...hat man sich selbst eingeholt beim Geschlechtsverkehr...
Puh... Das klingt so sehr nach "selbst schuld", und "angesteckt" - muss aber absolut nicht so sein! Wer weiß, wie lange die Viren schon in dir oder deinem Partner "geschlummert" haben, ohne dass es zu ahnen war. Wenn man irgendwann lange mit einem Partner zusammen ist, und nicht mehr mit Gummi verhütet, ist es überhaupt nicht unwahrscheinlich, dass man die Viren überträgt/übertragen bekommt, zumal die meisten Menschen (auch Männer!) nicht mal wissen, dass sie den Virus transportieren!
"Die genauen Ursachen für die Entstehung von Zellveränderungen am Genitale sind noch nicht abschließend erforscht. Seit ca. 20 Jahren weiß man, daß eine Infektion mit Viren, sogenannten Humanen Papilloma Viren (HPV) eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Zellveränderungen am Muttermund spielt. Weitere Faktoren, wie Infektionen und Schwäche der Immunabwehr können Zellveränderungen begünstigen.
Seit Anfang der 80er Jahre ist bekannt, dass eine Infektion mit HPV ein wichtiger Faktor für das Entstehen von Zellveränderungen am Muttermund und das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs ist. Die HPV-Infektion ist eine sehr häufige, sexuell übertragene Infektion. Die Durchseuchung mit dem Virus ist sehr hoch, vor allem bei jungen Frauen. Hier sind nach neueren Daten bei circa 30 % der Frauen diese Viren nachweisbar. Man schätzt, dass etwa 80 % der Frauen irgendwann in ihrem Leben eine HPV Infektion erleben. Die Mehrzahl der Infektionen ist meist vorübergehend und asymptomatisch. Viele dieser Viren sind harmlos (sog. „Low Risk HPV), andere (sog. „High Risk HPV“) können aber zu Zellveränderungen am Muttermund führen. In der überwiegenden Zahl der Fälle (bis zu 80%) gelingt es dem körpereigenen Immunsystem, das Virus zu eliminieren. Allerdings entwickeln ca. 10 - 20 % der Frauen mit einer „High Risk“ Infektion und Persistenz des Virus über 2-3 Jahre eine Krebsvorstufe (CIN). Auch diese Vorstufen bilden sich oftmals spontan zurück. In 1 – 2 % der Fälle muß bei langjähriger Persistenz von „High-Risk“ Viren mit der Entstehung eines Gebärmutterhalskrebses gerechnet werden. Hier läßt sich dann in nahezu 100 % das Virus nachweisen. HPV führt also nur in den wenigsten Fällen zu einer Krebsentstehung, ist aber Voraussetzung, dass Gebärmutterhalskrebs überhaupt entstehen kann."
hab das immer so verstanden "selbst schuld"
bin jetzt 2 jahre mit meinem freund zusammen da verhütet man ja nicht mehr mit kondom... also ab und an tun wirs je nachdem. aber meißtens nicht, ich nehm ja die pille.
Und dat ich nen schwaches Imunsystem hab wusste ich Krieg auch immer Fieberblässchen am Mund 2x im Jahr
Ja siehst du... Ich nämlich auch. Auch jegliche andere Art von Entzündungen, z.B. Regenbogenhaut.
Also meine Frauenärztlin hat's mir so erklärt: quasi jeder, oder zumindest sehr, sehr viele, haben diese Viren (auch unwissentlich) in sich, und man kann sie anscheinend beim Mann nicht mal einfach so nachweisen, da sie keinerlei Symptome hervorrufen, bzw. auch nicht wirklich behandeln!! Woher soll man dann also wissen, dass man sich ggf. anstecken kann?
Fakt ist: Sobald einer der Partner jemals zuvor in seinem Leben Gummi-losen-Sex mit jemand anderem gehabt hat (was wohl in den meisten Fällen so sein dürfte), ist also die Möglichkeit gegeben, den Virus übertragen zu bekommen... easy, und an sich kaum zu vermeiden, es sei denn, mann nutzt wirklich ausnahmslos IMMER Gummis!
Selbst Kondome schützen nicht ausreichend, soweit ich weiß ... jedenfalls nicht 100%ig zuverlässig. Macht ja auch Sinn - immerhin wird auch die eine oder andere Dame trotzdem schwanger.
Selbst Kondome schützen nicht ausreichend, soweit ich weiß ... jedenfalls nicht 100%ig zuverlässig. Macht ja auch Sinn - immerhin wird auch die eine oder andere Dame trotzdem schwanger.
Die sind sich nicht sicher ob Kondome schützen, auch Hautkontakt etc. kann dazu führen. Also auf gut Deutsch, man kann schon vom schmusen sich anstecken, in seltenen Fällen auch durch Handtücher oder (hab ich gelesen find ich aber echt wiederlich) Zahnbürsten... wer teilt denn seine Zahnbürste x_X
Sicher ist Pap IIId nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, allerdings beobachten diesen die meisten Ärzte auch erstmal alle 3 Monate über ein Jahr hinweg...
Beim IIId steht nämlich durchaus noch die Möglichkeit, dass er sich von alleine wieder zurückbildet.
Sollte dies nicht der Fall sein, oder verschlechtert sich das Ergebnis auf IVa, macht der Arzt eine Konisation.
Ich hab mit dem Thema auch schon reichlich unschöne Erfahrungen gemacht. Wenn Ihr möchtet, erzähle ich gerne, will allerdings niemanden hier verunsichern.