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Alt 27.02.2007, 19:06
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Naschkatzen Goldi
 
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Die verrücktesten Klagen in den USA

Haha, sowas gibts echt nur in Amerika:

DIE VERRÜCKTESTEN KLAGEN AUS DEN USA

Die Plätze 1 bis 5 des Jahres 2006
Nr. 5: Vorsicht vor dem bösen Eichhörnchen


Marcy Meckler wurde während eines Einkaufsbummels auf dem Außengelände des Einkaufszentrums von einem Eichhörnchen "angegriffen.", welches sich dort zwischen Bäumen uns Sträuchen herumtrieb. Beim Versuch, "dem Eichhörnchen zu entkommen und es von ihrem Bein los zu bekommen, stürzte sie und erlitt schwere Verletzungen", so besagte dann die Klageschrift. Die Anklage vertrat den Standpunkt, dass es der Fehler des Einkaufszentrums gewesen sei, davor zu warnen, dass Eichhörnchen draußen leben. Mindestens 50.000 Dollar wurden als Wiedergutmachung verlangt.

Nr. 4: Todbringender Rasenmäher

Der vierjährige Justin Simmons kam bei einem tragischen Unglück (verunfallt mit einem Rasenmäher) in seinem Kindergarten ums Leben. Eigentlich war eindeutig die Nachlässigkeit des Kindergarten-Betreibers Ursache für diesen Unfall, so dass eine Klage gegen den Kindergarten völlig berechtigt und nachvollziehbar gewesen wäre.

Als allerdings Ron und Kristie Simmons – die Eltern des kleinen Justin – zu der Information gelangten, dass der Kindergarten nur bis zu einer Schadensumme von 100.000 Dollar versichert war, überlegten sie sich etwas anderes: Sie verklagten den Hersteller des 16 Jahre alten Rasenmähers, mit der Begründung, dass die Maschine keine Sicherheitsvorrichtung hatte.

Obwohl solche Sicherheitsvorrichtungen bei der Herstellung des Rasenmähers noch gar nicht erfunden waren (und auch nicht gefordert wurden), klagten die Simmons. Und siehe da: 2 Millionen Dollar wurden den Simmons tatsächlich zugesprochen.

Nr. 3: Verunfallter FBI-Agent

FBI-Agent Robert Clymer arbeitete gerade an "einer großen Sache" in Las Vegas, als er dort für Aufruhr sorgte. Erst verlor er das Magazin seiner Pistole und fuhr anschließend seinen Pickup schrottreif – alles unter Alkoholeinfluss. Sein Blutalkoholwert betrug 0,306 Promille, drei Mal mehr als die zulässige Promillegrenze in Nevada. Er bekannte sich tatsächlich des Fahrens unter Alkoholeinfluss für schuldig, weil "von Beamten erwartet wird, dass sie zu ihren Fehler stehen und sie korrigieren", so sein Anwalt.

Dennoch: Clymer besaß die Frechheit, den Hersteller seines Pickups zu verklagen, zusammen mit dem Händler, bei dem er den Wagen gekauft hatte. Begründung: Er habe irgendwie das Bewusstsein verloren und der Kleinlaster habe irgendwie ziemlichen Qualm produziert, der das Wageninnere füllte. Klar: Er ist unschuldig, es lag gar nicht an der Fahrt unter Alkoholeinfluss, sondern der böse Kleinlaster war Schuld.

Nr. 2: Krieg der Suchmaschinen

Eine sehr spezielle Suchmaschine KinderStart.com wollte Google zwingen, die KinderStart-Seite in die Google-Liste aufzunehmen. Darüberhinaus sollte Google offenlegen, wie das Google PageRank-System funktioniert und außerdem KinderStart.com viel Geld dafür zahlen, da sie ja Konkurrenten seien. Weil KinderStart bei Google keinen höheren Rang einnimmt, wirft man Google vor, KinderStart.com in dem konstitutionellen Recht auf freie Meinungsäußerung zu behindern.

Interessant. Es stellt sich hier wohl die Frage, warum – wenn KinderStart tatsächlich Konkurrenz von Google ist – man dort glaubt, dass es die Aufgabe von Google ist, ihnen zu ihrem Geschäftserfolg zu verhelfen? Selbst wenn Google die Website von KinderStart.com schlecht bewertet und ein Gericht dann anordnen würde, Google müsse das ändern, wäre dies nicht ein Verstoß gegen Googles Recht auf freie Meinungsäußerung?

Nr.1: Michael Jordan in klein
Ray Heckard – fast acht Zentimeter kleiner, 25 Pfund leichter und acht Jahre älter als Ex-Basketball-Star Michael Jordan – behauptet, dass er Jordan ziemlich ähnlich sieht. Man würde ihn ziemlich oft mit Jordan verwechseln. Heckard wollte daraus Profit schlagen und forderte, dass er einen Anspruch auf 52 Millionen Dollar hätte, aufgrund der "Beleidigungen und andauernden Verwundung". Hinzu forderte er weitere 364 Millionen Dollar Schadenersatz für seelischen Schmerz und Leiden.

Damit nicht genur forderte er die gleiche Summe von Nike-Mitbegründer Phil Knight , insgesamt kam er also auf die großzügige Summe von 832 Millionen Dollar. Doch er ließ die Klage fallen. Nike-Rechtsanwälte haben mit ihm gesprochen und ihm wohl erklärt, was sie alles von ihm einklagen könnten, wenn er mit dem Schwachsinn nicht aufhört.

Die Plätze 1 bis 7 des Jahres 2005
Nr. 7: Klo mit Haftung

Homedepot, ein Einrichtungshaus, wurde von Bob Dougherty auf Schadenersatz in Höhe von ganzen 3 Millionen Dollar verklagt. Was war passiert? Mr. Dougherty setzte sich auf die Kunden-Toilette, dessen Klobrille ein Witzbold mit Klebstoff vollgeschmiert hatte. Dougherty klebte auf der Toilette fest und war auf fremde Hilfe angewiesen.

Wer denkt, das war der Grund für die Klage, der irrt: Aus Mitleid oder einem Anfall von Großzügigkeit hatte Homedepot dem Opfer eine freiwillige Entschädigung in Höhe von 2000 Dollar angeboten – beleidigend wie Dougherty fand, weshalb er Klage gegen Homedepot einreichte.

Nr. 6: Als Dank für die Hilfe....
Mit ihrem betagten Schwiegersohn (70 Jahre alt) fuhr Frau Barbara Connors aus dem US-Bundesstaat Massachusetts als Beifahrerin im Auto, als er in Folge eines Unfalls den Wagen in den Connecticut River lenkte. Rettungstaucher waren glücklicherweise innerhalb weniger Minuten am Unfallort und konnten Mrs. Connors aus dem gesunkenen Auto retten. Jedoch erlitt sie wegen des Sauerstoffmangels irreparable Schädigungen des Gehirns.

Wer ist verklagt worden? Nicht der Fahrer, der den Unfall verursachte. Connors verklagte die Rettungstaucher, die Höhe der Schadenersatzforderung ist leider nicht bekannt.

Nr. 5: Den richtigen Arzt zu finden....
scheint nicht allzu leicht zu sein, vor allem wenn es um das Thema Fettabsaugen geht. Michelle Knepper aus Vancouver (Washington) schaute daher in das Telefonbuch und fand einen scheinbar geeigneten Arzt für ihr Vorhaben. Die Operation wurde von dem von ihr ausgewählten Arzt durchgeführt, obwohl er als Dermatologe wohl kaum Ahnung von plastischer Chirurgie haben dürfte, sie selbst hatte sich um seinen Tätigkeitsbereich nicht gekümmert.

Nach der Operation kam es zu Komplikationen, Mrs. Knepper reichte Klage ein. Man höre und staune, es wurde nicht der Arzt verklagt, sondern die Telefongesellschaft, in deren Telefonbuch der untaugliche Arzt aufgefunden wurde! Mit Erfolg, denn der Prozess wurde gewonnen und Mrs. Knepper erhielt 1,2 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen, zuzüglich 375.000 Dollar für ihren Ehemann, der die ehelichen Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen konnte.

Nr. 4: Die Vogel-Attacke
Vor einem Baumarkt in einem Städtchen im US-Bundesstaat Illinois, und die Betonung liegt hier auf vor, wurde Rhonda Nichols von einem Vogel angegriffen und erlitt Kopfverletzungen. Sie hielt den Baumarkt für schuldig, weil er es erlauben würde, dass wilde Vögel frei in der Luft herumfliegen. Wohlgemerkt: Dem Baumarkt eine Meldung über den Vorfall abgegeben hatte die Dame nicht. Sie ist direkt vor Gericht gezogen und verklagte den Baumarkt auf 100.000 Dollar Schadenersatz. Der Fall wurde Anfang 2006 vom Gericht abgewiesen.

Nr. 3: Dispo-Kredit mit Schlafstörungen
Mister Lorence aus dem Bundesstaat Florida wurden schlaflose Nächte bereitet, durch seine Bank, behauptet er. Was war passiert? Er hatte sein Bankkonto überzogen, selbstverschuldet. Dafür wollte die Bank eine Service-Gebühr eintreiben, was Herrn Lorence nach eigenen Angaben Stress, Schmerzen und Schlafverlust bereitete. Er verklagte seine Bank und forderte 2 Millionen Dollar Schadenersatz.

Nr. 2: Schreckhafte Nachbarin
Sehr schreckhaft ist Frau Wanita Young aus Durango (Colorado). Zwei Kinder aus der Nachbarschaft wollten ihr etwas Gutes tun und brachten ihr selbstgebackene Kekse vorbei. Beim Betreten der Veranda der zu Beschenkenden machten Sie Geräusche, worauf Frau Young furchtbar erschrak und in Angst verfiel.

Eine schriftliche Entschuldigung der Kinder konnte Frau Young nicht davon abhalten, die Kinder zu verklagen. Erstaunlich: Sie bekam Recht und erhielt 900 Dollar Schadenersatz. Zusätzlich machte sie den Fall nach dem gewonnenen Prozess triumphierend in den lokalen Zeitungen und im Fernsehen bekannt.

Sie selbst ist jetzt so geschockt, dass fast die ganze Stadt sie wegen ihrer Boshaftigkeit hasst und sie eventuell umziehen muss – aber immerhin hat sie den Prozess gewonnen.

Nr. 1: Göttliche Klage
Und hier ist der Gewinner des Jahres 2005: Christopher Roller hat es mit den Zaubereien. Er verklagte die beiden US-Zauberer David Copperfield und David Blaine auf Bekanntgabe und Erklärung ihrer Zaubertricks oder aber 10 % ihres Lebenseinkommens zu zahlen – was er für Copperfield mit 50 Millionen Dollar beziffert, bei Blaine mit 2 Millionen.

Der von ihm angegebene Grund der Klage: Die Gesetze der Physik würden von den beiden Zauberkünstlern außer Kraft gesetzt werden, was nur mit göttlichen Kräften geschehen könnte. Da er sich aber selbst für Gott hält (!), würden sie ihm seine Kräfte und Fähigkeiten rauben.

Die Awards der Vorjahre – Die Plätze 1 bis 3 des Jahres 2004
Nr. 3: Kriminelle Stadt?

Tanisha Torres aus Wyndanch, US-Bundesstaat New York, erhielt die Rechnung für ihr Handy. Auf der Rechnung war der Name der Stadt mit Crimedanch angegeben, was sich auf den richtigen Namen reimt und auf hohe Kriminalität in der Stadt schließen lässt.

Frau Torres verklagte die Telefongesellschaft, weil sie keine Kriminelle sei, ihr Sohn würde gar im Football Team seiner Schule spielen – da besteht wohl kein Zusammenhang, aber Frau Torres wollte es mal anführen. Obwohl die lokale Polizei bestätigt, dass es tatsächlich einer Gegend mit hoher Kriminalität sei, ist Frau Torres empört und beschämt, eine solche Bezeichnung für ihre Stadt auf ihrer Telefonrechnung zu sehen. Das Ergebnis dieser Klage ist leider nicht bekannt.

Nr. 2: Kunde mit falschen Schulden
Robert und Suzanne Korinke trauten ihren Augen nicht. Betrüger hatten auf den Namen der Korinkes einen Schuldenberg von 142.000 Dollar verursacht. Sofort nachdem die Korinkes davon Kenntnis erhielten, wendeten sie sich an ihre Bank, um diese auf den Sachverhalt aufmerksam zu machen. Die Betrüger hatten die Adresse des Kontoinhabers geändert, die Bank hat diese Änderung ohne Kontrolle durchgeführt und den Betrügern Geld ausgezahlt.

2 Jahre später verklagte die Bank das Ehepaar, weil dieses sich fahrlässig verhalten hätte und dadurch der Bank der Schaden entstanden sei, nicht etwa dadurch, dass die Bank selbst auf die Betrüger reingefallen sei. Letztendlich zog die Bank ihre Klage zurück, aber 5000 Dollar an Anwaltskosten blieben bei den Korinkes, keine Erstattung.

Nr. 1: Wofür verwendet man den Sicherheitsgurt?

Und hier der Gewinner des Jahres 2004: Mary Ubaudi aus Madison County, Illinois. Sie fuhr als Beifahrerin in einem Mazda. Sie wurde in einen Unfall verwickelt und zog sich Verletzungen zu – vor allem wohl deshalb, weil die den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.

Anstatt sich dies eine Lehre sein zu lassen, hat sie den Autohersteller verklagt. 150000 Dollar Schadenersatz bzw. Schmerzensgeld möchte sie mindestens haben. Die Begründung der Klage: Mazda habe es versäumt, den sicheren und korrekten Gebrauch des Sicherheitsgurtes zu erklären.

Quelle: freenet.de
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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können muss man vor allem selbst ein Schaf sein

[Albert Einstein]



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Alt 28.02.2007, 08:02
Naschkatzen Goldi
 
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also manchmal möchte ich auch in amerika leben.. da bekommt man schnell für viel schwachsinn viel geld!
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"Für ein großes Fast in ganz Deutschland"



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Alt 01.03.2007, 07:17
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Nr. 1: Göttliche Klage
Und hier ist der Gewinner des Jahres 2005: Christopher Roller hat es mit den Zaubereien. Er verklagte die beiden US-Zauberer David Copperfield und David Blaine auf Bekanntgabe und Erklärung ihrer Zaubertricks oder aber 10 % ihres Lebenseinkommens zu zahlen – was er für Copperfield mit 50 Millionen Dollar beziffert, bei Blaine mit 2 Millionen.

Der von ihm angegebene Grund der Klage: Die Gesetze der Physik würden von den beiden Zauberkünstlern außer Kraft gesetzt werden, was nur mit göttlichen Kräften geschehen könnte. Da er sich aber selbst für Gott hält (!), würden sie ihm seine Kräfte und Fähigkeiten rauben.
Das find ich am besten!
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Ich habe nicht zuviel gegessen, ich hab nur falsch geatmet!

Besucht unseren Naschkatzenshop


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Alt 01.03.2007, 10:24
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*g* ich sollte in die USA ziehen um da mal nen bisschen Geld zu "verdienen" schon abgefahren
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~Dum spiro spero~
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Alt 01.03.2007, 16:06
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 16.07.2006
Ort: Recklinghausen
Beiträge: 285
Noch ein paar Klagen aus den USA und anderswo:
http://www.unmoralische.de/klagen.htm
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