1 Gans (ca. 3 kg),
4 kleine Zweige Beifuss,
1 Zweig Majoran,
4 säuerliche Äpfel (Würfelchen),
150 g Backpflaumen (halbiert)
Die Gans sauber putzen (restliche Federn und Fett entfernen), innen
und außen waschen und trocken tupfen. Salzen und Pfeffern.
Majoran und Beifuss von den Stielen trennen, mit den Apfelstückchen
und Backpflaumen vermischen und in die Bauchhöhle füllen. Die
Öffnungen am Hals und am Sterz zunähen.
Die Hälfte des entfernten Gänsefettes in eine Kasserolle geben, 1/8 l
Wasser dazugießen und die Gans mit der Brust darauf legen. Das
restliche Gänsefett in Flocken über das Geflügel verteilen und in den
auf 230 Grad vorgeheizten Backofen schieben.
Nach 30 Minuten die Gans drehen und die Schenkel und Flügel mit einer
Nadel einstechen, damit das überschüssige Fett herauslaufen kann.
Nach weiteren 10 Minuten die Hitze auf 180 Grad reduzieren und weitere
45 Minuten braten. Die Hitze nochmals auf 130 Grad vermindern und
immer wieder das Geflügel mit Bratensaft begießen bis es schön braun
ist. Während der letzten 20 Minuten sollte die Gans mit kaltem Wasser
begossen werden, damit die Haut knusprig wird.
Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree und Rotkraut dazu servieren.
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Ohne Innereien auch lecker:
6 gewürfelte Toastbrotscheiben
3 gewürfelte Staudenselleriestangen oder mengenmäßig normalen Sellerie
1 Apfel
1 große Zwiebel
vakuimierte oder frische Maronen kleingewürfelt nach Geschmack
Salz, Pfeffer
viel Thymian und Beifuß
= eine nicht alltägliche Füllung und Beilage.
Etwas ganz außergewöhnliches ist:
blanchierten Rosenkohl mit in Gänseschmalz gerösteten Semmelbröseln vermischen, mit Salz Pfeffer und Muskat würzen und in die Gans geben. Der Rosenkohl ist selbstverständlich nicht mehr bissfest aber wunderbar "gänsegeschmacklich schmelzig".
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zwei rezepte, die ich gefunden habe ... vielleicht ist ja was dabei
gruß
tamara
