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08.01.2007, 08:41
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Frischling
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Registriert seit: 15.02.2006
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Mein jüngster Sohn, 9 J., 1,38 m groß und 48,6 kg schwer....
Hallo,
ich will ganz sanft versuchen, unserem Jüngsten dabei zu helfen, sein Gewicht zu reduzieren.
Wir hatten es im vergangenen Sommer bereits einmal versucht mit einem Kinderernährungsprogramm, dass wir aber leider nach der Hälfte der Zeit unterbrochen haben. Ich hatte das Gefühl, er braucht eine Pause (nicht vom Abnehmen, sondern vom "Lernen" der neuen Ernährungsgewohnheiten, also die viele Theorie, die das Programm vorsah)
Wir waren fest davon überzeugt, in der Pause alles Erlernte auch weiterzuführen, nur eben noch nichts Neues dazuzunehmen. Leider ging das Ganze nach hinten los und nach einigen Wochen wog der "Kleine" mehr als vorher. Wobei ich sagen muss, abgenommen hatte er noch gar nicht aber das musste er mit dem Programm zu dem Zeitpunkt auch noch nicht.
Na wie auch immer, es ist irgendwie falsch gelaufen.
Aber so wie jetzt kann es auch nicht weitergehen. Mittlerweile sieht er auch schon richtig dick (wie oben im Titel schon geschrieben: 48,6 kg bei einer Körpergröße von 1,38 m und einem Alter von 9 Jahren) aus und bezeichnet sich selber (was mir irgendwie für ihn weh tut) als fett.
In der Theorie weiß ich alles, was wir nun machen müssten und was nicht. Aber zwischen Theorie und Praxis liegen leider Welten.
Ich stelle es mir nun so vor, dass ich einfach selber an meiner Ernährung arbeite und dabei in kleinen Schritten ihn mit einbeziehe.
Ihn Minute für Minute vom Fernseher weghole und auf die "Füße" stelle... ihm die Möglichkeit gebe, Obst und Gemüse mögen zu lernen usw. Will das noch nicht im Einzelnen aufzählen, weiß auch noch gar nicht, ob ich bzw. wir das überhaupt schaffen.
Aber ich möchte es versuchen, und er will es auch.
Leider liegt er mit seinem momentanen BMI von ca. 25 weit über der 97. Gewichts-Perzentile für Jungen und es wird vielleicht nicht reichen, nur das Gewicht zu halten.
Wir haben 3 Kinder, die mittlerweile alle schon erwachsen sind (19-23 Jahre), zwei davon hatten in ihrer Kindheit Phasen, in denen sie auch etwas dicker waren. Aber alle drei haben es von alleine geschafft (mit 13-14 Jahren und mit 17 Jahren) das Gewicht zu normalisieren und alle drei sind schlank. Allerdings waren sie nie so dick wie der Kleine jetzt ist. Bisher habe ich immer gehofft, auch er würde sich "verwachsen" wenn er älter wird. Aber nachdem er in den vergangenen zwei Jahren so sehr zugenommen hat, glaube ich da nicht mehr dran.
Woran liegt es nur, dass wir zugelassen haben, dass er so sehr zunimmt? Essen wir anders als früher? Liegt es daran, dass er als Nachkömmling einfach mehr verwöhnt wurde? Wurde er das denn wirklich? Wir gehen mehr essen als früher, wir gönnen uns hier und da mehr als früher...
Er ist auch mehr alleine als die Großen damals. All das sind sicher Aspekte die das Dickerwerden unterstützt haben.
Wir hätten früher was unternehmen sollen. ich habs ja auch versucht (Fußballverein etc.) aber es war wohl nicht ernsthaft genug?
Der Kleine war ein echtes Wunschkind... wir können nicht weiter zusehen, wie seine Zukunft ein Stück weit den Bach runter geht, weil die Gewichtsprobleme überhand nehmen.
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LG vom Sonntagskind
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08.01.2007, 09:47
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Moderator
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Registriert seit: 12.05.2005
Beiträge: 9.286
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Hallo Sonntagskind,
als 1. sich mit Vorwürfen überhäufen bringt nichts, nimm die Situation wie sie ist, und änder sie DRINGEND - das ist das wichtigste
Dein kleiner Mann liegt bei seiner Größe + Gewicht in einer "schweren Adipositas" also mehr als nur "starkes Übergewicht" da mußt Du wirklich was tun im interesse der Gesundheit Deines Schlumpfes. Also nicht rum-theorisieren sondern direkt anpacken, sonst kann er erhebliche Schäden, von Diabetes bis hin zu Wirbelsäulen/Gelenkprobleme irreparabel davon tragen. Fang da bitte sofort mit an...
Vielleicht wäre eine Kur (evtl. Mutter & Kind) der beste Start, aber dann gezielt eine Einrichtung wählen die für Kinder mit Adipositas spezialisiert ist.
Fang jetzt beim einkaufen direkt an - nur fettarme Wurst/Fleischsorten (achte auf einen Fettgehalt der nicht über 30% ausmacht) . Keine Zuckerhaltigen "Naschereien" versuch Naschsachen mit kcal+fettarmen Naschsachen zu ersetzen. Das beste ist wirklich wenn man keine Versuchungen einkauft, denn so kann man sie auch nicht essen. Erwähn am besten nichts von Diät/Abnehmen oder ähnlichen Motivationskiller Worten bei Kindern, sondern koche fett/kcal arm so als wäre das ganz normal (je weniger ein Kind davon mitbekommt um so natürlicher nimmt es die Ernährung an) - es gibt da 1000 Möglichkeiten fette od. hohe kcal Lebensmittel mit vergleichbaren leckeren fett/kcalarmen zu ersetzen. Biete ihm viele kleine Zwischenmahlzeiten an, in Form von Obst, Joghurt, kcal-arme Puddings - so kommt kein heißhunger auf. Achte darauf das er das RICHTIGE und genügend ESSEN (Brote etc.) mit in die Schule nimmt, so das er nicht in Versuchung kommt sich am Kiosk "böses" zu kaufen.
Finds ganz wichtig das Du erkannt hast, daß Du etwas unternehmen mußt, ich hatte in meiner Kinder-Adipositas-Gruppe 2 Mäuse die im Alter von 10 + 11 wegen dem starken Übergewicht schon Diabetes hatten... also bleib da wirklich dran 
LG + alles Gute + viel Erfolg
sun
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08.01.2007, 11:38
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Frischling
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Registriert seit: 15.02.2006
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 68
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Ja sun, ich möchte auch was tun.
Es ist eben nur so schwierig. Ich schaff es ja kaum selber meine Ernährung dauerhaft umzustellen. Ja, ich hab es schon mehrfach geschafft abzunehmen auch größere Mengen (in zwei Jahren von 105 auf 78 kg) aber wie Du an meinem Ticker sehen kannst (heute auf 93 kg) noch nicht wirklich dauerhaft.
Wenn der Lütte gleich von der Schule kommt, hat er Hunger. Und er weiß leider auch schon recht genau, was er essen mag und was nicht. Da ist die Gefahr schnell gegeben, dass man als Mutter anfängt vorzuschreiben, was er zu essen hat. Und schon ist der Zwang da. Koche ich was, das nicht seinen Vorstellungen entspricht, verweigert er auch schon mal (mit Tränen) das Essen. Und da er so einige Dinge wirklich nicht isst, wird es schwierig, ihm was "unterzujubeln". Aber ich wills versuchen, so weit es möglich ist.
Gekochtes Gemüse isst er nur sehr wenig. Schonmal Möhren, Blumenkohl und Kohlrabi, aber wie gesagt in winzigen Mengen. Ganz selten auch mal etwas Spinat. Und Zwiebeln dürfen sichtbar nirgends dran sein, weder roh noch gebraten, noch gekocht. Roh isst er Tomaten, Gurken, Kohlrabi, Paprika. Und natürlich Tomatensoße. Aber das wars dann auch schon. Okay, das ist besser als Nichts, da muss ich nun was mit machen.
Es gibt so viele leckere fettarme Gerichte mit Brokkoli, Zuchini, Paprika, Bohnen und und und. Aber da krieg ich ihn nicht ran. Auch Fisch isst er nicht.
Es ist schwierig Hauptgerichte zu kochen, ohne viel Fleisch (idealerweise am Besten ganz ohne Fleisch, bzw. nur ab und zu), also hauptsächlich aus Gemüse bestehend, dazu Kartoffeln o.ä. in Maßen, wenn das Kind Gemüse nur in geringen Mengen mag. Ich bin da nicht so fantasiereich.
Aber immer nur vom Hauptgericht die Nudeln oder Kartoffeln oder Reis mit Ketchup oder Soße (wenn sie denn mal gnädig angenommen wird) und dazu dann evtl. etwas Rohkost für die Vitamine, das geht doch auf Dauer auch nicht.
Was ich festgestellt hab ist, dass er sehr gerne nach Plan isst. Ich hab einen Wochenplan hier liegen, speziell für Kinder, die nicht so viel essen sollen, den haben wir schon mal durchgezogen, und das hat ihm Spass gemacht. Immer nachsehen können, was kann und darf ich essen, und dann sehen wies gekocht wird, das fand er toll. Da geht er dann sogar hin und probiert schonmal was Neues. Aber es darf nicht von mir vorgeschlagen sein, sondern eben "von anderen", in dem Fall dem Plan entnommen.
Für heute war ich schon einkaufen und hab fettarme Wurst und Kästesorten eingekauft, dazu Obst und Gemüse und Joghurt. Nun wollen wir mal schauen, wie es weiter geht.
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LG vom Sonntagskind
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08.01.2007, 11:58
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 07.06.2005
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vielleicht kocht ihr zusammen?
eine ehem. arbeitskollegin hat mit ihrem kind immer für abends eine gemüseplatte zurechtgeschnibbelt, wo sie aus dem gemüse figuren usw. geformt haben.
also gurkenkrokodile oder paprikafische usw.
eigentlich mögen kinder doch bunte sachen. wenn du eine platte anrichtest mit lauter fettarmen dingen (auch schon zum frühstück), es zum mittag eben statt einer hackfleischsoße eine gemüse-soße mit wenig hackfleisch (am besten rinderhack, ist fettärmer) gibt, spricht das dein kind bestimmt auch an.
und, wie gesagt, abends die gemüseplatte.
würde vielleicht sogar eine art "bar" aufstellen, an der der junge sich den ganzen tag bedienen kann.
es gibt von tupper z.b. so ein rondell (heißt das so) mit verschiedenen fächern, die du abdecken kannst.
da kannst du z.b. apfel, banane, karotte und gurke morgens schnibbeln und in dem ding aufbewahren; wenn der kleine hunger hat, darf er sich daraus nehmen, soviel er möchte.
wobei ... vielleicht lieber was anderes als banane bzw. nicht so viel banane; die ist ja doch recht kalorienhaltig.
glaube, kinder mögen es, gefordert zu werden.
mein praktikum mache ich derzeit in einer vierten klasse und die kinder sind total engagiert und wissbegierig!
die halten noch gern referate usw., weil sie gern zeigen, was sie können.
vielleicht kaufst du mal lauter gesunde dinge ein, legst sie auf den tisch und dein sohn soll sich ausdenken, was ihr daraus zusammen kocht.
mehr fällt mir gerade nicht ein. 
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08.01.2007, 12:02
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Moderator
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Das klingt absolut nach Mutter-Kind-Kur und/oder Ernährungsberater, der erst mit Dir spricht und evtl. auch mit Deinem Süßen! Mama's Belehrungen zählen ja ganz offensichtlich nicht  also muss da mal wer anders noch ein "ernstes Wort" reden.
Aber die Idee von Julialein klingt doch schon mal sehr gut, immer was bereit haben.
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Liebe Grüße sendet Lorian
Am Anfang war die Kuh...
Für ein großes Fast in ganz Deutschland
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08.01.2007, 12:48
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professionelle Hilfe ist eine gute Sache... und sicherlich auch ratsam, aber gleichzeitig sucht du (sorry will dich damit nicht angreifen ...) schon nach entschuldigungen ...
"es ist ja so schwer ..."
Es ist nicht schwer ! Selbst wenn es einem manchmal anders vorkommt man darf nicht in die Situation kommen das man sich selber und dem Kind den Mut nimmt.
Das er selber sagt er sei Fett ist relativ tragisch, finde ich. Ich kenne das Gefühl "die dicke Sau" zu sein aus Schulzeiten noch recht gut. Wenn man dann noch zu hause darin bestätigt wird kann das ganz schön runter ziehen. Dann kommt das Frust- und Trotzessen ...
Wahrscheinlich wäre genau das was oben steht richtig. Kein großer Zwang sondern spielerisch mit ihm Kochen (du achtest auf die Kalorien, qäul ihn aber nicht damit). Alles stark fette und überäßig zuckerhaltige fliegt raus ! Es gibt bei euch einfach nur noch Sachen die gut schmecken aber nicht soooo dick machen ...
Wie wärs wenn die älteren mit ihm z.B. Fussball spielen ? Sportverein wäre wohl ideal aber mag sein das er sich nicht traut oder nicht gleich mitkommt ... Man kann ja auch einen Tauschhandel machen, wenn er Sonntags eine schöne lange Fahrradtour mitmacht kann er sich das Abendessen wünschen (ja auch Pizza  , kann man ja selber machen mit viel Gemüse)
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103,7kg ........> 80,4kg .......-> U80
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08.01.2007, 12:55
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Hallo,
also ich habe mich bei meiner Tochter entschieden, den PowerKids Koffer zu bestellen. Dort wird das Ernährungsverhalten auf spielerische Art und Weise (ohne Zwänge) geändert. Sie ist jetzt in der zweiten Woche und bis jetzt hat sie richtig Freude daran (evtl. weil einer ihrer Bruder gerne auch so was hätte, obwohl er es gewichtsmäßig nicht benötigt). Und sie hat jetzt (bei ihr ganz neu) angefangen, zum Essen Salat dazu zu nehmen, ohne dass wir irgendetwas zu ihr gesagt haben. Ich weiß nicht, wie es nach den 12 Wochen aussieht, aber bisher klingt alles ganz vernünftig und kindgerecht.
Monika
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08.01.2007, 14:00
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Frischling
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@julialeini: Deine Tipps klingen recht gut, ich befürchte nur, dass es von meiner Seite aus wieder so laufen wird: Die ersten Tage mit Begeisterung dabei und dann auf einmal habe ich keine Ideen mehr und bin selber nicht mehr motiviert... dennoch will ich es so in etwas auch machen, eben einfach Begeisterung und Interesse wecken. Es darf einfach nicht wieder alles im Sande verlaufen.
@Lorian: Auf Kuren u.ä. möchte ich im Moment jedenfalls noch nicht zurückgreifen. Das hört sich so nach "hoffnungslosem Fall" an und ich weiß nicht, ob man da nicht erst recht das Kind in eine Schublade schiebt, wo man es eigentlich gar nicht hinhaben will?
@sophia-lena: Ja, ich suche nach Entschuldigungen, Du hast recht. Aber ich weiß ja auch noch nicht, ob wir es schaffen. iIch habe schon so oft gesagt, ja wir schaffen das, ja ich schaffe das, und hab dann doch versagt. Vielleicht habe ich Angst, wieder zu versagen, diesmal nicht bei mir sondern bei meinem Sohn?
Und deswegen will ich es ja auch "sanft" angehen lassen. Nicht wieder mit Tamtam und Trara, sondern peau a peau (schreibt man das so?). Leider sind die Großen nicht sehr an gemeinsamen Aktivitäten mit ihrem Bruder interessiert, das wär natürlich ne tolle Sache, wenn die sich den Kleinen schnappen würden und mit ihm losziehen.
@Wuschel70: Tja, PowerKids... Das genau ist ja das Programm welches wir im SOmmer 6 Wochen lang durchgezogen haben. Ich finde es nach wie vor toll, aber wir hatten Probleme mit dem Wochenanfang, also dem "Erarbeiten" des Programms. Wir haben uns die DVD angeschaut, das war noch toll, aber wenn wir dann loslegen wollten, also noch mal ins Buch schauen, alles besprechen, dann wurde er ungeduldig und das eine oder andere Mal bekamen wir Streit. Haben wir es nicht so genau besprochen, hat er zwar seine Fettzies gerubbelt aber ohne drüber nachzudenken... Vielleicht war er mit 8 Jahren noch zu jung (als Junge, ich denke Mädels sind da etwas anders). Naja jedenfalls haben wir nach 6 Wochen pausiert, wollten nach 14 Tagen wieder einsteigen und haben das dann nicht gepackt. Nun liegt der Koffer da, ein Teil ist verbraucht, die Fettziepyramiden gibt es nicht nachzukaufen, was soll ich machen?
@all: Nun haben wir es schon wieder: Für heute sollte es noch einen Rest von gestern geben, aufgepeppt mit Rohkost. Und was macht Sohnemann? Sieht die Müslipackung die ich gekauft hab, das Knäckebrot und den Joghurtbrotaufstrich, und will das. Seufz. Wa soll ich nun tun? Nachgeben? Grübel. Nein, das mach ich nicht. Der Rest von gestern ist auch nicht zu fett und es kann nicht immer nach seiner Nase gehen. Heute Morgen hat er noch gesagt, er will gerne von den Resten essen.....
Ich hoffe, er ist fertig mit Schmollen und wir werden uns einig. Ist ja auch schon spät genug.
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LG vom Sonntagskind
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08.01.2007, 14:13
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Huhu Sonntagskind,
wenn ich das so lese kommt in mir nur ein Gedanke hoch: DU brauchst Unterstützung und jemand, der sich mit dir intensiv in Sachen Essverhalten und Durchhaltevermögen etc. auseinandersetzt. Die Frage ist ja auch: WILLST du wirklich abnehmen, also aus tiefstem Herzen?
Dein Sohn zeigt dir nur, wie du dich fühlst. Er ist wechselhaft in seinen Launen, ungeduldig, verliert schnell das Interesse an Themen wie Ernährung, hält nicht durch.... usw.
Aber er zeigt dir nur, wie du dich ihm gegenüber verhältst. DU machst dir Gedanken darüber, ob das alles zu schaffen ist, DU hast Angst vor der Herausforderung, DU gibst schon auf bevor es überhaupt richtig angefangen hat.
Würdest du voll dahinter stehen, was du versuchst ihm beizubringen, wäre er sicherlich Feuer und Flamme und würde sich auch über die zusätzliche Aufmerksamkeit, die du ihm schenkst freuen.
Gib euch beiden eine Chance und fang einfach AN. Der erste Schritt ist der schwerste, aber wenn du es wirklich willst, dann schafft ihr das zusammen spielen (im wahrsten Sinne des Wortes).
Fass dir ein Herz und such dir Hilfe. Eine Ernährungsberatung, warum nicht eine Kur, das ist sicher nicht nur was für hilflose Fälle, sondern ein genialer Einstieg, wo ihr euch ohne Stress mit Menschen, die sich auskennen, mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen könnt.
Ich mag dich mit meinen Worten nicht angreifen, sondern dir nur vor Augen halten, dass es in DEINER Hand liegt, ob das Vorhaben gelingen kann. Willst du, dass es gelingt, mit aller Kraft und Herzblut?
Dann fang an, denn dann ist es leicht *lächel*
Alle Tipps die wir dir hier geben können, bringen gar nichts, wenn du euch beiden keine Chance gibst.
LG,
Sabrina
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08.01.2007, 15:28
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Wohnt hier
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Registriert seit: 08.08.2006
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Hmm, das ist natürlich nicht einfach. Wie wäre es, wenn Du für den Anfang täglich einen Spaziergang mit ihm machst. Da hast Du auch Bewegung und Ihr habt Zeit, miteinander zu reden. Meine Kinder genießen es immer sichtlich, wenn sie mal alleine mit mir unterwegs sind, weil ich dann Zeit habe , um zuzuhören, wenn sie über die Schule erzählen, die Freunde usw.
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