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  1. #7
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    Es fiel mir während des Abnehmens größtenteils erstaunlich einfach, in meinem Kalorienrahmen zu essen. Da war das Gefühl mit dem "den ganzen Tag essen können" auch wesentlich schwächer ausgeprägt. Andererseits hätte ich das sonst wohl auch nicht so lange "durchgehalten". Aber seit ich mein Zielgewicht erreicht habe, schleicht sich eben viel öfter dieser "Du darfst jetzt wieder"-Gedanke ein. Und mit diesem Gedanken kommt eben auch dieses "ich könnte den ganzen Tag essen"-Ding wieder. Bin aktuell dabei rauszufinden, wie ich das wieder ändern kann, werde nächsten Monat mal was ausprobieren.
    "I would happily fly with you to the farthest reaches of Never Arbor
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    Erster Start: 31.07.13 mit 114kg --> erstes Ziel 31.08.15 mit 64kg --> Neustart 01.06.16 mit 67,6kg --> zweites Ziel 20.12.16 mit 52,9kg
    Gewicht passt, also ran an die Eisen!

  2. #8
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    Ich beteilige mich hier mal. Und kann nessii31 voll und ganz zustimmen, was dieses "ich könnte den ganzen Tag essen" betrifft.
    ich habe nicht kontinuierlich zugenommen, sondern meine 80 kilo jahre lang "gehalten". dann innerhalb von 7 monaten 25 Kilo abgenommen, ohne Heißhunger etc.
    Ziemlich genau in dem Moment, in dem ich mein Gewicht "nur noch halten wollte"fingen bei mir Heißhunger Attacken und das ständige ans Essen Denken an.
    Seit dem (ich "halte" mehr oder weniger seit 1 1/2 Jahren) fällt es mir immer schwerer, eine normale Einstellung zu dem Thema zu haben. Zudem ist es so, dass ich bspw. nach 1 Woche Urlaub 1,5 Kg mehr habe, die auch nicht mehr richtig verschwinden... Woran das liegt.... keine Ahnung!
    Was ich damit sagen will: Ich denke, man darf nicht unterschätzen, dass Abnehmen, die Auseinandersetzung mit seinem Essverhalten etc. eine EXTREME phsychische Anstrengung erfordert, bei der es eben nicht nur darum geht, kontrolliert und diszipliniert zu essen oder vernünftige Entscheidungen zu treffen, sondern auch seinen "Geist im Blick zu haben" und darauf zu achten, das ganze Thema nicht zu bestimmend werden zu lassen.
    Wie das funktioniert.... ich hab keine Ahnung.

  3. #9
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    Hi Nessi, das klingt richtig anstrengend :/ Irgendwie hört sich das so an, als ob schlank sein für dich im Grunde genommen keine wirkliche Motivation ist? Und/oder dass das Wörtchen "Verzicht" in deinem Hinterkopf herumschwirrt? Also Verzicht auf Trostessen, Verzicht auf essen als Zeitkiller, Verzicht auf die "Freiheit", zu essen, so viel, wie du magst.... (Mit dem Gedanken des Verzichts und des Verlusts für den Rest meines Lebens hab ich mich im Zuge meines Rauchstopps letztes Jahr heftigst auseinander gesetzt. Ich wollte wirklich gern aufhören, hatte aber das Gefühl, etwas wertvolles zu verlieren, weshalb ich mich immer gequält habe und dann doch wieder rückfällig geworden bin. Bis ich mich intensiv mit dem Gedanken beschäftigt habe und zack, war alles plötzlich ganz leicht. Bin seit zwei Monaten ohne Zigarette - vormals 40-60 Zigs täglich!)

    Hi Aubergine, vielleicht empfindest du den selben Druck wie ich, als ich nach glaub drei Monaten oder so halten nochmal durchstarten und die restlichen 10 kg loswerden wollte? Bei mir hatte echt nur "aufgeben" geholfen. Damit hab ich den Druck rausgenommen und plötzlich war es ganz leicht, mich wieder normal zu ernähren. War so eine richtige "Jetzt könnts mich aber alle mal gern haben"-Einstellung, mit einem bockigen "Dann wieg ich halt wieder 80 kg. Na und?".

    Ich beschäftige mich in den letzten Tagen viel mit der Kraft des Unterbewusstseins...vielleicht wäre das ja eine Richtung für dich? Klingt für mich alles irgendwie schlüssig, dass das Unterbewusstsein immer stärker ist, als der Wille. Momentan häng ich persönlich nur bei der Frage: Warum will ich eigentlich schlank sein? Irgendwie fällt mir da kein wirklich vernünftiger Grund ein, außer, dass es schlicht und ergreifend besser aussieht und es eventuell ein wenig gesünder wäre. Nur bin ich nicht ungesund^^

    LG, Suzie

  4. #10
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    "Schlank sein" ist vor allem deswegen keine Motivation, weil ich nicht schlank bin. Ich habe gerade so Normalgewicht. Und 2013 fand ich allein die Vorstellung eines BMI von 24,x absolut utopisch und dachte mir, wie toll das wäre, SO dünn zu sein. Inzwischen bin ich eben in der Realität angekommen. Mit einem KFA, der immer noch kurz unter 40% liegt, einer Menge überschüssiger Haut und immer noch einer Menge Fett, die zu viel ist. Da kollidieren eben Realität und Wunschvorstellung. Ich wusste irgendwo rational, dass das nie aussehen wird wie Leute, die immer schlank waren. Aber ich hatte mir trotzdem mehr erhofft.
    Dafür habe ich jetzt beschlossen, ernsthaft ins Krafttraining einzusteigen, im Fitnessstudio und so. Davon erhoffe ich mir eine Straffung der Haut, sichtbare Muskeln und einfach insgesamt mehr Stärke. Mal sehen, ob's was bringt.
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  5. #11
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    Hi Nessi,

    die Haut bildet sich ja noch bis zwei Jahre nach Abnahmeende zurück. Sagt die Wissenschaft. Bei mir hab ich allerdings beobachtet, dass man selbst nach sehr vielen Jahren noch etwas ändern (straffen) kann. Das dauert halt nur. Allen voran haben bei mir Massagen, die die Durchblutung anregen, massiv geholfen. Zupfmassagen und beim duschen mit einer nicht zu harten Bürste die Haut bürsten. Auf die Art und Weise hat sich sogar meine Brust ein wenig erholt (4 Kinder, insgesamt gut 6 Jahre Stillzeit) und sieht nicht mehr gar so scheußlich aus

    Krafttraining klingt super! Ich will da jetzt auch wieder einsteigen. Mehr Muskeln (und auch ein damit erhöhter Grundumsatz) sind ja nie verkehrt, aber allen voran gibt Sport ein wirklich sehr gutes Körpergefühl. Fragt sich nur: Warum hör ich immer schon nach 2-3 Monaten damit auf? Hm.

    Wenn du mit einem positiven Gefühl da reingehst, dann klappt das bestimmt! Ich drück dir die Daumen!

    LG, Suzie

  6. #12
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    Suzie, ja ich denke die Kraft des Unterbewusstseins darf man nicht unterschätzen. Wie sah denn deine Beschäftigung damit aus?
    Und wie hat sich deine "Aufgeben-Haltung" auf der Waage ausgewirkt?
    Nessii, Krafttraining hört sich gut an! Ich kann auch denke ich verstehen, dass man sich mehr erhofft. Wie willst du weiterverfahren bezüglich deines Essverhaltens? um nicht ständig in einer Art "Kampf" zu stecken? Oder fasse ich das jetzt zu pessimistisch auf?

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