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30.04.2007, 23:53
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Ist öfters hier...
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Huhu!
Coole Gruppe.  FAs sind auch ein großes Thema bei mir. Zwei Wochen ist es jetzt gut gelaufen, aber seit ich am Freitag bei meinen Eltern den Schoki-Schrank geplündert hab, bin ich wieder nur am Essen. Weiß jetzt nicht so genau, wie ich mich da wieder zügeln soll...?
Das Buch "Essen als Ersatz" habe ich auch zu Hause. Ich finde, alles was die Autorin schreibt, klingt super logisch und ich hab mich in Vielem wieder erkannt. Aber die Tipps umzusetzen war mir ehrlich gesagt bis jetzt zu aufwändig.
Viele Grüße, Gwenyfer.
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01.05.2007, 09:06
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Wohnt hier
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Hey Leute, obwohl es bei mir schon viel besser geworden ist geselle ich mich auch mal zu euch
Ich Unterscheide bei mir 2 Arten von Anfällen, einmal die, die psychisch sind zb aus Frust/Langweile bzw Stress und einmal die Mens Bedingten, die ich nicht sooo schlimm finde, weil ich weiß dass sie keinen psychischen Grund haben
Gott sei dank hatte ich in letzter Zeit viel weniger psychisch Bedingte als noch vor nem halben Jahr...
Also auf in den Kampf =))
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01.05.2007, 09:22
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Spitzen Naschkatze
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huch ihr ward ja schon fleissig mit posten hier....
mich werdet ihr vermutlich auch öfters hier finden - obwohl ich ja heute wiedermal beschlossen hab dass "alles anders wird"... naja, mal sehen was draus wird
hab meinen 18. geb am WE hinter mir und will jetzt sozusagen ein "neues" leben anfangen!
die bücher essen als ersatz und noch 3 andere hab ich mir gestern bei amazon bestellt - bin wirklich schon gespannt!!!
achja: hab beschlossen süßes komplett zu streichen - was meint ihr dazu???
liebe grüße
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man lebt wofür man sterben würde...
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01.05.2007, 09:49
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Naschkatzen Goldi
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Ich hab keinen richtigen Fressanfall, merke aber massiv grade das ich am kippeln bin. Ich esse immer wieder Sachen außerhalb des Plans und schaffe es zur Zeit einfahc nicht mehr richtig in die Spur zurück zu finden - und das seitdem ich die 80 habe, hänge ich
Ich hab fast das Gefühl da schon ne Psychoblockade zu haben, weil einfach seitdam absolut NICHTS mehr geht
Bücher hab ich auch nen paar, kennt einer die Anti-Diät-Bücher? Die sind auch interessant, wenn mir auch zu feministisch angehaucht, weil teilweise einfach zu extrem in ideser Richtung.
Früher hatte ich sehr oft FAs und hab jetzt wo ich so kippelig bin ziemlich Angst das sich einer anbahnt, manchmal merke ich den und laufe wie gesgat etwas neben der Spur. Es ist dann kein richtiger FA, aber ich hab dennoch das Gefühl in dem Moment das nicht stoppen zu können und ärgere mich hinterher nactürlich tierisch
Und da ich die 80 auf die sichere Seite kreigen will, neige ich dann zu Panikreaktionen und das setzt den Teufelskreis in Gang.
Dabei lief es vorher sooooo gut! Nur seitdem ist echt der Wurm drin und ich kreig die Kurve nicht mehr :'(
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Wer immer zu sich selbst steht, kann nicht jedermann liegen
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01.05.2007, 10:12
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Bin auch dabei!
Hatte in den letzten 17 Jahren recht regelmäßig mehr oder weniger schwere FA. In meinen schlimmsten Zeiten war mir an mehreren Tagen pro Woche übel, weil ich nicht aufhören konnte.
Inzwischen ist es besser geworden, aber ich esse doch eine Menge sinnloses Zeug in mich rein und nehme deshalb sehr langsam ab und kann mich auch irgendwie an keinen vernünftigen Plan halten. Letzte Woche hat mich stressbedingtes Daueressen mal wieder deutlich über die 90 katapultiert.
Dieses Buch hatte ich glaub ich vor ein paar Jahren mal in der Hand, aber ich glaub ich konnte mich nicht drauf einlassen, hab schon schlechte Erfahrungen mit Psychos+FA gemacht.
Grüße,
Dubidai
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01.05.2007, 10:46
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Spitzen Naschkatze
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ich bin wie gesagt echt schon neugierig auf die bücher....
die anti-diät bücher hab ich auch gesehen, mir aber dann nicht bestellt - die haben mich irgendwie nicht so angesprochen...
kennt von euch jemand vielleicht dieses "morgen-denken"????????
dass man sich einfach immer denkt: ab morgen fang ich dann wirklcih an, heute gönn ich mir nochmal so richtig was!
bitte bitte bitte sagt mir irgendwelche tipps, was ich dagegen tun kann!!! ich fühl mich so hilflos, weils jeden tag das selbe ist und ich im moment grade am liebsten wieder in die küche rennen würd und mich vollstopfen, mit dem gedanken: ab morgen wird alles anders!!!! *heul* :'(
was soll ich nur machen?!?!?!? nämlich genau das hat mir diese extreme gewichtszunahme gebracht... bin echt am verzweifeln...
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01.05.2007, 11:27
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Hi!
Das Morgen-ist-mein-Neustart-Denken hab ich auch.
Bei mir genügt es oft eine einzige ungeplante Sache zu essen und ich glaub der ganze Tag ist im Eimer, und ich bn nicht mehr zu zügeln und fresse endlos in mich rein.
Dabei könnte selbst ein Tag der mit einem Essanfall startet noch ein gutes Ende nehmen zB mit einem leichten Salat. Aber diese "Jetzt ist eh alles egal" - Einstellung hab ich noch nicht so richtig losbekommen.
Mein Kopf weiß dass das was ich tue Schwachsinn ist, aber trotzdem kann ich nicht dagegenlenken. (Noch nicht  )
Die Anti-Diät-Bücher hab ich selbst auch nicht, hab aber in einem Binge-Eating-Forum nur positives darüber gelesen. Mich selbst haben diese Bücher wenig angesprochen.
Das 'Essen als Ersatz' war sozusagen mein Einstieg in die Thematik. Fand ich als Einsteigerbuch seeehr hilfreich.
Das Buch 'Ess-Attacken stoppen' gibt wesentlich mehr Tipps und Anleitungen wie man es zB mit Hilfe von Esstagebüchern schaffen kann darauf zu verzichten und ein anderes Essverhalten erlernen kann. Allerdings ist vor allem die Einleitung sehr wissenschafttlich und erzählt seitenlang erstmal von den verschiedensten Studien. Der eigentliche Arbeitsteil des Buches fällt hingegen eher klein aus.
'Die Frau die im Mondlich aß' beleuchtet eher die seelische Seite bei Essattacken durch psychischen statt durch physischen Hunger. Auch ein sehr schönes Buch für alle Arten von Essstörungen. Es stehen Märchen darin, die dann erklärt werden und so Licht in die Hintergründe des Essverhaltens bringen. Zuerst dachte ich: "Märchen?!? Damit kann ich gar nix anfangen!" Aber es ist ein durch und durch tolles und empfehlenswertes Buch.
Und da ich neben der Essattacken auch noch gegen die Bulimie ankämpfe ist mein Lieblingsbuch im Moment 'die Bulimie besiegen' von Schmidt/Treasure. Dieses Buch gibt jede Menge hilfreicher und umsetzbarer Tipps (auch mit Esstagebuch, ganz ähnlich wie in 'Essattacken stoppen'), beleuchtet aber auch die seelische Seite und ist nicht ganz so wissenschaftlich geschrieben.
Das war mal ein kurzer Überblick über meine kleine Buchsammlung. 
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01.05.2007, 11:39
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Was für Erfahrungen habt ihr denn gemacht?
Wie schafft ihr es am besten auf Fressanfälle zu verzichten?
Bei mir ist wichtig: ausreichender Schlaf, mind 8 Stunden.
Nicht zuwenig essen! Nach Tagen an denen ich nur bei 1200 kcal rumkrebse, hab ich oft Fressanfälle die dann einfach durch Hunger ausgelöst werden.  Logisch eigentlich, aber dennoch mag ich manchmal nicht mehr essen um die Kalorien des letzten Essanfalls wieder einzusparen - ein blöder Teufelskreis.
Speißen vermeiden, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und wieder abfallen lassen: Raffinadezucker, Weißmehlartikel, Süßkram, alle aufgeschlossennen Kohlenhydrate also.
(Das sind dann aber die Sachen, die ich bei Essanfällen mampfe - ich glaube ich unterstütze finanziell deutlich das hießige Bäckerhandwerk  )
Ach ja .. und dann noch: Ärger, Wut und Frust nicht mit Bergen von Schokolade, sondern mit Gesprächen oder Entspannungstechniken oder Sport bekämpfen. Wie das allerdings gehen soll hab ich noch nicht so richtig raus..
Und wie sieht das bei euch aus?
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01.05.2007, 11:42
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Oweiowei, kaum bin ich ein paar Stunden nich on sind hier ein Haufen Posts
Meine schlimmste FA/Binge Zeit ist gottseidank vorbei, nur habe ich gemerkt dass ich die letzten 5 Wochen arg zu kämpfen habe bzw. öfter auch total danebengelangt habe. Meine Angst dabei ist nicht die Gewichtszunahme, sondern eher dass ich es einfach wieder verlerne "normal" zu essen.
Ist vllt jetzt etwas ekelig, aber ich stelle die Frage trotzdem, wir sind hier ja unter uns: Kennt das noch jemand dass die Verdauung nach so einem kompletten Fresstag (kein Genuss, nur sinnloses Gestopfe von allem möglichen, nur nichts gesundem) total verrückt spielt? Bei mir war der Sonntag so ein Tag, und meinem Magen und Darm scheint es bis heute nicht wirklich gut zu gehen.
Und das mit dem "Jetzt ist es eh schon egal" kenn ich nur zu gut. Z.B. versaue ich das Frühstück, ist der ganze Tag gelaufen. Ein normaler Mensch würde dann eben Mittag und Abendessen etwas reduzieren, nein, ich schmier mir dann tausend Toasts mit Butter, kauf 2 Tafeln Schoki etc. Ihr wisst was ich meine. Da fällt es mir leichter eine zeitlang auf Süßes zu verzichten und dann langsam zu steigern, um wieder ein Gefühl für Genuss zu bekommen.
Habe mir auch bei Amazon jetzt so ein Buch bestellt, das von Christopher G. Fairburn. Da gabs auch noch andere, aber das hat mich am meisten angesprochen. Kostet zwar 20 Euronen, aber das ist es mir definitiv wert.
Und was ich noch loswerden wollte: Schön dass sich hier einige zusammenfinden, ist irgendwie auch ein beruhigendes Gefühl zu wissen dass man nicht als einzige so "komisch" is(s)t. Als ich meine akute Binge-Zeit hatte wusste ich gar nicht dass es BED überhaupt gibt und bin mir so blöd und verrückt vorgekommen.
Ganz viele liebe Grüße, wir packen das schon!
edit: zu Gingerbird: Am besten verzichte ich auf FA´s wenn ich den Tag über genügend esse, aber nicht zuviel. Und die Kalorien gleichmäßig verteile, also nicht Mittag bloß ca 200kcal und dafür abends 1500kcal oder so. Und was wichtig ist: Schön Obst und Gemüse essen. Das befriedigt mich oft mehr als wenn ich eine Tafel Schoki oder so hinterpfeif, da ich weiss dass das meinem Körper gut tut.
Und was wichtig ist: Nach so einem versemmelten Tag sich nicht selber hassen. Ich sag mir dann immer "Ich hab mich lieb, egal was ich mache." Weil bei mir persönlich ist das Bingen glaube ich eine Form von Autoagression um mich für irgendwas zu bestrafen (was der Grund ist weiss ich leider noch nicht  )
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01.05.2007, 12:01
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Spitzen Naschkatze
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dieses es ist alles egal gefühl ist echt das schlimmst
mir gehts da genauso wie euch - zb. tausende toast essen, ohne dass ich hunger hätte oder irgendwas.. einfach so
und es geht mir auch wie gingerbird: ich weiß, dass das was ich mache falsch ist und ichs nachher bereuen werde, aber ich kann einfach nicht aufhören...
ich finds übrigends auch toll zu sehen, dass man nicht alleine ist. vor allem weil ich auch, wie ginger, nebenher mit bulimie zu kämpfen habe!
es gibt da immer solche phasen: eine zeitlang bulimie, dann wieder eine zeitlang essen ohne erbrechen, also binge, dann wieder so gut wie nichts essen usw...
achja, wenn ich dran denke was ich shcon für mengen an geld für diese FAs ausgegeben habe teilweise, da tuts mir echt leid drum
und nochwas @wuzl:
sich selbst zu sagen, dass man sich gern hat usw. ist für mich echt schwer. ich hasse meinen körper einfach und ich weiß, dass solange ich mich nicht mag, ich auch auf andere eine negative wirkung habe - aber irgendwie ist es so ein ekel vor mir selbst, immer nachdem ich wieder zugenommen habe...
ich hasse mich jedes mal selbs nachdem ich einen FA hatte - und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen wie ich das wegbekommen sollte...
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