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Alt 06.07.2004, 11:34
same.man
Gast
 
Beiträge: n/a
Wirklich ohne Diätplan und ohne Hunger!

Ganz sicher ist hier der geeignetste Ort, auch mal endlich rauszulassen, wie ich es gemacht habe. Auf meiner Homepage habe ich diesen Punkt weggelassen weil ich den wirklich Extremdicken die Möglichkeit geben möchte, in aller Ruhe zu versuchen, das nachzuempfinden, was mir die Notwendigkeit aufzeigte meine Lebens(Ernährungs)weise zu ändern. Ein Profitgedanke bzgl. meiner geplanten Broschüre, die ich wirklich zum Selbstkostenpreis privat vergeben werde (vermutlich kann man die Selbstkosten gar nicht herausbekommen), steht überhaupt nicht im Vordergrund, sondern die Hoffnung eine Botschaft rüberbringen zu können, wie: Was der kann, kann ich auch, und was der privat vorher gefühlt und durchlebt hat, durchlebe ich auch, und darum werde ich mal versuchen es auch so zu machen, weil es das wirklich wert ist.
Meine Broschüre wird ja keine Diätfibel, die nur die leckeren aber mageren Gerichte abdruckt, den Leuten vorgaukelt, nur noch das - und ihr seid dann für immer schlank und fit und sorgenfrei. Ich beabsichtige von mir zu berichten, mit Allem zum Teil sehr Privaten und Intimen, das durch das Abnehmen völlig anders geworden ist. Da tauchen dann Dinge auf, die nicht auf eine Webseite gehören, sondern nur dem Kreis zugeschickt wird, der wirklich betroffen ist, und froh darüber sein wird, wenn er erfährt, wie viel sich zum Positiven verändern kann und warum es lohnt es ernsthaft nachzumachen.
Und glaubt mir, es war nicht nur verblüffend einfach, sondern auch sehr schön - hat viel Spaß gemacht und ist jetzt direkt zu einem Hobby geworden mit dem schönen Nebeneffekt, dass ich ein sehr viel höheres Selbstwertgefühl rumtrage.
Es hat mich natürlich ein wenig gekränkt, dass man sehr schnell den Gedanken "Profit" hier ins Forum geworfen hat.

Zitat:
Zitat von crichter
:cher:
Hallo Adriaan,

so viel abzunehmen ist eine große Leistung, aber leider hast du noch nicht verraten, wie du das gemacht haben willst.
Habe mir auf deiner website angeschaut, was du im Mai "so nebenbei" gegessen hast.
Das klingt nicht gerade gesund. Ich bin sehr skeptisch. Man kennt das ja von vielen unseriösen Angeboten zum Thema Abnehmen, "du kannst essen was du willst und nimmst trotzdem ab". Alles ganz einfach.
Versteh mich richtig, ich will dir keinesfalls so etwas unterstellen, aber warum machst du so ein Geheimnis daraus, wie du wirklich abgenommen hast. Geht es Dir um den Verkauf einer Broschüre?
Bei uns im Forum gibt es den Erfahrungsaustausch kostenlos.
Klär uns doch mal auf!!!

Viele Grüße Christine
Dazu: Es wird mich viel Zeit kosten, meine Geschichte zu schreiben. Anfangs muss ich alles selbst abheften, bebildern, korrigieren. Material in Mindeststückzahlen besorgen, die ich vielleicht nie abgeben kann, weil sich keiner dafür interessiert. Ich werd's trotzdem machen, und wenn es nur für mich selber eine schöne Arbeit wird, wie wenn man ein Bild stickt um es selbst aufzuhängen und um sich daran zu erfreuen.
Das Abnehmen selbst war recht unkompliziert. Das ganze Geheimnis kann man in einem Satz unterbringen. Doch wenn ich gleich damit die Homepage einleite, wird darüber hinweggelesen (kenn ich schon, schaff ich sowieso nicht, bringt nur Jojo, kann ich ja gleich 'ne Diät machen), während kein bisschen Motivation aufgebaut wird.
Ich bin 55 und will auch noch die 10 Jahre im Beruf bleiben. Seit 25 Jahren habe ich aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht mehr nachvollziehen kann, weil ich sie wohl auch nicht wissen will - eine Menge falsch gemacht bzgl. Ernährung (viel mehr Energie zugeführt als abgebaut). Mein Werksarzt hat das dokumentiert: Jedes Jahr habe ich im Durchschnitt 2 kg zugenommen, die letzten 2 Jahre (1991/92) je 5 kg. Dazu kam, dass inzwischen durch das Übergewicht schon ordentliche Stoffwechselstörungen messbar waren. Ein grausiges Blutbild einschließlich erhöhter Zuckerwerte. Doch sowas tut ja nicht weh, man bleibt im alten Trott, warum etwas ändern? !
Dann aber, als meine sehr genaue Waage plötzlich 139,6 kg anzeigte (mein Hausarzt mich zeitgleich zum Augenarzt schickte, um den Augenhintergrund abzuleuchten), war ich auf einen Schlag wach! Wenn ich mir selbst gefallengelassen hätte, dass die Waage mir auch noch die 4 in der 140 zeigt, dann hätte ich mich wohl für immer unter "egal" abgehakt und wohl auch bewusst zugelassen, dass sich mein Leben (auch ich hab nur eins) erheblich verkürzt.
Ich hab dann sofort mit der FdH-Methode versucht abzunehmen (wisst ihr ja alle: ist ja gar nicht die echte Hälfte): Beim ersten Frühstück isst man statt zwei nur noch eine Scheibe, und zur Arbeit nimmt man auch nur noch eine statt zwei Bemmen mit - Mittags dann etwas kleinere Portionen und dann ohne Nachschlag.
Schwups! ...waren 10 Kilos weg! Und dann ging nichts mehr, es blieb und blieb bei 129 / 130 kg. Denn es war zwar weniger, aber immer noch das gewohnte falsche Essen, das der Körper einfach nicht verbrennen konnte! Nun wollte ich Hilfe, also eine Kur, wo sich Experten nur auf Stoffwechselstörungen spezialisiert hatten. Hoch motiviert wollte ich alles lernen, was falsch ist und wie es richtig geht. Im September '03 war's dann so weit, inzwischen wieder 3 kg zugenommen, kam ich mit 132,4 kg in Bad Rothenfelde an. Am Empfangstag führte uns eine Ernährungsberaterin durch die Küche und den Speisesaal und da kam es (ich muß unheimlich blöd aus der Wäsche geguckt haben, wie ich das gehört habe) : Die Frau erzählte uns, dass man abnimmt, wenn man nur 25 Gramm Fett am Tag zu sich nimmt, und das funktioniert in jeder Gewichtsklasse. Der Koch, so sagte sie, kocht jedes Mittagessen so, dass es nur 15 Gramm Fett je Portion enthält. Die restlichen 10 Gramm kann sich jeder selbst zusammenstellen, je nachdem was er morgens oder abends am liebsten vom kalten Büfett greift (an jeder Scheibe Käse, Wurst oder Schinken steht ein Schildchen über Fettgehalt). Und das sollte das ganze Geheimnis sein??? Keine Brigitte-oder andere Diät, die hinterher mehr Pfunde hochschnellen lassen als vorher da waren??? Keine Weight Watchers oder andere kostenpflichtige Schlaumeier-Klubs??? Und?! ...das war tatsächlich alles! Mir hat alles dort gut geschmeckt, habe mir allerdings auch in der ganzen Zeit nur an zwei Sonntagen je ein Stück Käsekuchen zwischendurch geleistet - und so nach dreieinhalb Wochen insgesamt 10,5 Kilos geschmissen. Mir ist zugute gekommen, dass ich vorher schon die Essensmengen runtergefahren hatte, so fiel es etwas leichter mit der Nahrung auszukommen, die nicht so lange Sättigung vermittelt. Tja, und das Gelernte habe ich ganz einfach nach Hause übertragen, und so ging's ebenso rasant weiter abwärts, wie während der Kur! Einige wenige Tricks der Profis habe ich noch beherzigt, z.B. viel Mineralwasser vor jeder festen Speise trinken (das Zeug mochte ich früher rein geschmacklich nicht, heute will ich kaum noch darauf verzichten).
Meine Frau, die es auch etwas nötig hatte, hat mich sofort unterstützt und mitgemacht: wir haben seit Oktober '03 keine Butter und keine Margarine mehr in unseren Kühlschrank gelassen. Für unseren morgendlichen und abendlichen "kalten Büffel" kaufen wir, was uns schmeckt, schauen aber jetzt immer auf das Schildchen, das uns über den Fettgehalt Auskunft gibt, so dass man beim (meist Vollkorn-) Brot belegen ganz leicht abschätzen kann, wie viel Fett man nun tatsächlich zu sich nimmt. Nach kurzer Zeit ist alles Routine. Wir machen keine spezielle Diät (Brigitte und so haben wir mehrfach hinter uns und waren dann auch immer froh, wenn wir mit dem Blödsinn aufhören konnten, weil es mit den vielen genauen Angaben und noch mehr Zutaten, gerade mal wieder ein wenig gebracht hatte). So umständlich kochen wir nicht mehr! Und schon gar nicht nach Vorschrift! Dennoch suchen wir uns aus allen möglichen Büchern mal leckere Sachen raus, die wir einfach mal probieren wollen. Einzige Erwartung an das Rezept, das wir aufstöbern: es muss der Fettgehalt der Portion angegeben sein. Das ist schon alles. Liegt es unter 15 Gramm wird's probiert, wenn man es sich geschmacklich gut vorstellen kann. Dabei stoßen wir immer wieder auf fantastische Sachen, die wir am liebsten den ganzen Rest der Woche essen würden. Eine ganz wichtige weitere Anforderung an ein Kochrezept: Es muss alltagstauglich sein! Das heißt, dass man nicht mehr Zeit für das Einkaufen und Zubereiten verplempert als vor der Ernährungsumstellung. Die Zutaten muss es auch in jedem Dorfladen jederzeit geben und die übliche Behandlung bei der Zubereitung sollte nicht zu sehr abweichen vom Althergebrachten. Ich schnappe mir immer zur Information die ganzen verschiedenen Apothekenzeitschriften, darin gab es aber bislang noch kein Gericht, das ich nachkochen würde. So stellen sich bei mir alle Stacheln auf, wenn ich sehe, dass ein Sternekoch wie Alfons Schubeck nur für ein einziges Mittagessen sage und schreibe 39 verschiedene Zutaten braucht, bei denen man anschließend auch noch viel wegwerfen muss, weil man nicht gezielt 3 Spinatblätter kaufen kann um diese zu blanchieren, oder gar das Mark einer halben Vanilleschote!!! Mann!!! ...wir sind berufstätig und wollen abnehmen, ohne den ganzen Tag in speziellen Markthallen spezieller Großstädte speziell nach "Topinambur" und ähnlichen Unsinn rumzufragen. So, nun habe ich schon einen kleinen Teil aus meinem Leitfaden gerissen. Wie Ihr auf meiner Website gesehen habt, es bringt was, inzwischen macht es immer mehr Spaß ( nee, eigentlichen von Anfang an!) und es ist wirklich nichts Besonderes, was bei mir zuhause abgeht. Mein Gewicht ging so zügig abwärts, dass ich mir ab April/ Mai Stück für Stück wieder mehr zugeführt habe, also auch mal genascht, aber nicht wegen des Heißhungers, sondern wegen des Genießens (Ich hole mir heute eine ganze Tafel Schokolade vor und lasse die Stücke im Gaumen schmelzen - im Unterschied zu früher, da habe ich eine 100g Ritter-Sport mit 16 dicken quadratischen Stücken halb kauend direkt weggemampft, heute hat die Tafel nur noch 12 Stücke sind viel dünner, lassen sich aber beim Zergehen viel besser genießen und die ganze Tafel wiegt nur 40 Gramm (gibt es im 5er-Pack bei ALDI)). Außerdem habe ich keine Angst vor einer richtigen ausgiebigen Feier, da wird nicht am Essen oder Trinken rumgenörgelt oder gestochert. Da wird zugeschlagen, denn ich weiß ja wie man danach wieder vernünftig isst, also die 2 Kilos wieder binnen 8-10 Tagen loswird, ohne zu hungern oder etwas essen zu müssen, was mir nicht schmeckt, weil ich es auch selbst nicht ausgesucht habe.
Ach ja: Bis heute habe ich noch auf keine Lebensmittelpackung geschaut, um mich nach Kalorien umzuschauen, auch in den Büchern die wir nach Rezepten durchstöbern, interessiert uns keine Kalorie, Kohlenhydrat, oder KE, KH, gar BE (was immer das sein mag), irgendwo sollen sich Leute sogar geheimnisvolle Punkte anrechnen (die, die wir davon kennen, sind inzwischen alle dicker, als zu der Zeit, wo nichts angerechnet wurde)! Wir schauen nur nach wenig Fett (möglichst pflanzliches), hier freuen wir uns, wenn das wenige Fett obendrein einen recht hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthält.
Wie man es macht, dass man die Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler (von denen hat noch keiner die Seele eines Dicken durchforstet , die kennen zwar die biologischen Zusammenhänge aber der andere Schmerz ist reine erlernte Theorie) aber auch trotzdem umsetzt, fest ins eigene Ich einbrennt und dennoch genießt, soll ein weiteres Thema sein, das ich mir aber aufhebe.
So, und jetzt werden die belohnt, die bis hierhin durchgehalten haben: Ich verrate jetzt den Titel des Buches, nachdem wir am liebsten kochen. Die Gerichte sind zwar für Diabetiker ausgelegt, aber es wurde extra Wert darauf gelegt, dass es die ganze Familie essen kann (...und sie wird essen!!!...so toll sind die Sachen darin!!!) Das Schönste: wenig Aufwand, kurze Zubereitungszeiten, herzhafte aber gewöhnliche Zutaten, tolle Ideen bei der Rezept-Entwicklung. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich mal Rotbarschfilet überbacken mit Camembert essen werde (und dieser Auflauf schmeckt vielleicht!). Meine Frau möchte dieses Buch nie wieder hergeben! Seit ich von der Kur zurück bin, dreht sich unser Essensalltag fast nur um dieses Buch. Das Buch habe ich aufgetan, an einem Stand auf dem Flohmarkt, wo gerade die Oma gestorben war, die alle Stoffwechselstörungen auf einmal hatte, so dass ich insgesamt 9 fast neue Kochbücher für insgesamt 4 € bekam! Die Bücher von den Weight Watchers und Brigitte habe ich durchgeschaut um sie gleich ungenutzt in einer dunklen Ecke einzumotten. Zwei Tabellenbücher mit Fett u. Cholesterin-Werten habe griffbereit postiert, und dann DIESES BUCH! : "Neue Rezepte für Diabetikerdiät" von Monika Oehlrich aus dem Falken-Verlag. Leider ist das Buch aus den 80er Jahren und den Falken-Verlag gibt es nicht mehr. Die Kopie-Rechte sind vergeben aber ich darf für meine Privatbroschüre 10 Gerichte nach meiner Wahl abdrucken. Ich habe auch mit der Autorin telefoniert, der es egal wäre, wenn ich alle Rezepte noch mal für mich verwenden würde, leider habe ich dafür keine Genehmigung erhalten.
Es gibt aber noch sehr oft gebrauchte Bücher bei Amazon und ebay von Monika Oehlrich.
War ja nicht besonders viel, was ich hier für den Anfang vermitteln konnte, aber vielleicht hat's ja für manch einen von Euch schon einen kleinen Anstoß gegeben, die Denkrichtung zu ändern in der Hoffnung dass es hilft. Und wenn das so wäre, sagt derjenige bitte Bescheid, denn ich würde mich sehr freuen.

Bibamawiwa! Das heißt: Bis bald mal wieder, was!

same.man
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  #2 (permalink)  
Alt 06.07.2004, 20:12
Heike XXXL
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Hallo Sameman,

das hört sich ja toll an - und nachdem ich genau diesen "Trick" nun schon von verschiedenen Quellen gehört habe (ich sage nur "Susan Powter", Low Fett 30) muss es wohl wirklich die ultimative Methode sein...

Ein Buch über Diabetiker-Ernährung von Monika Oehlrich (allerdings von 1995) habe ich u.a. bei Amazon.de oder im Inernet-Antiquariat www.zvab.com gefunden.
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  #3 (permalink)  
Alt 06.07.2004, 20:36
Benutzerbild von Yvi050487
Spitzen Naschkatze
 
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Hey Ho!
Also ich glaube, die ganze Kritik, die da so am Anfang kam, war wirklich ned böse gemeint.
Viele, die mit Medikamenten abgenommen haben und sozusagen dafür Werbung machen wollen, fangen genau so an zu reden wie du.
Das war anscheinend reiner dummer Zufall, aber ich bitte dich, denen nicht zu böse zu sein und es einfach locker wegzustecken.

Du kannst echt stolz auf dich sein.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass es bestimmt viele Wege zur Traumfigur gibt (auch wenn diese ganzen Crash-Jojo-Diäten nicht dazu gehören), dein Weg klingt wirklich plausibel und gut!
Ich wünsche dir, dass du viel Erfolg beim halten hast und dass du weiterhin viel spaß beim kochen hast mit deiner frau! (Grüßchen übrigens an diese )

So, das wars.
Byebye
Yvi
__________________


Go hard or go home!
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  #4 (permalink)  
Alt 07.07.2004, 11:59
same.man
Gast
 
Beiträge: n/a
@Heike XXXL

Hallo Heike XXXL,
Das ist richtig, ich besitze auch das Buch von 1995, liegt aber nicht griffbereit, es hat einen etwas anderen Titel, ist aber exakt dasselbe Buch, selbst die Seitenzahlen mit den Beiträgen sind identisch. Also nur eine Neuauflage mit neuem Kleid.

Gruß!

same.man
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  #5 (permalink)  
Alt 12.08.2004, 18:37
Gast
 
Beiträge: n/a
rothenfelde

Hallo same.man,

ich finde deinen bericht sehr interessant. ´Mich wundert nur, dass der körper mit so wenig fett auskommen soll. es gibt die verschiedensten theorien, aber selbst die lowfat theoretiker sagen unter 45g fett ist nicht.

aber dir scheint es ja gut zu gehen.

kann es sein, dass du aber auch insgesamt weniger zu dir nimmst als früher?

dass du durch zwar weniger fett, aber auch weniger kcals zu dir nimmst?

ich habe mich ein Jahr lang an die pfundskur gehalten (lowfat) mit minimal 45g fett pro tag und auf die ganze woche gerechnet max. 420 g (im Durchschnitt nicht mehr als 60g pro Tag). Das nette war, dass man die "Fettaugen" über die Woche verteilen konnte.

Zu Anfang habe ich auch super abgenommen, aber nach einem halben Jahr ging nichts mehr, obwohl ich noch über 125kg wog und ab da an auch regelmäßig Sport gemacht habe (mindestens 2Std/Woche eher 4 und mehr).

vielleicht sollte ich es auch mal mit nur 25g Fett pro Tag versuchen, schließlich will mein hausarzt mich als letzte konsequenz nach rothenfelde schicken.

ich bin da aber noch sehr skeptisch, da meine mutter auch mal in einer ähnlichen Klinik gearbeitet hat und dort auch therapiert (psycho-Analyse) wurde.

Da ich selber einiges Grundwissen über Psychologie und die verschiedenen Therapie-Ansätze habe, bin ich abgeneigt, mich in psychologische behandlung zu begeben.

Schreib doch mal, ob in rothenfelde ausser verhaltenstherapie, andere therapie-Ansätze verfolgt werden, und wenn ja welche.

eigentlich interessiert mich alles, was du an erfahrungen mit der klinik gemacht hast.

Vielleicht kann ich mich ja doch noch zu einem aufenthalt durchringen.

was meinst du, kann man es auch ohne einen aufenthalt dort schaffen, sogut abzunehmen wie du?

Ich freu mich auf eine Nachricht,

nilpferd
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