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01.05.2008, 17:29
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 2.927
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Ehrlich gesagt, den Satz halte ich mittlerweile für eine Ausrede. Klar, wenn ich außerhalb der Saison Kram kaufe, ist das teuer. Aber ein Kilo Äpfel kostet beispielsweise 2 Euro, und bei Aldi gibt es Äpfel säckeweise (glaub 2 oder 2,5 Kilo) und Fertiggerichte sind viel teurer, Schokolade im Vergleich auch.
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Wer immer zu sich selbst steht, kann nicht jedermann liegen
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01.05.2008, 17:47
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Hallo
ich stelle immer wieder Fest, dass die Ernährung bei uns in Deutschland einen sehr geringen Stellenwert hat.
Wenn man in der Woche 50€ für gesunde Ernährung ausgibt wird gejammert.
Aber Zigaretten und Alkohol , nein daran darf man nichts sparen.
Oder sei es irgendwas anderes.
In anderen Ländern geben die Leute einen viel größeren Betrag für die Ernährung aus.
Da hat die Ernährung einen ganz anderen Stellenwert.
Wenn man wirklich kein Geld hat muss man schauen welches Gemüße man sich kauft.
Dann kauft man halt keine Gemüse wo (Bio) draufsteht.
Naja zum Thema Bio habe ich eh eine spezielle Meinung, seit dem ich bei einem Kunden von uns war, der für Landwirtschaftliche erzeuger Betriebe Tests durchführt.
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01.05.2008, 17:53
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Hallo zusammen,
Grundnahrungsmittel sind zwar in den letzten Jahren teurer geworden, aber im Vergleich zu den 60iger- und 70iger-Jahren eher billiger. Am Essen möchten wir nicht sparen. Wir verzichten aber ganz bewußt auf ein zweites Auto, vermeiden unnötige Autofahrten, kaufen relativ wenig Kleidung und gerade ich überlege beim Einkauf, ob ich das, was ich im Laden als begehrenswert sehe, wirklich brauche. Meistens komme ich dann zu dem Schluß, dass ich es nicht brauche.
Dennoch achten wir beim Lebensmitteleinkauf auf folgendes:
- Saisonal einkaufen (bei mir gibt es noch keine Erdbeeren, Pflaumen, Trauben etc.) - im Winter mehr Gemüse wie Kohl, Wirsing, Sauerkraut
- keine Fertiggerichte außer Tiefkühlgemüse (möglichst ungewürzt)
- Sattmacher sind Kartoffeln, Reis, Nudeln, Couscous und natürlich auch Brot (Brot backe ich auch selber)
- wenig Süßigkeiten (wenn dann Eis oder pure Schokolade - weniger Kombiprodukte)
- wenig Fleisch und Wurst - wenn doch, dann hochwertig (Geflügel mag ich allerdings gar nicht)
- Käse aus dem Angebot der Woche
- regionale Produkte
- kein Limo und Co. daheim - bekommen die Kinder nur, wenn wir bei einem Ausflug einkehren
- Resteverwertung - wir haben Donnerstag unseren Restetag
Ach ja, und ich habe festgestellt, dass gekochte Mahlzeiten oft billiger sind als die kalten.
Und ich weiß wovon ich rede. Ich bin nach dem Abitur von daheim ausgezogen und habe von meinem Lehrlingsgehalt damals mein Zimmer in einer WG (130,- Euro warm), mein Essen, meine Kleidung (konnte nicht in Jeans erscheinen), Haftpflichtversicherung und meine Freizeit von ca. 270 Euro netto im Monat bestritten. Es ging.
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01.05.2008, 17:55
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 27.02.2007
Ort: Schwaben
Beiträge: 564
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Also ich finde auch,dass (gesunde) Lebensmittel extrem teuer geworden sind.
Ich und mein Sohn essen toootal viel Obst und Gemüse (mein Freund nich so ^^) und da merk ichs schon am Geld. Vor allem Paprika und Salatgurken sind schon sauteuer...mittlerweile ist ein normaler Preis für ne Gurke schon bei 79Cent  is doch der hammer! Und ich und mein Kleiner essen die ja schon an einem Tag auf...
Aber vll liegts wirklich dran,dass ich sehr viel Obst/Gemüse am Tag esse. Meine Zwischenmahlzeiten am Tag bestehen schon aus insgesamt 600g Obst (meist Äpfel und Birnen) und zum Abendessen (Hauptmahlzeit) esse ich entweder Geflügel (ca 125g) + 200-300g Gemüse oder nur ne Gemüsepfanne mit 500g Gemüse. Also wie man sieht....selbst so ein 2-3kilo Sack voll Äpfel reicht bei mir nicht lange
Aber mir ist da meine Ernährung schon wichtiger als irgendein Krimskrams...dann muss eben die neue Bodylotion mal bisschen länger warten,oder meine Make-up Reste müssen noch länger reichen
Im Allgemeinen finde ich aber schon,dass sich "ärmere" Menschen schwerer tun,sich gesund zu ernähren. Klar,saisonales Obst und Gemüse ist nicht sooooo teuer (je nachdem wieviel man davon isst) aber ne Packung Toastbrot, billig Mortadella und TK-Pommes sind eben doch billiger...
Fertiggerichte find ich auch sauteuer,mein Freund isst gerne ab und zu mal ne Pizza von Dr.Oetker ... knapp 3 EURO !!! Für EINE Pizza!! Is doch der Wahnsinn...gibts eben dann nur selten weil die günstigen schmecken ihm nicht.
FRüher hab ich mir auch gerne mal die Appetito Gerichte gekauft,aber die sind ja auch so teuer und wenn ich mir die Zutaten so anschaue bekomm ich für das gleiche Geld die Lebensmittel,um das selbe Gerciht 5 mal nachzukochen 
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01.05.2008, 18:34
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Ist öfters hier...
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Ich finde schon, dass Lebensmittel teurer geworden sind, aber wenn man nur Produkte der Saison kauft, dann geht das eigentlich. Musste aber auch ganz schön schlucken, als ich neulich beim einkaufen gesehen habe, dass das Kilo rote Paprika 5 Euro kostet!
Ich kaufe immer nur das Obst und Gemüse, was im angebot ist oder ich kaufe, es, wenn ich arbiete. Ich arbeite nämlich jeden Samstag im Supermarkt an der Kasse und wir setzen nachmittags immer Obst und Gemüse runter. Ich frage dann morgens meinen Chef, was reduziert wird, suche mir schöne Sachen raus, stelle sie bei Seite und kaufe sie dann abends zum halben Preis.
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01.05.2008, 19:04
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Also ich finde nicht, dass nur gesunde Lebensmittel teurer geworden sind.
Es wurde einfach alles teurer, egal ob gesund oder ungesund.
Dennoch finde ich, dass sich die Preise gut im Rahmen halten, wir geben im Monat zu 2t zwischen 300 und 350 Euro aus fürs essen und trinken, und das finde ich hält sich noch im Rahmen, zumal ich auch nicht immer das billigste Gemüse kaufe, sondern auch mal die teurere Paprika z.b. nehme.
Und gerade bei Gemüse gibt es ja oft soviel Auswahl der einzelnen Sorten, dass man sich da schon einiges zuasmmensparen kann beim Einkauf.
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01.05.2008, 19:44
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Zitat:
Zitat von Melita
und wir setzen nachmittags immer Obst und Gemüse runter
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Daran sollten sich andere Supermärkte mal ein Beispiel nehmen!!! Hab ich noch nirgends gesehen! Bei welcher Kette arbeitest Du?
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Geändert von bakita (01.05.2008 um 19:47 Uhr).
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01.05.2008, 19:46
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ups, da hat sich mein Beitrag verdoppelt! Sorry!
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01.05.2008, 20:49
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Spitzen Naschkatze
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Sorry, aber wenn man sich über 79Cent für eine Gurke beschwert, finde ich das schon komisch - vor allem, weil ich daran denken muss, dass in Island der normale Preis für eine HALBE Gurke (allerdings vor 10 Jahren) 6-7DM war...
Ich finde eigentlich nicht, dass alles so viel teurer geworden ist, aber ich bin auch letztes Jahr in eine neue Region gezogen, und vielleicht ist es hier einfach generell etwas günstiger...
Und auch drei Euro für eine Fertigpizza finde ich eigentlich nicht zu viel, wenn ich da die Zutaten und die Zeit, die ich für diese Pizza selber brauche, oder auch den Preis in einer Pizzeria vergleiche, ist es doch völlig im Rahmen?!?
Ich finde, wir müssen, wie einige es schon geschrieben haben, ein realistischeres Verhältnis zu Lebensmitteln und ihren Preisen entwickeln.
Milch, Butter, Käse etc. werden, soweit ich weiß, immer noch weit unter Wert verkauft, wenn man rechnet, was die Produktion kostet... und wer sich überlegt, was ein Huhn kostet, das mir im Normalfall jeden zweiten Tag ein Ei legt, dann sind 22Cent für ein Bio-Ei eigentlich auch nicht wirklich viel...
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01.05.2008, 20:56
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Kennt sich schon aus...
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zugegeben, ich wohne in einer teuren ecke der stadt, sehr zentral und die supermärkte sind schon extrem teuer. aber ich finde auf jeden fall, dass gesundes essen extrem ins geld geht- allein was vollkornnudeln, ordentliches brot und frisches obst kostet, ajajaj....
andererseits- mir ist es das echt wert. ich kaufe nicht in reformhäusern (das ist mit bafög echt nicht drin  ), aber wenn ich kann schon vollwertig und halbwegs bio.
trotzdem: schokolade und toastbrot gehen bei weitem nicht so ins geld, selbst wenn man da mehr von braucht, das wurde ja vorhin irgendwo geschrieben.
ich gebe in der woche echt bis zu 60€ für lebensmittel aus, da ist das mensaessen und kaffeegeld in der uni noch gar nicht eingerechnet- das finde ich schon ein bisschen arg...
aber was solls, was tut man nicht alles für die liebe gesundheit, und irgendwofür muss ich das hart verdiente bafög ja auch ausgeben 
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