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  1. #7
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    Schau mal hier, zu Saftkuren mit selbstgemachten Säften hatten wir unlängst einen Thread anläßlich des Films Fat, sick and nearly dead.
    Ich denke immer noch, ein gesunder Mensch kann seinen Bedarf auch gut mit Obst und Gemüse "am Stück" decken, Ballaststoffe sind schließlich auch wichtig für den Körper. Andererseits, solche Mengen an z. B. rohem Grünkohl, wie die da in dem Film versaften, könnte kein Mensch essen, und manche Vitamine sind ja hitzeempfindlich und gehen beim Kochen zu einem großen Teil verloren. Also um den Körper mal für eine begrenzte Zeit mit all diesen Nährstoffen buchstäblich zu überschwemmen, können (selbstgemachte) Säfte wohl schon sinnvoll sein ...

    Was da so verkauft wird, ist sicher überteuert, da zahlt man halt für die Wunderformel (welche Säfte wann in welcher Reihenfolge) und für die Wörtchen "Detox" und "Cleanse". "Detoxen" ist in - nur, inwiefern braucht man dazu Säfte? Ballaststoffe sind doch kein Gift, im Gegenteil. Wenn ich meinen Körper entgiften will, streiche ich industriell hochverarbeitete Lebensmittel und Zusatzstoffe vom Speiseplan, aber sicher nicht Obst und Gemüse "am Stück", viel naturbelassener geht es ja nicht. Und jegliches Gift, das in dem Obst und Gemüse steckt, landet auch im Saft, also ist der zum Entgiften nicht geeigneter als das unverarbeitete Obst/Gemüse ...
    Im Gedenken an meinen inneren
    Schweinehund

    Erschlagen von einer Kettlebell im Frühjahr 2013. Die Beisetzung erfolgte in aller Stille. Niemand wird ihn vermissen. Kein Geistlicher hat ihn begleitet.


  2. #8
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    Heute hab ich mit meinem Bruder und seiner Freundin auch eine 3 Tage "Detox" Saftkur begonnen, dafür war ich gestern kräftig Obst und vor allem Gemüse shoppen. Mein Bruder wollte sich nämlich auch Säfte kaufen und schicken lassen, aber die Preise reichen da von 60-200€ also wirklich happig. Gestern Abend hab ich also für jeden von uns die ersten zwei Portionen für heute mit der 70er Jahre Saftpresse meiner Mama vorbereitet, da seine Freundin sehr früh arbeiten gehen musste war das also die einzige Alternative sie vorzubereiten. Eigentlich so weit ganz lecker (2 Äpfel, 2 Karotten, Gurke, Rote Beete, Brokkoli und Paprika). Dabei hab ich die Rote Beete und den Brokkoli am Ende mit dem Saft in den Mixer gehauen, denn aus dem Entsafter kam beim Brokkoli quasi nichts raus .
    Das schwierigste für mich ist momentan auf Kaffee zu verzichten. Aber die ersten Stunden sind geschafft und ich bin ganz zuversichtlich. Ich werde weiter berichten ...
    Warum ich mitmache, zum einen weil ich irgendwie "überredet" wurde und zum anderen weil ich ein Wochenende voll mit Alkohol und Sünden hinter mir habe und ich mich einfach gerade immer noch nicht wieder im Rhythmus und wohlfühle (ich fühlte mich die ersten Tage wie der Wolf bei Rotkäppchen, dem man Steine in den Bauch geschneidert hat).

  3. #9
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    einfach danach nicht sofort wieder alles in dich reinstopfen, dann kriegst du die quittung laaaangsam und kalorienreduziert anfangen

  4. #10
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    Ich habe eine Saftkur in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen gemacht und nicht um abzunehmen. Ich habe zwar während der Kur effektiv 1 Kilo verloren, doch das war nicht das Ziel. Mit einer Saftkur soll der gesamte Verdauungsapparat entastet werden und trotzdem soll der Organismus in der Zeit mit vielen Vitalstoffen versorgt werden. Darum fehlen auch die Ballaststoffe bzw. Faserstoffe in den Säften. Hier stehen viele Infos zur Saftkur falls ihr wirklich Interesse an einer Saftkur habt https://saftkur-detox.de . Eine Saftkur sollte auch vorbereitet werden, ich habe zwei Tage vorher meine Ernährung auf naturbelassene Lebensmittel umgestellt und auch keine verarbeiteten Lebensmittel zu mir genommen. Ich werde mir demnächst auch einen Entsafter zulegen und mir die Säfte selber machen. Die Preise sind meiner Meinung nach wirklich ziemlich hoch.

    Viele Grüße
    Laura

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