Um ganz sicherzugehen orientierst Du Dich am besten an den Kalorien.
Per Klick auf den Link in meiner Signatur kannst Du Dir angucken, was dein Körper
ungefähr verbraucht. Dabei ist der GRUNDumsatz die absolute Mindestmenge,
die wird schon fürs Aufrechterhalten aller (lebens-)wichtiger Funktionen benötigt.
Der Gesamtumsatz, der nur ein grober Richtwert ist (die PAL-Werte sind ja doch
eher Schätzungen) steht für die Energie, die Du jeden Tag insgesamt verbrauchst.
Irgendwo dazwischen solltest Du mit deinem Essen liegen. ÜBER dem Grundumsatz,
um den Körper mit allem nötigen zu versorgen und UNTER dem Gesamtumsatz,
um Fett zu verlieren. Die "fehlenden" Kalorien zum Gesamtumsatz muss der
Körper aus den Fettdepots holen, so funktioniert jede Abnahme
Ich tippe einfach generell darauf, dass Du deutlich zu wenig isst. Wenn das
mal geändert ist, wird die Geschichte mit dem Hunger schoneinmal einfacher.
Wenn Du dazu noch das "Dosenfutter" weglässt und stattdessen auf relativ
kalorienarme Lebensmittel (z.B. Kartoffeln statt Nudeln oder mageres Fleisch
oder Fisch anstatt fettreicher Fleischsorten, Gemüse als Beilage,...) umsteigst
wird es wohl keine Probleme mehr geben, da Du (auf das Gewicht der Mahlzeiten
bezogen) viel mehr essen kannst. Zumindest mich machen Fertiggerichte
(im Verhältnis zu den enthaltenen Kalorien) kaum satt.
Auch der Umstieg von Brötchen (Weißmehl = einfache Kohlenhydrate) auf
Vollkornprodukte (= komplexere Kohlenhydrate) verlängert die Sättigung
enorm. Einfache Kohlenhydrate müssen nicht großartig abgebaut werden und
gelangen relativ unkompliziert und schnell ins Blut, weshalb die Sättigung
nicht besonders lange hält. Komplexe Kohlenhydrate müssen zuerst aufwendig
zerlegt werden, da nur die kleinsten Bauteile ins Blut gelangen können.
Vielleicht hast Du auch Lust, ein kleines Esstagebuch zu führen, dann offenbaren
sich die Fehlerquellen schneller
