ich überlege, eine Fastenkur zu machen. Im Internet habe ich schon ein paar Infos gefunden, aber nicht, z.B. wie lange man Fasten soll/kann. Mir schwebt eine Woche vor, um meinen Körper mal von allen "Schadstoffen" zu reinigen. Reicht das?
Info: ich möchte das nicht machen, um abzunehmen. Naja, schon, das ist aber nicht primär mein Ziel fürs Fasten. Ich will alle Giftstoffe aus dem Körper raus haben, um danach meine Ernährung umzustellen. Um dann durch die Ernährungsumstellung abzunehmen
du kannst nicht entschlacken, dein körper sammelt keine schadstoffe die du mit fasten rausbekommen könntest. zum abnehmen ist fasten erst recht ungeeignet.
Stimmt genau. Fasten hat an sich überhaupt keinen Sinn. Bis auf das Verzichten lernen vllt (wenn man es religiös angeht). Ich würd an deiner Stelle direkt die Ernährung umstellen und loslegen. Warum eine Woche damit warten und Hunger schüren? Seh ich keinen Vorteil darin, und Schlacken gibt es im Körper nicht. Auch wenn sich das Gerücht seit Ewigkeiten hartnäckig hält und immer noch viele dran glauben mögen.
Also ich habe meine Diät mit einer Woche Heilfasten angefangen und ich muss ehrlich sagen, dass es mir sehr gut getan hat. Zuerst wollte ich einfach nur meine Ernährung umstellen und weniger essen - ich muss dazu sagen, dass ich mich damals dazu zwingen musste, mal etwas Obst zu essen, zum Frühstück hatte ich oft noch ein Schokocroissant und die Pausen zwischen dem Essen musste ich immer mit Schokolade füllen. Auch sonst war meine Ernährung eher fettig und ungesund und mit wenig frischem Gemüse etc. Von daher kam es mir schon schwierig vor, meine Ernährung umzustellen, hatte es schon ein paar mal versucht, aber dann immer schnell das Gefühl gehabt, nicht satt zu werden und nach 3 Tagen war dann alles wieder beim alten.
Ein Freund von mir gab mir damals den Tip, ich solle doch erst Heilfasten machen und dann die Umstellung angehen und zuerst habe ich ihn für verrückt erklärt. Doch dann habe ich mal nach Fachliteratur geschaut und mir dann auch ein Buch dazu geholt, indem eine Anleitung dazu war. Zuerst macht man einen Obst- oder Reis- oder Rohkosttag, dann lebt man 5 Tage nur von stillem Wasser, ungesüßtem Tee, selbstgekochten Gemüsebrühen etc und dann kommen sogenannte Aufbautage, wo sich der Körper wieder ans Essen gewöhnt. Es waren auch Rezepte für die Brühen und die Aufbautage dabei, an die ich mich gehalten habe.
Das Fasten war, wie beschrieben, gar nicht so schwierig. Es stimmt tatsächlich, dass es einfacher ist, erstmal gar nichts zu essen, als weniger als zuvor. Meinen Magen habe ich immer gut mit Flüssigkeit gefüllt und etwas mehr Sport als zuvor getrieben. Das ist zwar für den Körper anstrengend, aber die Muskeln sollen ja nicht abgebaut werden. Empfehlen kann ich Fahrradfahren, das geht ohne allzugroße Kreislaufprobleme.
Natürlich habe ich nachts oft von leckerem Essen, Schokoriegeln etc geträumt, aber hatte kein wirkliches Verlangen danach.
Ich habe in diesen 5 Tagen ca. 7 kg verloren und danach bin ich sehr lange Zeit mit weniger Essen ausgekommen, weil mein Magen sich verkleinert hatte. Wenn man nach 5 Tagen fasten einen Apfel frühstückt, kommt einem das von der Menge wie ein 5-Gänge-Menu vor. Danach habe ich lange Zeit jeden Tag ca. 1200 kcal gegessen (am Wochenende waren es dann eher 1600 kcal, weil mein Freund dann da war) und das hat sich dann allmählich auf 2000 kcal pro Tag gesteigert, aber erst nach etwa einem halben Jahr. Trotzdem habe ich abgenommen und hatte nach 6 Monaten mein Zielgewicht fast erreicht.
Nach dem Fasten fiel es mir dann auch nicht schwer, gesünder zu essen und auf einmal waren Obst, Gemüse, selbstgemachter Obstjoghurt etc richtig lecker. Am Wochenende habe ich mit meinem Freund oft die Sachen gekocht, die wir früher auch gekocht haben, allerdings nur mit einem EL Öl zum Braten oder statt Schlagsahne haben wir dann oft Frischkäse oder Creme legere verwendet und es war trotzdem lecker.
Leider ist mein Gewicht in den letzten 3 Monaten wieder gestiegen, was ich zum Teil selbst schuld bin, aber das ist eine andere Geschichte und hat mit dem Thema fasten nicht viel zu tun.
Ich kann es jedem empfehlen, der seine Ernährung dauerhaft umstellen und weniger essen will, weil es eben wirklich einfacher ist, erst gar nicht zu essen. Es hört sich komisch an, aber zumindest bei mir hat es funktioniert.
Inwiefern das mit dem Entschlacken stimmt, kann ich nicht sagen, aber aus diesem Grund habe ich es auch nicht gemacht. Für mich war es einfach ein Neuanfang.
Auf jeden Fall würde ich ohne ärztliche Aufsicht nicht länger als eine Woche fasten und auch nur dann, wenn man ansonsten gesund ist und nicht an bestimmten Krankheiten wie Diabetes leidet oder bestimmte Medikamente nehmen muss. In solchen Fällen sollte man das dann auch mit einem Arzt vorher besprechen.
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Der erste Schritt zum Glücklichsein ist, sich selbst zu akzeptieren.
ich habe das Unternehmen tianshi im Urlaub kennen gelernt, als ich bei meiner Freundin zu Besuch war. Jetzt suche ich nach Tianshi Produkte in Deutschland, bzw. in Hamburg und ... bis jetzt ... kein Erfolg.
Sehr sehr gesunde Produkte, mich haben die Infos überzeugt.
Was das Abnehmen betrifft, sind sie auch dafür bestens geeignet.
verratet mir doch eine Adresse in Hamburg wo ich Doppel-Zellulose, Antilipid- und Digest-Tee bestellen kann. Mit diesen 3 fängt man das umfangreiche Gesundheitsprogramm an.
Wenn die aus China sind, könntest Du es ja übers Internet probieren. Ich glaube nicht, daß man die hier einfach so im Laden kaufen kann. Oder frag in der Apotheke, vllt können die dich weiterverweisen.
hihi.
ach dein bericht is so schön zum lesen u beantw viele meiner fragen
also bei aufbautagen sind 3tage schon wichtig oder?
wie oft hast du abgeführt??
bei mir is das genau wie es bei dir war. ich schaffe es nicht regelmässig sport zutrieben und meine ernährung umzustellen, deshalb will ich auch fasten um mir den einstieg zu erleichtern.
7kg in 5tagen????? wow!! wieoft hast du sport gemacht (während und nachdem faseten) und wie hast du es gesschafft das gewicht nachdem fasten zunächst zuhalten???
mein problem ist, das ich zZ magenbeschwerden habe, nehme tägl 1tabl omeprazol wg leichter magenschleimhautentzündung. kann ich denn trotzdem fasten und die tabletten nehmen? schond das eher den magen oder stresst es nur nochmehr? aber eigentl bringt es ja ruhe in den ganzen magen-darm-bereich, oder?
in dem GU-fastenbuch steht drin das man wenn man einen empfindl magen hat, sich schleimgetränke machen soll, wie zB warmer haferschleim oder so. was meinst du dazu?
hast du denn nach diesem GU-fastenbuch gefastet.?
würde mich sehr über ne antw freuen, danke, mo