Habe gestern erfahren, dass eine gute Bekannte gestorben ist.
Ihr Mann hat mir doch erst vor 4 Wochen erzählt, dass bei Ihr der Krebs wieder ausgebrochen ist und sie hat doch 2 kleine Kinder (keine 2 und 4).
Ich bin total am Boden. Ihre Kinder sind so alt, wie meine damals, als bei mir Krebs festgestellt wurde.
Ich habe es "Gott sei Dank" überstanden, aber warum musste sie sterben, ihre Kinder brauchen sie doch noch so dringend.
Ich habe Rotz und Wasser geheult und nebenbei eine ganze Schachtel Toffefee (ach ich weis jetzt nicht wie mann das schreibt) in mich rein geschoben und hatte noch nicht mal ein schlechtes Gewissen.
Das ist doch alles so ungerecht. Andere sind alt und krank und können nicht sterben.
Ich denke immer, was hätten meine damals gemacht, wenn ich es nicht geschafft hätte.
Mein Mann sagt, ich soll mich nicht so quälen, da bei mir ja alles gut gegangen ist, aber mir geht das einfach nicht aus dem Kopf.
Sorry, wollte niemanden den Tag verderben, aber ich fühle mich zur Ziet einfach unverstanden (obwohl mein Mann sonst sehr sensibel bei dem Thema ist).
Ort: Ich komm aus einem Lands, wo der Ginster blüht...
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Fühl dich mal gedrückt!
Ich glaube, dein Mann versucht nur, dir irgendwie zu sagen, dass ihr Glück hattet und die Gedanken "Was wäre wenn..." niemandem helfen und dich nur noch mehr verletzen.
Sicher kommt bei deinem Mann auch einiges wieder hoch und er will sich diese Gedanken nicht machen, was zumindest aus meiner Sicht auch nachvollziehbar ist (ebenso wie deine Gedanken)
Ich wünsche dir alles Gute
__________________ Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer) Der Weg nach draußen?
Ach Mensch komm mal her
*Dich fest in Arm nehme*
Erstmal tut mir das sehr leid was deiner Bekannten passiert ist.Die Welt ist oft ungerecht aber damit muss man versuchen umzugehen.
Ich kann auch nicht mehr sagen als das mir das total leid tut
Aber sie sicher von oben auf euch alle,besonderes ihre Kinder und ihren Mann herabsehen und aufpassen
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, das beste, was Du jetzt machen kannst ist, ihre Familie zu unterstützen und Hilfe anzubieten.
Vielleicht brauchen sie Dich nicht sofort, aber nach einer bestimmten Zeit, wenn dann alle "weggehen" und man wieder alleine zuhause sitzt, ist Hilfe dann besonders nötig!
Ich kann da aus Erfahrung sprechen, dass man sich gerade nach der Beerdigung und so dann besonders einsam fühlt, weil dann nicht mehr so viele "da" sind und der Alltag wieder einkehrt... (oder eben nicht!)
Und Du musst ganz schnell aufhören, Dich zu fragen, warum es nun gerade sie war. Denn das macht Dich noch trauriger - und eine Antwort wirst Du auch nicht finden...
Erstmal möchte ich dir sagen, dass mir das total leid tut, ich kann gut verstehen, wie es dir geht...
Als ich 9 war, ist mein Vater an Krebs gestorben... er war damals gerade 51, also auch kein Alter... Und diese Frage: Warum gerade er? So jung... wurde doch noch hier gebraucht... Diese Frage hat mich eigentlich immer begleitet. Ich bin christlich erzogen worden, und das hat sogar soweit geführt, dass ich ein schlechtes Verhältnis zu Gott bekommen habe... Weil ich diese Ungerechtigkeit einfach nicht verstehen konnte...
Als ich dann 13 oder 14 war (ich ging damals, auf Wunsch meiner Mutter in ein Kloster-Gymnasium) hat mich der Pfarrer des Klosters zu einer Unterhaltung gebeten, und ich habe ihm das alles erzählt... Und er hat mir damals eine Geschichte erzählt, die mir sehr geholfen hat, und an die ich auch heute noch oft und gerne denke:
Ein Mann kommt nachdem er gestorben ist, in den Himmel, und blickt gemeinsam mit Gott auf sein Leben zurück. Er sieht sein Leben als die Spur seiner Fußabdrücke im Sand eines Strandes.
Neben seinen eigenen ist ein weiteres Paar Fußabdrücke, und Gott sagt: "Siehst du, das sind meine Spuren, ich habe dich immer auf deinem Weg begleitet!"
Der Mann betrachtet den ganzen weg, und stellt fest, dass nach 2/3 der Gesamtlänge plötzlich für eine Weile nur noch eine Spur da ist... Er rechnet im Kopf kurz nach und sagt dann zu Gott: "Ha, ich wusste es... damals, als meine Frau gestorben ist, und ich dich gebraucht hätte, damals warst du nicht da... Du hattest mich verlassen!" Darauf erwidert Gott: "In dieser Zeit kannst du nur eine Spur sehen, weil ich dich damals getragen habe!"
Ich hoffe, du findest das jetzt nicht kitschig, oder so... bin gewiss keine Heilige, die Sonntags in die Kirche rennt... Aber ich konnte immer viel Trost aus der Geschichte ziehen... Und ich hoffe, dir geht es vielleicht auch ein bisschen so.
Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute,
Jessica
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1. Ziel: Unter 80kg --> Belohnung: Lanvin Eclat d'Arpege
2. Ziel: 79kg = BMI unter 25, Normalgewicht!!!
3. Ziel: 75kg --> Belohnung: Curlformers Set
4. Ziel: Unter 70kg --> Zum ersten Mal seit meinem 10ten Lebensjahr
Ein Mann kommt nachdem er gestorben ist, in den Himmel, und blickt gemeinsam mit Gott auf sein Leben zurück. Er sieht sein Leben als die Spur seiner Fußabdrücke im Sand eines Strandes.
Neben seinen eigenen ist ein weiteres Paar Fußabdrücke, und Gott sagt: "Siehst du, das sind meine Spuren, ich habe dich immer auf deinem Weg begleitet!"
Der Mann betrachtet den ganzen weg, und stellt fest, dass nach 2/3 der Gesamtlänge plötzlich für eine Weile nur noch eine Spur da ist... Er rechnet im Kopf kurz nach und sagt dann zu Gott: "Ha, ich wusste es... damals, als meine Frau gestorben ist, und ich dich gebraucht hätte, damals warst du nicht da... Du hattest mich verlassen!" Darauf erwidert Gott: "In dieser Zeit kannst du nur eine Spur sehen, weil ich dich damals getragen habe!"
Das ist eine sehr schöne Geschichte, danke dafür
An Eika, es tut mir wirklich unendlich leid was da passiert ist und ich schicke dir ebenfalls viele, viele Umarmungen.
Du hast den Krebs überstanden, nein es ist nicht dir passiert.. An das musst du immer denken, für dich ist es nicht vorgesehen gewesen.
Immer und immer wieder fragt man sich in solchen Situationen "Warum" und "Warum gerade er/sie" .. Antworten wird man nicht finden, aber ich glaube fest daran das die beiden Mädchen von nun an vielleicht keine Mutter mehr haben, aber dafür einen Schutzengel.
Vielen Dank für euren Zuspruch.
Besonders deine Geschischte @Jessi 82 hat mich tröstend berührt.
Heute habe ich noch einen schweren Gang vor mir. Heute Nachmittag ist die Beerdigung.
Dann muss ich versuchen innerlich mit der Sache abzuschließen. Das ich immer und zu jeder Zeit für meinen Bekannten und die Kinder da bin habe ich ihm gestern gesagt. Ich hoffe er nimmt mein Angebot an.
Nochmal Damke an euch alle, die mich mental unterstützt haben und unterstützen. Es hat sehr gut getan.
Ich war auch erst gestern auf der Beerdigung der Mutter meines besten Freundes... bin auch noch ziemlich fertig deswegen. Sie hatte auch Krebs und hat es leider nicht geschafft,es ging ziemlich schnell.
Überflüssigerweise ist der Vater meines besten Freundes vor elf Jahren schon gestorben... jetzt sind er und sein kleiner Bruder quasi alleine. Sie haben natürlich noch Familie,der "Kleine" (ist schon in der 12.) zieht bei der Schwester der Mutter ein.
Aber trotzdem.Ich weiß nicht,ob ich sowas überstehen würde.Ich finde auch keine Worte,um ihn zu tröstenund die irgendwie helfen,ich versuche nur so oft es geht für ihn da zu sein.
Momentan verdrängt er es glaube ich ziemlich,aber ich habe Angst,dass irgendwann alles über ihm zusammen bricht und er dann dumme Sachen tut...er ist ziemlich labil...er hat mir versprochen,nichts zu machen.Aber trotzdem.
Ich bewundere die Kraft,die er momentan irgendwo her holt.Er ist sehr gläubig,bin ich zwar nicht,aber ich bin froh,dass ihm das Halt gibt.Ich hoffe er und seine Familie schaffen das,genauso wie die Familie deiner Bekannten,Eika!!!