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  1. #13
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    Hi Aubergine,

    ich lese (aber wie gesagt leider erst seit einigen Tagen) viel darüber und bin beim tube über einige nette Beträge zu dem Thema gestolpert. Letzte Nacht (oder wars heute Morgen? Gerät gerade alles durcheinander^^) über einen - ich glaub - Alpha-Beitrag zu diesem Thema, u.a. mit einer Vera F. Birkenbihl. Ich hab ja herzlichst lachen müssen, als sie im ungefähren meinte "Die meisten Menschen wollen abnehmen. Und genau das tun sie auch. Sie nehmen ab, aber da sie ihr Unterbewusstsein mit "ich will abnehmen" gefüttert haben, müssen sie wieder zunehmen, damit sie wieder abnehmen können. Denn das ist der Befehl, den sie ihrem Unterbewusstsein gegeben haben."

    Die Aufgebenhaltung (die wirklich aus tiefstem Herzen kam, es wäre mir wirklich egal gewesen, wieder 80 kg zu wiegen) hat bewirkt, dass die Heißhungerattacken sofort aufgehört haben und ich mein Gewicht wieder gehalten habe. Bis sich eben wieder dieser Gedanke eingeschlichen hat "Und jetzt nimmste wieder ab! Keine Ausreden mehr!"....also so richtig verkrampft, negativ eben. Und das hat wieder eine sehr schnelle Zunahme bewirkt, weil ich auf Druck (oder überhaupt wenn ich etwas negativ sehe) IMMER so reagiere, dass ich dann genau das Gegenteil tue bzw. erst recht nichts tue. Das kann auch Hausarbeit sein. Die mach ich eigentlich sehr gern! Aber dann nervt mich mein Mann, der gar nichts macht, ich find das ungerecht und ganz plötzlich kann ich mich kaum noch zur Hausarbeit aufraffen.

    Lt. dem, was ich gerade so alles lese und gucke, entscheiden wir selbst, ob uns etwas sehr leicht fällt oder unglaublich schwer. Je nachdem, ob wir mit kribbeln im Bauch/(Vor)frede oder einfach mit der Überzeugung, dass das so IST daran denken, oder ob wir immer wieder mit uns hadern oder sonstwie negativ rangehen.

    Beispielsweise: meine Voraussetzungen, jemals in einem eigenen Haus zu leben, hätten schlechter kaum sein können. Ich hab mich aber niemals dauerhaft in einer Mietwohnung gesehen. Ich wusste einfach immer, dass ich recht zügig das Mieterdasein hinter mir lassen würde. Ich wusste nur nicht wie. Aber das war auch nicht wichtig. Ich wusste nur, das eigene Haus ist meins. Mit 25 bin ich ins eigene Haus gezogen Es hat mich also scheinbar irgendwie wie ein Magnet dahin gezogen.

    Jetzt muss ich nur noch schauen, wie ich das bewusst aufs abnehmen und sportlich sein übertragen und dann vor allem loslassen kann, um keinen Druck zu erzeugen und dennoch erfolgreich zu sein.

    LG, Suzie

  2. #14
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    ...ich glaube auch,je weniger man sich einen Kopf ums Abnehmen macht desto besser funktioniert dies. Als ich vor etwas über 5 Jahren auf Anraten meines Orthopäden wieder mit Sport anfing und mich in einem sehr guten Fitnessstudio anmeldete wog ich 86 kg auf 1,71m und war halt ein richtiger Moppel. Bei mir stand aber damals im Fokus die unendlichen Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen und Gewichtsreduktion hat mich echt gesagt nur wenig am Rande interessiert. Die Abnahme passierte von ganz alleine. Ich habe also "nur" über mehr Bewegung sprich einen auf mich zugeschnittenen Trainingsplan abgenommen. Dafür ging ich anfangs 6 x 1,5 Stunden pro Woche ins Training.
    Und irgendwann hatte ich richtig gehend Spaß am Sport (wieder) gefunden. Heute bin ich ein richtiger Bewegungsjunkie.Und arbeite für das Studio als Lauftrainerin. Hätte mir damals dies jemand gesagt....
    Wichtig ist für sich persönlich aufzulisten auf was man verzichten kann /will niemals müssen. Je mehr Verbote man sich auferlegt desto sicherer werden Rückfälle in alte Verhaltensmuster.
    Liebe Grüße Hovifan



  3. #15
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    Diese Trotz Haltung ist denke ich genau mein Problem! Danke Suzie! Ich denke auch, eine positive EInstellung kann da viel bewirken. Und, genau wie Hovifan sagt, ist es besser, sich manchmal nicht allzuviele Gedanken zu machen. Bei mir war es mit Sport am Anfang ähnlich, die Abnahme war zwar gewünscht aber auch ein sehr willkommener Nebeneffekt und mit dieser Einstellung lief es super!
    Ich werde jetzt bewusst daran arbeiten. Ich muss wirklich sagen, dass ich den psychischen Aspekt dieser ganzen Abnehm Sache wirklich unterschätzt habe.
    Suzie, wahnsinn mit dem eigenen Haus!!

  4. #16
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    Verbote wirken bei mir sogar sofort, da bin ich ja konsequent. "Nein! Jetzt wirklich keine Schokolade essen!" und zack ist die Tafel in meinem Magen. Hätt ich einfach zugegriffen, wärens ein oder zwei Stücken gewesen und fertig.

    Ihr habt mir gerade echt geholfen, eine leise Idee von meinem Weg zu entwickeln....

  5. #17
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    Ich hab 2014 schon mal gut abgenommen und Gewicht halten lief auch okay, wobei ich da noch nicht am Endziel war, sondern eher Phasen des Haltens eingelegt habe... War alles tutti, bis mich Liebeskummer und Co. total in die Pfanne gehauen haben und ich aufgegangen bin wie ein Knödel.
    (Ich neige dazu, meine Gefühle zu essen und war da auch mental in einer sehr schlechten Position.)

    Davon abgesehnt fand ich Gewichthalten aber viel einfacher als Abnehmen. Heute würde mir das Zunehmen, glaube ich, auch nicht mehr passieren. Aber damals war ich jung und hatte zum ersten Mal richtig Herzschmerz und war auch noch nicht so im Kalorienzählen bewandert etc. pp....

    Ich hatte aber immer schon eher das Problem, dass ich die Diät gar nicht erst durchgezogen habe, statt dass ich danach wieder zugenommen hätte.
    Ich bin zwar schon ewig und drei Tage hier in diesem Forum angemeldet, habe aber, glaube ich, nur ca. dreimal in zehn Jahren merklich abgenommen und selbst da jetzt auch nichts Weltbewegendes.
    Geändert von Scarecrow (01.02.2016 um 23:27 Uhr)

  6. #18
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    Hmm ich glaube bei mir liegt die Schwierigkeit des Haltens in den Gewohnheiten.
    Wenn ich 6 Monate gesund ess, mir die Zeit zum kochen, planen, einkaufen nehm, zu Grillfesten nicht nur hingeh, sondern einen grünen Salat vorbereite, darauf achte genug zu trinken usw - dann ist das gefestigter als bei einer CrashDiät, aber die 27Jahre vorher sind halt auch noch irgendwo.
    Wenn dann was großes Umzug, Jobwechsel etc den Tagesrythmus und Gedankenwelt ändert, wirds eng.
    Zudem hab ich mal gehört, dass sich die Geschmacksknospen auf der Zunge alle 14 Tage erneuern (hören sagen). In der Ernährungsumstellung schmeckt mir gesünderes irgendwann auch einfach besser, nach 1-2 Wochen mit Schund schmeckt mir das aber auch wieder...
    Die Lösung tja... auch bei großen Umstellungen/Stress sich daran erinnern, dass Gesundheit an erster Stelle steht? Leicht gesagt, ich habs noch nicht geschafft.

    Eure Ansätze klingen aber auch sinnvoll, wert mir das nochmal durchlesen, wenn ich an dem Punkt bin.
    Mein Tagebuch:
    http://diaet.abnehmen-forum.com/diae...-zu-essen.html

    10.04.2016: 94,1kg
    09.05.2016: 92,1kg
    28.05.2016: 89,8 kg

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