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26.07.2008, 00:14
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Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 26.03.2008
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ach du scheisse^^
"ihr habt doch die ente, bekomm ich die ganze andere"
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26.07.2008, 00:19
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Frischling
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Registriert seit: 25.12.2006
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Ja, an diesem Beitrag sieht man, dass Fressucht im wahrsten Sinne des Wortes eine Sucht, also eine Krankheit ist.
Magersüchtigen schlägt überall Mitleid entgegen: "ach du arme, so zart und fragil, so bemitleidenswert dünn" Sie wecken eher den Beschützerinstinkt, im schlimmsten Fall wird ihre Selbstkontrolle noch bewundert, während solche extrem dicke Menschen, die genauso einen Leidensdruck und eine Krankheit haben, beleidigt werden, auf Unverständniss stossen und man sie angeekelt betrachtet. Das ist nicht fair, finde ich!!
Undine
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26.07.2008, 00:20
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Recht hast Du,
aber ähnlich wie bei den Magersüchtigen kommt es letztlich auf die Einsicht an, krank zu sein... Sonst geht,glaube ich, gar nichts...
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Liebe Grüße vom Sojawürstl
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26.07.2008, 00:26
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Frischling
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Das stimmt! Ich denke ohne begleitende Psychotherapie und wirklicher Krankheitseinsicht geht da gar nichts (Siehe Patienten mit Magenband, die sich flüssige Sahne und literweise Limo reinschütten!)
Nur ich denke, der Teufelskreis aus Ablehnung von Aussen und anschliessendem Frustessen ist schon durch die Einstellung der Gesellschaft zu den krankhaft Dickleibigen postiv zu beeinflussen! Jeder hat einen Makel an sich und die meisten sollten erstmal vor ihrer eigenen Tür kehren, bzw. mal einen Benimmkurs in adäquatem sozialen Verhalten nehmen, bevor sie solche Menschen bis ins Innerste verletzen!
Undine
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26.07.2008, 00:28
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Du weißt ja: auf andere mit dem Finger zu zeigen ist immer einfacher, als bei sich selbst nach Fehlern zu suchen...
Scheint irgendwie in der menschlichen Natur zu liegen... 
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Liebe Grüße vom Sojawürstl
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26.07.2008, 00:31
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Frischling
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Da hast du leide recht!
Ich denke manchmal über die Ursachen solcher Erkrankungen nach und finde es sehr interessant, dass z.B. in Kriegszeiten, in Zeiten in denen sich die Menschen elementar bedroht fühlen, solche Erkrankungen wie Magersucht und Fressucht gar nicht in diesem Umfang existieren. Es ist schon eigenartig, dass dies anscheinend wirklich "Wohlstandserkrankungen" sind....
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26.07.2008, 00:35
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Genau das Gleiche wollte ich auch gerade sagen...
In Zeiten echter Not wird man sich kaum den ganzen Tag voll Essen stopfen...
Ich sehe auch ein Problem in den Familien... Ich weiß von Familien, da wird nie zusammen gegessen, alles nur nebenbei vor dem Fernseher, Essen wird als Belohnung oder Ablenkung eingesetzt, das kann nicht gutgehen...
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Liebe Grüße vom Sojawürstl
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26.07.2008, 00:40
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Frischling
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Ja, es gibt keine Eßkultur mehr. Der Eine fand es ja auch ganz faszinierend in der Klinik mit anderen zusammen an einem Tisch zu essen und gab selber zu, dass er gar keine Eßmanieren habe und sich selber immer bekleckert, da er das gemeinsame Essen gar nicht gewohnt ist. Da liegt doch schon der Hase im Pfeffer: Essen nur noch als schnelles Konsumgut zur Befriedigung eines Hunger, der meistens gar nicht im Magen, sondern im Kopf entsteht. In dem Zusammenhang fand ich auch den Begriff "Liebeshunger", den die eine Chefärztin zitierte sehr interessant, weil er meiner Meinung nach einen wichtige Punkt berührt: das Essen bekommt einen Wert und eine Bedeutung zugesprochen, die ganz klar über die reine Nahrungsaufnahme weit hinausgeht.
Und das aufzugeben fällt natürlich verdammt schwer!
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Geändert von undine (26.07.2008 um 00:45 Uhr).
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26.07.2008, 00:48
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Frischling
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Apropos Eßkultur: Ich habe aus diesem Grunde morgen meine Eltern zu einem gepflegten vegetarischen (ich esse kein Fleich) 4-Gänge Menue eingeladen. Man sollte, gerade während einer Diät (oder Ernährungsumstellung) das Essen zelebrieren, es neu geniessen lernen...
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26.07.2008, 01:30
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Der Geist ist willig...
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O je ich habe es mir angeschaut... war traurig, konnte alles nachvollziehenn, was die Personen so erzählen.
Also das ganze hat mir klar gemacht, bevor es zu spät ist power zu geben, egal in welcher lebensphase man sich befindet, ob man stress hat oder nicht, essen ist nicht die Lösung.
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