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27.12.2006, 11:04
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Ist öfters hier...
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Registriert seit: 06.10.2006
Beiträge: 109
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von unseren Ärzten
Hallöchen
Es geht um meine Schwester und ich fang am Besten mal Vorne an.
Vor ca. 6 Monaten bekam sie plötzlich sehr starke Verstopfungen und musste alle 2 - 3 Tage ins Krankenhaus. Nach mehreren Untersuchungen und langen Krankenhausaufenthalten waren sich die Ärzte ziemlich sicher, woran es liegt. Angeblich würde es an einem sehr starken Knick im Darm liegen das nichts mehr geht. Das wurde mehrmals abgeklärt und untersucht.
Nu ja, dann musste sie über eine lange Zeit täglich so Abführzeugs nehmen. Es ging auch relativ, aber sie war total kaputt und fertig. Grad erst in die neue Schule, viel Lernstoff und sie fehlt ständig und natürlich muss das alles noch erarbeitet werden. Ständig müde und gereizt.
Die Beiden sind dann noch ein paar Mal bei unserem Hausarzt gewesen und der hat meine Mutter und meine Schwester zusammengestaucht, von wegen sie könne nicht ihr restliches Leben Abführmittel schlucken. Sie solle doch gefälligst ordentlich essen und trinken (sie ist sehr dünn und kommt bei Ärzten wie eine Magersüchtige rüber, isst aber wirklich gut!). Dann solle sie morgens eine 3/4 Stunde früher aufstehen und sich aufs Klo setzen und "üben". Für die Zukunft solle sie zusehen, das sie mit ihrem Körper ins Reine kommt.
Vor ca. einem Monat ist meine Mutter dann mit ihr zu einem anderen Arzt gegangen... einem Heilpraktiker. Schließlich ging es ihr sehr schlecht und die Medis haben unmengen gekostet.
Der hat sie einmal angeschaut, gefragt ob sie regelmäßig Kopfschmerzen hat und noch so ein paar andere Sachen. Meine Schwester hat nie über die anderen Probleme geredet (auch nicht mit meiner Mutter) und war total verblüfft wie der darauf kommt, konnte aber alles bestätigen.
Er hat den Bauch zumindest auch nochmal abgetastet und ein paar Testes folgten. Ergebniss: Ihr Darm ist doppelt so groß wie normal und der Pilz ist auch weit über dem, was man als normal bezeichnen kann.
Sie bekam so ein pflanzliches Mittel und ein Weizen- und Zuckerverbot.
Was soll ich sagen? Sie hat keinerlei Probleme mehr, keine Medis, keine Abführmittel, keine Beschwerden, nichts mehr.
Ich reg mich tierisch darüber auf, das die Ärzte im Krankenhaus und unsere Hausarzt das nicht bemerkt haben! Das kann doch nicht sein? Und dann noch so blöde Sprüche loslassen, von wegen sie solle mal mit ihrem Körper ins reine kommen, sprich etwas gegen ihre nicht vorhandene Essstörung tun  .
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27.12.2006, 11:06
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 07.06.2005
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man muss nur glück haben und an einen guten heilpraktiker geraten.
am besten sind die, die auch eine schulmedizinische ausbildung haben - die picken sich aus jedem bereich das beste heraus!
mein hausarzt hat zwar den schwerpunkt auf der schulmedizin, aber wann immer es geht, verschreibt er erst einmal homöopathische mittelchen.
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27.12.2006, 11:09
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Das ist ja scheiße! Wie geht es ihr denn jetzt? Wie lange war sie denn in falscher Behandlung? Ein Glück, dass ihr zu einem guten Heilpraktiker gegangen seid, ich wünsche euch alles Gute!
Ich gehe immer zu mindestens zwei Ärzten, jetzt sollen einige Polypen in der Nasennebenhöhle entfernt werden und die Nasenscheidewand begradigt werden, da habe ich auch meinen normalen HNO-Arzt gefragt und noch einen anderen und morgen gehe ich zum Vorgespräch ins Krankenhaus, da gibt's auch nochmal 'ne Beratung.
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27.12.2006, 11:11
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Wohnt hier
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Is schon verrückt. Ich kam auch mal mit einer Panikattacke (hab nur gezittert) auf die Intensivstation unseres örtlichen Krankenhauses. Die ham mich auf Drogen untersucht und was weiß ich noch. Dass es an der Psyche liegen könnte, daran haben sie nicht gedacht.
Nun ja, jedenfalls hat meine Mutter später von einer Bekannten erfahren, dass die dort geglaubt haben, dass ich nur simuliere. Boah, ich bin heute noch stinksauer  Daher geh ich auch nicht mehr dort ins Krankenhaus, da fahr ich lieber 20 min. bis zur nächsten Stadt... *grummel*
Aber nun zu dir, habt ihr das mal eurem Hausarzt gesagt, dass er voll die falschen Sachen gesagt hat?
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27.12.2006, 11:18
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Ist öfters hier...
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Registriert seit: 06.10.2006
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Meine Mutter hat ihn und die andere Ärztin dort in der Praxis (bei der war meine Schwester auch) richtig auseinander genommen. Wir sind sehr lange dort gewesen, aber nach der Geschichte garantiert nicht mehr.
SIE WAR 5 MONATE IN FALSCHER BEHANDLUNG!!! Ich finde das so unmöglich!
Es wurde gar nicht überprüft ob sie Magersüchtig ist oder so. Die Ärzte sind davon ausgegangen, wie meine Mutter hinterher erfuhr und haben die Beschwerden der Krankheit behandelt. Sprich: Keine ordentliche Ernährung = schlechte Verdauung = Verstopfung. Also verordnet man eine Therapie, ordentliches Essen und Abführmittel.
Und wenn ein "einfacher" Heilpraktiker ohne die großen Untersuchungsmöglichkeiten sowas herausfindet, weis ich was die untersucht haben. Nämlich so gut wie gar nichts. Alles nur auf den starken Knick im Darm und ihre "Magersucht" geschoben.
2 Tage nach der Behandlung beim Heilpraktiker konnte sie das erste Mal ohne Abführmittel aufs Klo und am nächsten Tage ging es ihr auch sonst wieder gut.
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27.12.2006, 13:50
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Kennt sich schon aus...
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Klar, ist keine gute Sache, aber ich denke nicht, dass man sich darüber ein Urteil erlauben kann, wenn man nicht Medizin studiert hat und keine Ahnung von der ganzen Sache hat. Ich persönlich halte auch nicht viel von Heilpraktikern, da muss ich immer sehr stark an den Placebo-Effekt denken (;
Wenn's deiner Schwester geholfen hat, ist das natürlich super - ist nur meine eigene Meinung.^^
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27.12.2006, 17:06
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Wohnt hier
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also an so eine menge von dusseligen, ahnungslosen und vor allem unfähigen ärzten, wie ich in den letzten 2 jahren geraten bin... da kann ich nur sagen: ich glaub dir das und hätte diese leute auch sowas von auseinander genommen. die hätten nicht mehr gewußt wo hinten und vorne ist.
ich gehe mittlerweile nicht mehr uninformiert zum arzt. hole wenn möglich immer vorher infos ein.... und prompt läuft alles besser. kommt aber sicherlich aufs krankheitsbild an.
ich will mal nicht sagen, dass alle ärzte so blöd sind. aber viele geben nicht zu wenn sie überfordert sind oder nicht weiter wissen. und fehler streiten sie ab.
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120/180 sportminütchen diese woche geschafft
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27.12.2006, 18:00
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Ist öfters hier...
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"starker Knick im Darm", täglich Abführmittel und "Klo gehen üben", wenn ich mir da so ansehe, was Ärzte nicht alles für einen Mumpitz von sich geben, nur um nicht zugeben zu müssen, daß sie auch nicht so recht weiter wissen, krieg ich SO einen Hals!
Der Darm ist in der Bauchhöhe als so eine Art "Kabelsalat", da ist bis zur 180°-Kurve alles drin und normal. Sollte eigentlich kein Problem sein, die Stoffwechselendprodukte trotzdem durchzubekommen. Eine Verschlingung wäre da was anderes, aber davon war ja nicht die Rede. Und "Klo gehen üben" ist ja wohl der größte Blödsinn, den ich je gehört habe. Wenn das so einfach wäre, würde ja niemand (außer Neugeborenen vielleicht) an Verstopfung leiden.
Ich meine, ich verstehe es, wenn man als Arzt nicht alles wissen kann, was es in der Medizin (bzw. in seinem jeweiligen Fachgebiet) zu wissen gibt, das ist aufgrund der Informationsflut schier unmöglich, aber was ich keinesfalls verstehe und auch die totale Sauerei finde, ist, wenn sie nicht einfach zugeben, daß sie da nicht weiterhelfen können, und ev. einen Kollegen empfehlen, der sich damit besser auskennt. Nönö, da wird erstmal das Blaue vom Himmel herunter diagnostiziert, verschrieben und Quatsch sondergleichen gelabert, und heimlich gehofft: vielleicht wird's ja von selber wieder besser. Dafür braucht man doch keine Ärzte!
Vielleicht habe ich mich jetzt etwas übertrieben aufgeregt, aber ich hatte jahrelang an Ärzten zu leiden, die mich nicht richtig behandelt haben und eine Ernährungswissenschaftlerin hat das Problem in etwa 3 Wochen so gut wie gelöst. 
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5kg weniger, erstmals erreicht am 25.10.2006
10 kg weniger, erstmals erreicht am 11.11.2006
Und wieder von vorne, das Spielchen...

Duellpunkte bisher: +60 insgesamt, 40 davon im Juni
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27.12.2006, 18:04
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 10.04.2006
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Man kann echt sowas von Pech haben mit den Ärzten, was falsche Medikamente und Behandlungsansätze angeht (Ärzte/innen hier bitte nicht angesprochen fühlen, ich meine das genannte Beispiel und meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema).
Ich hatte in den letzten Jahren mehrmals ziemlich heftige Blasen/Harnwegsinfekte, zeitweise so stark, dass ich kein essen bei mir behalten konnte und vor Schmerzen nicht grade laufen konnte.
Hab immer wieder die Lehrbuchbehandlung mit Antibiotika (lediglich 3 Tage täglich einnehmen) bekommen.
Das hat kurzzeitig die Symptome gebessert, aber nicht den Starken Harndrang etc beseitigt, und die Entzündung kam auch mehrmals wieder.
Meine Ma hat mich dann zum Heilpraktiker (der auch Allgemeinmediziner ist) geschickt, jetzt darf ich bestimmte Lebensmittel nicht mehr essen, nehme Calcium und zwei pflanzliche Mittel (bei weitem keine so große Belastung für den Körper wie regelmäßig Antibiotika und die anderen starken Medis die ich noch so zu mir nehme...), und meine Blasenentzündung hat sich seither nicht mehr gemeldet, schon fast ein Jahr lang.
Übrigens kann ich es mehr oder weniger nachvollziehen, wenn Laien sehr dünne Menschen sofort als Essgestörte aburteilen, aber von einem Arzt finde ich sowas absoluten Pfusch.
Man kann doch mangelhafte Ernährung auch anders medizinisch nachweisen, und UG ist nicht das einzige Merkmal einer Essstörung.
Ein bischen zeit sollte man sich pro Patient dann doch nehmen...
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As beauty is only skin deep, ugly goes to the bone.
Diäten
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27.12.2006, 18:31
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Moderator
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Das Problem ist aber auch immer das wir alles glauben was uns die Ärzte erzählen.
ich glaube schon lange nicht mehr alles, ich hole mir Infos aus dem Netz und hole mir auch mehrere Meinungen ein wenn was ist. Zweimal habe ich schon schlechte Erfahrung machen müssen mit Ärzten, einmal mit meiner Tochter, einmal ich selber.Aber selbst wenn du mit einer Vorahnung ins KH gehst, und den Ärtzen deine Vermutung erzählst, musste nicht meinen das du recht bekommst... erst wird alles andere vermutet und tausend Diagnosen gestellt und im Endeffekt ist es doch das was du vermutet hast
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