heute schrieb mich ein Käufer an, dass das Buch was er ersteigert hat, noch nicht angekommen ist. Angebotsende war der 20.3, Geld bekam ich am 26.3 und am 27.3 habe ich das Buch verschickt... Nu hab ich Bammel, dass das Buch nicht mehr bei ihm ankommt. Ich mag ihm aber das Geld nicht zurückgeben, da es ausdrücklich als unversicherter Versand ausgewiesen war, das ist doch dann sein Risiko oder?
Nu wart ich erstmal ab, obs noch kommt, wie er reagiert... Er klang schon sehr pampig...
(1) Versendet der Verkäufer auf Verlangen des Käufers die verkaufte Sache nach einem anderen Ort als dem Erfüllungsort, so geht die Gefahr auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat.
(2) Hat der Käufer eine besondere Anweisung über die Art der Versendung erteilt und weicht der Verkäufer ohne dringenden Grund von der Anweisung ab, so ist der Verkäufer dem Käufer für den daraus entstehenden Schaden verantwortlich.
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Das heißt sofern du als Privat verkauft hast, musst du nur beweisen / glaubhaft machen, dass du das Paket zur Post gebracht hast. Dann ist die Verlustgefahr auf den Käufer übergegangen. (Absatz 1). Sofern ihr aber sowas wie versicherter Versand vereinbart hast, musst du ihm es ersetzen (Absatz 2) bzw. das Geld dir von der Post oder so holen. Das ganze gilt nicht, wenn du ein Unternehmen bist ...
Du bist rein rechtlich also nicht verpflichtet, vielleicht fragst du mal bei der Post nach oder so ... die streiken doch im Moment auch, oder?! Viel Erfolg noch ...
Ja, das die streiken hab ich auch mitbekommen, hab ich dem Käufer auch gesagt...
Mein Problem ist ja nun, dass ich es nicht nachweisen kann, dass ich es verschickt habe, war ja eine Büchersendung, die man ja auch so in den Briefkasten schmeißen kann. Soll mir eine Lehre sein, das nächste mal geh ichzum Schalter und lass mir ne Quittung geben.
Nu wart ich wohl erstmal ab.
Keine Panik!
Wenn Du es am Donnerstag in den Briefkasten geworfen hast, ist der vielleicht erst Freitag (abend?) geleert worden. Dann würde ich mir Montag noch keine Sorgen machen. Büchersendungen dauern auch schon mal länger als ein normaler Brief.
Wenn der Käufer sofort pampig war, würde ich mir die Bewertungen noch mal ganz genau anschauen... Kann er beweisen, dass er die Lieferung nicht bekommen hat?
Gruß, Anis
Gerade bei Büchersendungen ist es ja so, dass die Post sie öffnen darf um nachzugucken, ob auch wirklich ein Buch drin ist. Das kann dauern. Also ich würde erstmal schreiben, dass er sich nochmal gedulden soll. Bestimmt kommt das Buch an. Ich hab mal ein Buch gesendet, das hat einen Monat gebraucht, es war fälschlicherweise nach "Jakarta" gesendet worden ... kam aber dann noch beim Empfänger an.
Ich würde ihm sagen, dass er bis Ende der Woche warten soll und falls er dann noch nichts hat, kannst Du einen Nachforschungsantrag bei der Post stellen.
Bei mir ist mal ein Maxibrief mit einer Hose verschwunden. Der Nachforschungsantrag hat zwar nichts ergeben (der Kunde hat mir geglaubt, dass ich verschickt habe), aber einige Zeit später lag der Brief wieder bei mir im Briefkasten mit dem Vermerk "nicht abgeholt". Die Post hat dann zum Ausgleich das Porto für die zweite Lieferung übernommen (der Empfänger hatte nämlich gar keine Benachrichtigung, also alles sehr verworren).
das nächste mal geh ichzum Schalter und lass mir ne Quittung geben
bei unversichertem versand bekommst du auch am schalter keine quittung
höchstens, dass du ein porto bezahlt hast, aber da steht nicht bei an welche adresse die post gehen sollte - beweist also nur, dass du irgendwas an irgendwen geschickt hast
ich schicke viele bücher (mach das allerdings bei tauschticket) und büchersendungen können laut Post bis zu 4 tagen dauern, also keine panik, das kommt bestimmt noch an