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06.06.2008, 13:34
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Nebenfach/ Hauptfach - scheissegal?
Hach...
Ich bin gerade hin- und hergerissen :/...
Habe mir vorhin von der Uni die Anmeldungspapiere für Psychologie geholt, aber plötzlich werde ich mir wieder unsicher.
Momentan bin ich ja noch bei zwei Hauptfächern (Ethnologie und Islamwissenschaften), würde letzteres aber gerne nur noch als Nebenfach machen und eben Psychologie dazu.
Die eine Seite sagt, Psycho noch dazu zu nehmen, ist sinnvoll, da es sich gut mit Ethno ergänzt (stimmt meiner Meinung nach auch).
Die andere Seite sagt, ich soll es bloß bleiben lassen, denn das einzige brauchbare Fach, was ich studieren würde, wäre ja die Islamwissenschaft.
Generell gesehen, meint ihr, es ist "egal", ob ich das eine oder andere nun als Haupt- oder Nebenfach studiere? Oder verbau ich mir eher etwas, wenn ich das äähm "karriereträchtigste" Fach zum Nebenfach degradiere??
Und jetzt steh ich wieder vor dem selben Problem wie vor einem Jahr 
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06.06.2008, 13:40
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Spitzen Naschkatze
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Was ist das denn für ein Abschluss?
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06.06.2008, 13:41
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Spitzen Naschkatze
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meine studienberaterin hat mir dazu das gesagt: "nimm die fächer, die dich wirklich ansprechen, das wird dir viel mehr nützen als wenn du bloss wegen vermeintlichen karrierechancen ein fach nimmst, das dir nicht ganz so gefällt."
wenn die fächer nicht gerade sooo verschieden sind würd ich dem auch zustimmen. wenn du von etwas wirklich mehr überzeugt bist, nimm dieses fach! niemand weiss wies in ein paar jahren aussieht auf dem arbeitsmarkt, und mit engagement für ein fach kommt man weiter als wenn man das nimmt, was andere für besser halten
hört sich aber alles spannend an, ich könnte mich nicht entscheiden (mit ein grund warum ich bwl studieren werde  )
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06.06.2008, 13:41
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Ist auf Magister, sorry, dachte, das ergibt sich aus dem Zusammenhang...
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06.06.2008, 13:43
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Klar, spannend ist es ja auch, und Spaß macht mir Ethnologie ja auch.
Aber wenn man eben nicht schon weiß, in welche Richtung man gehen will, dann wird es knifflig mit dem 2. Hauptfach bzw. den Nebenfächern.
Und an eine berufliche Zukunft zu denken, ist mir manchmal echt ein Greuel...
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06.06.2008, 13:48
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Spitzen Naschkatze
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da versteh ich dich total. aber gerade mit den fächern die du hast, steuert man ja nicht einen bestimmen beruf an, sondern "rutscht" sozusagen in eine branche/einen beruf hinein?
wenn dir ein fach extrem fehlen würde im berufsleben kannst du ja immernoch später eine weiterbildung machen, zb. nachdiplomstudium und so (weiss grad nicht obs das in deutschland auch gibt?)
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06.06.2008, 13:50
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Naschkatzen Goldi
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Richte dich ausschließlich nach deinen Interessen.
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Ich brauche DEINE HILFE!
...und zwar für meine Spendenaktion: 2009 reise ich wieder an die Thor-Taang-Schule im Süden Thailands und möchte diesmal Geld für Computer sammeln, damit die Kinder dort an mehr als zwei PCs lernen können. Letztes Jahr haben wir für 500 Euro die Schulbibliothek neu eingerichtet - dieses Mal bist DU dran! Bei Interesse einfach eine PN schicken  !
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06.06.2008, 13:58
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Ist öfters hier...
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Ich kann den anderen nur Recht geben, deine Interessen sind das wichtigste.
Neben der Frage der Karriere (kann man eh kaum planen) musst du im Studium außerdem den teilweise größeren Arbeitsaufwand einkalkulieren. Je nach Studienordung ist es unterschiedlich, wieviel man für Hauptfach, 1. und 2. Nebenfach machen muss.
Und ich denke von den Lerninhalten ist Pychologie doch was ganz anderes als deine beiden anderen Fächer, oder täusche ich mich? Hört sich auf jeden Fall nach einer ungewöhnlichen Kombination an.
Würde zu diesen Fächern vielleicht auch eine (ungewöhnliche) Sprache kombinieren.
Viel Glück bei deiner Entscheidung!
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Der Weg zum neuen Ich
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06.06.2008, 14:24
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Naschkatzen Goldi
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Öhm mal ne blöde Frage:
KANNST du überhaupt noch wechseln?
Bei uns ist es nicht mehr möglich ab WS das Fach innerhalb des Magisterstudiengangs zu wechseln, weil Magister ja durch Bachelor ersetzt wurde...
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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können muss man vor allem selbst ein Schaf sein
[Albert Einstein]
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06.06.2008, 14:29
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Ja, nach den Interessen richten, das sagen immer alle.
Leider habe ich das noch nie von jemandem gehört, der seinen Abschluss in einem "Orchideenfach" schon in er Tasche hatte 
Klar, gibt es keine Jobgarantie und klar, bin ich besser dran, wenn ich etwas studiere, was mir Spaß macht und mich interessiert, da ich natürlich einen besseren Abschluss machen würde, als bei Business Administration oder so ...
Selbst meine Professorin ist der festen Überzeugung, dass wir direkt alle in die Arbeitslosigkeit hineinsteuern, wenn wir nicht unbedingt BWL als Fach dazu nehmen 
Klar, Psychologie ist natürlich was ganz anderes als Islamwisseschaften und Ethnologie. Aber ich liebäugel ja mit dem Gedanken in die (Feld-)Forschung zu gehen und denke dabei könnte mir Psychologie schon vom Vorteil sein. Die Vorstellung halte ich selbst aber für ein bisschen utopisch...
Das Problem vor was ich mich eben nur sehe ist eben, dass ich nicht weiß, wie die Arbeitgeber das später mal sehen würden. Ob ich mir eben einen Nachteil verschaffe, und weniger Chancen hätte für einen Job, der sich z.B. eher an Islamwissenschaftler wendet - auch wenn es meiner Meinung nach idiotisch wäre, da ich ja im Grunde genauoso viele Seminare besuchen könnte, nur eben zwei Sprachen weniger habe, als ein Hauptfächler... Eben nur Arabisch, statt Arabisch, Persisch und Türkisch...
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