Ich selbst kenne weder Buch noch Autorin....
Aber prinzipiell ist es immer so, dass wir nicht nur aus Hunger essen, sondern damit auch einen anderen "Hunger" stillen möchten....
Es muss ja nicht nur das beliebte Frustessen sein, was immer zitiert wird... Es kann auch Langeweile sein, oder einfach die Sehnsucht nach irgendetwas, was man damit versucht zu kompensieren...
Ich will jetzt nicht sagen, dass jeder das bewusst macht... ach mir ist langweilig, ich geh jetzt zum Kühlschrank und stopf mich voll
Das macht wohl kaum jemand, denn sonst könnte man sich ja - evtl - noch bremsen.
Es geschieht vielmehr total unbewusst... wir essen was und es geht uns besser, wir sind beschäftigt, es fühlt sich gut an, es beruhigt kurz, was auch immer...
Ich finde diesen Ansatz, dass es an sich schon einen Grund dafür gibt WARUM wir essen (ich meine jetzt nicht weil man Hunger hat)... somit trifft es die Autorin schon auf den Punkt.
Ich beispielsweise halte mich an sich ganz gut an meine Ernährungsumstellung.... Aber, wenn mein Mann nachts arbeitet, dann "brauch" ich zum Einschlafen immer meine zwei, drei, vier Stück Nougatschokolade, die ich mir unterm Gaumen "geklebt" einfach im Mund zerfließen lasse... Das find ich dann toll, es schmeckt auch sooo lecker...
Tagsüber würd ich nie auf die Idee kommen Schokolade zu essen... Nur mal so als persönliches Beispiel
