdauungsprobleme, weil ihr Darm zu wenig arbeiten muss und daher träge reagiert. Und außerdem ist sie etwas lustlos, weil ihre Kollegin, nicht ganz so willensstark wie sie, am Wochenende zum Schlemmen verführt wurde und so stark gesündigt hat, dass sie ihren Gewichtsverlust vollständig wieder oben hat. Aber im allgemeinen sieht sie sich schon in Kürze schlank und rank...

"IHR KÖRPER" hat sich total auf eine Hungersnot eingestellt. Er spart, wo er kann, reagiert auf Bewegungen äußerst unwillig und seine/ihre geistige Konzentrationsfähigkeit hat nachgelassen. Er baut jetzt regelmäßig und immer intensiver das Muskel-Eiweiß ab, weil ihm die Versorgung der Zentrale - sprich das Gehirn - eigentlich mehr am Herzen liegt als ihre schlanken Oberschenkel.

"SIE" hat fast keine Motivation mehr. Zwar hat sie leidvoll nach 8 langen Tagen ganze 3,2 kg abgenommen, aber zu sehen ist es nur dort, wo sie nichts verlieren wollten, im Gesicht und am Busen. Aber am Po usw. schwabbelt noch fast alles in voller Größe.

"IHR KÖRPER" hat inzwischen 1 3/4 l Wasser verloren, fast 1 kg Muskelmasse und nur 1/2 kg Fett. Er kämpft um ihr Überleben und sie nimmt es gar nicht zur Kenntnis. Sie schaut nur auf die Skala ihrer Waage und in den Spiegel. Und das macht ihn nervös und sie wird es durch ihn...
"SIE" hat jetzt endgültig das Handtuch geworfen und die Diät aufgegeben. Damit sie aber die mühsam ab gehungerten Kilo nicht wieder drauf kriegt, nimmt sie sich vor, etwas weniger als vor Beginn ihrer Diät zu essen. Damit die Schinderei nicht ganz umsonst war...

"IHR KÖRPER" merkt plötzlich, dass die Nahrungszufuhr wieder steigt und ist begeistert. Als einer, der gelernt hat, für Notfälle vorzusorgen, beginnt er jetzt noch stärker als vorher Vorräte, sprich Fettdepots anzulegen. Alles was sie zu sich nimmt, wird bis ins Letzte verwertet. Er holt sich seine Reserven, wo er kann. Er hamstert...! Und wie!

"SIE" weiß nicht, wie das zugeht. Sie isst weniger als vorher und hat jetzt 3 Wochen nach ihrer Diät vollere Hüften und auch der Po und die Oberschenkel ... Oh, Schreck...!
"IHR KÖRPER" ist mit sich und der Welt zufrieden. Er ist jetzt besser als je zuvor für Notfälle gerüstet. Er lagert rundherum ein was geht und kann der Zukunft gewappnet ins Auge sehen...

"SIE" hingegen sieht entsetzt auf der Waage, dass sie ihr altes Gewicht wieder erreicht hat. Und trotzdem wird sie das Gefühl nicht los, fetter zu sein als vorher. Ihre Kleider sind ihr zu eng, doch die Waage zeigt nicht mehr an als vor ihrer Diät...

"IHR KÖRPER" hat jetzt mehr Platz für seine Fett-Depots, weil er einen Teil der Muskulatur abgebaut hat. Da aber das schwabbelige Fett ein Drittel mehr Volumen hat als der feste Muskel, hat er eben noch ein wenig erweitert. Er sorgt sich eben um sie...






LG

Sabine
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Wenn wir an unsere Kraft glauben,
werden wir jeden Tag stärker.







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  #3 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 08:38
Ist öfters hier...
 
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Liebe SAbine,

vielen Dank für die Geschichte! Es ist alles absolut verständlich

Nur: Ich hatte ja eigentlich nie Gewichtsprobleme, sondern immer einen BMI zwischen 20 und 21 und habe mir um Essensmengen und -zeiten keine Gedanken gemacht. Ich habe ja nicht wenig gegessen, weil ich abnehmen wollte - daran habe ich gar nie gedacht. (An gesundes Essen schon, aber das ist ja was anderes).

Die Zunahme kam ja erst im letzten Jahr.

Mir kommt es seltsam vor, dass ich nun mehr essen soll als die 20 Jahre davor, um abzunehmen - und ich frag mich, ob ich nicht eher meinen langjährig bewährten Essgewohnheiten trauen soll. Schließlich war ich damit immer recht fit und schlank.

Lg Lila
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  #4 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 10:16
Kennt sich schon aus...
 
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Hi Sabine,

geniale und mehr als eine gut zu verstehende Geschichte. Besser kann man es nicht beschreiben.
*daumenhoch*
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  #5 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 14:16
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Zitat von lila123 Beitrag anzeigen
Liebe SAbine,

vielen Dank für die Geschichte! Es ist alles absolut verständlich

Nur: Ich hatte ja eigentlich nie Gewichtsprobleme, sondern immer einen BMI zwischen 20 und 21 und habe mir um Essensmengen und -zeiten keine Gedanken gemacht. Ich habe ja nicht wenig gegessen, weil ich abnehmen wollte - daran habe ich gar nie gedacht. (An gesundes Essen schon, aber das ist ja was anderes).

Die Zunahme kam ja erst im letzten Jahr.

Mir kommt es seltsam vor, dass ich nun mehr essen soll als die 20 Jahre davor, um abzunehmen - und ich frag mich, ob ich nicht eher meinen langjährig bewährten Essgewohnheiten trauen soll. Schließlich war ich damit immer recht fit und schlank.

Lg Lila

das du nie Gewichtsprobleme hattest, heißt ja nicht, daß du dich gesund ernährt hast, nicht wahr?



.
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  #6 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 14:45
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Zitat von EinMensch Beitrag anzeigen
das du nie Gewichtsprobleme hattest, heißt ja nicht, daß du dich gesund ernährt hast, nicht wahr?
.
Da hast du natürlich recht. Außerdem bin ich mir gar nicht mehr so sicher bei den Kalorien - schließlich habe ich keine gezählt, und so ein paar 100 Kalorien sind ja schnell gegessen. Sicher bin ich allerdings, dass ich nicht mehr als zwei Mal pro Tag gegessen habe, und niemals vor Mittag. Das mag daran liegen, dass ich lange in Spanien gelebt habe - dort isst man in der Früh nichts, am Vormittag eventuell eine Kleinigkeit zum Kaffee, und um 14.30 wird Mittag gegessen. Das habe ich so beibehalten.

Zu den Kalorien:
Wäre es eine Möglichkeit, nicht Tages- sondern Wochenkalorien zu zählen?

Vielen Dank für eure Antworten!
Lila
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  #7 (permalink)  
Alt 23.01.2010, 05:05
Kennt sich schon aus...
 
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Um wieviel Uhr Du ißt, spielt für den Abnehmerfolg keine Rolle. Ich esse auch in der Regel erst ab dem Nachmittag, und meine Hauptmahlzeit nehme ich nach 22 Uhr ein. Es ist natürlich empfehlenswert, seine Kalorien halbwegs vernünftig zu verteilen, und sich somit den ganzen Tag gut zu versorgen, aber die Abnahme wird dadurch nicht beeinflusst.

Die Kalorienbilanz (beim Abnehmen also das Kaloriendefizit, logisch) muss über einen gewissen Zeitraum stimmen - von daher ist Dein Gedanke, als Einheit die Wochenkalorien statt der Tageskalorien zu verwenden, gar nicht so daneben. Natürlich kann sich da jeden Tag etwas verschieben, und Du hast durchaus die Möglichkeit mal etwas auszugleichen indem Du mehr oder weniger ißt. Was Du dabei aber nicht vergessen darfst, ist, dass Dein Körper jeden Tag Nährstoffe braucht. Und er braucht jeden Tag eine gewisse Energiemenge (in Form von Kalorien), um die grundlegendsten Funktionen aufrecht zu erhalten. Diese Menge entspricht Deinem Grundumsatz, und die solltest Du nie unterschreiten - das solltest Du Dir zum Grundsatz machen.

Du musst ja sowieso nicht jeden Tag genau eine kcal-Menge von X essen - man kann es ja auch übertreiben. Ich nehme z.B. mit 1800 kcal ab, und das bedeutete für mich von vornherein +/- 100 kcal - also 1700 bis 1900 kcal am Tag. Und in dem Bereich bewege ich mich auch fast immer. Auf den Monat gesehen habe ich aber schätzungsweise auch 4 bis 6 Tage, an denen ich 2000 bis 2500 kcal esse. Ebenso habe ich vielleicht 2 oder 3 Tage, an denen ich unter den 1700 liege (mehr Tage sind es bei mir in der Regel nicht, da ich gern esse, und wenn man wie ich fast schon täglich Pasta ißt, kommt man auch recht schnell auf die 1700). Und wenn ich mir vielleicht einmal im Monat einen trinke, esse ich am Tag darauf vielleicht auch einmal unter meinem Grundumsatz, falls ich mich nicht so wohl fühle, und nicht viel runterbekomme

Wenn das so läuft, ist das auch alles kein Problem - will heißen, von einzelnen 'Ausrutschern' nach oben oder unten ruiniert sich niemand den Stoffwechsel, uns es stellt dann auch keine Bedrohung für den Körper dar, so dass er sich veranlasst sieht, seinen Verbrauch nach unten anzupassen. Es geht ja gar nicht darum, die Ernährung wie wir sie hier propagieren, nun absolut dogmatisch und komme was da wolle durchzuziehen. Da braucht man sich nicht künstlich verrückt zu machen, aber es geht zunächst darum, das Grundprinzip zu begreifen, und sich danach zu richten. Und Fakt ist, dass Du nur dann dauerhaft und gesund abnehmen kannst (oder Dich überhaupt nur angemessen ernähren kannst), wenn Du zwischen Grundumsatz und Gesamtumsatz isst, und Deinen Grundumsatz nicht unterschreitest. Und das sollte so eben möglichst jeden Tag der Fall sein.
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  #8 (permalink)  
Alt 23.01.2010, 06:40
Naschkatzen Goldi
 
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da stimme ich Insan1ty zu.

Man sollte seinen Körper jeden Tag mit allem Nötigen und ausgewogen versorgen.

Aus Erfahrung würde ich aber empfehlen, am Anfang durchaus eine feste Kalorienzahl pro Tag anzustreben.

Wenn man nämlich gerade erst anfängt, dann wird es schwierig, wenn man dann auch noch versucht, den einen Tag mit dem nächsten auszugleichen. Das endet meist im Chaos.


LG

Sabine
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  #9 (permalink)  
Alt 23.01.2010, 23:09
Ist öfters hier...
 
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Hallo!
Vielen Dank für EUre Tipps. Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben - ich hätte sonst jetzt sicher unter 1000 Kalorien gegessen, solange ich abnehmen will, und den Nacheffekt hab ich mir eh selbst ausmalen können.

Ich glaube, ich werde nun doch konsequent auf die Kalorien achten - zumindest eine Zeit lang, bis ich mich daran gewöhnt habe. Ich würde schon gerne ein halbes Kilo pro Woche abnehmen - das heißt, 3500 kcal pro Woche einsparen.

Bitte werft doch mal einen Blick auf meine Rechnung, passt das so?
Mein Grundumsatz liegt bei bei 1275, Gesamtumsatz bei 1800 - also werde ich 1500 Kalorien pro Tag essen. Damit bin ich schon mal 2100 unter dem Gesamtumsatz 1400 muss ich also durch Sport zusätzlich verbrennen (das schaff ich, glaub ich).

Ist das so richtig gerechnet?

Was bei mir dazukommt: Mir wurden gestern (wie passend!) zwei Stoffwechselstörungen diagnostiziert: Lactose- und Fructoseunverträglichkeit - und außerdem Parasiten, die wohl an meinen Heißhungeranfällen in den letzten Monten schuld waren.

Nun darf ich vier Wochen lang keinen Zucker, keinerlei Getreide, kein Obst essen. Milchprodukte ja, aber nur Laktosefrei. Außerdem nur eine Gemüse- und eine (helle) Fleisch- oder Fischsorte pro Tag. Ab 15.00 nichts Rohes. Ganz schön kompliziert - aber wenn's nützt...

Ich muss also ohnehin alles mitschreiben, da kann ich gleich auch auf die Kalorien achten. Heute bin ich auf 1143 kcal gekommen - immerhin schon fast am Grundumsatz. Mehr geht jetzt nicht, da ich wie fast immer den Großteil am Abend zu mir genommen habe. Und morgen werd ich mal was frühstücken!

Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe!
Lila
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  #10 (permalink)  
Alt 24.01.2010, 02:52
Ist öfters hier...
 
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Sorry, ich hab mich vertan: Laut der Tabelle hier im Forum liegt mein Grundumsatz bei 1387 & Gesamtumsatz bei 1800 - die 1275 hat mein Handy-Programm ausgerechnet. Ich halt mich wohl lieber mal an die ausgetestete Version hier. Erstmal bleibt ich halt rund um die 1500 Kalorien p.T., über die Woche gerechnet.

Lg Lila
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