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Muss meinen Senf dazu geben! Muss meinen Senf dazu geben!

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  #41 (permalink)  
Alt 10.05.2009, 12:12
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 09.03.2009
Ort: nähe wien
Beiträge: 11
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nachdem meine kleine schwester auf die welt gekommen ist, habe ich auch ganz schön zugenommen, weil ich (damals war ich 5) immer von allen mit süßigkeiten "abgespeist" worden bin. seit ich 14 bin gibt es zu hause fast kein naschzeug mehr, und wenn darf ich es meist nicht essen, deshalb habe ich angefangen es heimlich zu kaufen. gesundes essen, ja, es git obst und gemüse, wird aber warm gekocht, ist es eher ungesund (und muss gegessen werden). sport hab ich seit ich 12 war auch nicht mehr gemacht, bis dahin ballett, weil es "zu weit weg ist und viel kostet". wenn ich mal allein rausgehn will und spazieren gehen, rad fahren oder so, werde ich blöd angeschaut, weil meine eltern glauben, dass ich mich mit anderen treffe, dass es unnötig ist und ich lieber lernen oder zusammenräumen soll und sie sowieso nicht wollen, dass ich alleine rausgehe.

also müssen sowohl kind als auch eltern wollen.

(ich hab jetzt das glück dass ich von einer ganz lieben freundin unterstützt werde, wir haben auch schon ein (einfaches aber immerhin ) feriensportprogramm entworfen, und ich fange im september mit videoclipdancing an und vllt auch noch tischtennis und ein standardtanzkurs.)
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  #42 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 13:25
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 10.05.2009
Ort: Deutschland
Beiträge: 129
Geschlecht:
Ich habe leider noch kein eigenes KInd, habe aber mehr als 10 Jahre lang ehrenamtlich als Trainerin in einem Verein (mit zahlreichen Veranstaltungen am Wochenende, in den Ferien, also sehr engen Kontakten) sowie als Betreuer in Ferienlagern, auf Verantsaltunegn etc. gearbeitet.

Letztens habe ich nun für einen Bekannten, der sich auf dem Gebite der Pädagogik engagiert Passagen aus einem amerikanischen BUch übersetzt (gibt noch keine Übersetzung für den deutschen Markt). Inhaltlich geht es um Erziehung/Liebe, die nicht an Bedingungen geknüpft wird. Dabei geht es auch um Fragen wie Strafen und Belohnungen (die der Autor ablehnt). Generell mochte ich das BUch, weil es generell doch sehr dem entspricht, wie ich bisher in meiner Arbeit mit KIndern un Jugendlichen umgegangen bin.

U.a. gab es natürlich auch Abschnitte zum Essverhalten. Der Autor wies beispielsweise darauf hin, dass kInder eine bemerkenswerte Fähigkeit haben ihren Kalorienverbrauch instinktiv zu regulieren - wenn diese Fähigkeit nicht zerstört wird. Er schrieb beispielsweise, dass man einmal beobachten solle, dass Kinder manchmal enorme Menge fettigen Zeugs zu sich nehmen, oft aber danach bei der nächsten Mahlzeit sehr stark reduzieren oder eher auf gesunde Sachen zurückgreifen. Oder bei einer Mahlzeit viel reinhauen und dann einfach bei der nächsten keinen Hunger haben, sie also instinktiv auslassen wollen.

Er empfiehlt auch weitesgehend darauf zu achten, wenn Kinder sagen sie haben keinen Hunger und sie dann eben später essen zu lassen. Genauso sollte man wenn möglich nicht andauernd kommentieren was und wieviel das Kind isst. Und man sollte sich nicht gleich Sorgen machen, wenn ein Kind mal so richtig bei Schoki, Chips oder Burgern reinschlägt - solange es danach beispielsweise von sich aus weniger isst, wäre das normal.

Was haltet ihr davon? Ich habe ja wie gesgat noch keine eigenen Erfahrungen. Der Autor sagte natürlich auch, dass Eltern ein Vorbild sein sollten. Ich meine, wenn das KInd schon das Maß verloren hat ist das sicherlich schwierig, aber so als genereller Ansatz?
__________________
Einen Menschen so zu nehmen, wie er ist, ist noch gar nichts - das muss man immer. Die wirkliche Liebe besteht darin, ihn auch so zu wollen, wie er ist. (Émile Chartrier)


Höchstgewicht Januar 09: 156,0 kg
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  #43 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 16:34
Naschkatzen Goldi
 
Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Pott
Beiträge: 2.678
Blog-Einträge: 5
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das mit der natürlichen Regulierung des Hungers ist doch genau das, was häufig diejenigen Erwachsenen verlohren haben, die probleme haben mit ihrem Gewicht.

Weil essen teilweise sich nicht mehr nach Appetit und Hunger richtet, sondern irgendwie ne Gewohnheit geworden ist.

Deswegen denke ich schon, dass man Kinder so lange nicht mit ihrem GEwicht vollquatschen muss, solange es wirklich keinen konkreten Grund gibt, sich sorgen zu machen.

Andererseits orientieren sich Kinder teilweise auch an das, was ihre Eltern und sonstige in der Umgebung so essen. Deswegen sollte man schon als Elternteil dennoch drauf achten irgendwo ein Vorbild zu sein.
(Und wenn unausgewogen gekocht wird, der Appetit aber grad nach etwas verlangt, das nicht erreichbar ist, dann neigt man dazu nur das zu essen was da ist.... auch wenn der Körper eigentlich was anderes haben will (wenn der Körper Eiweiß will, sollte man ihn nicht mit Kohlenhydraten (Nudeln usw) zuschütten...)
__________________
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