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Alt 19.11.2007, 00:46
Naschkatzen Goldi
 
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Wir möchten einen Hund.

Hallo!

Mein Freund und ich wohnen jetzt seit einem Jahr zusammen und seit einigen Monaten spielen wir mit dem Gedanken, dass wir gerne einen Hund hätten. Wir sind beide damit aufgewachsen und kennen daher die Aufgaben und die Verantwortung, die das mit sich bringt. Wir sind beide auch gern viel zu Hause und würden uns sicherlich genug um einen Hund kümmern, da wir beide verrückt nach Hunden sind. Wenn wir unterwegs sind, sind wir meistens bei Freunden, wohin wir einen Hund mitnehmen könnten. Richtig weg sind wir selten, aber für solche Situationen wäre fürs Tier gesorgt (Jeweils Eltern und Großeltern und genug Freunde, die das machen würden.) Das ist alles sicherlich nicht das Problem.

Da wir in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht in ein riesiges Haus ziehen können, müsste es natürlich ein kleinerer Hund sein. Wir beide mögen Möpse unheimlich, aber ich weiß nicht, ob das das beste für den Hund wär. Möpse sind schließlich total anhänglich und möchten 24/7 bei den Besitzern sein, und das könnte schwierig werden. Hier kommen wir nämlich zum Problem: Wir sind beide Studenten. Das bedeutet nicht, dass wir ständig weg sind. Tatsächlich ist es so, dass maximal ca. 3 Stunden wirklich keiner von uns da ist. Aber das könnten in einem anderen Semester auch mal 4 oder 5 Stunden sein. Wir werden nur in Wohnungen in unmittelbarer Uni-Nähe ziehen, das heißt, dass wir zwischendurch noch die Möglichkeiten hätten, dass einer nach Hause geht, und wir sind ja zu zweit. Scheinbar könnte eine solche Zeitspanne für einen Mops schon eine Qual sein, aber gibt es denn überhaupt Hunde, bei denen das anders ist?
Gibt es unkompliziertere Rassen?

Außerdem macht es mir Sorgen, dass ich nicht weiß, was mit einem Hund ist, wenn wir in einigen Jahren mal beide arbeiten. Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass man einen Hund in einem solchen Fall sicherlich vernünftig versorgt kriegt. Wie regelt ihr das?

Ich werd mir nicht morgen oder nächste Woche oder nächsten Monat einen Hund kaufen gehen, das ist schon klar. Das ist nichts übers Knie gebrochenes, ich will mich nur schlau machen, bevor ich sowas tue, und das wäre frühestens in den Semesterferien nach dem Sommersemester, damit wir für einen Welpen wirklich alle Zeit hätten (also nächstes Jahr).
Ich möchte nur eure Meinungen und Tips haben. Vielen Dank! =)
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Die Ex-Chillkröte
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Alt 19.11.2007, 19:51
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"Ich WILL eben".....

Ich verstehe es nicht, warum noch so viele Menschen der Meinung sind, dass in Tierheimen nur Bestien lungern und die Möglichkeit von vorneherein ausschließen einen solchen Hund aufzunehmen und somit aktiv zum Tierschutz beizutragen.

Des weiteren tun mir Möpse leid. Ich weiß, Jewels und viele andere hassen mich jetzt vermutlich ^^ Aber ich könnte es NICHT mit meinem Gewissen vereinbaren, einen "Rasse"hund zu kaufen, der in seiner körperlichen Aktivität eingeschränkt ist und nichmehr in der Lage ist, sich durch Körpersprache auszudrücken. Sowas würde ich grundsätzlich nicht unterstützen.

Ein Hund muss für mich eine ordentliche Schnauze, Ohren und ne Rute haben.

Mit blutet das Herz wenn ich Möpse auf der Straße sehe und mitkriege wie die schniefen müssen nur weil man ihnen die Nasen unbedingt wegzüchten musst.

Finds abartig.....

Aber ihr werdet ja eh tun, was ihr wollt. Das hast du ja schon gesagt. Und Themen die man nicht lesen will und gute Ratschläge von Naschis einfach ignorieren zeugt auch nicht grad von Stärke.

In dem Sinne - Alles Gute, werd mich jetzt raushalten
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  #3 (permalink)  
Alt 19.11.2007, 19:58
Ist öfters hier...
 
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@steffimausy: wenn ich deinen beitrag lese kann ich nur den kopf schütteln über so viel ignorante doofheit!
oder kannst du einfach nicht lesen?
jewels schreibt zwar, dass sie am liebsten einen mops hätte, aber gleichzeitig sorgt sie sich sehr um das wohlergehen ihres potentiellen hundes. sie gfragt doch, ob es hunde gibt die länger alleine bleiben können. sie fragt nach hunden, nicht nach rassen!
dein beitrag passt in diesem zusammenhang überhaupt nicht!!!
jewels bittet um ratschläge und nicht darum angemeckert zu werden.
vielleicht hättest du besser geschrieben:
holt euch doch einen mischling aus dem tierheim. da tut ihr dem hund was gutes und bekommt gleichzeitig einen lieben und intelligenten vierbeiner der auch nach hund aussieht...

aber leute die nur meckern find ich ehrlich gesagt zum kotzen!
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  #4 (permalink)  
Alt 19.11.2007, 20:27
Naschkatzen Goldi
 
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@smaragd: danke. schön, dass du mich verstehst.

steffi: ich ignoriere keine ratschläge, aber nur, weil ein paar naschis eine andere meinung haben, muss ich die dennoch nicht gleich übernehmen. Es ist ja nun nicht so, als würd ich mich über die gleichen Themen nicht informieren.

im moment sind wir übrigens eher bei einem beagle.
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Alt 19.11.2007, 23:30
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Bei einem Beagle solltest Du wissen, daß Du Dir da einen Jagdhund anschaffst der auf Fährte jagd. Soll heißen, hat er nen Geruch in der Nase bist Du abgemeldet. Ich kenne Leute die ihren Beagle ohne Leine laufen lassen können, aber genauso kenn ich welche, deren Hund immer an der Schleppe oder Flexi ist. Es ist jedenfalls harte Arbeit einem Hund vom jagen abzubringen. Ich finde Beagle toll, aber mich würde es in den Wahnsinn treiben einen Hund zu haben dem ich am Po vorbei gehe.

Was erwartest Du denn von einem Hund? Wieviel Arbeit willst Du reinstecken?

Nehme ich mal meine Maus als Beispiel, ihres Zeichens Hütehund: normale Spaziergänge machen zwar Spaß und vielleicht auch mal körperlich müde wenn man viel spielen kann, aber geistig muss ich sie nochmal extra fördern. Anfangs war wir in verschiedenen Hundeschulen (schwer ne gute zu finden), mittlerweile trainieren wir mit Freunden oder alleine oder besuchen Seminare und ich möchte dabei betonen, daß ich keine Turniere laufe oder irgendwelche ehrgeizigen Ziele habe. Mein Hund braucht das einfach. In ihrer Pubertät hat sie mich manchmal zur Verzweifelung getrieben und auch heute mit fast vier hat sie manchmal noch Anwandlungen wo ich Madame liebend gerne an die Wand tackern würde.

Ich sehe zwar den Wunsch einen Hund haben zu wollen und auch den Willen dem Wunsch den Weg zu ebnen, aber mit anschaffen ist es ja nicht getan, man muss auch mit dem Hund leben.
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Alt 19.11.2007, 23:34
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oh, also ich hab mich auch schon Beagles informiert,und die sollen wohl bei Unterforderung (was ja bei allein sein zwangsläufig der Fall ist) schnell destruktiv werden (nicht jeder hund, klar, aber die Rasse wird so beschrieben)
Ausserdem denke ich das ein wirklicher Jagdhund (sind Beagles ja nunmal) nicht für eine Stadtwohnung geeignet ist. Genauso wenig wie die großen Gruppen der Wind- und Hütehunde.
Ich denke Rassen die gemeinhin als Gesellschaftshunde gelten (das sind nicht nur kleine Schoßhündchen, dazu zählen auch schon Labradore und Golden Retriever, wobei letztere auch noch als Wasserjagdhunde gelten) vielleicht eher für die vondir beschriebene Haltung geeignet sind.
Ich würd vielleicht auch eher einen Hund suchen der von den Rassemerkmalen nicht total aktiv ist, der pennt dann wenn ihr nicht da seid (was bei nem Hyperaktivitätsbündel wie nem Jack Russel schwer werden dürfte).
Mit Rassenvorschlägen direkt kann ich jetzt nicht dienen (wobei Mischlinge auch ganz toll sind, aber eben dank Mischung keine definierten Rassemerkmale haben), ich hatte selber erst nen Lhasa-Apso, nen West-Highland-White-Terrier und nen Mischling (halb Westhighland-White, únd nu mal raten wie ich an den gekommen bin.... ). Die ersten beiden würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen, ein Lhasa ist kein Hund zum Spielen (meine wars jedenfalls nicht), Ein Wessie ist zwar nicht schlecht, kann aber zum Kläffer werden (meine war himmel sei Dank nicht überzüchtet, ich hätte zwar mit ihr bei Zuchtschauen nicht mal den Trostpreis bekommen aber sie war ein robuster fröhlicher Hund der auch gern alleine bleiben konnte....wohl ein bisschen Einzelgängerisch veranlagt) und mein Mischling, naja, der ist ne Marke für sich, sowas gibts nicht nochmal (er grinst wie ein Mensch und hat nen Vogel- und Fisch-Fetisch, und ich meine nicht das er die gern frisst! )
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  #7 (permalink)  
Alt 20.11.2007, 01:40
Naschkatzen Goldi
 
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ja, golden retriever sind tolle tiere, meine eltern haben einen, der ist mittlerweile 12. das muss der liebste hund der welt sein, der ist so süß.. und die stört es auch nicht, wenn sie morgens mal zu hause ist (mama arbeitet halbtags). manchmal will sie mit, das macht sie dann auch deutlich, dann nimmt mama sie mit ins büro, aber meistens will sie einfach schlafen nach dem morgenspaziergang.. (vor allem jetzt, wo sie alt ist).

aber unsere maja ist wirklich zu groß, um sie in unserer wohnung zu halten. wir haben sie immer hier, wenn meine eltern im Urlaub sind oder sich aus irgendwelchen Gründen ein paar Tage nicht richtig um sie kümmern können, und für ein paar Tage geht das auch wunderbar. aber immer wär blöd. sie fühlt sich hier immer, als würd sie im weg liegen, hab ich das gefühl. sie ist eben aber auch ein großes haus gewöhnt.

das beagle jagdhunde sind, weiß ich natürlich. aber sind die wirklich gleich unterfordert, wenn sie eine weile allein sind? ich hab ja vor, mich, wenn ich da bin, sehr viel um den hund zu kümmern, nicht 10 minuten am tag zu spielen oder so.
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  #8 (permalink)  
Alt 20.11.2007, 05:57
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Ich bin mit vier Hunden aufgewachsen und habe jetzt noch drei Katzen.
Was man ,egal bei welchem Tier,bedenken muß ist das sie sehr lange leben und mitunter auch sehr teuer sein können. Wenn sie krank werden kann das ganz banal ausgedrückt einem ordentlich die Wohnung versauen. Tiere sind süß und gesund wenn man sie sich ins Haus holt.Aber sie können krank werden und natürlich auch alt.Dann ist oft Schluß mit lustig.
Wenn Dich das alles nicht stört,dann hol Dir einen Hund.Ich war im Leben noch nie ohne Haustiere.Habe schon so manchen Liebling über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen..........
Aber ganz ehrlich........ich möchte keine neuen Hausgenossen mehr.Meine Katzen werde ich noch einige Jahre haben.Aber danach ist Schluß.
Es gibt genug Nachbarhunde zum knuddeln.
Meine Schwester und ihr Mann haben einen süßen Terrier.Beide arbeiten und alles ist organisiert.Aber wehe es ändert sich kurzfristig ein Schichtplan.........dann müssen meine Mutter oder ich einspringen.Wir arbeiten beide auch und haben unseren Duke gerne.Aber wenn ich nach 12 Stunden Arbeit den Anruf bekomme das Duke Gassi gehen muß weil............Mutter noch arbeitet,Schwager auch und Schwester eine verlängerte Schicht hinlegen muß..............na ja.Eigentlich möchte ich dann nur noch heim und ins Bett fallen.........
Sei Dir also sicher ein großes Netzwerk von Hilfe zu haben was die Versorgung Eures Lieblings angeht.
Verstehen kann ich Deinen Wunsch.Aber rückblickend........es ist viel Arbeit und Verantwortung.Und wenn der Tag des Abschiednehmens kommt..........tut es immer wieder sehr weh.
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  #9 (permalink)  
Alt 20.11.2007, 08:12
Benutzerbild von Anyanka
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Nein, kein Hund ist unterfordert wenn er mal ne zeitlang allein ist. Es kommt nicht auf die Zeit Quantität an, sondern auf die Qualität. Wir müssen die Beschäftigung für unseren Hund ja auch in die Freizeit packen, den Schwiegermutter um den Finger zu wickeln ist nicht wirklich eine Herausforderung!

Wir haben auch wenig Platz und ich hab Maya Plätze so gelegt, daß sie nicht im Weg ist. Ok, wenn sie sich mitten auf den Boden liegt, dann muss sie halt mal rüber, aber das ist sie so gewöhnt.

Bis auf wenige Ausnahmen gelingt es eigentlich jedem Hund beizubringen für ein paar Stunden alleine zu sein, allerdings jeden Tag 10 Stunden bei Vollzeitarbeit geht natürlich nicht. Da muss zumindest jemand den Hund rauslassen zum Pipi machen.

Du bist Dir dessen bewusst, daß Dein Hund vielleicht nicht so ne brave Socke wie der Deiner Eltern wird und Du vielleicht gaaanz viel mit ihm arbeiten musst? Es ist nicht jeder Hund ein "Nebenbeihund", egal welche Rasse er nun hat.
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  #10 (permalink)  
Alt 20.11.2007, 08:43
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Zitat:
Zitat von Jewels
im moment sind wir übrigens eher bei einem beagle.
Huhu =)

Bei nem Beagle solltest du schon wissen, dass es sich um einen Jaghund handelt, ich habe selber nen Beaglemischling und die kleine ist auch nicht sonderlich einfach zu händeln.
Da musst du beachten, dass du zwimlich viel Zeit in Erziehung stecken musst und auch ein Beagle braucht meiner Meinung nach mehr Bewegung als andere Hunderassen.
Also ich kann mit der Stunden im Wald sein und dann ist die immernoch fit und will spielen.
Das solltest du beachten. Die können leicht hyperaktiv sein
Dann musst du wirklich sehr sehr sehr viel Zeit in die Erziehung stekcen, denn die Beagle sind von Natur aus Sturköpfe und wollen nur das hören, was sie mögen. Aber ide lernen auch schnell mit Leckerlie am besten
Also ich und mein Freund sind auch beide vollschichtig berufstätig, dennoch ist es kein Problem mit dem Hund.
Wenn du aber nicht weißt wie und wann ihr späzter arbeitet, und der Hund immer zu anderen soll, dann würde ich es lassen, wenn meine (habe 2 Hunde) immer irgendwo anders hinmüssten, dann würde ich mir keinen Hund anschaffen.
Wir haben eben das Glück, das wir oft versetzt arbeiten und somit sind die Hunde nie länger als 3 Stunden alleine. Das war mir auch sehr wichtig. Und die beiden haben ja immerhin noch sich selbst, sind also nie wirklich ganz allein!
Hinzu kommt, dass die bei uns einen riesen Garten haben zum Toben und sonst was.
Ich gehe täglich an die 3 - 5 Stunden mit denen raus.

Ein Beagle ist sehr drahtig, die kannst du leicht an Fahrrad und/oder Pferd mitnehmen =) Bauen schnell ne gute Ausdauer auf!

Also auch mit dem Alleine lassen solltest du dich nicht zu große Sorgen machen, denn wenn dafür gesorgt ist, dass der Hund regelmäßig und lang genug rauskommt, dann wird das nicht schlimm für den Hund. =)

Allerdings würde ich mir, gerade in ner Stadt, es nochmal überlegen nen Beagle auszuwäheln!

Viel Spass bei der Auswahl des Hundes!!!!
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Dann mal ran an den Speck!
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