Sport ist so eine Sache, wenn man wenig Zeit hat. Keiner von denen die uns erzählen, das sei ein Frage der Einstellung, müssen voll arbeiten, haben Kinder, Haushalt und weitere Dinge an der Hacke.
Ich steh 4:30 auf, damit ich 15:45 Uhr zu Hause bin (wenns gut läuft). Mein großer Dank für diesen Tagesablauf gilt natürlich dem öff. Nahverkehr. Aber was solls.
Wenn ich nachmittags nach Hause komme, warten da hungrige Jugendliche, Hausaufgaben, jede Menge Wäsche, Haushalt, Garten und in mancher Hinsicht hilfebedürftige Eltern. Ich hab da echt kein Bock und keine Zeit zwischendrin, davor oder danach Sport zu machen. Das mach ich dann, wenn die Bundesregierung den 30 Stunden Tag einführt

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Ich versuche so viel wie möglich zu Fuß oder per Rad zu erledigen und verlege "richtigen" Sport aufs Wochenende. Da steh ich samstags 6:00 auf und gehe schwimmen - da bin ich zum Frühstück, wenn alle aufgestanden sind wieder zurück.
Man soll die Dinge machen, die möglich sind und die einem Spaß machen. Sport zu dem man sich hinquält, den man zähneknirschend durchführt und von dem man sich tot nach Hause schleift, ist nicht der Bringer. Was soll das dann für eine Bereicherung im Leben sein. Dann ist man zwar schlank, aber ein Wrack, weil die Nerven versagen. Ein bisschen Lebensfreude soll doch bitte bei allem dabeisein. Und wenn die Zeit für Sport gekommen ist, dann wird mir der liebe Gott sicher die Zeit dafür geben
