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  #11 (permalink)  
Alt 27.07.2008, 15:28
angelwing79
Gast
 
Beiträge: n/a
So, nun ist das nächste zu erwartende Unglück eingetroffen.
Meine letzte Rennmaus ist eben verstorben.
Vorhind ging es ihr noch gut, aber eben konnte ich sie einfach aus dem Terra nehmen, sie sah ganz komisch aus, plotzlich habt sie angefangen zu springen und zucken, haben sie wieder zurück ins Terra und da ist sie noch 2 mal komisch gesprungen und dann war es vorbei. Es war total grausam das zu sehen, aber ich war hilflos, konnt nur bei ihr sein.
Das ging jetzt so plötzlich und unerwartet. Ich dachte sie müsse eher irgendwann wegen einer anderen Sache eingeschläfert werden. Jetzt hat er es nicht mal mehr geschafft seinen 3 Geburtstag zu erleben
Beerdigt ist sie jetzt schon hinterm Haus im Garten und gleich Morgen bekommt sie ein paar Blümchen, so wie all ihre Geschwister schon.
Ich hoffe Blacky ist schon gut auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke angekommen und ist bei seinen Brüdern.

Lebe wohl mein Süßer!

angelwing
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  #12 (permalink)  
Alt 20.08.2008, 05:56
angelwing79
Gast
 
Beiträge: n/a
So, es ist mal wieder so weit, mein Unglück oder auch Pech geht weiter.
Meine beste Freundin heiraet bald und ich bekomme von meinem Chef nicht frei, das ist definiiv ober gemein, als würde sie öfters heiraten und es sei mir nicht wichtig.

Und zur Krönung ist mein Hund auch wieder Krank. Er hatte vor ca. 4 Wochen schon mal einen Abszeß am Hals, der ist mit Antibiotikum aber wieder gut zurückgegangen.
Seit gestern Abend ist sein Hals wieder geschwollen und es kommt diesmal sowas wie Wundflüssigkeit raus, was nicht aufhören will zu laufen.
Heute Morgen geht mein Vater mit Ihm zum Tierarzt und ich befürchte schon das Schlimmste. Men Hund ist inzwischen schon fast 13 Jahre und kann recht schlecht laufen und ne OP will mein Vater Ihm wohl ersparen. Ich habe so große Angst davor, dass er eingeschläfert werden muß. AUch wenn ich weis, dass es irgendwann so weit sein wird, ich komme damit nicht klar. Ich habe die ganze Nacht nur dagelegen und gegrübelt und habe große Angst!
Ich komme damit einfach nicht klar!

Was soll ich nur tun?

LG angelwing
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  #13 (permalink)  
Alt 20.08.2008, 08:39
Spitzen Naschkatze
 
Registriert seit: 15.07.2008
Beiträge: 664
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Liebe angelwing79,

denk nicht so negativ, dass du vom Pech verfolgst wirst. Du hast im momentan umsosagen eine Phase, der hoffentlich schnell bald weggeht.

Rede nochmal in aller ruhe mit deinen Chef und frage nach warum du nicht frei bekommst. Überlege dir aber vorher ein paar gute Argumente. Mir fällt selbst nix ein, aber dir wird schon einfallen.

Ich weiß nicht ob es ein Trost für dich ist, aber ich musste damals meine allerschlimmste Erfahrungen, den je gab, sammeln. und das mit ca. 10 Jahren. Ich hatte eine Kaninchen Hoppel und ich liebte sie über alles, aber am ende hab ich nicht so gut um sie gekümmert, da ich ja aufs Internat war. Aber sie durfte regelmäßig freilaufen im Garten. Ja das war im Sommer und die Fliegen kamen. Hoppel hatte Probleme mit Geschäfte zu machen, die Kot klebte immer an ihren Hintern. Da haben die Fliegen die Eier auf Hintern hingelegt. Dann am nächsten Tag sag ich die mit vollen blutende Hintern, das war ein Schock, wir sind zum Tierarzt gedüst. Der sagte sie wäre nicht mehr zu helfen da viele Maden da waren. ( Solche Bilder vergesse ich nie), ich wollte aber unbedingt sie behalten, ich war zu egoitisch sie einzuschläfern. Meine Mutter ließ zu ( sie selbst wird sich auch nie verzeihen). Ja Hoppel hat sooo gelitten sodass sie direkt am nächsten Nachmittag mit voller Qualen starb. Ich habe tagelang geweint und bin zurückgezogen. Konnte kaum essen, immer wenn ich den Stall sah heulte ich wieder mit meiner Mutter. Viele sagen zwar das nur ein Tier ist, aber das ist ein Lebenswesen wie wir. Selbst mein Stiefvater der nicht so mit Tiere hat war auch geschockt und hatte mich getröstet wenn es ging. Das war so schlimm.
Heute weiß ich dass ich damals teilweise schuld bin, und dass ich sie gequält habe. Das tut heute noch weh. Seitdem spare ich die Qualen von die Tiere, wenn sie schlimm krank sind oder schlimme Schmerzen haben.

Ich dachte damals ich sei nur Pechvogel, da nach dem Hoppel starb nur Pech hatte mit Schule, Privatleben etc.

Aber das ist nur weil man nur denkt:" Ach ich hab eh nur Pech, pech und nochmals pech. Glück? Seh ich nicht" und erwartet den nächsten Pech, nciht auf den Glück.

Überlege mal wann du zuletzt Glück hattest? Nicht vor Wochenlang, sondern z.B. gestern? dass deine Lieblingslied auf Radio lief?

Das mit dem Hund kannst du nicht viel tun außer bei ihm zu sein und schöne letzten tage ihn schenken
Das mit Rennmaus, tut mir leid, aber der hatte sicher bei dir gut gehabt. Etwas Trost für dich, hoff ich.
__________________



Diäten
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  #14 (permalink)  
Alt 20.09.2008, 06:25
angelwing79
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So, da denkt man mal, alles wird langsam wieder gut und was passiert. Alles geht von vorne los.
Ich habe hier schon öfter über meinen Hund geschrieben, der leider nicht mehr ganz so fit ist, aber es ging immer wieder einigermaßen.
Vor diversen Wochen hatte er nen Abszeß am Hals, der ist mit Antibotikum ganz gut weggegangen. 4 Wochen später hat er wieder an der selben Stelle einen und der ist auch aufgegangen, war ein riesen Loch. Die TA hat ihn dann mit Antibiotikum versorgt, waren ständig zur Behandlung dort usw.. estern dachte ich dann oh, das sieht aber gut aus und er hat es endliche geschafft. Jetzt sind wir genauso weit wie vor ein paar Wochen. Das ding ist wieder aufgegangen und er hat ein Riesen Loch am Hals.
Jetzt haben wir 3 Möglichkeiten gesagt bekommen.
1. Alles so lassen und weiterbehandeln und es wird immer mal wieder besser werden und dann wieder schlechter.
2. Eine kleine OP, mit der Frage ob der Hund wieder auf die Beine kommt (er ist 13 Jahre und kann sehr schlecht laufen)
3. gleich einschläfern, wobei die TA meinte das schlechte Laufen sei eher ein Grud fürs Einschläfern als die Sache mit dem Hals

Das ist eine total gemeine Entscheidung. Mich und meinen Vater belastet das jetzt sehr. Meiner Mutter haben wir erstmal nix erzählt.
Da ist es wieder, das Thema über Leben und Tot zu entscheiden. Womit ich absolut nicht klar komme!

LG angelwing
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  #15 (permalink)  
Alt 20.09.2008, 10:13
Benutzerbild von julitschka
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Ich finde, Option 2 klingt am besten ... oder?
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  #16 (permalink)  
Alt 20.09.2008, 13:33
Benutzerbild von Hermine
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Zitat von julitschka Beitrag anzeigen
Ich finde, Option 2 klingt am besten ... oder?
Finde ich auch. Denn dauernde Arztbesuche und Medikamentengabe stressen den Hund auf Dauer ja auch.
__________________
Liebe Grüße,

Hermine

oder nennt mich Euphrosyne

Euphrosyne, eine der drei Göttinnen der Anmut

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  #17 (permalink)  
Alt 20.09.2008, 13:41
Benutzerbild von pixienana
Naschkatzen Goldi
 
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Zitat von angelwing79 Beitrag anzeigen
Da ist es wieder, das Thema über Leben und Tot zu entscheiden. Womit ich absolut nicht klar komme!

LG angelwing

wenn es ein bestimmtes Thema im leben gibt, dass einen immer wieder zu verfolgen scheint und behindert, dann muss man sich irgendwann zwangsläufig damit auseinandersetzen... selbst wenn man jetzt nicht mit schicksal und vorbestimmung argumentiert, die sich selbst erfüllenden prophezeiungen können sich auch zu ernsten problemen auswachsen.
Allein dass man soviel energie darauf ver(sch)wendet, wenn einem so etwas (mal wieder) zustößt, und das gefühl, dass einen diese sache verfolgt und nicht loslässt ist doch so unangenehm, dass man sich dem irgendwann mal stellen muss.
__________________
As beauty is only skin deep, ugliness goes to the bone
except for those with a beautiful soul - R.I.P. M.J.J.



Geändert von pixienana (20.09.2008 um 13:43 Uhr).
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  #18 (permalink)  
Alt 20.09.2008, 15:39
angelwing79
Gast
 
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Aber die 2. Möglichkeit weis ich auch nicht. was mache ich wenn er nach der OP nicht wieder auf die Beine kommt und danndoch eingeschläfert werden muß?
Sollte ich ihm das dann nicht gleich ersparen? Aber mit dem Einschläfern habe ich auch so mein Problem. Ich kann und möchte nicht über den Tot entscheiden!
Alles ist einfach nur blöd, ganz egal welche Möglichkeit oder Entscheidung.
Ich bin kein Mensch der gerne Entscheidungen trift, vorallem bei solchen Angelegenheiten.

@pixienana:
Soll ich etwa sofort über den Tot entscheiden?
Wenn man liebt, auch wenn es "nur ein Tier" ist, dann ist das keine leichte Entscheidung. Vorallem man muß den Rest seines Lebens mit dieser Entscheidung leben, egal ob sie richtig oder falsch war!
Ich bei ein sooooo komplizierter und gefühlvoller Mensch. Manchmal wünschte ich mir ich könnte kalt wie ein Stein sein!

LG angelwing
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  #19 (permalink)  
Alt 21.09.2008, 14:17
Benutzerbild von blubbeli
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 26.03.2008
Ort: Moritzburg
Beiträge: 132
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Dein Hund darf aber nicht leiden. Es fällt schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Ich habe das letztes Jahr auch schon durch machen müssen. Wir hatten auch die Wahl:
1. Tierklinik, wobei der Stress für den Hund enorm groß ist und sie wahrscheinlich die OP nicht übersteht oder
2. Einschläfern.

Unseren Hund konnten wir nich mehr leiden sehn-sie war gerade mal 5. Wir haben uns schweren Herzen für die letztere Wahl entschieden. Es tat sehr weh... es war aber das richtige. Ein Hund darf nicht leiden.
__________________
Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.
(Johann Gottfried Seume)
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  #20 (permalink)  
Alt 22.09.2008, 06:11
angelwing79
Gast
 
Beiträge: n/a
Oh mein Gott!
Ich weis einfach nicht weiter und das belastet mich sehr. Ich bin ständig nur am Grübeln, kann nciht richtig schlafen, habe Angst, dass wieder was passier oder die falsche Entschidung zu treffen.
Einerseits kann main Hund nicht mehr so gut laufen, aber fürs Gassigehen reicht es noch, dann hat er diesen gemeien Abszeß.
Aber dann kommt er wieder zu uns zum Knuddeln und schmusen, freut sich wenn jemand kommt usw..
Ich glaube ich könnte ich könnte die Entscheidung vielleicht unter anderen Umständen besser treffen. Aber so ... ... ...

LG angelwing
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