Finde ich ziemlich mies und auch ich bin der Ansicht man sollte diese "Kinder" mit der Polizei konfrontieren.
Irgendeine Form von Arrest fände ich hier angebracht, (nur wie stehen die Möglichkeiten?) zuhause ist sicherlich Hopfen und Malz verloren...
Die Jungs sind noch nicht strafmündig. Man könnte nur prüfen, ob da eine Form der Erziehungshilfe in Frage käme oder nicht, worüber dann ein informeller Täter-Opfer-Ausgleich angeregt werden könnte.
opfer-täter-ausgleich? ich weiß nicht ...
die geschichte ist absolut tragisch, keine frage. und ich denke auch, dass die frau im ersten moment vielleicht den jungs die chance geben wird. und natürlich ist es ein unding, gegenstände in fremde häuser zu werfen (keine ahnung, was man dann mit seinen kindern machen sollte.). ABER ein gesunder mensch stirbt nicht, weil er sich über wasserbomben aufregt.
ich glaube, es ist sehr gefährlich, den jungs die schuld am tod des mannes zu geben/einzureden. so etwas kann ernsthafte psychische schäden verursachen. und die wasserbombe war sicher in dem moment der tropfen, der das fass zum überlaufen brachte - aber kurz vorm tod muss der mann schon vorher gewesen sein. die kinder müssen zurechtgewiesen werden; das ist keine frage. mörder sind sie aber nicht!
Ja, ich kenne die Hintergründe und die Eltern sind leider mehr mit sich selber beschäftigt als mit den Kind/Kindern.
Ja okay Klingelstreiche, Äpfel klauen oder ähnliches ist ja okay aber muß es wirklich sein das einer mit Steine schmeißt?
Man sollte doch als Eltern seine Kinder über solche gefahren was sie damit anrichten aufklären, oder?
Ja, natürlich sollte man seine Kinder dahingehend befähigen, mögliche Gefahren und Risiken abzuschätzen und sich dementsprechend zu verhalten, dass nichts Schlimmes passieren kann.
Und ich empfinde Steine werfen auch schon als eine etwas massivere Form von "Streichen". Aber wenn ich viele Kinder beobachte, stelle ich doch immer wieder solch heftigere "Vergehen" fest, auch bei Kindern aus "geordneten" Familienverhältnissen. Nicht um das jetzt zu rechtfertigen, aber es kommt überall vor. (Natürlich bei manchen Familien eher und häufiger )
Was Erziehungsformen, Grenzsetzung und Aufsichtsintensität betrifft, da gehen die Meinungen oft ganz massiv auseinander in einem gesunden Spielraum. Für den einen ist die Mutter, die sich nachmittags mit Freundinnen trifft, egoistisch und an den Kindern nicht interessiert. Die die aber immer genau wissen möchte, was ihre Kinder tun und wo sie stecken, sind in anderen Augen wieder überbehütend und bevormundend. Ich kenne z.B. Leute, die ihre fünfjährigen Kinder noch nicht alleine Freunde besuchen lassen (denn sie wären ja damit überfordert - fragt sich nur, ob Mutter oder Kind ), die aber zugleich auf dem Spielplatz sitzen und übers mit anderen Müttern quatschen vergessen, ihre Kinder zu beaufsichtigen. So was verstehe ich dann zum Beispiel nicht, während diese Mütter nicht verstehen können, wieso ich meinen Sohn auch alleine draussen spielen lasse (nachdem ich viele 100 Stunden gemeinsam mit meinem Sohn draussen verbracht habe und genau weiss, wie er sich verhält und auch jetzt noch immer wieder viel Zeit mit ihm draussen verbringe, um auch den aktuellen Entwicklungsstand in Erfahrung zu bringen.)
aber auf der anderen seite ist der mann wegen den 2 jungs annem herzinfakt gestorben???
wenn ja...
denn würd ich ganz klar die eltern zur rechenschaft ziehen.
die beiden jungs haben ja sowieso nciht nachgedacht, was sie da tun. die sind nur klein, cool, trinker und raucher (könnt ich wetten).
als eltern kann man ja in dem alter mit reden nicht viel tun...
ABER man kann den kinder etwas zu tun geben!
oh gott jetzt kommt wieder son sportintermezzo von mir^^
wenn sie z.b. ihre agressionen im sport raus lassen könnten, denn würden sie mit sicherheit mehr oder weniger aufhören scheiben einzuschmeißen.
man muss nur einen sport finden, der solchen kindern gefällt z.b. boxen etc.
der nette nebeneffekt ist, dass wenn man während seiner pubertät regelmäßig sport treibt und muskeln aufbaut, der körper später einem danken wird. nebenbei kann man so auch sachen wie rauchen usw. eindrängen. sport ist einfach ein elixier... und mit viel muskeln im jungen alter findet man auch schneller ganz andere interessen oder?
__________________
Soul Brothers! Soul Sisters!
One day soon our time is coming!!!
Tragisch, was dem alten Mann passiert und "vielleicht" waren die Kinder der Auslöser weil er sich so aufgeregt hat, aber ich denke auch, dass es nur ein normaler Kinderstreich war.
Meine Cousine ( 9 J.) hat sowas letztes Wochenende bei einer Nachbarin gemacht. Auch eine Wasserbombe ans Fenster geschmissen. Die Nachbarin hat so reagiert, dass sie ebenfalls eine gemacht hat und bei meiner Cousine ans Fenster geworfen hat ...nur hat das wiederum meiner Tante nicht gepasst, weil sie das Fenster wieder putzen musste
Ich denke, 13jährige sollten trotz Pubertät und allem dennoch in der Lage sein, solche Kleinkindstreiche zu lassen. Steine in ein Fenster zu werfen (ob nun offen oder geschlossen ist da denk ich schnitte) geht einfach zu weit. Denn wer kann ihnen sagen, dass am Ende des Wurfs niemand sitzt? Das mit der Wasserbombe ist auch eher etwas, was ich in die Kategorie "6 - 9 Jahre" stecken würde.
Dass der Mann sich so aufgeregt hat, dass er letztlich starb, ist überaus tragisch und schade. Meine allererste Reaktion war auch "Ar***lochkids", aber nach einer Weile nachdenken ... Die haben echt Mist gebaut und dafür gehören ihnen auch verbal die Löffel langgezogen. Hätte ich das mit 13 gemacht, hätte ich die nächsten Wochen keine Möglichkeit gehabt, Steine auch nur anzusehen, weil ich abgesehen von der Schule immer drinnen gesessen hätte.
Was mich interessieren würde ist, ob die Jungs wissen, welche Folgen ihr Handeln hatte.
opfer-täter-ausgleich? ich weiß nicht ...
die geschichte ist absolut tragisch, keine frage. und ich denke auch, dass die frau im ersten moment vielleicht den jungs die chance geben wird. und natürlich ist es ein unding, gegenstände in fremde häuser zu werfen (keine ahnung, was man dann mit seinen kindern machen sollte.). ABER ein gesunder mensch stirbt nicht, weil er sich über wasserbomben aufregt.
ich glaube, es ist sehr gefährlich, den jungs die schuld am tod des mannes zu geben/einzureden. so etwas kann ernsthafte psychische schäden verursachen. und die wasserbombe war sicher in dem moment der tropfen, der das fass zum überlaufen brachte - aber kurz vorm tod muss der mann schon vorher gewesen sein. die kinder müssen zurechtgewiesen werden; das ist keine frage. mörder sind sie aber nicht!
Hallo Julitschka;
ich hatte in einem Posting vorher geschrieben, dass die Kinder für den Tod des Mannes nicht verantwortlich gemacht werden können. Der Täter-Opfer-Ausgleich bezieht sich auf das Steine- und Wasserbomben-Werfen. Denn da denke ich schon, dass Kiddies nur daraus lernen, wenn sie die Konsequenzen ihres Handelns tragen müssen und das heisst für mich, entstandenen Schaden auch wieder gut zu machen.
Ich fände es auch tragisch, wenn man den Jungs einreden würde, sie wären am Tod des Mannes schuld, denn dann werden sie ihr Leben nicht mehr froh, zumal man an der Situation ja jetzt auch nichts mehr ändern kann.