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  1. #1
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    5 Jahre später ;)

    Hello again

    Bin gerade zufällig wieder auf dieses Forum gestoßen und reaktivierte meinen alten Account und las nun ziemlich schockiert meine Beiträge von damals, wo mich einige von euch schon gewarnt und ermahnt hatten, warum ich denn ungesundes Untergewicht anstrebe. Damals wollte ich die Kritik nicht annehmen, doch jetzt (5 Jahre später) bin ich LEIDER um einige Erfahrung reicher und möchte kurz berichten, was in der Zwischenzeit passiert ist: Bis zu meinem damaligen Maturaball habe ich zugenommen und anschließend mein Höchstgewicht von 73-75kg erreicht, dann erfolgten wieder Phasen mit 10kg Schwankungen bis ich mit 21 Jahren im Oktober 2014 wieder einmal einen Diätversuch startete (damaliges Ausgangsgewicht: 65kg), welcher in einer Katastrophe endete. Bis zum Februar 2016 hungerte ich mich auf 36kg runter (dank meiner Familie, den Ärzten etc. kapierte ich dann endlich, dass es so nicht weitergehen kann und begann gegen die Essstörung zu kämpfen). Seit dem habe ich rund 9kg zugenommen (ohne Klinik und Therapie, weil ich mir immer geschworen hatte, es alleine zu schaffen!), habe nun aber wieder kein normales Essverhalten.

    Derzeit treibe ich extrem viel Sport, da ich in der Zeit der Magersucht viel Muskelmasse abgebaut habe und esse täglich zwischen 3000-4000kcal, die leider durch Fressanfälle zustande kommen. Selbst wenn ich keinen Hunger habe, esse ich, weil es meiner Seele etwas gibt, was ich sonst im Leben nicht finde. Deshalb habe ich mich nun hier wieder angemeldet, weil es mich interessiert, wie es anderen damit geht, dass Nahrung als Ersatz für andere Bedürfnisse (die mir aber nicht bewusst sind) dient und wie man dieses emotionale Essen in den Griff bekommt?

    Grundsätzlich strebe ich nun einen kohlenhydratreduzierte, eiweißreiche Ernährung für den Muskelaufbau an und bin mit der bisherigen Zunahme sehr zufrieden, da ich meiner Vermutung nach viele Muskeln und wenig Fett aufgebaut habe. Allerdings habe ich zurzeit mit vermehrten Wassereinlagerungen zu kämpfen (vielleicht durch den Sport?).

    Würde mich über Rückmeldungen freuen und wünsche noch einen schönen Sonntag!

    Beste Grüße
    Sweets<3

  2. #2
    Guybrush Gast
    DOhje, das klingt nicht gut. Gut, dass Du jetzt wieder versuchst, körperlichen Aufbau zu betreiben, aber wenn ich das so lese, fällst Du immer von einem Extrem ins andere. Erst extreme Diät, dann, wie Du schreibst, extrem viel Sport, weil Du extrem viel Muskeln verloren hast und statt normalisiertem Essen eine "kohlenhydratreduzierte, eiweißreiche Ernährung", die ja wieder keine normale Ernährung ist.

    Ich habe den Eindruck, dass Du so Dein Verhältnis zu Deinem Körper und Deinem Essen nicht normalisieren wirst. Du pendelst halt von einem Extrem zum nächsten. Das kann auf Dauer nicht klappen, weil jedes Extrem irgendwann mal kippt. Warum versuchst Du nicht, normale Freizeitaktivitäten und eine normale Ernährung zu entwickeln?
    Geändert von Guybrush (14.08.2016 um 18:21 Uhr)

  3. #3
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    Na, das ist ja bilderbuchmäßig gelaufen ...
    Anmerkung hierzu:
    Zitat Zitat von sweets<3 Beitrag anzeigen
    Derzeit treibe ich extrem viel Sport, da ich in der Zeit der Magersucht viel Muskelmasse abgebaut habe
    [...]
    Grundsätzlich strebe ich nun einen kohlenhydratreduzierte, eiweißreiche Ernährung für den Muskelaufbau an ...
    Muskelaufbau erfordert weder eine kohlenhydratreduzierte Ernährung (KH behindern den Muskelaufbau in keiner Weise, im Gegenteil, das Krafttraining braucht schließlich Energie, und in einem vernünftigen Kalorienrahmen kann man völlig problemlos genug Proteine unterbringen, ohne sich bei den KH einzuschränken) noch "extrem viel Sport", sondern gezieltes, effizientes, wohldosiertes Training. Ganzkörper-Krafttraining zwei- bis dreimal die Woche, mehr ist kontraproduktiv. Wenn Du splittest, dann jeweils zweimal die Woche obere und untere Körperpartien. Und zwar nicht stundenlang, sondern kurz und knackig. Sonst trainierst Du mehr auf Ausdauer, und Übertraining und mangelnde Regenerationszeiten verhindern den Muskelaufbau.

    Ist das Zielgewicht von 48 kg, das in Deinem Profil steht, eigentlich Dein Ernst? Wenn ja, macht das nicht gerade den Eindruck, als wolltest Du gesund werden. Wenn nein, schnell weg damit, solche Zahlen sollte man nicht länger als nötig mit sich rumschleppen. Mach Nägel mit Köpfen und schreib da ein realistisches, gesundes Gewicht hin. Auch wenn es vielleicht noch eine Weile dauert, bis das in Deinem Kopf wirklich ankommt ...
    Im Gedenken an meinen inneren

    † Schweinehund †

    Erschlagen von einer Kettlebell im Frühjahr 2013. Die Beisetzung erfolgte in aller Stille. Niemand wird ihn vermissen. Kein Geistlicher hat ihn begleitet.


  4. #4
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    Zitat Zitat von sweets<3 Beitrag anzeigen
    Seit dem habe ich rund 9kg zugenommen (ohne Klinik und Therapie, weil ich mir immer geschworen hatte, es alleine zu schaffen!), habe nun aber wieder kein normales Essverhalten.
    Was soll immer diese Abneigung gegen Therapien bei einem so offensichtlichen psychischen Problem? Wenn du dir das Bein brichst, gehst du doch auch zu Arzt und denkst nicht "Ich will das aber ohne Arzt schaffen!" Du baust doch auch kein Haus selbst, ohne davon Ahnung zu haben, sondern suchst dir einen Architekten. Nur, weil du mal in dem Haus leben wirst, heißt das noch lange nicht, dass du weißt, wie man Leitungen verlegt. Und so ist es bei deiner Psyche auch. Es ist zwar dein Hirn, aber es braucht eben für sowas eine außenstehende Fachkraft, die Dinge aufdeckt, die dir nicht mal bewusst sind und die dir erklärt, wie du damit umgehen kannst.
    Ehrlich, geh in eine Klinik, lass dich entsprechend beraten, mach eine begleitende Psychotherapie. Da lernst du auch, wie du Essen und Emotionen entkoppeln kannst (Achtsamkeitstraining und so). Und ich stimme Fenja zu, das klingt nicht mal ansatzweise gesund, was du da tust. Also such dir die Hilfe, die du offensichtlich benötigst.
    "I would happily fly with you to the farthest reaches of Never Arbor
    and to the Top of Torth Mountain if you asked."

    Erster Start: 31.07.13 mit 114kg --> erstes Ziel 31.08.15 mit 64kg --> Neustart 01.06.16 mit 67,6kg --> zweites Ziel 20.12.16 mit 52,9kg
    Gewicht passt, also ran an die Eisen!

  5. #5
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    Da unterschreibe ich mal bei nessi! Aber ist leider noch vieler Orts so, dass man sich selber fast schämt. ABer brauchst du wirklich nicht. Den Vergleich mit dem gebrochenen Bein finde ich auch gut.. Wenn was am Körper "kaputt" ist, geht es doch auch zum Arzt, warum also nicht, wenn die Seele krank ist?

    LG mel

  6. #6
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von MissPoelsterchen09 Beitrag anzeigen
    Den Vergleich mit dem gebrochenen Bein finde ich auch gut.. Wenn was am Körper "kaputt" ist, geht es doch auch zum Arzt, warum also nicht, wenn die Seele krank ist?
    LG mel
    Seelische Krankheiten gelten doch als ein Zeichen von Schwäche. Und schwach sein will doch wirklich niemand. Ich verstehe solche Einstellungen auch nicht.

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