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10.04.2008, 14:41
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Tja Mädels, da können wir diskutieren wie wir wollen, die Entscheidung ist gefallen, oder?
Lasst uns mal hoffen, dass die werdende Mutter gut durch Schwangerschaft und Entbindung kommt und dass dann alles so klappt, wie sie sich das vorstellt.
Wer weis, am Ende wird sie vielleicht sagen, dass sie lieber eine Weile zu Hause bleiben möchte, weil sie sich nicht auf die Schule konzentrieren kann und lieber bei ihrem Baby wäre?
Kann ja alles sein.
Lasst uns versuchen, die Familie zu unterstützen.
Was da mal draus wird, das weis keiner, aber ich denke wir machen es nicht besser oder leichter, wenn wir hier allerlei Teufel an die virtuellen Wände malen.
grenadine
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10.04.2008, 14:43
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Naschkatzen Goldi
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Aber darauf wird es hinauslaufen. Sie bekommt das Kind ja nur, wenn ich es richtig verstanden habe, weil sie weiss, dass sie sich nicht intensiv darum kümmern muss. Also wird die Oma zur Mutter. Ich verstehe ja die Intention, das Kind soll auf die Welt kommen, eine Abtreibung verhindert werden - aber ob sowas das richtige Signal an Jugendliche ist? Und ob es schön für ein Kind ist mit dem Wissen aufzuwachsen, dass es zwar eine Mutter hat, diese die komplette Verantwortung aber an die Oma abgegeben hat ...? Ich glaube in der Psyche eines Kindes kann da ganz schnell ganz viel durcheinander kommen. Und die eigentliche Mutter ... naja. Hoffentlich macht sie es beim nächsten Baby anders.
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10.04.2008, 14:47
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Naschkatzen Goldi
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du sagst "trotz verhütung"
und in deinem 2ten post schreibst du das die handhabung wohl noch geübt werden muss.
alos hat sie in meine augen nicht verhütet,bzw sex gehbt ohne zu wissen wie man verhütet!!!
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10.04.2008, 14:48
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Naschkatzen Goldi
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Maarnixe,
???
Ich weiss nicht wo du herausliest, dass ich nicht verstanden habe worum es geht.
Bei meiner Schwester ging es auch um eine ungewollte Schwangerschaft, sie blieb ein Jahr zu Hause und hat gestillt usw. und ist danach wieder zur Schule gegangen.
Es ist ja schön, dass deine Tochter nicht von Hartz IV leben möchte. Müsste sie auch gar nicht, weil sie bei dir zu Hause lebend gar keines bekommen würde. Aber zu behaupten sie wäre verantwortungsbewusst, vielleicht in anderen Bereichen, weil sie das Kind aus Prinzip nicht abtreibt, dann aber sagt Mutti wird sich schon kümmern, halte ich für problematisch. So einfach ist es nunmal nicht.
Immerhin geht es hier um ein Baby - das ist etwas vollkommen anderes, als im DLRG aktiv zu sein. Ich finde sowas sollte man seiner Tochter klarmachen - neben verantwortungsbewusster Verhütung. Wenn ihr das Leben so heilig ist, dann sollte sie eine Möglichkeit finden ihm auch gerecht zu werden, oder? Die eigene Ausbildung ist wichtig - aber wo wohnt ihr denn, dass das einzige Gymnasium 100km entfernt ist?
Ich bin übrigens auch der Meinung, dass es meiner Schwester zu einfach gemacht wird. Es ist nicht selbstverständlich, dass einem die Familie zig Sachen abnimmt, damit man so weitermachen kann wie bisher. Immerhin hat man jetzt ein Kind - SEIN Kind, um das man sich kümmern sollte. Wie soll man denn Verantwortung lernen, wenn man keiner oder nur kaum übernehmen muss, weil besonders Mutti springt wenn man meint sie zu brauchen?
Geändert von ragamuffin (10.04.2008 um 14:53 Uhr).
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10.04.2008, 14:54
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Naschkatzen Goldi
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Zitat:
Zitat von ragamuffin
Darum geht es doch gar nicht.
Jemand fragte wie das Kind Maarnixe nennen soll und sie sagte "Oma". Ich finde da geraten die Rollen ein wenig durcheinander, weil sie de facto die Mutter sein wird. Das kann für ein Kind durchaus schwer werden; besonders wenn die leibliche Mutter irgendwann erklären darf warum sie sich nicht selbst gekümmert hat, wenn es darum geht was passiert wenn sie ihr Abitur fertig hat - zieht das Kind dann zu seiner richtigen Mutter? usw.
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Ich bin auch bei meiner Oma aufgewachsen und ich konnte sehr deutlich unterscheiden wer Mama und wer Oma ist. Ich denke nicht, dass das das eigentliche Problem ist!
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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können muss man vor allem selbst ein Schaf sein
[Albert Einstein]
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10.04.2008, 14:54
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Na nun macht aber mal einen Punkt!
Ich finde Maarnixes Verhalten sehr gut und löblich.
Ihr unterstellt hier wirklich KRASSE Sachen. Es geht doch nur darum, dass die Mutter ihre Schulausbildung beenden kann.
Und so wie ich es verstanden habe ist nur für den Zeitraum die Betreuung von der "Oma" geplant und nicht lebenslang für das Kind.
Es gibt ja nach dem Abschluss einige Möglichkeiten heutzutage: Ausbildungen, die nur halbtags gehen, Studieren kann man auch mit Kind.
Ich denke nicht, dass ihr da unterstellen könnt, dass das Kind für immer bei der Oma sein soll... O.O
Maarnixe ich finde es toll was du machst!
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10.04.2008, 14:55
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Naschkatzen Goldi
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Leibliche Mutter und Oma, ja.
Aber dass deine Oma die Mutterrolle übernommen hat bestreitest du nicht, oder?
Siehe oben, es geht um etwas anderes, richtig.
Steffi,
Ich glaube du übersiehst da etwas: Maarnixes Tochter ist 16, das heisst sie wird frühestens in zwei Jahren ihr Abi machen. Diese zwei Jahre wird das Kind bei der Oma aufwachsen und seine leibliche Mutter nur am Wochenende sehen. Glaubst du wirklich, man kann nach dieser Zeit des Gewöhnens an eine Bezugsperson die die Mutterrolle übernimmt das Kind "einfach" seiner leiblichen Mutter "mitgeben", damit die beiden dann problemlos zusammen leben? Das Kind wird doch gar nicht verstehen was da plötzlich los ist und sich vollkommen an seine Oma als "Mutter" gewöhnt haben. Und die Tochter wird keine Ahnung vom Alltag mit einem Kleinkind haben, weil sie maximal die Wochenenden kennt.
Geändert von ragamuffin (10.04.2008 um 14:58 Uhr).
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10.04.2008, 14:57
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Naschkatzen Goldi
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Jetzt nicht unbedingt auf diesen Fall bezogen, aber es gibt ja auch noch andere Alternativen als Abtreiben und Kind behalten. Es gibt so viele Pärchen, die sich von ganzen Herzen ein Kind wünschen, aber keins bekommen können. Die würden sich wahnsinnig drüber freuen, wenn sie eins adoptieren könnten (was in Deutschland sehr schwer ist).
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10.04.2008, 14:57
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Zitat:
Zitat von ragamuffin
Leibliche Mutter und Oma, ja.
Aber dass deine Oma die Mutterrolle übernommen hat bestreitest du nicht, oder?
Siehe oben, es geht um etwas anderes, richtig.
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Gut, dann erzähl uns mal, wie es nach Deiner Meinung richtig wäre.
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Liebe Grüße sendet Lorian (Berufsschuldige - außer Alessa ist Schuld)
Am Anfang war die Kuh...
Für ein großes Fast in ganz Deutschland
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10.04.2008, 15:01
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Naschkatzen Goldi
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Lorian,
Ich fände es wichtig, dass Maarnixes Tochter zumindest solange wie ihr Kind gestillt werden muss zu Hause bleibt, damit sich beide aneinander und an die neue Situation gewöhnen können.
Ausserdem fällt es mir schwer zu glauben, dass das einzige Gymnasium 100km entfernt ist, so dass Maarnixes Tochter die Woche über gar nicht zu Hause sein kann. Ich finde es toll wie Maarnixe ihre Tochter unterstützen möchte, aber es wäre besser eine Lösung zu finden in der Schule und Kind vereinbar sind - zumindest so weit, dass ein dauerhafter Kontakt zwischen Mutter und Kind möglich ist, damit die beiden sich nicht entfremden und die Rollen klar verteilt sind. Somit würde auch eine spätere weitere Erziehungsübernahme weniger problematisch für alle Beteiligten.
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