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20.04.2008, 09:46
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 18.11.2006
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aber eher sehr traurig
Hallo!
Mir geht es gerade sehr schlecht.
Mein Schäferhund soll in kürze eingeschäfert werden.
Er ist inzwischen 12,5 Jahre alt und kann mit den Hinterbeinen sehr schlecht laufen bzw. sie rutschen ihm oft einfach weg und die Muskeln haben an den Hinterläufen auch sehr abgebaut. Ansonsten ist mein Süßer aber top fit.
Meine Eltern meinen das geht jetzt nicht mehr lange, er hätte sicherlich Schmerzen, auch wenn man das nicht sieht.
Sie meinen noch vor Ihrem Urlaub im Mai/Juni müsse was gemacht werden.
Ich bekomme die Kriese und ertrage den Gedanken daran nicht. der Hund ist doch sonst noch top fit, da kann man ihn doch nicht einfach "umbringen" lassen.
Würde er einfach an einem Morgen tot auf seiner Decke liegen oder einfach so umfallen, dann wäre mir ja alles recht, aber doch nicht so.
Ich könnte seit heute Morgen wo ich das gehört habe nur noch heulen!
Sagt mir, was soll ich nur tun, oder wie soll ich handeln?
Ich weis, wenn das Tier Qualen erleidet sollte man es erlösen.
Aber ich denke dabei mmer an mich, wie wäre es, wenn ich wegen solch einer Sache eingeschläfert werden sollte.
LG angelwing
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20.04.2008, 11:03
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Kennt sich schon aus...
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einem Hund sieht man die Schmerzen nicht an und 12 1/2 Jahre sind viel für einen großen Hund. Wenn er wirklich Schmerzen hat, bist Du es ihm schuldig, ihn in Würde gehen zu lassen. Zur Sicherheit würde ich einen zweiten Tierarzt konsultieren. Möglicherweise kann dem Hund auch durch eine Operation geholfen werden.
LG - Martina
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20.04.2008, 11:30
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Wohnt hier
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Ja genau, frag doch einfach noch einen anderen Experten.
Ich weiß selbst wie schwer das ist, so ein Tier gehen lassen zu müssen. Ich hatte eine Katze, die 17 Jahre alt geworden ist, und schon vor meiner Geburt da war. Sie(es war ein Kater, also er^^) war sozusagen wie ein Bruder für mich. Als dann seine Nieren nicht mehr funktionierten, konnte er nichts mehr essen, da ihm die ganze Zeit schlecht war, da ihm ein bestimmter Nährstoff gefehlt hat...
Wir hätten in weiterleben lassen könne, aber dann wäre er irgendwann verhungert... wir hätten ihn 2-3 die Woche auch zur Tierarztpraxis fahren können, um Blutwäsche mit ihm machen zu lassen... Aber das wäre so eine riesengroße Qual für ihn gewesen, da er jedesmal so sehr Panik schiebt, wenn es zum Tierarzt geht...
Also haben wir uns dafür entschieden ihn einschläfern zu lassen... Wir hatten dann noch eine Woche mit ihm... Das war so traurig, diese Zeit. Ich glaube er hat gemerkt, dass wir von ihm Abschied nehmen, er war viel kuscheliger in dieser Zeit und hat die meisten Nachmittage auf meinem Schoß verbracht.
Als dann der Tag kam, war ich so traurig, meine Eltern wollten mich erst nicht mit zum Tierarzt nehmen, ich wollte aber umbedingt... als die Ärztin die Spritze angesetzt hat, musste ich schon voll losheulen und meine Eltern mussten mich festhalten... als er dann langsam gefallen ist, haben wir ihn in seinen Transportkorb gelegt, damit er sich ein bisschen geborgener fühlt und ich hab ihn langsam gestreichelt und die ganze Zeit über so geheult. Nach 10 minuten war es vorbei und sogar mein Vater hatte Tränen in den Augen... danach hab ich mich bei ner Freundin ausgeheult... und gerade eben sind mir wieder die Tränen in die Augen gekommen... das ist jetzt schon fast über ein Jahr her, aber ich vermisse ihn immernoch unendlich...
R.I.P...
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20.04.2008, 11:34
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Ist öfters hier...
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Zitat:
Zitat von angelwing79
Hund ist doch sonst noch top fit, da kann man ihn doch nicht einfach "umbringen" lassen.
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Doch genau das, auch wenn es hart klingt.
Wenn im die Beine "wegknicken" ist er nicht topfit und wie Martina sagt siest Du ihm Schmerzen nicht unbedingt an.
Er ist ein Schäferhund, und wenn er HD hat, dann hat er auf jeden Fall Schmerzen
Wart Ihr überhaupt mal mit ihm beim Tierarzt? Der kann auch sagen ob man dem Hund helfen kann oder nicht
Zitat:
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Würde er einfach an einem Morgen tot auf seiner Decke liegen oder einfach so umfallen, dann wäre mir ja alles recht, aber doch nicht so.
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Leider tun uns die Tiere diesen Gefallen nur ganz selten.
Aber wir haben ein Tier aufgenommen und haben die Verantwortung im Leben wie auch im Sterben. Wenn der Hund auf sich allein gestellt wäre, dann wäre er wahrscheinlich schon gestorben weil er sich nicht mehr allein versorgen kann, also habe ich auch die Pflicht im unnötiges Leid zu ersparen und das ist dann eben irgendwann das Einschläfern.
Zitat:
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Aber ich denke dabei mmer an mich, wie wäre es, wenn ich wegen solch einer Sache eingeschläfert werden sollte.
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Wenn Du wegen so einer Sache eingeschläfert werden dürftest, dann würden auch vorher Mediziner festellen ob Du noch zu retten bist oder nicht und das ist unsere Pflicht den Tieren gegenüber, ich finde es im Grunde gut das wir bei Ihnen die Entscheidung treffen dürfen und sie nicht leiden lassen müssen
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BMI

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20.04.2008, 12:05
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Hallo,
ich schließe mich Zauberjule an. Anhand der Symptome, die Du beschreibst und da es sich bei Deinem Hund um einen Schäfi handelt, denke ich auch, das er Hüftgelenksdysplasie hat. Bitte geh morgen zum Tierarzt und warte nicht mehr bis Mai/Juni, er hat bestimmt große Schmerzen!
Es gibt die Möglichkeit, ein künstliches Hüftgelenk einsetzen zu lassen. Das kann aber nur ein Tierarzt einschätzen, ob die OP bei Deinem Hund erfolgsversprechend ist oder ob es besser wäre, ihn zu erlösen (weil er schon 12 Jahre alt ist). Auch wenn es wehtut, Du mußt an den Hund denken!!!
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20.04.2008, 14:17
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 22.12.2006
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hallo angelwing,
du hast post von mir.
bist du nicht diejenige mit den rennerleins? dann kennen wir uns ja schon ein wenig.
lg  magenta
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21.04.2008, 06:31
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 18.11.2006
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Hallo!
Das Problem mir meinem Hund ist echt schlimm.
Meine vertraute TA weis über unseren Hund bescheid und sie selbst sagt es gibt nichts mehr was man für Ihn groß tun kann.
Da ich selbst im medizinischen Bereich arbeite und das selbe Medikament vor langer Zeit schon einmal geholfen hat versuchen wir es jetzt erstmal mit diclofenac-Tabletten und es scheint dem Hund etwas zu helfen. Mal abwarten bis er ein paar Tabletten bekommen hat wie es weiter geht.
Aber als ich meien Süßen heute Morgen habe laufen sehen, sind mir fast die Tränen gekommen, so übel sah das aus. Aber nach der Tablette ging es schon etwas besser.
Ich bin für den natürlichen tot oder wenn ich sehe es geht nichts oder mehr als nichts mehr, dann bin ich sicherlich einsichtig und erlöse ein Tier. Das habe ich ja auch bei meinen Rennern gemacht. Aber da gab es definitiv keinen anderen Ausweg mehr.
Ich finde es ist immer leicht gesagt, man soll ein Tier erlösen / einschläfern lassen. Aber wenn man selbst vor dieser Erntscheidung steht ist es sehr grausam. Somal ich genau weis wie das ganze abläuft. Ich kann mich noch gut erinnern. Vor ca. 1,5 Jahren musste mein Hund am Schwanz operiert werden und er hat sich bei der Narkose so geweigert einzuschlafen. So einen Kampf habe ich noch nicht erlebt. Es war grausam.
Mein Hund wird dann auch spüren, dass er eingeschläfert werden soll und es wird mit Sicherheit ein grausammer Todeskampf.
Habt Ihr sowas schon einmal miterlebt?
Ich bin eben ein sehr fühlender Mansch und kann meine Gefühle nicht so einfach unterdrücken.
Ich weis einfach nicht was die richtige Entscheidung sein wird!?
LG
angelwing
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21.04.2008, 09:39
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 15.05.2007
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Bei dem Hund meiner Eltern war das - für uns wirklich sehr traurige Einschläfern - ganz friedlich.
Die Tierärztin ist zu uns nach Hause gekommen (nach der Möglichkeit würde ich mich erkundigen - anders als die Praxis kein Stress für das Tier; uns hat die Ärztin das von selbst angeboten), die Kleine wurde von meiner Mutter mit Hundekeksen gefüttert und bekam (ohne, dass sie es überhaupt mitbekommen hat!) eine Spritze mit einer so hohen Überdosis Narkosemittel, dass sie von einer Sekunde auf die andere tot war. Meine Mutter meinte, in einem Moment hat sie noch die Zähne am Keks knabbern gespürt, im nächsten war unser Hund schon tot.
Dass das eine sehr schwere Entscheidung ist, verstehe ich gut. Unser Hund hatte eine tierische Form der Leukämie, konnte kaum noch atmen, es war klar, dass wir sie niemals der Qual einer 'Hundechemo' unterziehen würden, und so war uns allen bewusst, dass wir unserer Verantwortung für sie nachkommen und sie nicht länger leiden lassen. Trotzdem war die Entscheidung hart...wobei ich froh bin, dass wir sie nicht lange aufgeschoben hatten, die Atembeschwerden waren einfach furchtbar.
Zu den Schmerzen bei der HD: wenn Euer Hund kaum noch laufen kann, hat er mit Sicherheit furchtbare Schmerzen. Ich muss immer an einen Tierarzt denken, der zu uns sagte 'Sie müssen Ihren Hund genau beobachten - die sagen ja nichts.' Ein Hund wird eben nur bei unerwartetem Schmerz kurz aufjaulen, niemals aber bei konstantem.
Wenn Dein Hund auch durch die Tabletten nicht langfristig besser laufen kann, denke ich, dass es 'die richtige' Entscheidung ist, ihn einzuschläfern.
Ich kenne kaum einen Menschen, der mit großen Schmerzen im hohen Alter weiterleben möchte; ein Mensch ist aber ein mündiges Wesen und muss seine Entscheidungen selbst treffen. Für Dein Tier hast Du bisher aber alle Entscheidungen übernommen - Erziehung, Impfungen, Nahrung... - und deshalb denke ich, musst Du auch diese letzte für sie übernehmen.
Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute und hoffe, dass die Tabletten Deinem Hund vielleicht doch noch ein paar schmerzfreie Monate verschaffen. Es kann ja sein, dass das geht. Und ansonsten wünsche ich Euch die Stärke, ihn nicht aus Angst vor der eigenen Trauer zu lange leiden zu lassen.
Alles Liebe,
Sotti
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Neues Ziel: Halten
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21.04.2008, 13:20
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Kennt sich schon aus...
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Hallo!
Unsere TA kommt nicht zu uns nach Hause. Ich habe mit Ihr schon vor längerer Zeit darüber gesprochen.
Sie hat mir auch erklärt warum. Und ich fand es einleuchtend.
Meine Mutter würde das auch nicht ertragen können. Sie ist genauso fertig mit den Nerven wie ich.
Wenn muß ich und mein Vater diesen Schweren Gang durchführen, denn keiner wird alleine gehen wollen. So haben wir das auch schon vor langer Zeit besprochen.
Aber der Gedanke ist so furchtbar!
Und heute Nacht ist auch noch mein Wellensittich gestorben.
Ich komme mit meinem Leben mal wieder garnicht klar und frage mich wie so oft, warum immer ich, warum geht in meinem Leben immer so unglaublich viel schief, wie soll ich das nur durchstehen?
Ich kann langsam nicht mehr.
Wo ich gerade zu glauben anfing, mein Leben würde wieder besser laufen.
Ciao und LG
angelwing
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21.04.2008, 14:34
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 29.07.2006
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Ich würde auch sagen, Du solltest einen zweiten tierarzt hinzuziehen, so dass Ihr wenigstens eine eindeutige Diagnose bekommt. Wenn Euer Hund HD hat und er dann anscheinend große Schmerzen hat, bist Du es ihm schuldig ihn davon zu erlösen!
Klar, es ist schwierig zu sagen, jetzt ist die Grenze erreicht und es ist nicht mehr vertretbar, den Hund weiter leiden zulassen, deshalb ist der einzige, der Dir das sagen kann ein Tierarzt.
Da die Krankheit bei Schäferhunden ja ziwmlich häufig vorkommt, gibt es bestimmt auch Tierärzte oder Kliniken, die da mehr drauf spezialisiert sind.
Aber ich sag Dir gleich, mit der Verdrängungsmethode a la "Es wird schon nicht so schlimm sein, wenn ich davon nichts mitkriege" tust Du dem Hund keinen Gefallen.
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