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  #11 (permalink)  
Alt 24.05.2008, 12:40
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is schon klar, alessa. das versteh ich schon.

aber ich sehe die frage nicht als huhn oder ei, sondern als lebewesen oder ei
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der unterschied zwischen wahrheit und lüge erkennt man dann, wenn man genau hin sieht was der andere macht.
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  #12 (permalink)  
Alt 24.05.2008, 12:44
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Wie war das?
Es gab mal einen Urknall ... da war Wasser, da war Land. Erst entwickelte sich Leben im Wasser, dann ging das Leben auch ans Land (wenn ich das richtig in Erinnerung habe)
Leben ersteht aus Eizellen, oder?

Also, es war zuerst das Ei da
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Liebe Grüße
Manuela


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  #13 (permalink)  
Alt 24.05.2008, 12:44
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Na ja, vor den Landviechern, die Eier legten, kamen die Viecher aus dem Wasser und laichten... Ist ja auch irgendwie ein Ei, nur dass die "Schale" nicht so hart ist... Die musste sich natürlich verfestigen, damit die an Land nicht austrocknen.
Aber wenn man immer so weiter geht, dann kommt man irgendwann zum allerersten Lebewesen und da bin ich ehrlich gesagt auch überfragt.
Gibts hier keine Biostudenten?
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Freiheit und Geborgenheit schließen sich nicht aus...
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  #14 (permalink)  
Alt 24.05.2008, 12:45
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ja aber...


ne, quatsch...

stimmt
wenn man eizellen als ei bezeichnen möchte
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  #15 (permalink)  
Alt 24.05.2008, 13:01
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Henne-Ei-Problem
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Das Henne-Ei-Problem bezeichnet im engeren Sinn die Redewendung „Was war zuerst da: die Henne oder das Ei?“. Heute umschreibt man im Allgemeinen die Frage nach dem ursprünglichen Auslöser einer Kausalkette, deren Gegenstände bzw. Ereignisse wechselseitig Ursache und Wirkung darstellen, mit dem Begriff Henne-Ei-Problem. Da letzteres öfter vorkommt, ist der Ausdruck mittlerweile zu einer feststehenden und z. B. in Ansprachen immer wieder gebrauchten Redensart für ein solches Paradoxon geworden. Mathematisch liegt ein Henne-Ei-Problem vor, wenn sich Beziehungen nicht topologisch sortieren lassen, also keine Halbordnung bilden.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Das Henne-Ei-Problem und die Entwicklung des Lebens
* 2 Das Henne-Ei-Problem der Lebensentstehung aus Sicht des Schöpfungsglaubens
* 3 Henne-Ei-Problem als Metapher in der Philosophie
o 3.1 Logik
o 3.2 Ethik
* 4 Das Henne-Ei-Problem in der Literatur
* 5 Rhetorik
* 6 Verwandte Themen
* 7 Literatur
* 8 Einzelnachweise
* 9 Weblinks

Das Henne-Ei-Problem und die Entwicklung des Lebens [Bearbeiten]

Als Charles Darwin seine Evolutionstheorie als Begründung für die Entwicklung der unterschiedlichen Lebensformen auf der Erde propagierte und diese Vorstellung sich in der Wissenschaft und im Laufe des 20. Jahrhunderts allmählich auch in der theologischen Lehrmeinung immer mehr durchzusetzen begann, wurde die Frage, was wohl zuerst da war, die Henne oder das Ei, zu einem viel diskutierten Thema.

Die konkrete Frage nach der Herkunft des Tieres Huhn stellt allerdings aus heutiger wissenschaftlicher Sicht kein Henne-Ei-Problem mehr dar, da ein großer Teil der Wissenschaftler annimmt, dass es sich evolutionär aus Vorläufern entwickelt hat, also im biologischen Sinn weder ein „erstes Huhn“ noch ein „erstes Hühnerei“ existierte.

Die Fragestellung taucht in der Biologie erst im Zusammenhang mit der Entschlüsselung der Details der Entstehung des Lebens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als präbiotisches Henne-Ei-Problem wieder auf:
Heutiges Leben beruht sowohl auf Proteinen, die als Katalysatoren für die RNA-Replikation benötigt werden, als auch auf RNA, die die Protein-Synthese aus Aminosäuren steuert. Für die Synthese der Nukleinsäuren werden in den einfachsten heute bekannten Zellen mehr als hundert Enzyme (also Proteine) gebraucht. Zur Proteinbiosynthese wird in den Zellen wiederum die genetische Information benötigt, die auf der DNA abgelegt ist. Welcher der beiden Molekültypen sollte zuerst entstanden sein? Ohne die gleichzeitige Existenz von Proteinen und Nukleinsäuren kommen heutige Lebensprozesse nicht aus.

Heute wird meist die RNA-Welt als elegante Erklärung angesehen. Besonders die Entdeckung der Fähigkeit von RNA-Molekülen, andere RNA-Moleküle zu katalysieren (Thomas R. Cech, Sidney Altman, Nobelpreis für Chemie 1989), ist hier von Bedeutung. Dadurch wurde klar, dass RNA, welche sowohl katalysierende Eigenschaften wie die Proteine als auch informationsspeichernde Fähigkeiten wie die DNA besitzt, das Potential zur Selbstreplikation besitzt; RNA-Moleküle sind als „Alleskönner“ also praktisch Henne und Ei in Einem. Unterstützt werden solche Vorstellungen von der Entdeckung der enzymfreien Selbstreplikation von kurzen Nukleinsäuren (Kiedrowski, 1986) sowie mehrerer anderer selbstreplizierender Systeme (darunter auch Peptidsysteme). Hier sind wiederum besonders solche Replikations-Systeme mit nahezu exponentiellem Wachstum von Bedeutung, da diese Eigenschaften für die weitere Evolvierbarkeit der Systeme, letztlich hin zu zellulärem Leben, wichtig ist. Auch die Entdeckung, dass PNA oder TNA als mögliche RNA-Vorläufermoleküle für Entstehung der RNA-Welt von Bedeutung sein können, unterstützt diese Vorstellung.

Das Henne-Ei-Problem der Lebensentstehung aus Sicht des Schöpfungsglaubens [Bearbeiten]

Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein galt die Schöpfungsgeschichte im 1. Buch Mose (Genesis), mit der der Kanon der Bibel beginnt, als in der christlichen Welt weithin akzeptiertes Modell der Entstehung des Lebens auf der Erde. Für die christlichen Kirchen und die meisten christlichen Menschen hatte Gott alle Arten von Tieren geschaffen und damit auch die Henne. Nach der Begattung durch den ersten Hahn legte die Henne das erste Ei, aus denen dann der erste Nachwuchs in Form von Hühnerküken schlüpfte (mit derselben Begründung wird auch argumentiert, dass Adam und Eva wohl keine Bauchnabel hatten). Ein „Henne-Ei-Problem“ existierte damit noch gar nicht. An dieser traditionellen Sichtweise halten gegenwärtig nur noch stark mit dem Kreationismus verbundene Christen, wie z. B. einige freikirchlichen und/oder evangelikalen Gruppen sowie die Zeugen Jehovas, fest.

Henne-Ei-Problem als Metapher in der Philosophie [Bearbeiten]

Logik [Bearbeiten]

In der Logik steht das Henne-Ei-Problem als Metapher und hinterfragt, ob es eine letzte Begründung gibt, also einen „Grund an sich“, wie es Arthur Schopenhauer formuliert. Als Beispiel wird bei Schopenhauer das Fallen eines Gegenstandes genannt. Warum fällt ein Stein herunter? Wegen der Anziehungskraft. Warum gibt es eine Anziehungskraft? Usw. Das, was hier auf den ersten Blick nach der Frage nach dem Grund aussieht, ist in Wahrheit nur die Frage nach der Ursache.

Der Unterschied zwischen Ursache und Grund wird deutlich, wenn man sich klar macht, dass eine Ursache immer nur denkbar in einer Kausalkette mit Zeitschiene ist. Der Grund ist nur dann einer, wenn er das Fundament bildet und nicht selber Folge von etwas ist.

Ausführlich wird das Problem in „Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde“ von Schopenhauer dargestellt.

Ethik [Bearbeiten]

In der Ethik steht das Henne-Ei-Problem in der Nachbarschaft zum Tautologie-Problem in der (fehlenden) Begründbarkeit ethischen Handelns, die in einem Zirkelschluss endet oder sich aus sich selbst begründet.

Z.B. sucht Immanuel Kant die Begründung für moralisches Handeln nicht in der Kausalität, wie etwa der Satz „wie du mir, so ich dir“ (Goldene Regel), weil er feststellt, dass die (Be-)Gründung unbefriedigend ist, sondern im „kategorischen Imperativ“. Bei dem „wie du mir, so ich dir“ (biblisch Auge um Auge, Zahn um Zahn) kann nicht von moralischem Handeln gesprochen werden, weil ich mein Verhalten immer mit dem Verhalten des Anderen begründe und dieser es (wohl möglich) genauso tut. Wenn beide Schlechtes tun und es damit begründen, dass es der andere auch tut, ist das ohne Zweifel kein moralisches Handeln und muss somit als Grundlage moralischen Handelns verworfen werden. Es mündet in dem Henne-Ei-Problem. Kant rettet sich in den „kategorischen Imperativ".

Das Henne-Ei-Problem in der Literatur [Bearbeiten]

Joanne K. Rowling greift das Thema im siebten Band der Harry-Potter-Reihe Harry Potter und die Heiligtümer des Todes auf, als Harry Potter und Luna Lovegood sich Zutritt zum Gemeinschaftsraum der Ravenclaws verschaffen, um dort nach Hinweisen zum letzten Horkrux zu suchen, dem Diadem Rowena Ravenclaws. Bei der Einlaßkontrolle weiß Luna die Antwort auf die Frage "Was war zuerst da, der Phoenix oder die Flamme?": "Die Antwort ist, daß ein Kreis keinen Anfang hat."[1]

Rhetorik [Bearbeiten]

Die Henne-Ei-Metapher kann ein rhetorisches Mittel in einer Auseinandersetzung sein. Siehe auch: Rhetorische Figuren

Verwandte Themen [Bearbeiten]

* Eine zyklische Kausalkette mit ungünstigen Auswirkungen bezeichnet man umgangssprachlich als Teufelskreis.
* "Catch 22", so der Titel eines Romans von Joseph Heller, wurde zum Inbegriff für eine Zwickmühle im Sinne von Dilemma.

Literatur [Bearbeiten]

* Bruno Heller: Fragen der Philosophie 1: Zugänge. Books on Demand GmbH, ohne Ort, 2000, ISBN 3831102864.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

1. ↑ Joanne k. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Carlsen Verlag Hamburg, 2007, Seite 595, ISBN 978-3-551-57777-1,

Weblinks [Bearbeiten]

* Quarks & Co (WDR Fernsehen): "Wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei?"
* Chemische Evolution
* "Henne-Ei-Problem" der Proteinbiosynthese
* Am Anfang war das Ei - oder? Netzeitung
* Das Ei kam vor dem Huhn Spiegel-Online

Henne-Ei-Problem – Wikipedia
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ich hab keine lust mit jemanden theorien aufzustellen, der der meinung ist, eh alles besser zu wissen und alle anderen geistig zurückgeblieben sind...
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Alt 24.05.2008, 13:05
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Solltest du dich geistig zurückgeblieben fühlen, nur weil ich hier Erklärungsversuche zitiere, dann tut mir das Leid.
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Zitat von ragamuffin Beitrag anzeigen
Du hast Probleme... ^^

Solltest du dich geistig zurückgeblieben fühlen, nur weil ich hier Erklärungsversuche zitiere, dann tut mir das Leid.
wir wissen doch worauf das hinaus führt.

wenn jemand deine erklärungsversuche anzweifelt, dann kommst du wieder mit der gegenargumentation, dass das doch irgendwie alles wissenschaftlich widerlegt ist bla bla und dass es da nichts zu diskutieren gibt...

den rest kennen wir ja
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Alt 24.05.2008, 13:12
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Da geht es nicht um eine belegte Tatsache, sondern um viele verschiedene und äusserst interessante Erklärungsansätze zur Ausgangsfrage.
Der Artikel sollte lediglich zum Nachdenken anregen und Hintergrundinfos liefern.
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Alt 24.05.2008, 13:13
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ganz ehrlich?
nö, hab ich nicht gelesen. das is mir jetzt wirklich zu viel...

ich hätte sowas vllt lieber von forenmitgliedern gelesen und nicht irgendetwas rein kopiertes...
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