also hier ein beispiel, apfel vs. rauchen

(ganz interessant)... ich rauch nicht, war aber vor MB auch nicht so eine grosse apfelesserin/liebhaberin, jetzt hat sich irgendwie eine sucht entwickelt, ich bin richtig gierig danach:
Vitalstoffe statt Nikotin
Der Genuss der paradiesischen Frucht kann sich für starke Raucher, die gesundheitlich ohnehin stark gefährdet sind, auf zweierlei Weise besonders positiv auswirken: Einerseits fördern Äpfel den Sauerstoffgehalt im Blut und andererseits kann eine Diät mit Äpfeln bei der Nikotinentwöhnung helfen.
Wie Nikotin auf den Körper wirkt
Es ist schwer, vom Nikotin wieder loszukommen. Obwohl jeder Raucher weiß, dass Rauchen krank macht – schon in der Schule wird seit Jahren eindringlich auf Spätfolgen wie Raucherhusten, Lungenkrebs, Magenprobleme, Herzinfarkt und Raucherbein hingewiesen – ist die Gewöhnung an die positiv empfundenen Effekte stärker. Denn Nikotin wirkt dämpfend bei Erregung und anregend bei Müdigkeit und schlechter Laune.
Bei körperlicher Anstrengung geraten Raucher schneller außer Puste als Nichtraucher. Diese leidige, aber leider häufig beobachtete Tatsache liegt am Kohlenmonoxid, das ein Bestandteil des Zigarettenrauchs ist und über die Lungenbläschen ins Blut gelangt. In den roten Blutkörperchen verbindet es sich mit dem roten BlutfarbstofT, dem Hämoglobin. Dieser Blutfarbstoff soll Sauerstoff transportieren, wird aber durch das Kohlenmonoxid, das 300-mal fester an Hämoglobin bindet als Sauerstoff, daran gehindert. Bei Bewegung gelangt weniger Sauerstoff als nötig in den Körper, darunter auch ins Gehirn. Müdigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit sind die Folge.
Mehr Sauerstoff für den Organismus durch Äpfel
Äpfel können durch ihre Inhaltsstoffe, unter anderem durch das reichlich vorhandene Vitamin C, das die Aufnahme von Eisen im Darm erst ermöglicht, zu einer besseren Sauerstoffaufnahme der roten Blutkörperchen beitragen. Häufig allerdings essen Raucher nicht gerne Äpfel, denn sie schmecken ihnen nicht. Das liegt vermutlich daran, dass ihre Schleimhäute im Darm durch das ständige Rauchen Nikotin enthalten. Es wird durch die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren aktiviert und abgesondert, sodass der Raucher das Nikotin nun als relativ unangenehm im Körper empfindet. Der Genuss von Äpfeln zieht auf diese Weise ein störendes Gefühl nach sich.
Diesen Effekt kann man geschickt nutzen, wenn man sich das Rauchen abgewöhnen will. Und mit dieser Methode schafft man dies auch. Unabdingbare Voraussetzung dazu ist freilich, dass man fest entschlossen ist, das Rauchen wirklich aufzugeben.
Zigaretten durch Äpfel ersetzen
Raucher, die zwei bis drei Tage lang nur Äpfel zu sich nehmen, müssen zwar aus den eben genannten Gründen mit einigen Unannehmlichkeiten bei der Verdauung rechnen, da die Äpfel den Darm in dieser Phase von den vorhandenen Giften reinigen.
Danach allerdings machen die meisten Raucher die umgekehrte Erfahrung: Nun schmeckt die Zigarette überraschenderweise nicht mehr, denn jetzt wird das Nikotin als störender Reizfaktor empfunden. Natürlich sollte man versuchen, in diesen drei Tagen nicht oder möglichst wenig zu rauchen.
Vitaminausgleich
Nikotin wirkt auf viele Vitamine als "Killer, deshalb haben Raucher einen erhöhten Vitaminbedarf. Besonders drastisch ist der negative Effekt auf Vitamin C. Jede Zigarette raubt bis zu 30 mg Vitamin C, das sind 40 % der veralteten, aber immer noch verbreiteten Angabe zum Tagesbedarf von 75 mg. Die weitaus realistischeren Werte von täglich 300 bis 400 mg Vitamin C müssen Raucher entsprechend erhöhen. Auch hierbei leisten Äpfel wertvolle Dienste.
und hier noch mehr zum apfel:
Klein, kalorienarm und voller Vitalstoffe
Der Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser und wird mit nur 70kcal pro Stück zum "leichten" Essvergnügen. Vor allem durch seine beachtlichen Mengen an Kalium, Eisen, Folsäure und Vitamin C trägt er zur optimalen Nährstoffversorgung unseres Körpers bei.
Den erfrischenden Geschmack verdankt der Apfel den im Fruchtfleisch enthaltenen Fruchtsäuren. Sie wirken verdauungsfördernd, appetitanregend, bakterizid und unterstützen die Wirkung der Aromastoffe. Die in der Apfelschale reichlich enthaltenen Pektine und Cellulose fördern das Wohlbefinden auf mehrfache Weise. Sie wirken sich positiv auf die Darmtätigkeit aus und beugen Verstopfungen vor. Die enthaltenen Ballaststoffe sind natürliche Quellstoffe und binden im Darm Schadstoffe (Blei) und Stoffwechselprodukte (Gallensäuren) und können so rasch aus dem Körper eliminiert werden. Apfelpektine können außerdem zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.
"One apple a day keeps the doctor away"
Ein weiterer Inhaltsstoff des Apfels macht erst seit ein paar Jahren von sich reden: Quercetin gehört zu der Familie der Flavonoide. Falvonoide sind für die bunten Farben von Obst und Gemüse verantwortlich. Sie reduzieren möglicherweise das Krebsrisiko, weil sie die körpereigene Entgiftung krebsauslösender Substanzen bewirken. Verglichen mit anderen Obstsorten enthält der Apfel die größte Menge dieses Wirkstoffes, wobei sich der Großteil in der Schale befindet. Der ungeschälte Verzehr lohnt sich aus diesem Grund besonders.
Es sind nicht die einzelnen Substanzen, die uns gesund erhalten. Das gesunde Geheimnis liegt vielmehr im komplexen Zusammenwirken aller Inhaltsstoffe.