Bei mir ist es wieder soweit und möchte nun nach einen missglückten Versuch einen zweiten wagen. Dazu folgendes:
Ich habe mir von Lidl dieses asiatische Fertiggericht geholt, welches angeboten wurde. Nährwert:
pro 100g
497 kJ/ 119 kcal
6,5g EW
6,4g KH und
7,5g Fett
Doseninhalt 540g also:
2680 kJ/640kcal
35g EW
22g KH und
40g Fett
Meine Daten:
Männlich, 185cm, 92kg, 30Jahre mit Arbeit und tam tam kommt folgendes raus: (Habe ich aus der Excel Tabelle, die es hier zum runterladen gibt)
3000kcal, 80EW, 80Fett und 350KH
Also, dieses Fertiggericht.... Sagen mir mal, tatsächlich 2x am Tag wären:
5360 kJ/ 1280kcal
70g EW
44g KH und
80g Fett
Dazu meinetwegen noch Reis, was die Werte wohl geringfügig aufrundet.
Also, Fett und Eiweiß sind problemlos erreichbar. Kohlenhydrate und Kalorien dagegen bei weitem nicht.
Wie schlimm ist es, wenn EW oder auch KH über dem Rahmen liegen? Oder wenn ich als bsp. EW, KH und Fett nahezu erreiche aber nicht auf die Kalorien komme.
Es gibt von dem Menü verschiedene Sorten, also nicht immer nur das Gleiche.
Kann man mit Frühstück und 2x solchen Menüs abnehmen? Trinken natürlich nur Wasser.
Mein Problem ist die:
Ich habe keine Probleme das zu Essen, wonach mir ist (ist ja auch klar). Ich habe auch überhaupt keine Probleme überhaupt nichts mehr zu essen (Also Null-Diät, was ja nichts bringt). Ich habe aber riesige Probleme mit diesem "Essen was Du willst ABER achten hier und achten da..." Das funktioniert einfach nicht, wenn ich nicht geführt werde, also irgendjemand ständig hier mir steht (was leider nicht so ist)
Du hast Deine Frage ja eigentlich selbst beantwortet: Wenn Du Dir zwei solche Dosen pro Tag zu Gemuete fuehrst und Reis dazu, dann ist Dein Fett- und Eiweissbedarf reichlich gedeckt. Da ist nichts mehr uebrig fuer ein Muesli oder ein Kaese- oder Wurstbroetchen am Morgen und Du kannst den Rest des Tages Obst und Gemuese knabbern. Dazu kommt, dass Fertiggerichte jede Menge Schrott enthalten, der uns nicht wirklich guttut: Zuviel schlechtes Fett, zuviel Salz, zuviele kuenstliche Aromen, Geschmacksverstaerker, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, weiss der Geier ...
Ich denke, als Notloesung hin und wieder mal sind Fertiggerichte schon in Ordnung, aber nicht als Hauptbestandteil unserer Ernaehrung. Wie waere es denn mit selber kochen? So furchtbar schwierig ist das nicht. Alle meine Gerichte gehen von einem einzigen Grundrezept aus, das da lautet: Fleisch und Gemuese in die Pfanne hauen, wuerzen, garen, aufessen.
...du sprichst da auch das Problem an, dass du eine führende Gewalt beim Essen brauchst, weil bei dir gar nix is mit "ja das schon, aber dafür davon weniger". *gg*, und jetzt der Tipp von einer, die sich selbst nie dran halten kann; wenn du eine Art Plan brauchst und nicht von Fertiggerichten leben willst, dann erstell dir selbst so einen Plan ...immer für die kommenden drei Tage oder so, das lässt sicher noch Raum um Eventualitäten rechtzeitig mit einzuplanen. Vl hilfts dir mehr als mir
...ach und, schön zu sehen, dass auch normalgewichtige Männer abnehmen wollen ;D (natürlich nur aus emanzipärer Sicht, aus kultureller isses furchtbar, dass so viele Normalgewichtige (wie ich auch *räusper*) unbedingt abnehmen wollen...)
Warum macht ihrs dann mit Ernährung und versucht es nicht mit dem Sport? Euer BMI liegt im Normalbereich. Das Gewicht ist nicht soooo gravierend und der Bereich, an dem ihr abnehmt, ist total unvorsehbar. Kann gut sein, dass euer Körper an Stellen abnimmt, an denen ihr gar nicht abnehmen wolltet und dann bleibt die Problemzone trotzdem bestehen. Was bei gezieltem Sport nicht der Fall wäre, weil sich damit der Körper formt.
Aber egal. Ich kann Pepper nur zustimmen. Plus der Tatsache, dass dir irgendwann das Essen zum Halse herauskommen wird, weil du es nicht mehr sehen willst. Da wäre es vielleicht doch ne Alternative, mal den Poppes zusammenzukneifen und sich mit vernünftiger Ernährung auseinanderzusetzen.
Es beruhigt mich übrigens, dass mein Kochprinzip genau das von Pepper ist.
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Als dünne Frau in einen Michelin-Männchen-Anzug gefangen.
Sport ist schon sinnvoll, aber ich finde es auch richtig, bei der Ernaehrung anzusetzen, ganz gleich, ob man nur ein paar oder etliche Kilos loswerden will. Der Erfolg einer Diaet zeigt sich ja erst langfristig, wenn es gelingt, das Gewicht zu halten - oder eben nicht. Und ich vermute, bei HardTrancer wird es dauerhaft nur klappen, wenn er den Gebrauch anderer Kuechenutensilien als dem Dosenoeffner lernt.
Idealerweise ist die Abnehmphase ja eine Zeit, in der man sich bewusst mit seinen Ernaehrungsgewohnheiten auseinandersetzt, herumexperimentiert, Unsitten nach und nach ausmerzt und neue, gesuendere Gewohnheiten annimmt, die man auch wirklich langfristig beibehalten kann, ohne sich zu verbiegen und zu verkuensteln.
Klar. Eine Kombination ist am Besten, aber die Meisten versuchen es nur über die Ernährung und lassen Sport ganz außer Acht und die meisten Problemzonen lassen sich halt am Besten über Sport lösen. Besonders bei Normalgewichtigen. MEIN Körper besteht schließlich nur aus Problemzonen. Da ist es klar, dass ich die Bewegung mit der Ernährung kombinieren muss.
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Als dünne Frau in einen Michelin-Männchen-Anzug gefangen.
Das, was ihr schreibt, ist mir im Grunde schon klar. Es ist nur nicht so einfach. Ich konnte immer essen was ich wollte und habe nie zugenommen. Immer 75kg. Haupternährung damals nahezu nur Fast Food. Burger, Mc's, Döner so die Richtung. Kaum wird man 30, ändert man(n) sich. Da die Kurve zu bekommen ist für mich eben sehr sehr schwer. Ich arbeite Schicht, was die Sache mit dem Kochen noch zusätzlich erschwert. Deswegen suche ich nach alternativen, die nicht allzu schwer sind. Eben sowas wie Fertiggerichte. Da brauche ich nicht kochen, vor allem nicht rechnen und zählen etc.
Dass es aber irgendwann darauf hinausläuft, was ihr alle schreibt, daran führt wohl kein Weg vorbei. Nur ist das ein Ziel, zu der ich noch nicht bereit bin. Da ist der Schweinehund noch etwas zu stark
Aber wir kennen das doch alle. Irgendwann legt sich im Kopf ein Schalter um und wir wissen "Jetzt ist es soweit". Der Schalter zum Abnehmen hat sich schon umgelegt, aber noch nicht selbst gescheit zu kochen.
PS: Sport ist auch nicht so einfach. Wir haben ein 2 1/2 Jahre und 4 Monate altes Kind. Zum Einen bin ich froh, wenn ich sie endlich mal sehen kann, zum Anderen habe ich kein gutes Gefühl einfach Trainieren zu gehen, wenn ich weiß, dass sie mit den beiden Plagen zu Hause im Stress ist. Ab und zu gehe ich mit dem großen ins Schwimmbad, ist aber kein Training
Ja, ich erinnere mich gut an diese Phase, als ich zwar genau wusste, dass es so nicht weitergehen kann, aber noch nicht bereit war, wirklich etwas zu aendern. Ich musste erst die Grenze zum Uebergewicht ueberschreiten und vor dem Kleiderschrank stehen und feststellen, dass wirklich nichts mehr passte, ehe ich bereit war, mich von ein paar liebgewordenen Unsitten zu trennen ...
Zu Sport und Kids faellt mir ein: Manchmal sieht man im Park Jogger, die einen Kinderwagen vor sich herschieben; den Kleinen scheint es zu gefallen. Ein Kindersitz oder ein Anhaenger fuer's Fahrrad waere vielleicht im naechsten Fruehjahr eine Ueberlegung wert. Mit dem Grossen kannst Du auch gut turnen: Du bist das Klettergeruest, er das Aeffchen, das auf Dir herumturnt. Und ein Spaziergang zum Spielplatz verbrennt zwar nicht soo wahnsinnig viele Kalorien, aber mehr, als in der Stube zu sitzen und Legotuermchen zu bauen.
Ich weiss nicht, wie Ihr Euer Familienleben organisiert, aber es sieht wohl so aus, dass Du fuer Dich selbst kochst. Eine Loesung koennte sein, dass Deine Frau mehr kocht und Du Dir eine Portion aufwaermst, wenn Du von der Arbeit kommst. Falls Du Selbstversorger bleibst, koennte Tiefkuehlgemuese ein Kompromiss zwischen Dosenfutter und Selbstgekochtem sein. Das spart die Gemueseschnippelei, ist aber fast ebenso gesund wie frisches Gemuese. Du musst nur darauf achten, dass Du wirklich pures Gemuese kaufst und nicht diese tiefgefrorenen Fertiggerichte in Tueten - die sind naemlich nicht besser als Deine Dosen.