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  1. #7
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    wo´s schä is
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    Zitat Zitat von Noctua74 Beitrag anzeigen
    ...Ich liebe Schachtelsätze und Kommas . Tob dich ruhig aus
    wenn ich es beherrschen würde wärs ja kein Thema

    Hört sich so an als hättest du schon mal ne klassiche Pro/Contra Liste gemacht. Falls nur gedanklich, wäre es ja mal ein Experiment es schriftlich zu machen. Mir persönlich hilft das Verschrifltichen, mich etwas intensiver damit zu befassen. Dann könnte man ja auch nochmal prüfen ob das ein oder andere Argument nicht auch für etwas anderes stehen könnte, bzw. auch einen Platz auf der anderen Seite hätte.

    Mit einem Wechsel könntest du dein Ziel den Bachelor zu haben, doch auch erreichen... Das scheint ein wichtiger Punkt für dich zu sein.
    Und bequem bist du sicherlich auch nicht. Sonst wärst du erstens nicht so weit gekommen, und zweitens arbeitest du ja uuuuuuuund studierst das kann man nicht beqeum sein.

    Vielleicht hat sich bei der langen Zeit, bei der du immer intensive Lern- bzw. Prüfungsphasen hattest ja auch eine gewissen Müdigkeit eingeschlichen. Ich stelle es mir schon als eine Dauerbelastung vor sich über so einen langen Zeitraum, immer wieder "aufzuraffen" etwas zu machen. Das ist bei "selbstorganisiertem" lernen sicher noch anstrengender als bei klaren Vorgaben. Das ist zumindest meine Erfahrung.

    Was sagen den die Menschen die dir nahestehen zu dem Thema? Gibt es jemand der "Erwartungen" an dich hat, die evtl. auch eine Rolle spielen?
    lg Cacherin
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  2. #8
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    Zitat Zitat von Noctua74 Beitrag anzeigen
    Mein Dilemma bei dieser Überlegung ist aber, dass ich mich jetzt durch inzwischen 12 Semester gekämpft habe (Regelstudienzeit 7 Semester), wobei viel Energie, Zeit und Geld (ca. 15000 Euro) draufgegangen sind. Außerdem habe ich eigentlich „nur“ noch 4 (allerdings zeitaufwendige) Prüfungen und die Bachelorarbeit, stehe also im Prinzip „kurz“ vor dem Ende. Würde ich mich richtig engagiert reinknien, wäre ich vermutlich auch schon in einem guten Jahr fertig, aber ich kann mich eben überhaupt nicht motivieren. Zu Nichts.

    Letztes Jahr habe ich mit Ach und Krach zwei Prüfungen geschafft. Bei demTempo fragt man sich halt schon, ob man je fertig wird und wie sinnig das Ganze noch ist...

    Mehr Gehalt spielt für mich übrigens keine Rolle.
    12 Semester sind heut zu Tage viel. An meiner FH wäre man nach 10 Semester ohne Abschluss raus geflogen. Dafür konnte man Prüfungen mehr als 3 Mal wiederholen.

    Catalano hat sicher recht, dass ein abgeschlossenes Studium besser aussieht als ein abgebrochenes. Aber ich finde du kannst den Abbruch gut begründen, gerade damit das du erkannt hast, dass dich der Abschluss nicht in die gewünschte Richtung führt. Da wird dann vielleicht eher die Frage kommen, warum du das erst so spät gemerkt hast. Ein früherer Abbruch wäre sicher besser gewesen.

    Aber letztlich etwas zu verfolgen, das eigentlich nur vergeudete Zeit ist, ist gelinde Ausgedrückt dumm. Ich mein wenn du von Köln nach München fahren willst und dann irgendwann merkst, dass du tatsächlich Richtung Hamburg fährst sagst ja auch nicht, jetzt fahre ich halt bis ich in Hamburg angekommen bin, nur damit du es geschaft hast. Da korrigierst dann auch deinen Kurs so bald du es gemerkt hast, selbst dann noch, wenn das Ortsschild von Hamburg schon in Sichtweite ist.
    Alte Waage:


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  3. #9
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    Eigentlich ist es ganz einfach: Rational betrachtet, ist angesichts dessen, was du bereits geschafft hast, ein Abbruch Unsinn. Sowohl wirtschaftlich als auch fürs Selbstwertgefühl.

    Im Moment überwiegt aber die Unlust, die Luft ist raus, und nun suchst du nach Argumenten, die dir genau das Selbstwertgefühl retten sollen, das auf der Strecke bleibt, wenn man etwas nicht zu Ende bringt.

    Man kann sich Scheitern immer passend reden, aber unterm Strich bleibt es doch, was es ist: ein nicht erreichtes Ziel.

    Das kann man in Kauf nehmen oder man kann sich bis zum erfolgreichen Ende durchbeißen. Und dann sind all die „Gründe“, die dir jetzt für einen Abbruch gelegen kommen, hinfällig.

    Loma

  4. #10
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    Ich würd noch mal ganz tief in mich horchen.

    Kannst du damit leben, ein abgebrochenes Studium zu haben, mit jeder Menge "umsonst" investierter Zeit, Mühe und Geld? Bist du dir zu 100% sicher, dass du es nicht irgendwann bereuen wirst, wenn du jetzt abbrichst?

    Oder andersrum gefragt, sind dir jetzt noch 2 Jahre sinnloses Studium - da du ja schon da bist, wo du hin willst - die Zeit, Mühe und Geld wert? Würde es dir jetzt besser gehen (psychisch), wenn du den "Klotz" Studium nicht mehr am Bein hättest?

    Ich weiß ja nicht wie alt du bist (falls die 74 nicht dein Geburtsjahr ist), aber wäre ich in deiner Situation würde ich sofort abbrechen. Mir wären die 2 Jahre Lebenszeit, die ich noch opfern müsste für etwas, was mir nix bringt und woran mein Herz nicht hängt, zu wertvoll. Wäre ich Mitte Zwanzig, würde ich vielleicht anders denken.

    Aber du hast einen Beruf gelernt, mit dem du in der Zukunft zur Not IMMER einen Job finden wirst, ob Bachelor oder nicht. Und wenn deine derzeitige Position sicher ist, du angekommen bist und keiner das Studium von dir verlangt, außer du selbst, warum dann weiter quälen?
    LG, flopo

    Neuanfang 01.01.2018



    Meilensteine:
    [X]< 150kg am 09.01.2018
    [X]< 140kg am 20.02.2018 [X]< 130kg am 02.04.2018 [X]BMI < 40 am 11.05.2018 [X]< 120kg am 26.05.2018 [X] Halbzeit am 25.06.2018[X] < 110kg am 15.07.2018 [X] BMI < 35am 08.08.2018 [-]< 100kg bis 29.09.2018 [-] BMI < 30[-]BMI < 25 = Normalgewicht ![-] 76,1kg = genau halbiert

    Jetzt oder nie - der letzte Versuch...

  5. #11
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    Hier mal eine Stimme Pro-Abbrechen...

    Okay ja, du hast viel Zeit und Geld investiert. Das ist prinzipiell immer ärgerlich. Allerdings müsstest du jetzt nochmal 2 Jahre (!) und wahrscheinlich noch mehr Geld investieren für einen Studienabschluss, der dich A - nicht weiterbringt und B - nicht mal wirklich interessiert.

    Natürlich kann man dann stolz darauf sein etwas durchgezogen zu haben. Aber man kann auch stolz darauf sein erkannt zu haben, dass es nichts bringt weitere Lebenszeit und Geld zum Fenster raus zu werfen.

    Vor einem abgebrochenen Studium im Lebenslauf hätte ich an deiner Stelle keine Angst. Wenn ich das richtig verstehe arbeitest du ja derzeit. Falls du den Eindruck hast das könnte dir nachteilig ausgelegt werden, dann verschweig es einfach. Ist ja dann keine Lücke im Lebenslauf. Und die Begründung für das abgebrochene Studium wäre ja, dass es dich in eine beruflich andere Richtung bringen würde, als du anstrebst. Die Begründung, dass du es abgebrochen hast um dich mehr deinem eigentlichen Berufswunsch zu widmen, fänd ich wesentlich nachvollziehbarer als die Tatsache, dass du etwas studiert hast, was dir nichts gebracht hat.
    2012......2013......2014.......2015.......2016......2017.......19.02.2017....15.01.2018....23.04.2018
    120 kg....
    88,9 kg....70,1 kg....72,0 kg....67,5 kg....64,5 kg....59,7 kg.............66,2 kg..........60,3 kg
    BMI 45....BMI 33.....BMI 26....BMI 27.....
    BMI 25.....BMI 24.....BMI 22.............BMI 25...........BMI 23

    Mein Tagebuch

  6. #12
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    Ich hab schon seit gestern darüber nachgedacht, was ich dir hier schreibe, aber irgendwie konnte ich meine Gedanken auch nicht so richtig geradeaus sortieren

    Bei mir war es so, dass ich das Fernstudium angefangen habe, weil ich nur eine schulische Ausbildung und einen langweiligen Job hatte. Ich war unterfordert und hatte aber dank blödem Abschluss keine Möglichkeit, mich anderweitig erfolgreich zu bewerben. Während des Studiums hatten wir hier zwei Wechsel in der Geschäftsführung und mein Arbeitsbereich hat sich merkbar verbessert und ausgeweitet. Und mit den ganzen personellen Veränderungen, die auch dazu kamen, ist es jetzt so, dass ich meinen Job liebe und gar nicht mehr weg will. Dadurch hatte ich aber auch die Motivation fürs Studium verloren. Die Klausuren liefen bei mir noch alle nach Plan, weil wir auch im Studienzentrum eine tolle "Klasse" hatten und guter Zusammenhalt und gegenseitige Motivation da war. Aber danach hab ich auch den Faden verloren und für die Hausarbeiten insgesamt 2,5 Jahre gebraucht und zwischendurch viel Zeit verplempert. Aber ich hatte trotzdem immer das Ziel, das Studium fertig zu machen, weil ich einen offiziellen Abschluss haben wollte und weil mir mein Chef eine entsprechende Eingruppierung zugesagt hat. Und natürlich freut man sich immer über ein bisschen mehr Geld - aber ich bin auch einfach unglaublich stolz drauf, es neben dem Vollzeitjob geschafft zu haben und das vermutlich relativ gut.

    Aber ich finde, bei dir klingt das irgendwie danach, als siehst du keinen Sinn mehr im Studium. Wenn es für den Job und das Geld keine Rolle spielt, dich eh nicht mehr interessiert und du dich nur quälen würdest, lass es. Ein Fernstudium kannst du im Lebenslauf ja jederzeit unter den Tisch fallen lassen. Wenn du in deinem Job so zufrieden bist und keinen Bedarf an einem Wechsel hast, der einen höheren Abschluss verlangt - dann ist es doch eigentlich nur noch das ausgegebene Geld, dass dich am Studium festhalten lässt oder? Klar ist es ein merkwürdiges Gefühl, so viel Geld in den Wind zu schießen, aber es ist ja nicht so, dass es dir gar nichts gebracht hat. Du hast sicher was draus gelernt und kannst ein paar Dinge im Berufsalltag daraus mitnehmen. Die Klausuren hast du ja schon fast alle hinter dir und da lernt man ja inhaltlich am meisten. Oder denk nochmal über den Wechsel nach - wenn Anrechnungen möglich sind, was spricht dann dagegen?
    Geändert von nadeschka (14.03.2018 um 10:06 Uhr)
    Stay focused.

    Start 76,6 - 75 - 74 - 73 - 72 - 71 - 70 - 69- 68- 67 - 66,7- 65 - 64 - 63 - 62 - 61 - 60 Ziel?

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