Hallo Miho,
wenn Du bei Google entsprechend suchst, wirst Du von der Vielzahl der Rezepte geradezu erschlagen. Aber vergiss bitte die verblüffend zahlreichen Rezeptvorschläge, in denen irgendwelche Zwiebelsuppen-Fertigpülverchen unter den Teig gemischt werden sollen. Das klingt für mich absolut eklig und bedeutet außerdem zusätzliche und völlig unnötige Kalorien.
Grundsätzlich kannst Du das Brot mit Hefe- oder mit Sauerteig zubereiten. (Ich habe Dir zu beiden Varianten mal je ein Beispielrezept herausgesucht, aber Du findest sicher noch mehr).
http://www.blitz-magazin.de/zwiebelbrot.htm
http://www.top-getreidemuehlen.de/rez_zwiebelbrot.shtml
Wenn Du es im Rahmen einer Diät gerne etwas ballaststoffreicher und kalorienärmer hättest, verwende auf jeden Fall Vollkornmehl und meide fertig gekaufte Röstzwiebeln. Es ist dem Geschmack zwar durchaus dienlich, die Zwiebeln anzurösten; aber das sollte man in einer beschichteten Pfanne und mit einem Minimum an Fett selbst erledigen...
Mein Tipp: Wenn Du dem Teig eine Brotgewürz- oder Brotkräutermischung (kann man fertig kaufen) beigibst, wird das Ganze noch herzhafter. Die sogenannten Brotgewürze vertragen sich übrigens besonders gut mit Sauerteigen, finde ich...
Und wenn Du wirklich absolut keine Backerfahrung haben solltest, verwende einfach eine fertige Backmischung für etwas deftigeres Brot (Bauernbrot, dunkles Roggenmischbrot oder sogar Vollkornbrot). Auf diesen Backmischungen ist die Kalorienangabe obligatorisch, und die fast fettfrei angerösteten Zwiebeln, die Du noch zugibst, sind dann fast zu vernachlässigen.
Die eigentliche Gefahr besteht eher darin, dass frisches Brot, noch fast ofenwarm, einfach so verdammt gut schmeckt, dass man sich nicht beherrschen kann....
Liebe Grüße vom Unkraut