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  #1 (permalink)  
Alt 25.10.2007, 15:06
Benutzerbild von marta26
Kennt sich schon aus...
 
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etwas verwirrt...

Hallo ihr Lieben!
ich muss mal eben meinen "Frust" Luft machen und fragen was ihr davon haltet.
Also - Vorgeschichte:
Ich bin generell kräftig gebaut und demletzt immer so an die 80kg gehabt (auch schon zuviel!) - im letzten Jahr kamen dann nochmal 10kg drauf...(ich schieb das einfach mal auf das regelmäßige Kochen mit meinem (damaligen neuen) Freund!!*g*)
Bis vor ein paar Wochen habe ich also 88-90kg gewogen und hab beschlossen das es so definitiv nicht weitergeht.
ich habe mich entschlossen und bin auch hochmotiviert meine Ernährung umzustellen, Kalorien bzw kJ zu zählen und zu minimieren und mehr Sport zu treiben!

Diese Woche (nach 5kg Abnahme!!!) hatte ich einen Termin bei meinem neuen Hausarzt - er hatte ein Blutbild gemacht was teils, teils positiv bzw. negativ ausgefallen ist.
Trotz meines Gewichtes bei meinen 1,69m habe ich keine Probleme was Fett im Blut bzw. Cholest. angeht!
Daraufzuschließen ist das alles was ich bisher an Kalorien mehr zu mir genommen habe auf den Hüften (und nicht nur da!!!) sich angesetzt hat.

Ich weiß nicht ob ich mit der Art und Weise wie der Arzt es rübergebracht hat unzufrieden/geschockt bin oder es wirklich überzogen reagiert war....er meinte auf jedenfall das ich mit den Genen bzw Vorraussetzungen ein Leben lang Diät halten müsste.
Es würde sehr schwer werden (hab nichts anderes erwartet!!!) und eine einfache Ernährungsumstellung und Kalorienreduzierung würde nicht reichen - ich dürfte mich im Grunde genommen nie mehr satt essen und selbst dann sieht er keine Hoffnung das ich unterhalb von 80kg kommen würde!!!!

....um das ganze mal abzukürzen - ich bin leicht traumatisiert und etwas bedrückt was meine Motivation angeht!!!

Was haltet ihr von dieser Aussage???

viele Grüße
Marta26
__________________

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  #2 (permalink)  
Alt 25.10.2007, 15:53
Benutzerbild von Czarna
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Ich habe keine Ahnung, worauf der Arzt jetzt seine Aussage stützt, aber was andere so an Erfahrungen/Aussagen von ihren Ärzten gepostet haben, scheint es doch viele Ärzte zu geben, die von Ernährung und damit natürlich auch vom Abnehmen wenig Ahnung haben.

Nachdem Du schon 5kg abgespeckt hast, gibt Dir der Erfolg doch recht! Also ich würde mich mal daran halten und weitermachen wie bisher und sehen wie weit Du damit kommst.

Als ich meine Abnahme begonnen habe, hat mir meine Krankenkasse auch eine eher ungünstige Prognose gegeben - aber ich bin schon viel weiter als die eigentlich gedacht haben.

Also nicht entmutigen lassen! Setzt Dir als nächstes Ziel mal 79kg, um es diesen doofen Arzt zu zeigen!
__________________
Gesamtergebnis:

Wider der Schlamperei:

Crackjackers Ahoi!
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  #3 (permalink)  
Alt 25.10.2007, 18:50
ElGordoII
Gast
 
Beiträge: n/a
Wenn man sich die Realitaet anschaut hat dein Arzt zu 95% recht.
Nur jede/jeder 20ste Uebergewichtige schafft es schlank zu werden
und zu bleiben.
ABER
Wenn man sich diese 5% ansieht dann erkennt man das die
grundsaetzlich was anderes machen. Das sind diejenigen die ihre Lebensweise
insgesamt geaendert haben und nicht nur versucht haben mit weniger essen
schlank zu werden. Das geht so auch nicht wirklich.

Wenn du also zu den 5% gehoeren willst die schlank geworden und geblieben sind
musst du folgendes tun.

1. Auf deine Ernaehrung achten, auch bereits waehrend du abnimmst.
Nicht nur die Menge oder die Kalorien sind wichtig, sondern auch ein
angemessenes Verhaeltnis der Makronaehrstoffe. Die obligatorischen
1g/Eiweiss pro Tag und kg/Koerpergewicht, genuegend gesunde Fette,
etwa 25-30% der Gesamtkalorien die du pro Tag zu dir nimmst. Und der
Rest wird mit guten Kohlenhydraten aufgefuellt, bevorzugt gruenes
faseriges Gemuese.
Trotz gesunder und ausgewogener Ernaehrung wird aber kein Mensch
auch nur ein einziges Gramm abnehmen wenn er nicht weniger isst
als er verbraucht. Est dann gehts an die Fettreserven, vorher nicht,
ganz egal wieviel Sport man macht. Und wenn man viel zu wenig
isst gehts leider nicht etwa mehr an die Fettreserven, sondern
mehr an die Mager/Muskelmasse. Aber genau die Mager/Muskelmasse
ist fuer die Fettverbrennung verantwortlich. Fatal.
Man sollte auch bei den ganzen Kalorienrechnern fuer Grund- und Gesamtumsatz
etwas vorsichtig sein. Der Kalorienbedarf ist nur eine Voraussage fuer Normalgewichtige,
nicht fuer Uebergewichtige. Und selbst fuer diesen Personenkreis ist es nur
ein Mittelwert. Manche benotigen 1/3 weniger, manche 1/3 mehr.
Das mit Genetik gemeint.

2. Gleich an 2ter Stelle kommt Sport, Bewegung. Aber nicht wie viele
glauben Ausdauersport sondern Kraftsport ist angesagt. Der Grundumsatz
ist in erster Linie von der Magermasse/Muskelmasse und eben nicht vom
Gewicht abhaengig. Um deren Erhalt muss man sich gerade waehrend einer
Gewichtsreduktion besonders kuemmern. Die Muskelmasse ist die
Fettverbrennungsmaschine.Darin und damit wird Energie verbraucht.

3. Erst an dritter Stelle kommen Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren,
Schwimmen, Crosstrainer und was auch immer. Das schafft einen zusaetzlich
zeitlich begrenzten Kalorienverbrauch, hilft aber nicht um den Grundumsatz
wirklich richtig am laufen zu halten. Ist aber eine ideale Ergaenzung und gesund.

Zu guter Letzt sollte man auch einen realistischen Plan haben und mit
nicht mehr als etwa 1/2 kg pro Woche Gewichtsverlust rechnen. Aber das
auch kontrollieren und versuchen zu erreichen - und vor allem nicht wesentlich
mehr. Wenn das nicht hinhaut gibt's auch einen Grund dafuer. Deshalb ist
auch ein gewisses Mass an Aufschreibungen hilfreich aus denen man ersehen
kann was der Grund sein koennte.
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  #4 (permalink)  
Alt 26.10.2007, 10:38
Benutzerbild von marta26
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Beiträge: 352
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erstmal danke für die Ausführlichen Antworten!!! =)

ich mein im Grunde genommen hat er ja auch recht gehabt - das wollte ich auch gar nicht bezweifeln.
Ich fand aber trotzdem die Art und Weise sowie vom Gesundheitstechnischen her gesehen so aussagen die "FDH reicht bei ihnen nicht....eher Friss ein Drittel....und satt essen dürfen sie sich eigentlich niemals mehr!" schon sehr arg.

Wie gesagt - ich zieh das jetzt weiterhin so durch wie ich es begonnen habe - ich achte auf meine Kaolienzufuhr sowie auf die Zusammenstellung (anlehnend an die Ernährungspyramide!), ich treibe mehr wie regelmäßig Sport (Ausdauer- sowie Krafttraining!) und muss gucken das ich es auch mehr als 3 Monate durchziehe - wobei ich hier jetzt mir Unterstützung aus dem Forum hole - es kann doch nur besser werden!!!! =)

viele grüße
marta
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  #5 (permalink)  
Alt 26.10.2007, 17:58
ElGordoII
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Ich sag' mal abnehmen ist nicht etwa so wie ein Knochenbruch der
verheilt und das wars.
Sondern schlank zu werden ist eigentlich nur ein kleiner Teil
des Problems - also noch lange nicht die "Heilung".
Schlank zu bleiben, das ist dann das wirklich schwierige.
Man muss sich einfach einen anderen Lebensstil angewoehnen,
geht nicht anders. Erst wenn man das auf die Reihe kriegt
hat man's gepackt - aber gehen tut alles. Eins nach dem anderen.
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  #6 (permalink)  
Alt 28.10.2007, 19:18
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Ort: österreich
Beiträge: 426
Nur jede/jeder 20ste Uebergewichtige schafft es schlank zu werden
und zu bleiben.


.. .. .. ich könnt grad losheulen ^^
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  #7 (permalink)  
Alt 28.10.2007, 20:12
ElGordoII
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Wenn du's richtig anpackst bist du eine von den 20.
Aber du kannst auch davon ausgehen das die ganzen
Zeitschrift-Tips eigentlich zu nix zu gebrauchen sind.
Nichtmal dazu um normalgewichtig zu werden - geschweige
denn zu bleiben.
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  #8 (permalink)  
Alt 28.10.2007, 21:09
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Registriert seit: 23.08.2006
Ort: österreich
Beiträge: 426
ja das mit den zeitschriften ist mir klar geworden dass das sowieso nichts nützt :/ ^^
aber ich hab da die zeitung ( vl hast du meinen thread schongelesesen) healthy liviing gekauft .. und da wird das aufgebaut .. so mit ausdauersport, kraftsport stretching und schritt für schritt zur gesunden ernährung .. vl kennst du den bericht bereits .. sonst könnt ich ihn mal abtippen falls du ihn mal durchlesen möchtest oder so ..
oder wie soll ich deiner meinung nach anfangen ? :'(
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  #9 (permalink)  
Alt 28.10.2007, 22:26
ElGordoII
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Beiträge: n/a
Das anfangen ist nicht das Problem. Es muss so sein das du dir
vorstellen kannst es ab jetzt immer so zu machen. Wie wuerde das
deiner Meinung nach aussehen? Was willst du ab jetzt an deiner
Ernaherung aendern und wie willst du dich mehr bewegen?
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  #10 (permalink)  
Alt 29.10.2007, 05:07
Benutzerbild von Schnurrli
Spitzen Naschkatze
 
Registriert seit: 08.06.2007
Ort: Zürich
Beiträge: 796
Hallo El Gordoll

Habe Deine Ausführungen mit Interesse gelesen.

Könnte ja auch ein Lied singen, was das Abnehmen angeht.

Seit meinem 12.Lebensjahr, versuche ich es immer wieder, (Bin in der Zwischenzeit 58 ), mit mehr oder weniger Erfolg.

2 Diäten sind jedoch die Einschneidensten, welche ich gemacht habe, oder momentan dabei bin sie durchzuziehen.

Also, vor mehr wie 20 Jahren, habe ich mal mit Weight-Watcher erfolgreich 28 kg. abgenommen, und wog dann bei einer Grösse von 159 cm. 61.2 kg. mit Kleidern gewogen. (Startgewicht war 89.2 kg.)
Leider habe ich mein Zielgewicht nie erreicht. Es lag bei 59 kg. Später dann hat WW dann das Zielgewicht um 4 kg. erhöht, und da war ich bereits wiedeer schwerer. (Nervt mich heute noch), zumal ich ja mit meinem 61.2 kg. eigentlich mein Zielgewicht nach der ERhöhung schon längst gehabt hätte.

In der Zwischenzeit erblickten dann 2 Kinderlein das Licht der Welt, und mein Gewicht stieg stetig wieder an.

2002 wog ich 105.1 kg. und das war das Höchstgewicht, welches ich je erreicht hatte. Ich bekam es mit der Angst zu tun, und startete im Juni 2002 mit eben diesem Gewicht.
Bis zum Jahresende schaffte ich tatsächlich wieder 13 kg. abzunehmen, obwohl ich ja schon über 50 war.
Jedoch ab Januar 2003 bis August 2007 ging gar nichts mehr. Mein Körpergewicht schwankte nur noch so zwischen 5 kg. rauf, 5 kg. runter.
NERV!

Der 6. August dieses Jahres 2007 wird bei mir in die Geschichte eingehen.
Bin mit Metabolic-Balance gestartet, und habe seither 13 kg. abgenommen. Mag mich schon gar nicht mehr erinnern, wann ich das letze Mal so "leicht" war.
Aber jetzt kommt wieder der Clou. Es ist wieder eine 10 er Grenze in Sicht, und seit ungefähr 2 Wochen stagniert mein Gewicht wieder. dachte mir ich könne jetzt
ganz schnell auch noch die 80 er Grenze knacken. Dem ist jedoch nicht so.
Vielleicht muss ich meinem Körper wieder mal eine Pause zugestehen, denn er ist ja auch keine Maschine.

Oder wie siehst Du das

Will noch beifügen, das ich eigentlich meinen Metabolic-Plan schon 2006 im Frühjahr erhalten hatte, jedoch letztes Jahr 8 Mal im Krankenhaus war, (unter Anderem 3 Herzeingriffe hatte), und sich deswegen mein Start mit Metabolic-Balance verschoben hat.
Aber ich kann nur sagen, das ist die beste Diät, welche ich je gemacht habe, oder zumindest dabei bin, sie bis zu meinem Zielgewicht von 69 kg. durchzuziehen.

Sorry, für die Unmengen von Text, aber ich musste es einfach wieder mal los werden. Danke für`s Zuhören./ lesen.

Lieber Gruss
Schnurrli
__________________
Nur Geduld! Mit der Zeit wird aus Gras Milch!

Bin am 6. August 2007 mit MB gestartet.
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