...ich mal wieder zu einer "Erkenntnis" gekommen bin *G*
Kennt ihr das auch, dass euch manchmal plötzlich was klar wird, was das Leben so viel einfach macht?
Hatte solche Momente im letzten halben Jahr (dank meiner Psychotherapie) öfters. Das neuste:
Es ist okay, wenn ich nach der Uni keine Karriere mache. Es ist okay, wenn ich vielleicht sogar nur halbtags arbeite. Es ist okay, weniger zu arbeiten und zu erreichen und dafür einfach glücklich zu sein.
Klingt so banal, aber das war echt so ein "made-my-day"-Gedanke heute. Bin grade total gestresst, weil ich in der Uni recht viel zu tun habe. Meine Eltern sind beide totale Workaholics und ich hab selbst auch sehr hohe Ansprüche an mich. Und ständig frage ich mich "Wenn ich jetzt schon nicht damit klar komme, 40 bis 50 Stunden pro Woche mit Studieren beschäftigt zu sein, wie um alles in der Welt soll das später gehen, wenn ich einen Vollzeitjob, einen Haushalt, Kinder und Beziehung unter einen Hut bringen soll?"
Und heute ist mir aufgegangen: Wer sagt denn, dass ich so tierisch belastbar sein muss? Wenn ichs eben nicht bin, darf ich mein Leben so einrichten, dass ich trotzdem glücklich bin....
Versuche, dich selber nicht so unter Druck zu setzen.
Du weisst nie, was das Leben noch bringt und wie es für dich mal verlaufen wird ...
Warte es einfach ab und dann wirst du den für dich richtigen Weg einschlagen!
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Gemeinsam sind wir stark
Nuschki
Es ist okay, wenn ich nach der Uni keine Karriere mache. Es ist okay, wenn ich vielleicht sogar nur halbtags arbeite. Es ist okay, weniger zu arbeiten und zu erreichen und dafür einfach glücklich zu sein.
Deine klugen Zeilen habe ich mir gerade aufgeschrieben, bin in einer sehr ähnlichen Situation! Danke!
__________________ Los, Sonne! Beweg dich mal nach rechts!!!... DAS ANDERE RECHTS! Mit Crosstrainer, Kalorienzählen und Glyx zum Ziel.
Ich hab einfach immer so das Problem, dass ich glaube, irgendwelchen diffusen gesellschaftlichen Erwatungen und Ansprüchen genügen zu müssen und immer zu den Besten gehören zu müssen - und das ist sch***-anstrengend. So nach und nach tröpfelt es aber in mein Hirn, dass das mein Leben ist und ich entscheide, was ich damit anfangen will - ob das nun anderen passt oder nicht. Die Menschen, bei denen es darauf ankommt, wollen in erster Linie mal, dass es mir gut geht. Was ich leiste ist zweitrangig.
Ich würde sagen - das kommt mir alles so VERDAMMT bekannt vor
Oh mir auch...
Ich freu mich für dich, Shivonne, und hoffe, dass dir diese Erkenntnis auch lange präsent bleibt (ich kenn das von mir selber, dass ich sowas auch wieder "vergesse")
Ja, das mit dem Präsentbleiben ist so ne Sache, aber es kommen ja zum Glück auch immer wieder neue Sachen dazu, so dass immer mal wieder sowas kommt
@Kritzel: Freut mich total, dass die paar simplen Wörter nicht nur für mich etwas positives bewirkt haben!
Finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Leute doch ähnliche Probleme mit sich rumtragen.
Hab mir auch schon gedacht, dass ich hier für mich (und für jeden, der es lesen mag) auch in Zukunft festhalte, wenn mir solche hilfreichen Erkenntnisse kommen
Bin heute mal wieder auf was gekommen, was ich schon öfters bemerkt hab. War jetzt nicht so flashy wie das letzte, aber ich könnte mir denken, dass es einigen bekannt vorkommt
Ich hab festgestellt, dass ich für mich selbst einen ganz anderen, sehr viel härteren Maßstab ansetze, als für andere.
In anderen Menschen sehe ich eigentlich immer die guten Seiten, verstehe und verzeihe sehr viel und finde immer gute Erklärungen für Fehlverhalten (oder ganz normales Verhalten). Bis ich jemandem böse Absichten unterstelle, oder überhaupt etwas vorwerfe, muss schon sehr viel vorgefallen sein....
Ganz im Gegensatz dazu, wenn es um mich selbst geht.
Jeder kleine Fehler ist verwerflich, darf eigentlich überhaupt nicht passieren. Die Kommode im Wohnzimmer ist staubig? Ich bin nicht sauber und ordentlich genug! Ich könnte vielleicht einen Termin vergessen, weil ich total im Stress bin? Andere werden mich als völlig unzuverlässig ansehen! Ich bin nach einer 60-Stunden Woche total am Ende? Ich bin schwach und nicht leistungsfähig genug! (Ich käme aber natürlich niiiiie im Leben auf die Idee, jemanden zu verurteilen oder als schwächlich anzusehen, der zum Beispiel einen Teilzeit-Job hat..) Und so weiter...
Schlauer Satz für heute:
Ich sollte und darf!!! mich selbst mindestens ebenso wohlwollend und positiv beurteilen und behandeln, wie ich andere Personen behandle!