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30.04.2008, 10:03
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 28.10.2006
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S.D.T.S bei Problemhunden - Hund ohne Liebe?
Hallo Naschis,
ich habe gestern Abend auf Sat 1 die 24 Stunden Reportage gesehen - wer noch?
Darin ging es um die Erziehung von Problemhunden mit einer Methode, die sich S.D.T.S nennt = speechless dog training system.
Den Ansatz fand ich im Grunde ganz gut, denn es wird gesagt dass Hundeerziehung auch ganz ohne Worte funktionieren kann und man den Hund einfach nur mit Mimik und Gestik zu einem gewünschten Verhalten dirigieren kann. Ein, zwei Übungen werde ich sicherlich mal mit meinem Hund ausprobieren (wobei mein Hund eher das Gegenteil von einem agressiven Hund ist  )
Was nun aber gar nicht in meinen Kopf gehen wollte, waren die Aussagen von speziell diesen Trainern, nämlich dass Hunde allein triebgesteuerte Raubtiere sind, die nicht lieben können, nicht spielen können und man ihnen möglichst keinerlei zugeständnisse machen soll (auch was Auslauf betrifft)
Leider erinnere ich mich nicht mehr an die genauen Beschreibungen, aber irgendwie schien es so, dass Hunde gefühlskalte Wesen sind die eigentlich nur eins im Sinn haben: zu kämpfen und zu jagen.
Dass ein Hund nicht denkt wie ein Mensch ist mir klar, aber dass die gar keine Liebe empfinden können (angeblich) - ist für mich irgendwie ziemlich... verstörend. Ich kanns gar nicht glauben. Ich hab hier den ganzen Tag einen einjährigen Cavalier King Charles Spaniel an mir kleben, der hundertmal am Tag gestreichelt werden will, sich immer ganz dicht an mich ranknuddelt und wenn ich mal keine Zeit hab ihn die ganze Zeit zu umgarnen merkt man richtig, dass er irgendwie traurig ist. Ich kann nicht glauben, dass dieses Wesen mich nicht liebt sondern nur aus irgendwelchen Trieben an mir klebt.
Hier auf dieser Webseite stellen die Leute die auch bei Sat1 waren sich vor:
Hundewelten problemhund hundeschule problemhundeschule hundeausbildung hundetrainerausbildung
und es gibt auch eine Broschüre
http://www.hundewelten-deutschland.d...sirrtuemer.pdf
Was meint ihr dazu?
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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können muss man vor allem selbst ein Schaf sein
[Albert Einstein]
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30.04.2008, 11:36
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Naschkatzen Goldi
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dieses speechless training ist tatsächlich sehr interessant, vor allem für gehörlose hunde (passiert ja leider immer öfter gerade bei weißen hunden).
zu der aussage von dem trainer: es gibt auch bei trainern gute oder schlechte, qualifizierte und solche, die ihre 'ausbildung' mit oma's pudel gemacht haben.
im kern ist schon etwas dran, man darf es nur nich zu sehr wörtlich nehmen.
es ist tatsache, dass die aufmerksamkeit eines hundes von vielen menschen missinterpretiert wird.
viele menschen befassen sich nicht allzuviel mit der psyche eines hundes und vermenschlichen das tier, also interpretieren menschliche emotionen in das verhalten des hundes. das ist natürlich nicht gut, entsprechend klappt die erziehung auch etwas schlechter.
ich denke schon, dass ein hund so etwas wie zuneigung oder sympathie aufbauen kann. grundlegend denke ich aber, dass der hund einfach nur 'reagiert', wenn er also merkt dass eine bestimmte person sehr offen, liebevoll und hundeliebend ist, dann wird der hund da wohl eher hingehen als zu einer person, die hundehass ausstrahlt, das merkt der hund nämlich.
dass aber manche hunde, wenn herrchen oder frauchen auf urlaub sind, vor kummer nichts mehr fressen wollen obwohl sie in liebevollen händen sind, spricht dafür dass hunde zu menschen sehr tiefe beziehungen aufbauen können.
also man kann das immer so und so sehen.
wichtig ist jedoch, dass man sich bewusst macht, dass ein hund ein tier ist und eben kein kleiner mensch, kein kind.
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Blöd kannst sein wie'st willst, nur zu helfen musst dir wissen.
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30.04.2008, 12:00
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Wohnt hier
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Zitat:
Zitat von Nina1208
dieses speechless training ist tatsächlich sehr interessant, vor allem für gehörlose hunde (passiert ja leider immer öfter gerade bei weißen hunden).
zu der aussage von dem trainer: es gibt auch bei trainern gute oder schlechte, qualifizierte und solche, die ihre 'ausbildung' mit oma's pudel gemacht haben.
im kern ist schon etwas dran, man darf es nur nich zu sehr wörtlich nehmen.
es ist tatsache, dass die aufmerksamkeit eines hundes von vielen menschen missinterpretiert wird.
viele menschen befassen sich nicht allzuviel mit der psyche eines hundes und vermenschlichen das tier, also interpretieren menschliche emotionen in das verhalten des hundes. das ist natürlich nicht gut, entsprechend klappt die erziehung auch etwas schlechter.
ich denke schon, dass ein hund so etwas wie zuneigung oder sympathie aufbauen kann. grundlegend denke ich aber, dass der hund einfach nur 'reagiert', wenn er also merkt dass eine bestimmte person sehr offen, liebevoll und hundeliebend ist, dann wird der hund da wohl eher hingehen als zu einer person, die hundehass ausstrahlt, das merkt der hund nämlich.
dass aber manche hunde, wenn herrchen oder frauchen auf urlaub sind, vor kummer nichts mehr fressen wollen obwohl sie in liebevollen händen sind, spricht dafür dass hunde zu menschen sehr tiefe beziehungen aufbauen können.
also man kann das immer so und so sehen.
wichtig ist jedoch, dass man sich bewusst macht, dass ein hund ein tier ist und eben kein kleiner mensch, kein kind.
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 Zustimmung in allen Punkten  .
Bezüglich der "Trauer" wenn Herrchen/Frauchen in Urlaub sind: ich denke, da spielt auch ein Stück weit Verwirrung/Verunsicherung mit...dem Hund ist ja völlig unklar, warum sein Rudel plötzlich ohne ihn weggeht...für einen Wolf bzw. Hund ein absolut unnatürliches und irrationales Verhalten  .
Tut es meiner Liebe zum Hund einen Abbruch wenn ich weiß, dass er mich nicht auf gleiche, nämlich menschliche, Weise zurücklieben kann? Ich denke nicht, oder?
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Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.(Aldous Huxley)
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30.04.2008, 12:30
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Naschkatzen Goldi
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Wow, unglaublich
Hab eben mal mit meinem Milo eine kleine Übung gemacht, die dort gestern auch gezeigt wurde. Nämlich Futter geben sobald er mich anschaut. Schon nach wenigen versuchen hats geklappt und jetzt schaut er nicht mehr das Futterstückchen an wenn ich eins in der Hand habe sondern mich 
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30.04.2008, 12:52
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Naschkatzen Goldi
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Unser Hund gehört ja leider auch zu den "Problemhunden", bzw. wir zu den "Problemherrchen", jenachdem wie man´s sieht.
Ein ähnlicher Ansatz wurde schonmal gezeigt...oder hab ich das irgendwo gelesen?...is ja egal, auf jeden fall hat sich eine deutliche besserung gezeigt seit dem wir, bzw ich, viel mehr auf Blickkontakt achte. Einige Komandos hab ich auch auf zeichen umgestellt. der Vorteil...der hund muss mich im Auge behalten, muss aufmerksam sein! Es ist keine wirkliche Lösung unseres Problems, aber es hat geholfen! 
edit:
Ach und zum Thema Liebe: Es ist mir eigentlich egal, ob er nun Liebe empfinden kann oder nicht. Solage ich das Gefühl habe wir gehören zusammen reicht meine Liebe für uns beide.
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Geändert von tulma (30.04.2008 um 12:55 Uhr).
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