Umfrageergebnis anzeigen: Wie steht ihr selbstgerechten Geburtstagsgeschenken gegenüber? (Als Empfänger)

Teilnehmer
32. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Total nett, werde ich sicherlich gebrauchen/aufhängen/nutzen.

    14 43,75%
  • Nette Idee! Da hat die Person sicher Mühe hineingesteckt. Naja, ob ich es denn auch gebrauche...

    16 50,00%
  • Oh, das ist aber nett von der Person. Dann kommt das jetzt zu den anderen Platzdeckchen im Schrank.

    0 0%
  • Och ne, nicht schon wieder sowas, das ich einfach nicht gebrauchen kann! Und noch lieb lächeln...

    2 6,25%
  • Na, das war ja klar. Geld ausgeben war zuviel verlangt, was?

    0 0%
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Ergebnis 7 bis 12 von 22
  1. #7
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    Selbstgemachtes Essen und Kosmetikprodukte mag ich gern.
    Staubfänger nicht.
    Bilder und anderes Einrichtungszeugs find ich auch schwierig, ich mag selbst entscheiden wann ich wie meine Wohnung einrichte.

    Eine Geschichte fände ich schön und würde sie auch in Ehren behalten.

    Bislang hab ich schon mehrmals selbstgemachte Antipasti, Senf, Marmeladen, Limoncello und Fotobücher verschenkt. Kam immer alles sehr gut an.
    Scheiß da nix, dann feit da nix!


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  2. #8
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    Ich finde auch, daß sich das nicht pauschal beantworten läßt. Kommt
    auch immer auf den Schenker an.

    ich habe heut noch Sachen, die meine Nichten/Neffen für mich gemacht haben und find das anrührend. Ok -- aber so Kindersachen laufen eh unter einer anderen Rubrik.


    Ich muß aber sagen, daß ich noch nie was "selbstgemachtes" bekommen habe, was ich nicht mochte, weil das ja immer Menschen sind, die mir nahestehen.

    Wenn mir jemand anderes etwas schenken würde, dann kommt es natürlich darauf an, ob ich es leiden mag - worauf sonst?

    Ich merke gerade, daß ich mich mit der Frage doch noch schwerer tue, als gedacht, weil sie pauschal nicht zu beantworten ist.
    Wer an sich glaubt, wird mit jedem Tag stärker.



    Ein Mensch erlebt den krassen Fall -es menschelt deutlich überall
    - und trotzdem merkt man weit und breit oft nicht die Spur von Menschlichkeit (Eugen Roth)

  3. #9
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    Ich verschenke gerne Selbstgemachtes, am liebsten Bilder in Kreuzstich, aber nur Motive, von denen ich weiß, dass der/die Beschenkte sie mag. So habe ich vor Jahren mal mit einer damals noch Freundin die Vorlage für ein Bild gekauft und es ihr dann gestickt. Sie fand es toll, allerdings fiel ihr die Kinnlade bis runter auf die Brust, als ich ihr sagte, was in dem Bild steckt. Es sind 177 mal 235, also 41595 Stiche, in 39 verschiedenen Farben. Hochgerechnet hätte ich für Bild, Vorlage, Garn und Zählstoff ca 800 Euro verlangen müssen, um "kostendeckend" zu arbeiten. Ach ja, ich sticke das Bild im Moment zu dritten Mal. Mein Mann hat in der Firma ein neues Büro mit mehr kahler Wandfläche bekommen.
    Also kann man sehen, dass ich immer mit viel Herzblut an Geschenken arbeite. Ich erwarte kein Danke und keine Kniefälle, aber der Beschenkte soll wenigstens so tun, als würde er sich darüber freuen, da lasse ich mich auch gerne anlügen. Wenn ich dann beim Beschenkten auf Besuch komme und das Bild hängt an der Wand (beim Kleinen von meiner Freundin ein Bildchen mit Namen und Geburtstdatum über der Wickelkommode), dann freue ich mich und, wenn sie es wieder abhängen, nachdem ich weg bin, ist es mir egal. Aber ich möchte weder von jemandem gesagt bekommen: "Das hat mir nicht gefallen", "Das konnte ich echt nicht gebrauchen" oder bei Geschenken aus der Küche: "Das hat mir echt nicht geschmeckt". Dann will ich lieber gar nichts mehr drüber hören und, ja, mich der Illusion hingeben. So bin ich halt.
    Just learn to hide the way that you really feel
    Never let them know that you're scared

  4. #10
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    Ich finde ehrlich gesagt, es gebietet einfach die Höflichkeit, dass man sich für Geschenke bedankt und dabei nett lächelt, egal wie sinnlos man das Geschenk eigentlich findet.

    So gesehen fand ich auch einen Geburtstag unmöglich, wo die Beschenkte allen Ernstes vor der versammelten Mannschaft erklärte "Was soll ich denn mit dem Schrott?" Es war übrigens ein neuer, größerer Toaster, weil der Alte kurz vor dem Abnippeln war und ausdrücklich gesagt worden war, dass praktische Geschenke bevorzugt werden.
    "I would happily fly with you to the farthest reaches of Never Arbor
    and to the Top of Torth Mountain if you asked."

    Erster Start: 31.07.13 mit 114kg --> erstes Ziel 31.08.15 mit 64kg --> Neustart 01.06.16 mit 67,6kg --> zweites Ziel 20.12.16 mit 52,9kg
    Gewicht passt, also ran an die Eisen!

  5. #11
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    Es kommt halt echt drauf an, was man da geschenkt bekommt.
    Als ich noch im Studentenwohnheim gewohnt hab, hat ne Freundin mir zu Weihnachten selbstgemachte Badekugeln geschenkt. Die haben echt toll geduftet und sie hat sich sicher viel Mühe damit gegeben, aber erstens hatten wir in dieser WG keine Badewanne (was besagte Freundin auch wusste) und zweitens, selbst wenn, als ob man sich in ner Vierer-WG mit einem Badezimmer mal eben gemütlich für'n Stündchen in die Wanne legen könnte.
    Im Endeffekt hat mich dieses Geschenk mehr geärgert als gefreut, weil irgendwie offensichtlich war dass sie allen Leuten das gleiche geschenkt hat und sich nicht Gedanken gemacht hat, ob jemand dafür vielleicht gar keine Verwendung haben könnte.

    Jetzt würde ich mich über selbstgemachte Badekugeln aber freuen.

    Deko ist eher kritisch, weil ich einfach meinen eigenen Geschmack hab und mir nicht alles in die Wohnung stellen oder hängen würde. Also, wenn jemand da wirklich genau meinen Geschmack treffen sollte und es vom Stil und von den Farben her toll in einen Raum passen würde, würd ich mich schon freuen, aber das ist ja eher schwierig... Deswegen wissen "meine Leute", dass ich nichts für meine Wohnung geschenkt haben möchte.

    Eine selbstgeschriebene Geschichte ist schon toll, aber wenn man ein halbes Expedit (und einen halben Kindle) voll mit ungelesenen Büchern hat, die man in diesem Leben kaum noch schaffen kann, dann sollte sie (für mich) nicht zu lang sein.

    Lebensmittel nehm ich gern, solange sie vegan sind. Neulich hab ich selbstgemachtem Waldmeistersirup geschenkt bekommen, darüber hab ich mich gefreut wie bekloppt. Ich liebe Waldmeister, und der Sirup ist richtig lecker!
    Kann Spuren von Nüssen enthalten.


  6. #12
    Tellerrand Gast
    Zitat Zitat von nessii31 Beitrag anzeigen
    Ich finde ehrlich gesagt, es gebietet einfach die Höflichkeit, dass man sich für Geschenke bedankt und dabei nett lächelt, egal wie sinnlos man das Geschenk eigentlich findet.

    Nein, das sehen ich nicht so. Natürlich ist es schlicht eine Unverschämtheit, jemanden wie von dir beschrieben bloßzustellen (die Wortwahl an sich ist schon beleidigend, sowas geht gar nicht), aber mir ist über die Jahre schon mehr als ein Mal untergekommen, daß undurchdachte Geschenke gemacht wurden und daran auch eine Erwartungshaltung geknüpft war (sei es, daß ich mehr Freundschaft "gebe" als ich bereit war oder auch, daß daran eine Art Lebensideologie geknüpft war - gerade im esoterischen/weltanschaulichen Bereich - für die ich gewonnen werden sollte). So etwas verweigere ich strikt - muß nicht in Form von Bloßstellung oder Unverschämtheit sein, aber ich bring's durchaus fertig dann zu sagen: "Ist sicher nett gemeint, aber bei mir an der falschen Adresse, schenk's lieber jemandem, der das mehr zu würdigen weiß als ich".

    Für mich gilt eine Faustregel, nämlich: Schenken hat etwas mit Wertschätzung zu tun, und wenn ich jemandem etwas "antun" will - auch im positiven Sinn - dann gebietet es der Respekt, mir darüber Gedanken zu machen, was dem Beschenkten entspricht. Der Umstand, daß ich gerne schreibe, heißt noch lange nicht, daß ich jeden damit "beschenken" will - meine Geschichten gefallen nicht jedem, das ist also auch zu berücksichtigen, wenn ich schenken will.

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