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  1. #7
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    Ich finde es schrecklich wie ihr diese Frau so fertig machen könnt! Wenn 48 Kilo ihr Ziel ist, dann ist das so!!! das ist bei einem ehemaligen 36kg Magersucht Mensch schon ein wahnsinniges gutes Gewicht!!!!!

    Eine solche Krankheit braucht wesentlich mehr als nur "geh mal zum Arzt"
    Mein Vater war Alkoholiker und wir haben oft auf ihn eingeredet... aber wenn die Person das selbst nicht ansieht dass da was extrem falsch läuft wird das nie etwas werden!!!!!!!
    Achja, mein Vater ist dann an Krebs erkrankt und hat sofort zuhause nen kalten Entzug gemacht (war bestimmt 15 Jahre Alkoholiker oder noch länger) , natürlich hat das nichts gebracht, ist im Juni dann verstorben......


    Bei so einem Thema kann ich euch wirklich nur sagen, wenn ihr nicht selbst etwas ähnliches durchgemacht habt oder sowas hautnah bei einem engen Bekannten miterlebt gebt bitte keine Ratschläge, von außen ist es ja immer leicht zu sagen "ach geh zum Arzt und lass dich therapieren". Es soll kein Angriff sein, aber ich kann es nicht verstehen wie man einfach so was hinschreiben kann....
    Neustart Mitte September 17 mit 84kg, erstmalig wieder im Forum 10.10.17 mit 81,1kg
    1. Ziel: unter 76kg:
    erreicht am 28.10.17
    2. Ziel:10 Kilo Abnahme: erreicht am 18.11.17
    3. Ziel: früheres "Normalgewicht" mit 72kg: erreicht am 25.11.17
    4. Ziel: 69kg (vorläufiges Wunschgewicht)

  2. #8
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    Zitat Zitat von Zuckerschnute x3 Beitrag anzeigen
    Bei so einem Thema kann ich euch wirklich nur sagen, wenn ihr nicht selbst etwas ähnliches durchgemacht habt oder sowas hautnah bei einem engen Bekannten miterlebt gebt bitte keine Ratschläge, von außen ist es ja immer leicht zu sagen "ach geh zum Arzt und lass dich therapieren". Es soll kein Angriff sein, aber ich kann es nicht verstehen wie man einfach so was hinschreiben kann....
    Falls Du damit (unter anderem) mich meinen solltest: Ja, ich habe Magersucht selbst durchgemacht. Darf ich jetzt eine Meinung dazu haben?
    Wenn 48 Kilo ihr Ziel ist, dann ist das so!!!
    Und wenn das immer noch krankhaftes Untergewicht ist, dann ist das so. Und da Du Dich ja mit Magersucht so gut auskennst, weißt Du zweifellos auch, daß es für die Heilungschancen entscheidend ist, aus dem Untergewicht möglichst schnell wieder rauszukommen. Ich bin damals noch untergewichtig aus der Klinik entlassen worden (nicht auf eigenen Wunsch, sondern weil die fanden, den Rest müsse ich halt so schaffen) ... und in den folgenden rund 20 Jahren immer wieder heftig in die Eßstörung abgerutscht. Leute, die schnell wieder ins Normalgewicht kommen, haben sehr viel bessere Chancen, daß ihnen das erspart bleibt.
    Und wenn das nicht zu Hause und allein klappt, sollten professionelle Hilfe und Klinik durchaus eine Option sein.

    Übrigens ist dieser Thread über ein Jahr alt, und die Threadstarterin war seither nicht mehr eingeloggt. Es steht zu hoffen, daß die Angaben im Profil längst nicht mehr aktuell sind. Sonst sähe jetzt nämlich auch für sie die Prognose nicht mehr wirklich günstig aus.
    Im Gedenken an meinen inneren
    Schweinehund

    Erschlagen von einer Kettlebell im Frühjahr 2013. Die Beisetzung erfolgte in aller Stille. Niemand wird ihn vermissen. Kein Geistlicher hat ihn begleitet.


  3. #9
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    ich wollte niemand angreifen, also bitte nicht persönlich nehmen

    aber von 36 auf 48kg ist für diese Krankheit schon ein sehr guter Erfolg....
    Neustart Mitte September 17 mit 84kg, erstmalig wieder im Forum 10.10.17 mit 81,1kg
    1. Ziel: unter 76kg:
    erreicht am 28.10.17
    2. Ziel:10 Kilo Abnahme: erreicht am 18.11.17
    3. Ziel: früheres "Normalgewicht" mit 72kg: erreicht am 25.11.17
    4. Ziel: 69kg (vorläufiges Wunschgewicht)

  4. #10
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    Zitat Zitat von Zuckerschnute x3 Beitrag anzeigen
    ich wollte niemand angreifen, also bitte nicht persönlich nehmen

    aber von 36 auf 48kg ist für diese Krankheit schon ein sehr guter Erfolg....
    Wird aber nicht reichen, um zu einem gesunden Eßverhalten zu finden. Die Threadstarterin war schon früher zwischen extrem restriktiver Ernährung und haltloser Futterei hin- und hergetitscht, und solange sie krampfhaft versucht, ein krankhaftes Untergewicht zu halten, sehe ich kaum eine Chance, daß sich daran was ändert. Denn krankhaftes Untergewicht hält man nun mal nur mit extrem restriktiver Ernährung, und wohin das führt, haben wir ja gesehen.

    Wenn ein Alkoholiker (den Vergleich hattest Du ja gezogen) statt drei Flaschen Wein täglich nur noch zwei trinkt, ist das auch nicht die Lösung des Problems. Zwei Flaschen sind zweifellos weniger schädlich als drei, aber immer noch zuviel, und ein erneuter Kontrollverlust ist vorprogrammiert.

    In einer Klinik würde man jemanden mit einem solchen Zielgewicht gar nicht erst aufnehmen, die vergeuden ihre begrenzten Kapazitäten nämlich nicht an Leute, die nicht gesund werden, sondern nur "ein bißchen weniger magersüchtig" sein wollen. Da wird bei der Aufnahme ein Zielgewicht vereinbart, das im Bereich des gesunden Normalgewichts liegt (und im allgemeinen auch nicht an der alleruntersten Grenze desselben), und wer sich auf so eine Vereinbarung nicht einläßt, kann gleich zu Hause bleiben. Oder hast Du da gegenteilige Erfahrungen gemacht?
    Meine Klinikzeit liegt zwar schon länger zurück, aber nach dem, was ich so mitbekommen habe, hat sich die Erkenntnis, daß man die Leute nicht nur aus dem Gröbsten rausfüttern, sondern wirklich bis ins Normalgewicht begleiten muß, seitdem nur noch stärker durchgesetzt. Und daß ich lange vor Erreichen des Zielgewichts einfach mal so entlassen wurde, war schon damals die Ausnahme (ich weiß bis heute nicht wirklich, was die sich dabei gedacht haben).

    Aber vielleicht erzählst Du einfach mal, was Dein eigenes Anliegen ist und wie Deine persönlichen Erfahrungen mit Magersucht aussehen? Du wirst ja einen Grund gehabt haben, einen Thread von August 2016 auszugraben und dazu ein mit einem guten Dutzend Ausrufezeichen gespicktes - also, wie mir scheint, recht emotionales - Posting zu verfassen ...? Im Augenblick weiß ich nicht recht, worauf Du hinauswillst.

    Ich jedenfalls werde mir auch weiterhin erlauben, krankhaftes Untergewicht beim Namen zu nennen, und ich vertrete auch weiterhin meine Überzeugung, daß ein krankes Ziel nicht auf einem gesunden Weg zu erreichen ist. Ja, wenn 48 Kilo ihr Ziel ist, dann ist das eben so, und wenn sie eßgestört bleiben will, dann ist das eben so. Wir können sie nicht hindern. Trotzdem nehme ich mir manchmal die Zeit, eine Warnung auszusprechen. Vielleicht ist es ja nicht in jedem Fall völlig vergeblich. Wenn doch, habe ich wieder mal ein bißchen Zeit vergeudet, das Risiko gehe ich ein.
    Geändert von Fenja74 (19.11.2017 um 10:17 Uhr)
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