So einfach ist das nicht
Bei Amazon Marketplace sind die 3 Euro ein fester Satz, an dem der Verkäufer nichts ändern kann. Als Verkäufer bekommt man auch nur 1,99 Euro davon ab, der Rest sind wieder irgendwelche Service-Gebühren. Dabei ist es egal, ob man gewerblich oder privat verkauft.
Kann man hier nachlesen:
Amazon.de: Hilfe*>*Verkaufen bei Amazon*>*Verkaufsabwicklung, Bezahlung und Bewertung*>*Verkaufsabwicklung und Versandkostengutschriften
Meine Firma verkauft auch bei Amazon und Ebay, vielleicht hat Chance da ja sogar geguckt

Bei Amazon werden automatisch 3 Euro Versandkosten berechnet, wovon wir als Händler 1,99 Euro bekommen, egal ob es eine Büchersendung oder ein Paket ist. Dafür erstatten wir ab dem zweiten gekauften Artikel das Porto zurück. Ist eine etwas blöde Kosten-Nutzen-Rechnung.
Bei Ebay sind wir da flexibler, weil wir angeben können, ob wir eine Büchersendung oder ein Paket verschicken. Dort haben wir 2 Euro angegeben. 1,40 Euro kostet die größte Büchersendung bis 1kg, dazu kommt ein neuer Papp- oder Luftpolsterumschlag, unser Packer will davon bezahlt werden und wir müssen die Abholgebühr der Großmengen durch die Post zahlen.
Deswegen verstehe ich schon, wenn man als Händler etwas höhere Versandkosten angibt als wenn man von privat verkauft, weil der Aufwand vergleichsweise höher ist.
Ich ärgere mich aber auch immer maßlos über horrende Portogebühren bei Ebay. Bei Amazon verkaufe ich zwar, bestelle aber nicht privat wegen dieser 3 Euro Gebühren. Dazu kommt noch, dass nicht jeder Händler Porto zurückerstattet. Kaufe ich also bei einem Händler 3 Bücher, kann es mir passieren, dass ich dafür 9 Euro Porto bezahlen muss...