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  1. #1
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    Hat meine Tochter eine Essstörung?

    Hallo Naschis,

    meine Tochter ist 8, 1,39m und wiegt 37 kg, sie ist also mollig (dick würde ich noch nicht sagen). Sie bewegt sich viel und isst auch gerne Salat, Obst und Gemüse - noch lieber natürlich Nudeln, Pommes und Süsses

    Was ich problematisch finde ist folgendes: sie möchte dauernd essen! Schon immer versucht sie aus der Küche Süsses zu klauen, hortet "heimlich" Naschzeug in ihrem Zimmer und kann generell nicht aufhören zu essen.

    Süsses habe ich grundsätzlich nur ab und zu da, ich möchte aber auch nicht dass es zum Verbot wird und dadurch noch verlockender... Wenn nichts Süsses da ist macht sie sich aber einfach an den Honig ran, oder an Schokoladenkuvertüre oder so was.

    Sobald irgendein anderes Kind sagt "ich will nichts mehr" fragt sie ob sie es haben kann. Selbst wenn ich in der Küche irgendwas auspacke und sie das Geräusch hört kommt sie angerannt "was ist das? kann ich es auch essen?" Sie achtet auch penibelst drauf nicht weniger als andere zu kriegen...

    Zur Familiengeschichte: ja, ich bin übergewichtig. Aber ich bin überhaupt keine Süsse! Ich habe eigentlich nur gelegentlich Kekse oder Schokolade zuhause für den Fall dass Besuch kommt oder so, ich selber esse lieber Salziges.

    Seit Ende März mache ich WW, seitdem gibt es eh jeden Tag Salat, Obst und Gemüse auf dem Speiseplan, meine Tochter isst das auch alles gerne. Sie hat aber nach wie vor eine Art Suchtverhalten was Essen betrifft.

    Als Kind war mein Bruder genauso drauf! Er war aber total dünn und es hat sich mit der Zeit gelegt.Das Verhalten meiner Tochter aber ähnelt immer mehr einer Sucht.

    Der Kinderarzt gibt mir praktische Tipps im Sinne von richtiger Erhährung und mehr bewegen, das passiert aber eh schon. Wenn ich streng darauf achte nimmt sie auch nicht zu, dieses suchtartige bleibt aber - und das macht mir Sorgen

    Kennt das jemand von euch auch?
    viele Grüße,

    eure Paloma.

  2. #2
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    Ich habe keine Kinder, kann dazu jetzt nichts genaues sagen. Aber vielleicht einen zweiten Kinderarzt konsultieren?
    So wie du es beschreibst wirkt es schon sehr unnatürlich. Wie lange geht das schon?

    Start: 22.10.2013 - 103 Kg
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    -> Das bin ich <-

  3. #3
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    Mich w&#252;rde auch interessieren wie lange das schon So geht.

    Meine Tochter war &#228;hnlich drauf,fast ein ganzes Jahr lang.
    Wir waren zur ern&#228;hrungsberatung und hatten auch beim kinderarzt einige Gespr&#228;che. Mit einmal war das aber wieder verschwunden.

    Zweite Meinung ist nie falsch. Liegen Schilddr&#252;senerkrankungen bei euch in der Familie?
    Das wurde bei uns auch getestet,aber ausgeschlossen.

  4. #4
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    Also noch hält sich das mit deiner Tochter und ihrem Gewicht im Rahmen. Allerdings solltest du wirklich ein aufpassen, dass es nicht irgendwann aus dem Ruder gerät.
    Ich kenne das ganze nur zu gut. Ich war als Kind schon immer etwas molliger, als die meisten anderen Mädchen, aber auch alles noch im Rahmen. Der Arzt sagte immer, solange ich nicht weiter groß zunehme, verwächst sich das alles ja noch...

    Zum Verhalten: ich konnte auch immer essen. Genau wie deine Tochter, immer wenn es was gab, war ich an erster Stelle mit dabei. Oft musste mich meine Mutter daran erinnern, dass ich jetzt mal genug hatte und aufhören soll.
    Ich hab dann auch oft heimlich was mit auf mein Zimmer genommen und gegessen.

    Das verhalten deiner Tochter geht auch schon in diese Richtung. Es klingt so, als hätte sie kein Sättigungsgefühl und wenn sie schon immer nachfragt, ob sie das was andere übrig lassen, haben kann, klingt das für mich so, als würde es bei ihr eben in die Richtung gehen, süchtig nach süßem zu sein.
    Das ist das fiese daran, (da du eher der salzige Typ bist, kannst du es nicht so 100% nachempfinden), aber wenn man süßes mag, und an diesen süßen Geschmack gewöhnt ist, dann ist alles andere, was auch süß schmeckt dann leider gar nicht mehr so wirklich süß, weil man eben einen viel süßeren Geschmack gewöhnt ist.

    Vielleicht solltet ihr versuchen, diesen Level, was süßes betrifft ein bisschen runter schrauben, damit deine Tochter eben nicht die ganze Zeit das Verlangen hat, das immer zu essen.
    Schwierig ist es eben, wenn sie anfängt dann heimlich sich was zu suchen und zu essen.
    Am besten wäre es ja wirklich, wenn du ihr etwas für die Woche gibst, NUR das und das darf sie sich einteilen, wenn sie es auf einmal isst, dann gibt es eben die Woche nix neues mehr. Oder sie bekommt jeden Tag immer ein bisschen von dir, sodass Du es für sie einteilst.
    Es soll eben im gesamten nicht mehr so viel süßes geben, weil Zucker echt süchtig macht, ich spreche da aus Erfahrung....
    Abnehmen ohne wiegen

    Ich möchte einzig und allein auf meinen Körper hören, ich möchte meine Erfolge fühlen, sehen und spüren.

    Die Abnahme auf meinem Ticker ist meine aktuelle Schätzung




  5. #5
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    Das Verhalten, dass du beschreibst erinnert mich ein kleines bisschen an mich selber als ich jung war

    Bei meinen Eltern gab es generell kaum Süßes bzw. Knabberzeug. Umso mehr hatte ich + mein Bruder mich dann drauf gestürzt wenn es was gab (Joghurt, Kornflakes etc. hat nie lange überlebt). Ich muss zugeben, dass ich auch von Backsachen (Kuvertüre etc.) genascht habe oder Chips aus der offenen Tüte im Schrank gemopst habe, die aber eigentlich meiner Mama gehörten. Auch jedes Tütengeraschel weckt bis heute meine Aufmerksamkeit... könnt ja was leckeres zu essen sein
    Ich war auch immer erstaunt, dass bei anderen Familien ohne Probleme Schalen mit Süßigkeiten rumstehen und keiner die isst. War mal 2 Wochen bei meiner Oma und hinterher 4 Kilo schwerer! Taschengeld wurde auch oft in Süßkram umgesetzt. Gehortet hab ich aber nie.... Naschkram in Reichweite überlebte meist nie länger als 24 Stunden! Auch zum Geburtstag/Weihnachten, wo es meist viel Naschkram gab wurde dann eben alles noch fast am selben oder am spätestens nächsten Tag verputzt...


    Wie war das sonstige Essverhalten? Zum Frühstück gabs Brot, tagsüber dann eben in der Schule auch das Brot was man mitgenommen hat oder was gekauftes und abends warm.

    Was sagte meine Figur dazu?
    Bis ich 14 war, bin ich einfach nur hooooooch hinaus geschossen! (1,83m sinds heute, 1,73m mit 14!) Ab dann fing es mal so ein wenig an auch in die breite zu gehen... Mit 20 war ich aber auch noch immer absolut normalgewichtig (1,83, 75 Kilo) Zum kleinen Verhängnis wurde es, als ich auszog und selber einkaufen war Da landeten all die Leckereien im Korb, sodass ich dann nach nem halben Jahr bei 83 Kilo war. Ich musste dann fix ein anständiges Essverhalten lernen. Ich könnte immernoch naschen wie irre, aber kann meist einschätzen wieviel ich mir pro Tag gönnen kann

    Mein Bruder ist übrigens auch vor einem Jahr ausgezogen und hat jetzt auch etwas zugelegt....


    Tipps für dich hab ich leider wenig. Ich würd nie sagen, dass meine Erziehung schlecht war... immerhin ist Naschkram nunmal einfach toll. Vielleicht war es sogar besser für mich und meine Figur, dass nie viel davon in Reichweite war So war es immer etwas Besonderes...
    Zur Hauptmahlzeit auch immer genug Essen zur Verfügung stellen, ich hab im Wachstum echt mehrere Teller gegessen.

  6. #6
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    Hey, ich habe gerade ein ganz tolles Buch gelesen. Das k&#246;nnte dich interessieren.
    Intuitiv abnehmen. Zur&#252;ck zu nat&#252;rlichem Essverhalten.
    Hinten sind einige Seiten &#252;ber die Erziehung bei Kindern drin. Wo eventuell Essst&#246;rungen vorhanden sind.

    Eventuell mal dr&#252;ber sprechen. Und vielleicht festlegen was sie am Tag so dart. Aber das ist wieder eine Art Verbot und wird in dem Buch als neg. Beschrieben.

    Alles Gute f&#252;r euch

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